Gleichsetzung

Gedanke

Ein Moment der Ruhe

Die Gleichsetzung bereits bekannter Dinge hat mitunter schon zu Konflikten unter den Menschen geführt. Keiner ist von seiner Ansicht abgewichen, was die Spannungen zwischen den Menschen noch verstärkt hat. Eine Offenheit für sich ereignende Dinge hat da keine bestanden. Man geht in die Verleugnung und trennt sich davon, was eigentlich eine Voraussetzung für eine Verwirklichung guter Momente bei uns gewesen ist. Da hat man es uns nicht zugestanden, dass auch wir eine Berechtigung zu einer Ansicht davon haben, was gegeben ist.

Die Bewertungen dafür, was da gleichzusetzen sein wird, stehen bereits fest. Sie sind in Strukturen integriert, die Relevanz für die Menschen haben. Solche Strukturen haben zu einer Ordnung geführt, die am Gegenwärtigen festhält. Damit hat man alles falsch gemacht. Es ist keineswegs ein Zeichen für Beständigkeit, dass man in einer Welt, die vergänglich ist, am Vergänglichen sein Glück festgemacht hat. Es zu erhalten, wird schwierig sein. Das wird es umso mehr sein, je deutlicher eine Talfahrt davon zu vernehmen ist, was uns zu eigen ist. Das Naturschauspiel eines Vergehens der Dinge liegt allem zugrunde, was es gibt. Was der Mensch einmal gestaltet hat, wird aufgrund der Dauer seines Bestandes altern. Derweil hat jeder Mensch am eigenen Guten festgehalten und ist mit ihm gleichzusetzen. Da vergeht auch er.

So groß unsere Lebenserwartung auch sein möchte, ein Leben ist zu kurz, um alles zu erreichen, was es an erfahrbarem Glück schon gegeben hat. Da belassen wir ein solches Glück und widmen uns anderen Dingen, welche etwas gewöhnlicher sind.

Dokumentation

Ein absonderliches Klassengefüge

Das Bedenken eines Menschen resultiert aus einer Reflexion seiner Erfahrungen. Da möchte der Autor Mathias Schneider seine Erfahrungen mit Worten festmachen dürfen. Er versucht es, für sie ein Gepräge zu finden, welches dem Geschehen seines Daseins, wie es gewesen ist, gerecht wird. Dabei hat er seine Gedanken dazu angeführt und sie aufgrund dessen, dass sie erschienen sind, im Nachgang zu vereinheitlichen gewusst. Auf die Weise hat er beispielhafte Texte erstellen können. Von ihnen macht er Gebrauch. Anstatt den vorhandenen Fundus zu belassen, bereitet er ihn auf.

Mit der Dauer einer Bearbeitung solcher Inhalte hat sich etwas bei ihm gefestigt. Seine innere Erscheinungsweise ist dadurch beruhigt worden. Das hat ihn gefreut, weil es ihm besser entsprochen hat als die unruhige und zu Verwirrtheit führende Konstellation, welche sein Leben einmal durcheinandergebracht hat.

Sein Glück ist teuer von ihm erkauft worden. Er hat viel dafür bezahlen müssen. Was davon bereits eingetreten ist, hat man oftmals weder anerkannt noch es ihm zugestanden, in einer freimütigen Weise davon zu sprechen. Die Ressentiments der Menschen haben sich direkt gegen ihn gerichtet und ihm manches unmöglich gemacht.

Impuls

Es gibt allein nur eine Wahrheit

Alles fügt sich bei uns zu einem Ganzen, weil wir es getreulich anerkannt haben, wie es gewesen ist. Da haben wir es belassen und nichts dazu getan. Wir haben uns regelrecht herausgenommen, als wir die Dinge bewertet haben. Wir erkennen uns an, manches an uns ist fehlerbehaftet gewesen. Darum haben wir uns so entschieden. Da haben sich die Dinge von uns getrennt und sind doch noch immer zu vernehmen gewesen.

Jeder hat seine eigene Ansicht davon zu eigen, wie die Dinge gegeben sind. Regeln dafür haben keine gegolten, was wir wahrgenommen haben. Vielmehr sind es die Gelegenheiten gewesen, welche etwas davon wahrgemacht haben, was uns klargeworden ist.

Darum kann man wissen. So ist etwas eingetreten und hat seinen Bestand bei uns erfahren. Diesen Dingen könnte man es nicht befehlen, wie sie zu erscheinen haben. Das haben wir gewusst. Folglich hat auch der Autor Mathias Schneider Wert daraufgelegt, der Natur der Dinge gerecht zu sein und ihnen zu entsprechen. Dazu hat man das Gegebene anerkannt und es nicht manipuliert. Ein Versuchsaufbau des realen Geschehens besteht fort, solange man sich nicht an seine Konstruktion gemacht hat. Wegen einer Verstellung des Gegebenen ist es kein solches mehr gewesen. Alles, was wir wahrgenommen haben, wird dazu passend sein, falls wir das nicht eingesehen haben.

Eine natürliche Erscheinungsweise der Dinge kommt vor. Komplex sind allein nur ihre Verstellungen gewesen. Die Art, wie der Mensch in die Dinge eingegriffen hat, hat eine Auffassung davon nahezu unmöglich gemacht, was uns in Wahrheit in diesem Dasein als Mensch vorgegeben ist.

Gedanke

Analyse

Allein nur die Anerkennung macht etwas wahr und führt zu einem Bestand des Gegebenen.