Keimbildung

Gedanke

Manche Menschen klopfen auf Wasser, wenn sie ihre Feststellungen betreiben. Ein Mensch darf fliehen, wenn er von Toren umgeben ist. Er darf diesen auch fernbleiben.

Dokumentation

Eine Keimbildung zulassen

Jede Handlung von uns Menschen emaniert etwas. Jedoch kann allein nur das sein, was ist. Da haben wir uns zuweilen so verhalten, wie es uns entsprochen hat. Wir haben an den Dingen etwas abgelesen und uns daraufhin passend dazu eingestellt, weil sie so sind, wie sie sind. Dabei haben wir es erkannt, dass wir keine Dominanz von uns zu forcieren brauchen. Was bereits vorhanden ist, bräuchte man nicht wieder aufzulösen.

Da haben wir eine Keimbildung vorausgesetzt und angenommen. Dem Bild nach haben wir alles mit einer erkalteten Schmelze in einem Tiegel verglichen und unsere Kenntnisse dazu eingesetzt, wie wir damit umgehen können, was da ist.

Zuerst haben wir es angenommen, dass ein Temperaturgefälle vorherrscht. Während die Schmelze in einem erhitzten, nahezu formfreien Zustand vorliegt, hat die Umgebung eine zur uns umgebenden Örtlichkeit vergleichbare Temperierung aufgewiesen. Da sind die Energieinhalte von der Schmelze abgegeben worden und haben die Luft und den Tiegel erwärmt. Dabei sind aus der Flüssigkeit Gase ausgetreten und es hat sich eine Gasglocke um den Tiegel gebildet. Damit haben wir die Situation in einer einfachen Weise beschrieben, für welche es gilt, dass erste Keime einer Kristallisation in der Schmelze aufgetreten sind.

Für einen Literaten sind die leeren Dateien genauso wie die leeren Blätter, mit welchen er umgeht, etwas, was als Halbzeug zu verstehen ist. Sie haben ein hohes Potenzial zu eigen, weil man wirklich wichtige Dinge mit ihnen tun kann. Definiert man jedoch seine Gedanken und lässt sie auf dem Blatt Papier vor sich kondensieren, dann wird eine Festlegung davon dazu führen, dass sich etwas von uns dort emaniert. Mit einem Mal gleicht es mehr uns als dem Ursprungszustand. Auch seine Wertigkeit als Potenzial hat sich bei diesem Vorgang reduziert. Am Ende haben wir etwas geschaffen, dessen Wert wir als Idee weitergeben können. Da kommt es einem anderen Aggregatzustand des Stoffes gleich, dass wir fertige Dinge als Idee abgeben. Etwas hat sich materialisiert, indem es zu einem Feststoff geworden ist.

Ein dabei gebildetes Material hat seine Eigenheiten. Alles davon hat eine Wertigkeit zu eigen. Jeder Aussage eines Schriftstellers lassen sich solche Wertigkeiten zuordnen. Deswegen entsteht bei uns ein Verständnis für die Sache, die damit beschrieben wird, aber auch für die Sachlage, in welcher der Autor etwas aufgeschrieben hat. Das eine und das andere ergeben zusammengenommen erst die Bedeutung eines Wortes, Buches oder Textes. Fragment für Fragment lesen wir eine Schrift ein und vervollständigen unsere Kenntnisse über den Autor. Erst im Nachgang daran können wir seine Worte auffassen.

Gedanke

Bewertungen und Vergleiche

Der Mensch beschaut das Gegebene, aber er nimmt allein nur die Begebenheiten wahr, welche sich ihm in situ aufgetan haben. Darum soll es wahr sein, dass er die Dinge vollkommen zurecht belassen hat, wie sie gewesen sind. Ein Bedenken des Gegebenen findet bei uns statt, aber es ist nicht immerzu ergiebig gewesen. Manche Vorstellung kommt bei uns auf. Mittels der Zuhilfenahme einer Kombinatorik fügen wir das Wahrgenommene und vereinigen es mit unserem Weltbild. Dabei fallen Begriffe, Worte kommen auf. Manches können wir so klären.

Impuls

Etwas vervollständigen

Eine Vollständigkeit des Gegebenen erweitert sich vor uns als eine Vorstellung des Existenten und macht uns etwas klar. Dort, wo man weder einen Ansatz noch einen Hebel zur Bestimmung der Dinge aufzufinden vermag, sind sie uns auch nicht als Ganzes erschienen. Das Ganze hat die Trivialität als Grundeigenschaft zu eigen. Für sie soll gelten, dass es immer eine Mehrzahl an Gelegenheiten gibt, um an einer Sache anzusetzen oder dank ihr etwas wahrmachen zu können. Dabei soll es zutreffen, dass jegliche Folgerung aus einer trivialen Begebenheit einen Weg eröffnet, auf dem es wiederum zu trivialen Erkenntnissen kommen kann.

Damit haben wir es rechtgetan, weil wir die Begebenheiten belassen haben, wie sie sind. Alles Aufkommen einer Gelegenheit zur Bestimmung des Gegebenen haben wir abgewartet und erst dann vollzogen, als es möglich gewesen ist.

Gedanke

Einseitigkeit

Eine Einseitigkeit der Beobachtung ergibt sich, falls man zu sehr von einer Sache distanziert ist. Dann erscheint sie vor einem, aber sie wird kaum greifbar dadurch. In diesem Zustand erscheint uns das Wesen der Welt. Erst dann, wenn wir ihre Natur erfahren haben, können wir unseren Sinn dafür einsetzen, das Wesen der Dinge zu erfahren.

Dokumentation

Das Gedankenprotokoll

Als Autor habe ich es mir vorgenommen, meine Gedanken zu notieren. Dazu habe ich sie protokolliert, wie sie gewesen sind. Alles davon ist fix, aber es ist zudem auch flüchtig gewesen, was ich gedacht habe. Darum habe ich mein Bedenken nicht vollständig aufzuschreiben vermocht. Eine Darstellung meiner Gedanken ist mir jedoch gelungen.

Gedanke

Die drei Hauptachsen

Für jeden Sachverhalt soll es eine existente Basis geben, an welcher wir mittels der Zuhilfenahme einer Kraft ansetzen können. Da haben wir für jeden solchen Punkt eine Lokalität angenommen, welche wir begreifen und erfassen, aber auch auswerten und zur Reaktion bringen können.

Wir nehmen es an, dass für jeden Punkt eines Raumes mindestens drei Achsen bestehen, die auch Hauptachsen von ihm sind. Um sie dreht sich alles bei uns. Wegen ihrem Vorkommen summieren sich die Kräfte entlang ihrer Erscheinung auf.

Da soll zu jeder Achse ein Kräftepaar gegeben sein. Zudem kann um jede Achse eine Drehung durchgeführt werden, deren Richtung uns nicht anders bekannt werden könnte als durch einen Versuch. Alles federt derweil, was bedeutet hat, dass sich die Kräfte umdrehen, aber auch die Drehrichtungen umpolen.

Gedanke

Im Grunde soll es einfach sein, das Verhalten eines Menschen zu beschreiben. Entweder man ist zu einer Sache neutral eingestellt oder man übt einen Einfluss auf sie aus.

Gedanke

Reaktion

Das Erscheinungsbild der Darstellung eines Beweggrundes ist bei den Menschen uneinheitlich gewesen. Was dem einen ein springender Punkt sein wird, ist für den anderen eine feststehende Sache von eindeutiger Definition gewesen. Derweil ist das anerkannt worden und jeder hat sich dementsprechend verhalten, indem er sich perfektioniert hat. Derweil ist es mir klar gewesen, dass so etwas zu nichts führen würde. Die Dinge sind dadurch unkenntlich geworden, dass man sie überbestimmt hat. Was so ist, wie es erscheint, kann keineswegs fortbestehen. In einer sich wandelnden Wirklichkeit löscht sich alles aus, sobald es zu seiner Definition gefunden hat. Zumindest verliert es seine ehemalige Bedeutung vor uns. Da gerät alles auf Abwege und nichts davon ist uns nützlich erschienen. Dabei hat doch alles seinen Wert zu eigen.

Gedanke

Probleme

Falls Dir der Weg verstellt worden ist, musst Du das Hindernis umgehen. Dazu musst Du ein paar mehr Schritte tun als üblich. Genauso verhält es sich bei jeglicher Art von Schwierigkeit. Was uns Probleme verursacht hat, gehen wir einfach an, indem wir eine abweichende Handlung als sonst üblich durchführen. Für diese haben wir ein paar zusätzliche Handgriffe durchführen müssen. Mehr als das ist durch ein Problem keinesfalls verursacht worden.

Gedanke

Zu seiner gedanklichen Basis finden

Ohne eine geeignete Vorauswahl zu treffen, hat noch niemand eine vernünftige Leistung abliefern können.

Idee

Ein innerer Rahmen des Menschen

Ausgehend von der Situation, dass ein Mensch einen Leib zu eigen hat, mittels dem er ruhen, aber auch sich bewegen kann, nehmen wir es an, dass beides im Einklang mit uns geschieht. Da verstehen wir uns als die Einheit davon und vereinigen alles Duale an uns. Eine Bewegung und eine Ruhe kommen bei uns vor. Sie bilden ein Dual.

Da sichern wir uns ab. Wir gewähren uns manche Vorstellung und finden dank ihr zu unserer Kraft. Wir scheuen uns weder vor einer Einbildung noch vor einer Ausbildung von uns. Mittlerweile haben wir es anerkannt, was da bei uns vorgekommen ist. Wir haben eine Erinnerung daran, wer wir sind. Sie nehmen wir wahr.

Für den Rahmen davon soll es gelten, dass er unser Wesen sicherstellt. Dank ihm verspüren wir dessen Stabilität, aber auch seine Förderlichkeit. Es ist ein starker Rahmen gewesen, welcher das geleistet hat, dass wir so gut durchs Leben gekommen sind. Trotz aller Nöte hat er uns zu jeder Zeit vor Schlimmerem bewahrt. Wir versuchen ihn nun einmal an uns aufzufinden. Dazu beachten wir die körperlichen Begebenheiten von uns Menschen.

Um nun nicht in ein Stolpern zu verfallen und zu irren, nehmen wir vor allem zwei Dinge als bedeutungsvoll an. Wir wissen um die Bewandtnis, dass ein stabiles Element durch das Dreieck gegeben wird. Des Weiteren wissen wir, dass wir, frontal gesehen, eine Ebene an uns auffinden können. Auf sie versuchen wir ein Dreieck zu projizieren.

Zuerst nehmen wir die Grundhaltung im Stehen ein. Wir erkennen die Handhaltung von uns an und leiten alles Weitere von ihr ab. Dabei folgen wir dem Fließen der Energie mit unserer Achtsamkeit, bleiben aber bei uns und unseren Händen. Wir kehren also immer wieder an den Ausgangspunkt zurück. Er liegt an der Hand und wird als Mudra bezeichnet. So wird er auch aufgefasst.

Die Verbindung zwischen den beiden Händen ist eine virtuelle. Sie soll wie ein Stab etwas Feststehendes sein. Das ist die Basis davon, was einmal ein Dreieck bei uns bilden soll. Die Endpunkte liegen in den Händen. Dort sind auch je Hand ein weiterer Endpunkt eines feststehenden Stabes anzutreffen. Diese beiden Stäbe treffen sich in der Mitte, wo der dritte Eckpunkt des Dreiecks sein soll. Er liegt also auf unserer Mittelachse. Noch würde er nicht justiert sein.

Nach einer kurzen, leicht spielerischen Phase legen wir diesen Eckpunkt in die Tiefe unseres Beckens. Dort ist sein originärer Lagerort.

Nun stellen wir es fest, dass wir uns bewegen können. Da bewegen sich mit uns die virtuellen Linien des inzwischen bekannten Dreiecks mit und bilden Formen. Gleiches hat für eine Ruhelage gegolten.

Damit haben wir das erste Dreieck gebildet. Ein zweites Dreieck wird ebenso an uns aufzufinden sein. Es reicht von den Füßen zum Kontrollzentrum auf der Mittelachse des Oberleibs zwischen den Schultern.

Idee

Der Geist des Menschen ist unabhängig

Jener Gedanke, dass der Geist des Menschen unabhängig sein wird, ist von mir ohne einen besonderen Grund gedacht worden. In genau diesem Moment, als ich das bedacht habe, habe ich über Zugkräfte nachgedacht. Ich habe es mir angesehen, von welcher Natur sie sind und wo sie bei mir angreifen können. Zudem habe ich über eine Auswirkung solcher Kräfte nachgedacht und ihre Herkunft eruiert. Dabei ist mir bewusst geworden, was eh schon klar gewesen ist. Der Mensch hat einen Raum zu eigen, innerhalb von welchem er eine gewisse Beherrschung über sich ausüben kann.

Ein solcher Raum ist unausgefüllt zu verstehen. Er wird durch keine materielle Matrix bedingt. Jene Kräfte, welche von uns angenommen werden, ergeben Spannungen. Sie durchdringen den Raum, sind aber von diesem ebenfalls verschieden geblieben.

Da habe ich mir die Kräfte als ziehende Größen vorgestellt. Zwischen den Händen habe ich sie an mir getragen. Das hat mich reagieren lassen. Was dabei bei mir für eine Reaktion aufgekommen ist, hat mir gutgetan. Ich habe sie einfach und klar wahrgenommen und auch dementsprechend empfunden.

Die Entitäten Körper (Gewebe, Matrix), Raum (Ausrichtung, Struktur) und Kraft (Geist, virtuelle Ordnung) verstehe ich als voneinander unabhängig und behandle sie auch so.

Impuls

Ein Denken bei sich einleiten

Was ist, soll sein. Da nimmt sich der Mensch wahr. Das soll sein Ausgangspunkt sein, dass er jetzt dazu in der richtigen Verfassung ist, um sich zu vernehmen.