Der innere Weg

Dokumentation

Einen eigenen Standpunkt anerkennen

Wer etwas für sich zu eigen hat, kann das einsetzen. So bedenken wir das Gegebene und haben doch nicht viel davon verstanden. Darum versuchen wir es, uns selbst zu behelfen. Das machen wir wahr, wann immer sich eine Gelegenheit dazu bei uns eingestellt hat.

Wir haben das Gute gesehen und doch nichts davon besessen. Derweil hat man uns gerne lange Zähne gemacht. Das hat uns beeindruckt, was andere können. Wir haben sie dafür gelobt.

Impuls

Um sich etwas wissen

Die Leute reden mitunter durcheinander. Wer Ihnen Gehör schenkt, bekommt etwas erzählt. Derweil soll es gelten, dass die Summe des Ganzen gut ist. Schwächen werden lediglich durch Schieflagen erzeugt. Solche belassen wir.

Dasjenige Gute, wozu unter den Menschen eine Bereitschaft bestanden hat, soll von uns gesehen werden. Dazu sind wir unabhängig geblieben, was da gewesen ist, aber wir haben etwas dabei erkannt. Jedoch verschwenden wir unsere Aufmerksamkeit keineswegs, allein nur weil wir sie unseren Mitmenschen angediehen haben. Was wahr ist, soll auch von einer gutartigen Natur sein. Dadurch sind wir in unserem Verhalten festgelegt.

Gedanke

Körper und Fläche

Das Naheliegende ist für einen Menschen greifbar erschienen. Da hat er es in die Hand genommen und erschaut. Dagegen soll das Fernliegende von ihm wie eine Wand zu vernehmen sein. Dorthin kann er zwar blicken, aber er hat es nicht verstanden, was das gewesen ist.

Dank des bei uns Menschen gut ausgeprägten Assoziationsvermögens haben wir im Alltag wahrgenommene Dinge substituiert, sobald sie uns unkenntlich erschienen sind. Da haben wir solche Sachverhalte dafür angenommen, welche uns besser bekannt sind. Es entspricht unserem Vermögen, dass wir durch den Einsatz von Substituten etwas ganz gut erfassen können, obwohl es uns als Phänomen nicht vertraut sein würde.

Gehen wir auf etwas entfernt Liegendes zu, so ist es keineswegs nähergekommen. Es hat sich allein nur der Horizont verlagert. Eine Ferne bleibt fern. Daran machen wir es fest, was für die Distanzen stets gegolten haben muss. Sie sind beständig gewesen und haben sich radial um uns selbst aufgebaut. Somit tragen wir diese Distanzen mit uns herum und haben darum vollkommen zurecht einen eigenen Horizont für uns angenommen.

So etwas kann für jegliche Dimension Gültigkeit haben.

Da betrachten wir die relevanten Einflussgrößen als naheliegend. Was tagtäglich bei uns auftritt, wirkt sich auch so aus. Damit sind Sonne und Mond für uns näherstehend erschienen als es mancher Mensch gewesen ist. Desgleichen ist das Joch des Lebens für einen Menschen gut vernehmbar geblieben. Es liegt in der Regel näher bei uns, als es uns recht gewesen ist. Wer dem Glück zugestrebt hat, hat sich jedoch darüber kaum beschwert. Er erkennt das ihm Gegebene als etwas an, was ordnungsgemäß vorhanden ist. Da gehört es ihm zu.

Was macht nun aber das Bild einer solchen Wirklichkeit aus? - Nun, wir können es sagen, dass wir etwas in die Hand nehmen können, weil es körperlich ist. Ansehen möchten wir es, aber genauso gut wird es von uns zu verspüren sein, was es ausmacht. Dabei tritt dieses Phänomen zu jeder Zeit erneut auf und ist vernehmbar. Alles erscheint und alles ist auch wahr. Dadurch soll es für uns erfahrbar sein.

Was wir allein nur am Horizont ausmachen können, wird anders als das Vorhergehende sein. Das ist flächenhaft, gleicht einer Abbildung und könnte nicht in die Hand genommen werden. Unsere Hände sind groß, unsere Arme sind lang, aber alles, was weiter entfernt als der Grund zu unseren Füßen ist, können wir kaum greifen.

Aus diesem Grund erkennen wir sogleich, dass der Mikrokosmos des Menschen körperlich nahe ist, während der Makrokosmos bildhaft entfernt erscheint. Darum ordnen wir den makroskopischen Darstellungen des Gegebenen eine flächenhafte Darstellungsweise zu. Demgegenüber versuchen wir dieselbe Größenordnung plastisch zu erfassen, sobald sie uns nahegekommen ist.

Damit haben wir Körper und Fläche einander gleichgesetzt. Analog dazu sind uns ein Mikrokosmos und der Makrokosmos als gleichsetzbar erschienen. Getreu dieser allerersten Zuordnung betrachten wir das Ganze und stellen seinen Wert fest. Was ihn ausgemacht hat, soll keineswegs an seiner Erscheinungsweise festzumachen sein. Nein, was da einander Schicht um Schicht umlagert hat, ist stets zugleich Abbild und Plastik in einem gewesen. Wir sind keineswegs von unserer eigenen Dimension abhängig. Alles, was ist, ist so, wie es erscheint. Damit ist es als richtig anzunehmen, dass alles dual erschienen ist.

Etwas ist nahe und fern. Etwas ist leise und laut. Je nachdem, wie sehr es sich auf uns ausgewirkt hat, haben wir den Erscheinungen dieses Kosmos solche Wertigkeiten zugeordnet.

Manch einer hat sich derweil bei uns darüber beklagt, wie sehr das Wahrgenommene doch von einer Eigenheit des Subjekts als Mensch geprägt ist. Aber um den dualen Ansatz hier vollständig zu machen, lässt sich feststellen, dass Objekt und Subjekt sich wie Gegenstand und Fläche zueinander verhalten haben. Was da körperlich zu vernehmen gewesen ist, hat sich ergeben. Was jedoch von der Art einer Fläche gewesen ist, hat nichts ausgemacht und auch nichts eingebracht. Es ist zu distanziert erschienen, um noch als Quelle für Phänomene gelten zu dürfen.

Dokumentation

Bewegungsmuster

Eine Bewegung soll dem Menschen guttun. Dazu muss er seine Kraft normieren, sie aber genauso auch minimieren. Wer ohne große Anstrengung ausgekommen ist, würde seinen Körper auch nicht über Gebühr verschleißen. Ein Grundsatz für Mathias Schneider, der Mechaniker ist, ist es da gewesen, dass etwas dann richtig sein wird, wenn es ohne Krafteinsatz möglich gewesen ist. Da hat er manchen Knoten auflösen können, indem er am richtigen Faden gezogen hat. Die Schnur hat sich daraufhin bewegt und hat ihre Beklemmung verloren.

Der Grund, warum der Mensch sich bewegt, soll für ihn Bedeutung haben. Da dient alles seinem Selbsterhalt. Ein solcher setzt es voraus, dass der Mensch für andere einen Nutzwert erbracht hat. Ein solcher Nutzen soll nun die Währung sein, welche einen Einsatz von uns rechtfertigt. Derweil ist alles bereits geschehen. Wir haben zum Zeitpunkt der Gegenwart einen ganzen Kosmos an Eigenheiten vorgefunden, welche ineinander verwoben sind.

Für uns hat das nicht minder in einer dazu analogen Weise gegolten. Ja, wir haben es regelrecht eingesehen und wahrgenommen, dass wir Menschen trotz unserer Unabhängigkeit von allem damit weiter in Beziehung gestanden haben, was uns seit jeher bedingt hat.

Die Matrix der Gedanken hat für uns etwas bedeutet. Wir haben sie als bei uns verinnerlicht wahrgenommen und die Hände davongelassen. Das Bedenken als lebendiges Wesen bedarf der Einhaltung. Unsere eigene Kraft haben wir keinesfalls zu dezimieren versucht.

Das ist uns so eingekommen. Etwas ist dadurch wahrgeworden. Stetig sind wir Menschen damit behaftet, etwas zu tun, was das Gegebene verbessern soll. Dabei könnte es nichts Besseres als etwas Gutes geben. Gut ist aber alles, weil es so erscheint, wie es ist. Damit endet unser Flattern, unser hektischer Drang wirkt ab da obsolet.

Um nun unserem Wesen einen Anhaltspunkt dafür zu geben, was sich, ohne bei uns eine Unruhe auszulösen, von uns machen lässt, erwählen wir die Einhaltung einer Proportion der körperlichen Eigenheiten von uns und belassen sie, wie sie ist. Bald darauf können wir erkennen, dass unserer Form geometrische Eigenheiten entsprochen haben, die variabel gewesen sind.

Um uns etwas Gutes zu tun, haben wir das bei einer solchen Erkenntnis gewonnene Auffassungsvermögen verwendet, um uns eine Form vorzugeben und sie uns einzuschreiben. Dafür haben wir sie erst einmal charakterisiert.

  • Eine Form ist einmalig. Sie erscheint stets in derselben Proportion.

  • Formen sind austauschbar, führen jedoch immerzu zu Festlegungen. Solche können sich günstig oder nachteilig auswirken.

Nun soll es ans Eingemachte gehen. Wir beschreiben die Eigenheiten der Form, wie wir sie als existent vernommen haben.

  • Wir erwählen eine Form, für die gilt, dass sie geschlossen ist.

  • Wir erwählen eine Form, für die gilt, dass sie regelmäßig ist.

  • Wir erwählen eine Form, für die gilt, dass sie skalierbar ist.

Mathias Schneider hat sich zumeist mit einer quadratischen Proportion seines Leibs auseinandergesetzt und sich eine solche einzuschreiben versucht. Für sie hat er seine aufrechte Haltung als Mittelachse angenommen und somit die linke wie die rechte Seite seines Leibs proportional zueinander gefügt. Dabei hat er kein anderes Objekt in die Hände genommen als jenes, welches sich dafür gerade von sich aus angeboten hat. Eine Belastung mit etwas Zusätzlichem hat er zuvor bei sich weitgehend aufgehoben. Da ist er mit losen Händen dagestanden und hat sich zuerst einmal kaum zu festigen gewusst.

Einem Glücksumstand gleich ist es da gewesen, dass das vorgestellte Quadrat sich ihm mehr und mehr vernehmbar eingeschrieben hat. Da hat er diesen Rahmen anerkannt und sich körperlich danach ausgerichtet. Manche Entlastung hat dadurch freigesetzt werden können. Etwas Gutes ist somit für ihn bald schon wahrgeworden. In einer immerzu neuartigen Varianz schult Mathias Schneider sich inzwischen am Quadrat. Der Sachverhalt, dass seine Aufmerksamkeit dabei auf ihn gerichtet und bei ihm ins eigene Handeln integriert werden kann, hat ihm keineswegs geschadet.

Mittels einer spielerischen Herangehensweise hat er somit für sich etwas gefunden, was seinen Bewegungsmustern etwas mit Ordentlichkeit Gepaartes einschreibt. Da sind das impulsive Wesen und die körperhafte Erscheinung von ihm endlich gut zusammengegangen. Das hat in den Wandel seiner Lebensdinge eingegriffen, indem es ihn stabilisiert hat. Er ist förderlich damit umgegangen und hat so manches für sich zu bewirken vermocht, um was er heutzutage froh sein möchte.

Gedanke

Kreise

Kreise, die enger werden und doch verbleiben, wie sie zuvor gewesen sind, verleihen meiner Bewegung eine Konzentrizität. Sie verstärken sich dank der Intensität des Wahrgenommenen. Eine Festlegung auf das Gute findet statt.

Impuls

Von der Silbe und ihrem Erklingen

Das Ganze soll gut sein. Damit machen wir es fest, was das Ganze ausmacht. Wir lassen dazu von allem ab und betrachten das uns Verbleibende. Was wir von uns gelöst haben, betrachten wir als etwas Externes. Es ist austauschbar geblieben. Was aber nicht austauschbar sein würde, soll das Feststehende sein, was uns bedingt. Da haben wir es wahrgemacht, dass wir es anerkennen möchten, wie es vollkommen zurecht für uns gewesen ist. So ist es uns erschienen, ab da ist es auch für uns relevant gewesen.

Die Dinge haben ein Wesen zu eigen. Daran haben wir etwas abgelesen. Wir haben uns damit gleichgesetzt, was uns stets ausgemacht hat. Dafür haben wir eine Gleichwertigkeit unter uns Menschen angenommen, weil wir allesamt mit so etwas beaufschlägt sind. Das hat es gegeben, so etwas ist vorgekommen.

Mit der Verve eines Sängers sind wir keineswegs ausgestattet. Aber auch wir haben zu sprechen, zu summen und zu klatschen gewusst. Mitunter ist uns ein geflügeltes Wort über die Lippen gekommen. Das hat uns bisweilen schon überrascht. Genauso haben wir die Silben einer Sprache als etwas anerkannt, was zurecht einen Bestand erfahren soll. Da haben wir uns solche Laute eingeschrieben, wie sie damit einhergegangen sind.

Manchen Knall hat es in unserem Umfeld schon gegeben. Das hat uns sicherlich etwas ausgemacht. Mancher Dialog ist gut zu vernehmen, aber es gibt auch solche Sequenzen des Miteinanders, die niemand gewollt, aber auch niemand gebraucht hat. Dadurch ist uns etwas verlorengegangen. Manche Zuneigung haben wir aufgegeben. Das Liebe ist durch die Wahrheit der eigenen Existenz mitunter stark abgedämpft worden. Dem tragen wir Rechnung. Mit allem, was wir haben, machen wir uns daran, etwas Vernünftiges von uns zu geben, was bei den Menschen ankommen soll. Bisweilen ist unsere Art, etwas zu sagen, an den Menschen durchgegangen. Da haben sie uns nichts zugestanden.

Ein Wert des Gegebenen hat es ausgemacht, was da bei den Menschen Gefallen gefunden hat. Jeder Egoist möchte sich bestätigt wissen. Der eigenen Veranlagung gemäß erledigt er das selbst. Damit aber hat er es wahrgemacht, dass er sein Schicksal ablehnt. Die Lüge nimmt daraufhin von ihm Besitz. Er könnte sie nicht von seiner Selbstbestätigung unterscheiden. Damit hat man sich etwas aufgebürdet.

Ausgehend von einem ungünstigen Zustand des Gegebenen erwählt der Mensch ein von ihm zu sagendes Wort. Doch, bevor er es aussprechen wird, hat er es lokalisiert, wo er es anbringen möchte. Dazu hat er auch einen geeigneten Zeitpunkt erwählt. Was da von uns aus erklungen ist, hat auch eine Bewandtnis für das Gute.

Mitunter haben wir gesummt und gebrummt, um uns etwas Gutes anzugedeihen. Haben andere Leute auch lieber gelacht, so haben wir sie das doch tun lassen.

Klangbildner haben wir an uns getragen. Sie haben wir in sonorer Weise zum Erklingen gebracht. Manches davon hat uns erfreut, was da bei uns aufgekommen ist. Mitunter sind es ganze Silben gewesen, welche wir intoniert haben. Wir haben sie gesprochen oder gesungen. Derweil haben wir den Anhauch modelliert und unsere Stimme moduliert. Im Nachgang daran ist alles vergangen. Was jedoch verblieben ist, hat vor uns vollkommen zurecht zu seinem Bestand gefunden.

Impuls

Fokussierung und Begriff des Bekannten

Diese Welt besteht für jeden Menschen als ein Kosmos. Einen solchen fasst er auf. Damit ist er ihm zu eigen geworden. Er trägt seine Vorstellung in sich, was den Kosmos ausmacht. Er weiß darum, dass ihn solche Begebenheiten bedingt haben, wie sie damit verbunden sind. Das tun sie weiterhin.

Der Fokus des Menschen kann von ihm auf einen Trigger gelegt werden. Ein solcher verkörpert einen Mechanismus und dient der Regulation. Da sind wir gut beraten, wenn wir einen Trigger als etwas annehmen, was bei uns vorgekommen ist. Falls wir Zugriff auf einen solchen haben, sollen wir uns dabei selbst entsprechen, weil wir etwas mit ihm einrichten können.

Da verstehen wir unseren Weg als einen, welcher konsistent ist. Im Belassen des Gegebenen haben wir etwas gefunden, was uns ein Auslassen davon ermöglicht, was allein nur optional getan zu werden braucht. Solche Dinge sollen erst dann zum Einsatz kommen, wenn sie benötigt worden sind und zugleich einen nennenswerten Mehrwert geboten haben.

In integrer Weise fassen wir das Gegebene auf und ordnen es uns zu. Dabei verwandelt es sich. Es nimmt etwas von uns an und gibt etwas an uns ab. Das hat der Gesetzmäßigkeit der Vibration entsprochen, dass ein Austausch angeregt wird.

Mit Zuhilfenahme einer gegenständlichen Vorstellung leisten wir uns einen Versuch zum Begriff des Gegebenen. Das soll etwas Gegenständliches sein. Daran haben wir etwas festgemacht. Wir erkennen es als eine Konzentration unserer mentalen Stärke an, wie gut wir es vernehmen können, was da ist. Eine Intensität des Vernommenen betrachten wir als etwas Gutes und erkennen daran, dass wir eigene Kräfte haben, um etwas zu bilden. Das darf gerne bei uns verinnerlicht vorkommen, was dadurch entstanden ist. Einer Verschaltung des Gegebenen soll es gleichkommen, was da geschieht, während wir mit einer Vorstellung plastizieren, was dagewesen ist.

Gedanke

Die Kraft des Guten

Eine Verausgabung hat dem Menschen nicht entsprochen. Was ihm jedoch gutgetan hat, ist ein Einsatz seiner Mittel zum Nutzen einer Gemeinschaft gewesen. Daran hat er sich erfreut, dass er etwas beitragen hat können. Dafür setzt er sich ein, dass das wahr sein wird.

Jeder weiß es vollkommen zurecht, dass etwas Gutes auch weiteres Gutes nach sich zieht. Da mehren die Menschen ihre Kräfte für einen Einsatz, damit etwas durch sie zustande kommt. Sie führen ihre Dinge zur Ordnung über und bewahren alles so, wie es gegeben ist. Einer Natur braucht man allein nur zu entsprechen, um sie bei sich zu erfahren. Dabei stattet uns eine solche mit mancher Regsamkeit aus.

Wahres mehrt die Wahrheit. Aus diesem Grund sind wir erschienen, darum haben wir etwas wahrgemacht. Wer auf uns gebaut hat, dem haben wir in gleicher Weise gedient. Mit besonderer Hingabe haben wir jenen Menschen zugesprochen, die selbst tätig geworden sind, als es etwas Schlimmes abzuwenden gegolten hat. Dafür haben wir sie geachtet, dass sie nichts über Gebühr verkommen haben lassen.

Alles menschliche Wesen hat auch solche Anteile zu eigen, welche sich ergeben haben. Sie sind induziert worden. Dafür hat man einer Ordnung entsprochen, damit so etwas geschieht. Wir haben die Ruhe bewahrt, damit das Böse vergeht. Einer Empfindung von Hass haben wir nicht die Stange gehalten. Da ist er bei uns irgendwann vergangen. Damit ist etwas an Raum für weniger kopflose Zustände freigeworden. Etwas ist entstanden und auch zu brauchen gewesen. Das hat uns sehr erfreut.

Ohne einer gewissen Freudigkeit den Boden zu rauben, möchten wir nun kurz darauf eingehen, was uns die aktuelle Situation ausgemacht hat, welche bei uns vorherrscht. Das tun wir in Gedanken, das tun wir aber auch mit Worten. Manches davon haben wir erarbeitet, anderes ist an uns herangetragen worden. Jeder Mensch hat so seine Gedanken. Jeder Mensch hat so seine Worte. Das hat zurecht bestanden.

Gedanke

Keimlinge

Der Lauf der Dinge will es so, dass alles an einer Stelle beginnt, welche dafür gut geeignet ist. Zuvor hat sich alles in einer Schwebe befunden. Da ist es optional gewesen, hat aber noch nicht erscheinen können. Sobald etwas jedoch möglich geworden ist, ist es auch passiert. Da hat das Lebendige seine Existenz wahrgenommen und sich darin bestärkt gefühlt, als ein Keimling zu gedeihen.

Solche Keimlinge haben den Charakter von Nüssen. Sie sind sehr konsistent, auch als Konstruktion sind sie vorbildlich gewesen. Ihre harte Schale hat diesen Kapseln eine Macht verliehen, dank welcher sie sich fast ungestört in ihrem Inneren entwickeln können. Irgendwann ist die Frucht jedoch reif gewesen und hat den Schössling gebildet.

Es liegt in der Natur eines Samens, dass er einmal zu einem Ebenbild jener Pflanze erwächst, an welcher er gediehen ist.

Dokumentation

Ein positives Beispiel

Zu viel ist schlimmer als zu wenig gewesen. (Gedankenzitat)

Ausgehend von einer Situation der Desorientiertheit des Menschen, wagen wir es, bei uns Ordnung zu stiften. Dazu nehmen wir eine allgemeine Desorientiertheit an und bilden einen neuen Keim für das Normale, Gewöhnliche und Gute. Er soll ein positives Beispiel dafür sein, was ein Mensch bewirken kann. Im Nachgang daran sollen relative Bezüge dazu aufkommen und Bewegungen bei uns stattfinden können.

Da haben wir im Zustand der Auflösung festgesteckt. Nichts hat sich mehr bei uns gewandelt. Die Ursache dieses Zustands ist eine Aktivität gewesen. Sie ist innerlich erschienen und bei uns vorgekommen. Wegen ihr ist alles zerfallen, ein Tempel liegt in seinem ruinierten Zustand vor und ergibt unser Gesicht, unsere Schau des Lebendigen. Damit verbunden soll eine Überhitzung sein. Nichts hat mehr festgestanden, alles haben wir in diesem Strudel mit uns mitgerissen und viel Unruhe erzeugt.

Im ersten aller Schritte haben wir das festgemacht, wie es bei uns gerade jetzt gegeben ist und was uns das ausgemacht hat. Damit haben wir es anerkannt, damit haben wir uns selbst abgeholt und eingenommen. Somit sind wir zurückgekehrt. Das Jenseits ist ein Diesseits gewesen, in welchem wir noch immer verstrickt sind. So wirken wir und das wirkt sich aus. Alles daran ist wahr gewesen, aber es hat nichts geholfen. So, wie es gewesen ist, müssen wir es belassen. Diese Erfahrungen haben wir gemacht. Halten wir an ihnen doch einfach fest.

Da haben wir eine eigene Kenntnis im Leben erworben und sie eingesetzt. Wir haben den denkwürdigen Zustand des Niedergangs angesehen und den Dingen etwas zugesprochen. Wir haben erkannt, dass der Phönix und die Ruine dasselbe Prinzip verkörpert haben. Was heute noch in einem solchen fragwürdigen Zustand erschienen ist, trägt bereits etwas an seinem Herzen, was seinen Aufschwung beinhaltet. Da erkennen wir das Gegebene und dessen Bedeutung. So wie wir uns dazu gestellt haben, sind wir auch erschienen.

Da haben wir die Lehre angesehen und belassen. Immerzu haben wir sie auf der Ordnung basieren lassen. Damit ist sie nicht erschienen, weil alles Ordentliche bereits ausgereicht hat. Das ist vollkommen zurecht so wahrgeworden. Damit soll es auch weiterhin wahr sein. So soll es bleiben, weil alles davon evident gewesen ist.

Der springende Punkt ist derweil nichts anderes gewesen als ein Schatten im flackernden Kerzenschein. Möchte das auch unberechenbar wirken, so spendet das Licht doch Wärme und Glanz. Sein Schein ist so lebendig, was die Kerze sehr aufgewertet hat.

Da bringen wir solche Dinge in unserem Umfeld an und belassen sie. Wir setzen sie dazu ein, dass sie ihrer eigenen Ordnung gerecht sein können. Damit erheben wir die Ordnung und beginnen uns dazu zu fügen. Ein Vernehmen davon kommt vor, was uns bedingt hat. Der Umstand, dass wir es selbst so für uns und auch bei uns eingerichtet haben, soll klar sein.

Da haben wir uns etwas zugestanden und es doch nicht aufgegriffen. Moderat ist unser Wesen erschienen. Trotz aller innerlichen Unruhe, welche uns das Dasein schon einmal beschwert hat, bestehen wir in einer solchen Situation. Vor uns hat es gelegen, jedoch haben wir uns versenkt und nichts dazu getan.

Die Welt ist gutartig. Wir sind es gewesen, welche eine Schieflage erzeugt haben. Da das Werk und das Wirken miteinander korrespondieren, haben wir es in uns reflektiert und am Ende sehr blöde dagestanden. Wahrheit resultiert, Wahrheit macht es aus, was gegeben ist. Da sprechen wir dem Leben seine Wirklichkeit zu und erkennen es als unsere Basis für das Dasein von uns. Es hat seine eigene Form zu eigen. Sie bestimmt es, was wir erfahren. Zugänglich ist alles, wir sind es selbst, welche so gestrampelt und gezappelt haben, dass alles vergangen ist.

Den Lauf der Dinge halten wir bei uns auf, indem wir unsere Lebendigkeit einhalten. Leben gebiert Lebendiges, was Lebendiges hervorbringt, aus was Leben wird. Damit sind wir bezogen und haben genug für uns, um unseren Weg fortsetzen zu können. Dazu setzen wir uns hin. Die Reise hat bereits begonnen.

Was an uns wirkt, hat uns gereicht. Keinen Fuß setzen wir vor den anderen und eilen uns doch. Da vergehen die Dinge, unser Glück hat keinen Bestand zu eigen. Lassen wir es geschehen. Endigen wir den Verdruss darüber, was in unserer Macht gestanden hat. Machen wir etwas wahr und halten es ein, wie wir es erkannt haben. Das soll kein Schaden sein, dass alles seinen eigenen Lauf erfährt. Alles stolpert, weil alles gefallen ist. Was soll uns davon stören?

Gedanke

Das Joch

Punkt und Verbindung, ein Stab und sein Gelenk sollen es ausgemacht haben, was gewesen ist. Damit soll nun bekannt sein, was werden kann und werden möchte.

Dokumentation

Das Gesicht der Dinge

Das Gesamte des Erlebens eines Menschen bildet seinen Erfahrungsschatz. Dieser beträgt unbedingt 100 Prozent des ihm Gegebenen, wenngleich man hierbei nicht unterscheiden müsste, wem etwas gegeben sein wird und wem das nicht zuzugestehen sein würde. Jeder hat sein Leben erfahren. Derweil soll es etwas gelten, was man zu eigen hat, schließlich ist ein Dasein als Mensch damit verbunden gewesen. Zum Ganzen einer Wirklichkeit als Mensch hat der Einzelne einen Zugang erhalten. Sein Erfahrungsbereich ist stets gleichwertig zu einem solchen anderer Leute erschienen.

Mache man es sich klar, was das bedeutet. Schlussfolgere man es daraus, dass die Menschen einander gleichzustellen sind. Damit hat man einen Verlust der Integrität unterbunden. Der einfache Mensch gilt uns nicht weniger als ein mit Gedanken beladenes Schwergewicht. Wer viel gesagt hat, hat doch nicht mehr verkörpert als ein Stummer. Wer viel von der Welt gesehen hat, ist auch nicht klüger erschienen als ein Blinder.

Da hat die Welt ein Gesicht zu eigen. Es trägt einen Glanz an sich. Dank einer solchen Einschätzung des Gegebenen haben wir es festzumachen vermocht, dass da etwas ist, was ist. Es ist keineswegs bar eines eigenen Vermögens gewesen, da uns alles täuschen kann. In einer Welt, die erscheint, haben die Reflexionen keine Ursache zu eigen. Alles ist zugleich erschienen. Es gibt keine Abfolgen davon außerhalb der zeitlichen Erscheinungsweise. Eine solche wird strikt davon zu trennen sein, was emaniert ist. Dafür haben wir Gesetze, an ihnen machen wir etwas fest. Egal was uns eine Natur ausmacht, sie hat Bestand. Was aber keinen Bestand hat, soll etwas Unwandelbares sein. Genau diese Sache habe ich als die Zeit verstanden und über sie nachgedacht. Sie wohnt den Dingen immanent inne. Dabei hat sie ihr Gesicht stets beibehalten. Die Zeit wird dann zur kosmischen Größenordnung, wenn sie ihre Form beibehält. Darin ist sie unvergänglich, dass sie stets vergeht.

Eine solche Paradoxie drückt es aus, wie vollkommen unsere Sprache ist. Mit ihrer Zuhilfenahme errichten wir die Welten. Vor unserem inneren Auge erscheint da die Wirklichkeit in ihrer realen Form. Geprägt von allem und nichts hat sie ihren gewissen Wert für uns zu eigen. Das soll alles sein, was wir erhalten können.

Da haben wir es rechtgemacht. Das soll ein einfaches Postulat sein. Ausgehend von der Annahme, dass kein Mensch zu Unrecht erschienen ist, trägt jeder etwas davon an sich, was gut, wahr und richtig ist. Daraufhin haben wir es so bei uns belassen, wie es gewesen ist und nichts davon verloren. Einer Erhaltung des Gegebenen haben wir gedient. Ihr Prinzip haben wir untersucht und verstanden. Dazu haben wir nichts getan. Das Gesicht der Dinge ist derweil noch immer ein solches geblieben. Manchen Kreis haben wir unterdessen angesehen und so das Wesen der Dinge uns verinnerlicht.

Furchtbar ist die Schöpfermacht des Menschen. Fürchterlich sind seine Werke.

Impuls

Eine Klassifizierung des Wahrgenommenen

Wer eine Wiedergabe seiner Gedanken und Ideen vorgenommen hat, partizipiert mittels ihrer Zuhilfenahme an einem Geschehen in der Welt. Da wird sein Erscheinen nicht mehr auszulöschen sein, weil er bereits vorgekommen ist. Was man von seiner Teilhabe am Leben abbringen möchte, muss man unterdrücken. Damit ist man beschäftigt. Das beaufschlägt denjenigen, welcher sich mit so etwas befasst hat. So hat derjenige Mensch, welcher alles Glück bei sich und anderen ausgemerzt hat, bald keine Hand mehr frei, um etwas für sich und andere zum Guten zu bewegen. Sein Leben soll eines der Wahrheit sein. Was er bewirkt hat, falle auf ihn zurück.

Da verorten wir ein Benehmen des Menschen. Möchte es sich erhalten.

Impuls

Etwas zum Stehen bringen

Ausgehend von der Vorstellung einer Labilität des mir Eingegebenen mache ich etwas wahr, was ich kann. Da verrichte ich etwas und stelle es mir vor, dass es sich mir einzuschreiben vermag, was ich dabei erfahren habe. In der Folge davon regle ich meine Dinge, indem ich sie mit Sorgfalt bewirke. Der Antrieb dafür besteht von sich aus, da eine Sorgfalt etwas Gutes freisetzt. Da bewegt sie auch mich in einer dazu äquivalenten Weise. Auf sie habe ich mich stets berufen. Zu ihr habe ich fortwährend gehalten.

Gedanke

Erscheinungsweisen einer materiellen Form

Ausgehend von einer Definition der Qualität einer Bindung zwischen den Elementaren, quantifizieren wir diese. Dazu benennen wir ihre Freiheiten. Solche sind bekannt. Aus diesem Grund kann man sie zählen. Je nachdem, wie viele solcher Freiheiten vorherrschen, bestimmen wir den Grad der Bindung zwischen den vorkommenden Stoffen. Da ist diese Welt noch immer eine. Ihr Erscheinungsbild hat uns alles offenbart, was wir kennen.

In einer Welt, welche durch das Vorkommen von vier Entitäten (Raum, Zeit, Stoff und Geist) und deren Rivalität hervorgegangen ist, hat vieles mit einer Orientierung zu tun, was etwas bedeutet hat.

Zur ersten Orientierung

  • Der Raum und der Stoff sind voneinander verschieden und auch so aufzufassen.

  • Stoff, Raum und Geist (die 'Drei') sind externe Größenordnungen. Zeit ist eine interne Größenordnung (das 'Eine').

  • Eine Rivalität des 'Einen' mit den 'Dreien' hat zu deren Lösung von dem 'Einen' geführt.

  • Alle Folgewirkungen sind von einer gutartigen Natur.

Nun soll es zu besprechen sein, was zu anfangs mit einer Bestimmung der Freiheiten der Elementare gemeint worden ist. Da geben wir vor allem ihre reziproke Größenordnung an und nennen sie Bindung. Sie verleiht den Dingen einen Halt, welcher weit über ihre immanente Erscheinungsweise hinausreicht und sie in einen solchen Verbund einbezieht, wie er dadurch besteht, dass etwas gegeben ist.

  • ohne Bindung - das Teilchen steht für sich und ist abgesondert, was dem Zustand eines Edelgases entsprechen soll.

  • eine einwertige Bindung - ein Reinstoff in seiner gasförmigen Erscheinungsweise

  • eine zweiwertige Bindung - ein Reinstoff in seiner flüssigen Erscheinungsweise

  • eine dreiwertige Bindung - ein Reinstoff in seiner festen Erscheinungsweise

  • überbestimmte Bindungen - gedrungene und verwundene Festkörpergemische, die natürliche Erscheinungsweise der sichtbaren Welt

Es bedarf einer Zuordnung der Freiheit zu der Anzahl an Bindungen, um es aufzuzeigen, wie die Freiheit sichtbar zu machen ist. Wir möchten sie uns vorzustellen lernen.

  • Die Abwesenheit der Freiheit resultiert aus der Überbestimmung der Bindungen und macht alles unmöglich.

  • Eine Freiheit resultiert aus der Dreiwertigkeit der Bindungen. Ein Körper kann verschoben oder in seiner Position bestimmt werden.

  • Zwei Freiheiten resultieren aus der Zweiwertigkeit der Bindungen. Ein Körper kann relative Bewegungen zu sich selbst durchführen.

  • Drei Freiheiten resultieren aus der Einwertigkeit der Bindung. Der Körper kann Kräfte übertragen, aber er bewegt sich dabei unabhängig im Raum.

  • Vier Freiheiten resultieren daraus, dass etwas keinen inneren Drang nach einem Anhängen an etwas Gegebenes verspürt. Es herrscht eine gewisse Unabhängigkeit davon vor, was man als ein Kleben an den Dingen zu bezeichnen hat.

Der Stoff, welcher vier Freiheiten zu eigen hat, ist eigentlich keiner gewesen. Es soll vielmehr ein Solitär sein, also ein echtes Atom, welches auch als solches zu bestehen vermag.

Unter einem Stoff versteht man viel eher ein Festkörpergemisch als einen atomaren Zustand des Gegebenen. Da wird diese Erscheinungsweise des Gegebenen zur Ursache einer Wirklichkeit, wie wir sie kennen. Alles ist so, der atomare Zustand ist dagegen selten anzutreffen. Er verkörpert eine äußere Grenze der Erscheinungsweisen einer Natur, aber nicht mehr als das. Wenn es ein Fluidum dafür gibt, was erscheint, dann soll es ein solches Edelgas sein, wie es mit dem atomaren Zustand einhergeht. Eine Kraftwirkung geht von ihm aus, welche geringwertiger nicht sein könnte. Aus diesem Grund verkörpert es für mich die höchste Höhe des Erreichbaren. Aller Glanz geht davon aus, dass sie vorhanden ist.

Impuls

Tangentiale Wege, normale Ausrichtungen

Ohne eine Freiheit besteht kein Weg. Da fällt alles Vermögen von uns ab, solange wir keinen Weg gegangen sind. Haben wir aber eine erste Freiheit zu eigen, dann setzen wir ein solches Vermögen endlich ein, wie es uns zugekommen ist.

Dokumentation

Eigenleistungen

Dank meiner Selbstverwirklichung nach den langen Jahren einer Sinnkrise beruflicher Art habe ich zu einem Ansatz dafür gefunden, wie ich eine Eigenleistung als Mensch erzeugen kann. Dazu habe ich mich als Künstler betätigt. Ausgehend von leeren Blättern habe ich das getan. Dabei habe ich nach langem Zögern zu einem Begriff der Leere gefunden. Sie ist mit dem Gegebenen verwoben und wohnt allem durch ihre Erscheinungsweise als ein Nichts inne. Da ist es im Nu geschehen und etwas hat sich emaniert.

Der Sachverhalt, dass es ungewöhnlich gewesen ist, so etwas zuzulassen und anzuerkennen, hat eine große Bedeutung für den Lauf meines Lebens. Da habe ich Bilder gemalt. Ich habe gezeichnet, was das Zeug hält. Etwas ist dabei entstanden. Manches Weitere ist darin bereits enthalten gewesen, was erst später in meinem Leben zu einer genaueren Ausprägung gefunden hat. So habe ich das Malen gelernt.

Aufgrund eines Mangels an Geld habe ich auch geschrieben. Das habe ich in einer gleichwertigen Weise getan. Auch hierfür hat es leere Blätter gegeben. Stifte und Papier sind günstig zu erwerben gewesen. Ohne meinen Fokus zu verlagern, habe ich nun in einer malerischen Weise geschrieben, was das Zeug hält. Dabei hat sich mein Weltbild gefestigt. Im Zuge dessen habe ich gefügt, was in meinem Umfeld vorgekommen ist. Manches davon habe ich rechtgemacht.

Dabei bin ich derjenige geworden, welcher ich zuvor schon gewesen bin. Lediglich eine Aufbereitung des Ganzen hat bei mir stattgefunden. Manche Lektion habe ich erlernen müssen, ehe das wahr gewesen ist. Dann aber, als ich es geschafft habe, mich damit zu verwirklichen, was mir bekannt ist, bin ich endlich vor anderen Leuten in einer dazu adäquaten Weise erschienen. Das hat meine Lebensqualität verbessert, weil es meine Existenz abgesichert hat.

Nach und nach habe ich eine Methodik entwickelt, welche mir ein Beschreiben meiner Existenz ermöglicht hat. Ein System aus Worten habe ich ausgestaltet. Dank einer 'Benennung und Kenntnisnahme' des Gegebenen habe ich das verwirklichen können. Mit zunehmender Kraft habe ich mir auch mehr zugetraut. Irgendwann habe ich dann erkannt, dass meine Schriften eigentliche 'Gedankenprotokolle' sind. Sie sind bei 'Freischreibstunden' entstanden. Ihre Eigenheit ist es gewesen, dass sie mir zu einem Zugang zu meiner eigentlichen Erinnerung an mein Leben verholfen haben. Mein 'Spiegel' ist nun nicht mehr gar so matt erschienen. Im Zuge einer Fortsetzung dieses Wegs habe ich mich erholen können. Bei Werk habe ich das getan.

Inzwischen habe ich meine Bibliothek gesichtet. Ich habe damit aufgehört, sie noch stärker zu erweitern, als sie es eh schon ist. Alles, was ich jemals gelesen habe, ist da bei mir dazu übergegangen, abzusacken und mich auf geistliche Weise zu vertiefen. Derweil habe ich bei Werk dokumentiert, was an mir im Bedanken an Regungen aufgetreten ist. Als ein Zeitzeuge der gegenwärtigen Epoche trete ich auf und habe doch allein nur mich selbst beschrieben. Meine Gedankenwelt ist eine wie jede andere auch. Lediglich ihre Konnotation soll speziell sein. Was mich geprägt hat, ist einzig gewesen. Auch hierfür soll dasselbe gelten dürfen. Das wird bei jedem so sein. Freilich leite ich die Berechtigung zum Beschreiben davon, was mich ausgemacht hat, her. Es soll die Gleichwertigkeit davon sein, was sie bestätigt hat. Sie habe ich nicht allein nur benannt, ich habe sie auch postuliert.

Dank der Idee, als ein Künstler vom Bodensatz der menschlichen Existenz auszugehen, habe ich zu meinem Metier gefunden. Alle Auswertung davon soll zusätzlich sein. Das müssen andere tun, insofern sie einen Bedarf daran haben.

Derweil gehe ich meinen Weg.

Kraftansatz

Ein Eliminationsverfahren

Ausgehend von einer gegebenen Güte unserer körperlichen Eigenheit, die eigentlich von Grunde auf bei jedem Menschen bestehen soll, erwählen wir für das Gefüge unserer Kräfte einen edlen Zustand. Dazu lassen wir alles so, wie es ist, und betrachten die an uns in situ wirksamen, relevanten Kenngrößen der Kraft. Je klarer unser Verhalten dabei gewesen ist, desto deutlicher haben wir den Spannungsbogen vernommen, welcher uns als Kraftwirkung durchzieht. An ihm anzusetzen, soll auf eine ebenso edle Art geschehen, wie sie der zuvor gewählten Eigenschaft des Gefüges der Kräfte entsprochen hat. Da gehen wir vom Besten aus und erhalten dessen Zustand.

Unabhängig von der Variante der Spannung, welche uns lokal durchzieht, vernehmen wir mit Sorgfalt, was da ist. Eine Korrespondenz davon mit unserem Verhalten setzen wir voraus. Wir bezeichnen diesen Sachverhalt als einen mentalen Zustand. Da haben wir eine Möglichkeit, um damit umzugehen, was an uns aktuell wirkt.

Ohne den Aufbau und die Eigenheit des Körpers außer Acht zu lassen, implizieren wir, dass unsere Atmung einem vegetativen Prinzip folgt, welches es einzuhalten gilt. Dafür setzen wir den Ansatz an, dass ein Volumen mit Unterdruck in der Art eines Vakuums befüllt wird, was alles an uns anregen soll. Zugleich vereinheitlichen wir den gesamten Aufbau unseres Leibes, indem wir alle Dimensionen der Kraft an uns mit diesem rhythmischen Element der Atmung in Einklang bringen und halten. In der Folge davon lernen wir einen normalen Umgang damit kennen, dass wir atmen und dass uns dieses Atmen vitalisieren soll, aber auch kann. Da finden wir zu uns, weil wir von allem, was uns nicht zugehört hat, ablassen können. Aus diesem Grund habe ich dieses Verfahren als eines angesehen, dank welchem überzählige Dinge an uns von uns eliminiert werden können. Zu beachten ist hierbei, dass ein Vakuum pulsiert sowie einen Unterdruck von sich aus freisetzt.

Damit haben wir alles bei uns in Einklang gebracht.

Idee

Ein Gefüge aus Effekten

Mit den Lehren der Chemie und der Physik erfasst man den Zusammenhang von Effekten, welche der phänomenalen Eigenschaft dieser Welt zugrunde liegt. Ihre Vereinigung geschieht dank einer Zusammenschau des Ganzen. Dabei kann man es wahrnehmen, dass alles begrenzt und gewichtet vorkommt, was da sein wird. Aus diesem Grund haben wir eine Ordnung anerkannt, welche solche Bedingungen vorzugeben vermag, wie sie für die phänomenalen Erscheinungen in der Welt Gültigkeit hat. Ihr haben wir entsprochen, sobald wir eine Definition dafür gekannt haben, was sie ausmacht. Dabei sind die Reden entstanden, welche uns Halt gegeben haben. Manches Wort ist gesagt worden und hernach wieder verklungen.

Da haben wir den Menschen als einen Sprecher angesehen und geschwiegen. Wer etwas zu sagen hat, kann so etwas genauso gut bei sich behalten. Er unterliegt also keinem Zwang dazu, sich ohne eine Grundlage dafür zu äußern.

Was sich bei uns ergeben hat, während wir geschwiegen haben, hat uns etwas bedeutet. Da hat es uns reich gemacht, was wir bei uns behalten haben. Ein Bedenken des Menschen wird somit ausgestattet, weil er es für sich erkannt hat, ohne es anderen über Gebühr preiszugeben.