Augmented Expression

Dokumentation

Eine Lesemethode

Ein Schriftsteller kann sich allein nur sehr bedingt damit auseinandersetzen, wie seine Werke von anderen Leuten aufgefasst werden. Dazu kann er höchstens jene ihm bekannten Menschen befragen oder sich gar in deren Ansichten hineinversetzen. Das wird er an unterschiedlichen Orten zu variierenden Zeitpunkten so tun, und so manchen Schwerpunkt der Betrachtung des Gegebenen einzunehmen wissen. Das aber soll eine Begrenzung seines Vermögens darstellen, welche natürlich sein wird.

Der Schreiber ist auch ein Leser der eigenen Schrift. Mit zunehmender Kenntnis von dieser gelingt ihm das Stellen der Worte besser. So erfährt sein Werk durch Überarbeitung manche Auf- oder Abwertung.

Daran kann man es direkt ablesen, dass der Autor einer Schrift um deren Wert etwas in Erfahrung bringen kann und das auch so zu tun hat. Wie sonst soll er das Schema der Sprache verbessern, wenn nicht durch eine Aufwertung ihrer Wertigkeit? - Und so geht er es an.

Da aber das Werk eines ist, welches abgegeben werden soll, hat er es fertigzustellen. Nicht anders wird es zu machen sein, dass nach dem Werk auch der Buchdruck davon erfolgt. Sind die Seiten erst einmal gefüllt, so wird ein Zustand davon auch gewahr.

Die Leserschaft eines Autors gewinnt nun dank der Güte seiner Bemühungen einen Eindruck davon, was dieser geleistet hat. Dabei würde nicht die Arbeit daran ersichtlich sein. Auch der gegangene Weg zur Verrichtung solcher Dinge käme nicht aus dem Schatten ans Licht. Diese Dinge haben sich zwar abgespielt, jedoch bleiben sie im Verborgenen. Eine Leserschaft macht sich allein nur selten über so etwas eigene Gedanken. Das Befassen mit einem Werk ist darum in der Regel ein oberflächliches Lesen von Texten.

Für einen Schriftsteller stellt sich darum die Frage, was er mit seiner Schrift bezwecken möchte oder gar bezwecken kann. Da hat er wenig Möglichkeit zur Variation, weil ihm ja das eigene Wesen eingeschrieben ist. Über dieses kommt er kaum hinweg, ohne etwas dafür aufzugeben oder gar etwas von sich selbst zu verlieren. Genau darum, weil Schneider das so bei sich bedacht hat, protokolliert er mit seinen Werken die eigenen Gedanken und stellt so eine ungekürzte Ideenwelt dar. Möchte das auch wenig Interesse bei anderen Menschen auslösen, so liegt ihm doch etwas daran, keine gesunden Anteile von sich zu beschneiden.

Minutiös erledigt er diese Stunden der Protokolle und findet so zu einer innerlichen Ordnung seiner Gedanken- und Ideenwelt. Dabei ist er so weit gekommen, dass ihm sogar eine sprachliche Korrektur derselben möglich geworden ist. Da hat er mit Zuhilfenahme von selbst erstellten Beispieltexten auch seinen Stil begriffen und verfeinert.

Das würde alles nichts Unerhebliches sein. Für Schneider sind das wichtige Wegmarken. Sein Ziel ist ihm derweil auch klar. Benennt er dieses auch in höchstem Maße mit sehr unscharfen Worten, so hat er doch einen guten Grund dazu. Wie auch soll er es anders als so bestimmen, was für seine Zukunft erforderlich sein wird? - Eine solche kommt ja kaum zum Vorschein.

Ausgehend von dieser Position kennt die Leserschaft nun bereits etwas von den Gedanken und Intentionen des Autors Schneider. Um Ihnen eine Vorschrift zu geben, wie Sie seine Werke richtiger Weise auffassen können, benennt er nun das eigene Verfahren, mittels dem er seine Schriften korrigiert. Über dieses Bescheid zu wissen, wird bei Ihnen wahrscheinlich etwas vom Schleier, welcher über seinen Worten erscheint, auflösen. Im Dunstkreis seiner Bemühungen hat der Autor doch so manches dafür getan, dass seine wahren Beweggründe nicht anders als so klar zu ersehen sein würden. Zur Bestimmung davon gibt er Ihnen nun also sein Verfahren preis, mittels dessen Zuhilfenahme seine Schriften von ihm selbst korrigiert werden.

Ausgehend von einer beliebigen Position im Text liest er das Schriftstück chronologisch weiter. Dabei achtet er auf den Sprachfluss und prüft die Abfolge der Worte wie auch den Aufbau des Gedankens.

Oftmals muss er den gleichen Text zweimal oder gar dreimal einlesen, ehe er ihn schlüssig erfassen kann. So verbindet er mit der Lesung seiner Werke zum einen eine Übung der eigenen Merkfähigkeit (Mnemonik) als auch eine Kenntnisnahme der Schlüssigkeit seines eigentlichen Bedenkens (Kognition) in situ. Als dritter Aspekt erscheint im Schatten des dämmernden Lichtes seines geistlichen Wirkens auch noch jene Art der mentalen Fokussierung, welche mit einer Lesung seiner Schriften einhergeht. Da hat er dank jahrelanger Bemühungen um ein eigenes Gedankengut auch endlich ein solches bei sich aufgebaut. Dieses ist seinem Lebensalltag entnommen. Darum wird es in hohem Maße zu einer Beschreibung seines Daseins und Wirkens geeignet sein. Auch dient es zu einer Kenntnisnahme seiner Wege bei der eigentlichen Selbstfindung.

Da der Autor sich vornehmlich mit diesem Werk befasst, hat er manchen medialen Einfluss anderer Kanäle auf sich selbst aufgehoben. Anstatt ein Leben der Zerstreuung zu führen, hat Schneider sein Augenmerk auf das eigene Gut gelenkt und Konzentration sowie Andacht dabei praktiziert.

Wirkt sein Gemütszustand auf manchen Genossen im Geschehen des Alltags auch zuweilen wenig heiter oder gar etwas verdrossen, so hat Schneider doch eine gute Absicht für sich behalten. Eine Auflösung der Nichtigkeiten dieses Weltgeschehens stellt eine seiner Prämissen dar. Das Beliebige zu erkennen führt zur Befreiung davon und macht es entbehrlich. Da kann er etwas Verkehrtes daran erkennen, es in Unabhängigkeit bringen und diese Sache anders einsetzen und verwenden, auf dass sie berichtigt wird und ihren wahren Wert erhält. Was ist dadurch nicht alles von ihm bereits geleistet worden! - Eine Verblendung durch mediale Inhalte der Gegenwart tritt allein schon wegen einer Nutzung davon auf, denkt er bei sich. Jede Minute einer Überblendung der eigenen Kraft mit den Ansichten und Aussagen Dritter oder Vierter verleiht diesen eine Möglichkeit, uns Menschen suggestiv zu steuern sowie zu manipulieren. Davon befreit er sich. Wenden wir das doch einfach von uns ab!

Schalten wir erst einmal die Glotze und das Radio aus, würde uns nichts anderes übrig bleiben, als uns mit uns selbst zu befassen. Das aber kann ein wesentlicher Schlüssel zu einer Festigung des menschlichen Wirkens sein.

'Cogito ergo sum et non cogito ergo sum.' (Zitat)

Einsicht

Zeugnis

Erst dann, wenn man seine eigenen Werke um jene fremdartigen Anteile anderer Menschen bereinigt haben wird, welche da zuweilen aufgetaucht und vorgekommen sind, kann sich einem selbst das offenbaren, was Schneider endlich als eine eigentliche Wahrheit dieses Daseins anerkennen möchte. Die eigene Persönlichkeit von uns selbst soll das sein, wie sie uns wirklich eingegeben ist.

Mandala im Spiegel, Bleistiftzeichnung

Methode

Augmented Expression

So etwas wie eine Erweiterung jener sinnlichen Erfahrung eines Menschen hat der Autor Schneider unter der Sache verstanden, welche er 'Augmented Expression' nennt. Das Elementare soll Strukturen höherer Ordnung ausbilden, indem es sich durch das Eingehen einer Verbindung um diese erweitert. Solche Dinge, für die das gilt, hat es immer wieder einmal bei seinem Kunstschaffen gegeben. Diese sind vorgekommen und haben verstanden werden wollen. Darauf möchte er hier nun kurz etwas eingehen, wie er mit diesem Phänomen seines Wirkens klarkommt. Eine Zuordnung davon, was damit gemeint wird, soll dadurch gegeben sein.

Was wäre der Ansatzpunkt davon? - Dort, wo nichts Zusätzliches entstehen würde zu dem, was man selbst macht, ist eigentlich nichts von Bedeutung geschehen. Des Menschen Werk wird dann fruchtlos bleiben. Furchtbar wäre ein damit einhergehendes Schicksal, wenn dieses überhaupt so erscheinen wird. Schneider hält das für irreal, glaubt also, dass so etwas nicht erwirkt werden könnte. Zudem wäre es das eigentliche Gegenteil von dem, um was es Schneider bei Werke geht. Ihm liegt eine Annahme des in natürlicher Weise Gegebenen näher als so etwas. Er sucht regelrecht bei Werke, aber auch im Alltag mit dessen Geschehen nach solchen Strukturen, welche dank ihrer spontan entstehenden Gebundenheit mit anderem höherwertige Eigenschaften aufweisen und diese so auch von sich aus bereits als eine Wirkung emanieren, ja aufzeigen. Diesen Vorgang möchte er als die Einnahme eines stabilen Potentials bei den Materialien bezeichnen. Dann versucht er diesen auch zu beschreiben. Er würde einen solchen nicht allein nur in der chemischen Verbindung von Molekülen erkennen. Auch anderswo tritt dieses Phänomen auf. Es wirkt als ein Prinzip an der Welt und stellt einen Zusammenhang zwischen den Vorkommnissen überhaupt erst her. Freilich folgt es dabei genauso den anderen Gesetzmäßigkeiten, welche allüberall, manchmal auch trotz einer Form der Wandlung von möglichen Eigenschaften auftreten. Diese sind wahrhaftig gegeben, da sie einen Teil der Welt verkörpern und nicht aufzulösen sein würden.

'Augmented Expression' ist für ihn das Stichwort, wenn es um die Ausentwicklung seiner Kunstform geht. Dort, wo sie stattfindet, tritt der Mensch in den Schatten und lässt anderes zu. Er sollte dabei nicht als Medium, sondern als Lenker wirken. Er würde nicht das zu vermittelnde Eine sein, sondern die der Sache übergeordnete Instanz zur Fügung von etwas Geschehendem. So wirkt er in Unabhängigkeit zu seinem Werkschaffen und kann dieses überblicken, ja auch ordnend eingreifen und es gewichtend bedenken, was er da erschafft. Was würde sich dadurch nicht alles bei uns ergeben! - Somit hat der Werker Gelegenheit zur Einnahme eines selbstbestimmten Ansatzes für das Werkschaffen. Diesen dann aufrechtzuerhalten wird ihm wahrscheinlich gut gelingen, so er sich diese Art einer inneren Ausrichtung zu bewahren weiß.

Jene, aus etwas Elementarem gebildeten Strukturen setzen grundsätzlich die Möglichkeit zu einer Einnahme höherer natürlicher Ordnungen voraus. Ansonsten würden diese sich gar nicht erst zu einer Einheit verbinden lassen. Da wären sie schwerlich zu fügen. Im Gegensatz zu solch einer Vorstellung verbindet sich das in der Natur Vorhandene geradezu leicht, spielerisch ist das Wesen von ihr und wird von Möglichkeiten sowie Gelegenheiten bestimmt. Mit einer gewissen, eigenen Bereitschaft dazu lassen sich die Elemente zu Elementaren vereinigen und erhalten andere, zuweilen sogar günstigere Eigenschaften, als die Ausgangsmaterialien diese aufgezeigt haben. Anderes wird so möglich, Gegebenes wird in neuartiger Weise auftreten und so zu einer echten Bereicherung.

Es erweitert sich das Gegebene durch seine Verbindung zu einem Material von höherer Wertigkeit. Das geschieht vielleicht auch dank der inneren Ordnung seiner Form so. Daraus resultieren andere Eigenschaften des Materials, andere Kräfte werden auftreten und so etwas erwirken, was von Nutzen sein kann. Jene Einheit der Verbindung ist eine eigene, sie klassifizierende, welche über das Wesen dieses neuen Materials bestimmt. Gleich der phänomenalen Erscheinungsweise der Physik treten da typische, einer Sache zuordenbare und erkenntliche Außenwirkungen auf, so diese am Material angestoßen und verursacht werden. Diese kann man erkennen und von anderem unterscheiden, sodass eine Kenntnis zum erzeugten Material gefunden und beschrieben werden kann. Das damit Verbundene an Wissen kann gut geklärt und schematisch geordnet, ja zusammengefasst werden. Alles das, was getreu dieser Vorgehensweise aufgefasst und wahrgenommen werden kann, hat seinen Ursprung in der Bestimmung der Welt der 'Ordnungen', also in der Beschreibung der Verbindungen elementarer Bestandteile zu einem größeren Ganzen, dem Elementar. Es soll auch in der Kunst etwas dazu Vergleichbares vorkommen, weshalb Schneider seine Betrachtung hier gerne gibt.

Es sieht der Autor Schneider also die erscheinenden Dinge grundsätzlich als etwas Gebildetes an. Alles kommt in dieser Erscheinungsweise vor. Da ist die Welt eine organische und auch so zu verstehen. Die in ihr enthaltenen Kondensate machen sie praktisch zur Gänze aus.

Ein solches Gedankengut zu beschreiben muss ungewohnt auf eine Leserschaft wirken und darum in Balance mit anderem gebracht werden, was es auch noch gibt. Da hat eine Beachtung des trivialen Anteils der Dinge irgendwann einen hohen Stellenwert bei Schneider erhalten und wird auch von ihm bei Werke durchgeführt. Seine Schau des Gegebenen führt er gerne mit Zuhilfenahme eigener (Denk-) Inhalte aus, weiß aber doch von der Notwendigkeit jener Anknüpfungspunkte für Außenstehende daran etwas. Diese versucht er einzuführen.

Gerade jene Menschen mit anderen gedanklichen Schwerpunkten als er möchte er nicht grundlos als Leser verlieren, sondern diese geradezu für das Seinige gewinnen. Das wird das Gros der Menschen sein, welche das betrifft. Das Einfache ist derweil zu seinem Steckenpferd für Schneider geworden, da mit dessen Zuhilfenahme Brücken zu errichten sind, wo ansonsten nichts als Brachland und Ödnis zu finden sein würde.

Dank solcher Gedanken und Ideen hat der Autor jetzt bereits zu einer Basis für sich gefunden. Diese soll vornehmlich aus gewöhnlichen Dingen bestehen, welche sich analog zur vorherigen Betrachtung zu etwas höher Stehendem fügen lassen und somit einen echten Mehrwert, etwas von Bedeutung ergeben. Eine Vervollständigung der trivialen Anteile daran genügt Schneider als Wegmarke, um sein Werkschaffen im Groben und Ganzen fortzusetzen, ja auszuführen. Zuweilen findet er dadurch so manchen Eckstein, welcher seine Mauern standhaft macht.

Ein Abschluss des Gesamten würde genau darum in seinem Sinne sein, da es ihm hauptsächlich um eine Übersicht des Ganzen geht. Anwendungen davon kommen praktisch noch kaum welche bei ihm vor, was irgendwann geändert werden soll. Ihm soll die bisherige Zurückhaltung gegenüber seinen Erkenntnissen dazu dienen, Verborgenes auch weiterhin als so vorhanden anzunehmen und zuweilen erneut aufzufinden. Sich in die Details des Gegebenen zu begeben, das soll einmal erfolgen. Doch zuerst gestaltet er den Plan davon.

Schema eines Weges zum Ich des Menschen hin. (Die Kraft der Sonne)

Phänomenales

Vorsicht und Rückkehr

Um einen Weg gänzlich zu begehen, muss man einmal auch wieder an den eigentlichen Ausgangspunkt zurückkehren. Dabei sollen die eigentlichen Erfahrungen schließlich zu Erlebnissen von uns transformiert werden. Was uns bedingt, wird so endlich auch zur eigenen Geschichte.

Phänomenales

Stabilisierung

In einer Welt, in der alles danach strebt Energie abzugeben, ist jener Zustand als stabil zu bezeichnen, bei dem dies bereits gelungen sein wird. Dazu bilden die Elementare Verbindungen, dadurch geben sie überzählige Energie ab und werden sich stabilisieren. So werden diese von der Last einer überzähligen energetischen Aufladung etwas befreit und erhalten neue Eigenschaften, welche günstiger sind. Daraus ergibt sich in der Folge davon eine Emanation der Verbünde, jene aus Elementaren bestehenden Strukturen erscheinen da und geben der Welt ihr Gesicht.

Das energetische Potential beinhaltet als Grenzwerte das 'Alles' und das 'Nichts', was die Gegebenheiten des Möglichen aufzeigt. Dazwischen besteht ein Bereich der relativen Zuordnung der Elementare, welcher nicht in gleichem Maße absolut sein würde.

Um etwas Derartiges richtig zu verstehen, muss es auch in einer dazu passenden Weise dargestellt sein. Da kann es sich hilfreich auswirken, wenn zuerst einmal die Grenzwerte eines Bereiches aufgezeigt werden, wie das hier geschieht. Die relativen Zuordnungen dieser Potentiale ergeben sich in situ aus den wirklich vorkommenden Gelegenheiten und sind Eventualitäten. Als solche kann man für sie sorgen, indem man ihre Umgebung definiert, sodass diesbezügliche Prozesse steuerbar erscheinen.

Man muss zur Bestimmung solcher Gegebenheiten etwas in Erfahrung bringen. Energieüberschüsse werden für die Strukturen der Materialien schädlich sein und diese aufbrechen. Die Aufnahme von einer gewissen Menge an Energie reicht zuweilen schon dafür aus, um einen möglichen Zerfall der Stoffe auszulösen.

Da soll es uns als etwas Wahres gelten, dass Energie allein nur sehr bedingt an eine Umgebung weitergereicht werden kann. Ein Unterschied der Potentiale kann dies überhaupt erst möglich machen. Das soll sich zudem allein nur dann so auswirken, wenn es auch einen Übertragungsweg für diese Energien gibt.

Alles Materielle speichert also Energie, aber auch Energieüberschüsse kommen da vor. Dabei vermindern die Letzeren eine Stabilität der Materialien. Da steht selbst das Lebewesen als Organismus fortwährend etwas unter Strom, weil es solche Prozesse aushalten muss. Es bedarf mancher Einsichtnahme in dieses eigene Verhalten von unserer stofflichen Ausstattung, um es selbst festzustellen, wie dadurch gewisse Arten der Schwächung bei uns hervorgerufen werden. Solche wiederum bei uns aufzuheben soll manche Gesundung überhaupt erst für uns möglich machen. Der Mensch strebt eigentlich einer inneren Ordnung zu, seiner eigentlichen Stabilität, welche ohne solche Überschüsse leichter zu erreichen, beziehungsweise zu erhalten sein wird.

Sprachgestaltung

Substanz unter dem Aspekt von Aufbau und Abfolge

Aus meiner Zeit im Werkzeugbau sind mir manche Vorgänge zur Herstellung von Maschinenelementen noch immer bekannt. Die Herstellung solcher Bauteile, welche in einer logischen Reihenfolge erstellt werden müssen, macht etwas erforderlich. Diese Objekte haben einen Aufbau der Form und des Maßes als Zielwert zu eigen. Durch die technische Zeichnung wird dieser im Voraus anhand von Erfahrungswerten festgelegt. Doch der Herstellungsprozess einer definierten Form hat seine Tücken. Da würde man nicht beliebig dabei vorgehen können. Schon gar nicht würde alles auf jedwede Weise möglich sein. Das habe ich damals selbst zu erkennen gewusst und fortwährend bei meiner Arbeit zu bedenken versucht. So habe ich erkannt, wie ich meine Arbeit machen kann.

Das richtige Einspannen des Werkstücks ist eine regelrechte Kunst. Auch der Fertigungsprozess hat seine Merkmale, welche diesen eindeutig machen. Wer sich der Notwendigkeit zur Ordnung seiner Arbeitsschritte nicht widersetzt haben würde, der leistet oftmals gute Arbeit. Das dabei entstandene Produkt wird danach für den Einsatz in der Produktion zu gebrauchen sein.

Übertragen habe ich solch ein Procedere der Fertigung von Maschinenteilen auf das Verfassen jener eigenen Texte in meiner Kartei. Da ich Kenntnisse dazu besitze, wie das geht, habe ich es versucht, meine eigenen Worte in sinnvolle Reihungen zu überführen. Das sollen solche sein, welche angenehm aufzufassen sind. Dabei achte ich auf die mir bekannten Merkmale meiner Muttersprache und bekenne mich zu dieser. Ich habe es dabei so gut wie möglich zu leisten versucht, eine positive Konnotation meiner eigenen Worte beizubehalten, ja einzuhalten.

Gar vieles habe ich vormals schon aufgeschrieben, auch ohne mir großartig Gedanken dazu zu machen, was das alles einmal wert sein wird. Da habe ich hernach dann manchen Text wieder begradigen müssen. Manches von mir Geschriebene hat zuweilen noch um jene dafür notwendigen Objekte erweitert zu werden, ehe es für die eigentliche Korrektur bereitsteht. Der Aufbau meiner Schriften als Kartei ist mir nach und nach gelungen. Manches ist mir dabei klar geworden. So wie diese heutzutage besteht, ist es eine gewachsene Struktur. Was an dieser aufzufinden ist, stellt eine der Wahrheiten meines Daseins dar. Es sollen einige meiner besseren Texte mir selbst für die Zukunft als Beispiel dazu dienen, um das restliche Werk zu verbessern.

Der Aufbau und die Abfolge der Worte bedingen das Wesen meiner Textwerke und machen ihren Wert zu einem gewissen Anteil aus. Jene, dank einer Lesung davon resultierenden Gedanken und Ideen bei einem Menschen offenbaren den Nutzen dieser Schriften direkt. Eine Bedeutung des Gesamten soll derweil noch unbenommen bleiben, weil das alles noch nichts Fertiggestelltes sein wird.

Gewisse grammatikalische Strukturen sollen von uns erkannt werden und zu bedenken sein. Dazu hat man diese Schriften zu durchleuchten. Die deutsche Sprache besteht auch anhand solcher Gegebenheiten. Ihre Grammatik lehnt sich stark an die lateinische an. Das Flechtwerk, welches sich wegen einer Kenntnisnahme davon bei uns als innerliche Bebilderung ergibt, kann bereinigt und geklärt werden. Jene tatsächlichen Merkmale einer Sprache gelte es da herauszustellen und das Wissen um sie zu vervollständigen.

Dokumentation

Quellen meiner Inspiration

Orientiert habe ich mich bei der Darstellung des mir Bekannten an den eigentlich nicht durch mich selbst nachahmbaren Schriften in meiner Bibliothek. So habe ich manche schöne Arbeit anderer Autoren lesen und das Nötigste dazu vielleicht bei mir bedacht.

Ich habe mich, was den Verlauf der Worte in meinen Schriften betrifft, etwas an einer deutschsprachigen Übersetzung des Mahabharata ausgerichtet, da diese inhaltsreich und schön ist. Das Mahabharata ist ein indisches Epos, welches ein hohes Ansehen innerhalb der Weltliteratur genießt. Darüber hinaus versuche ich es, getreu einer Empfehlung von A. Crowley, einem englischen Autor und Esoteriker des 20. Jahrhunderts meine Schriften um faktisch richtige Anteile anzureichern. Das mache ich so, auf dass diese weniger fiktiv ausfallen werden und besser zu verstehen sind. Das führe ich bis hin zu einer Integration jener trivialen Gegebenheiten dieses Daseins von mir in diese Schriften aus. Diese Sachverhalte bestimme ich und setze sie in meine Texte als ein Flechtwerk ein. So ist einmal jenes Grundgitter meiner Überlegungen entstanden. Voraussetzung dafür ist es jedoch gewesen, dass diese Ideen bei mir im eigenen Bedenken wirklich zuvor einmal aufgekommen sind. Dann habe ich diese hernach auch wieder aufgreifen wollen. Dazu habe ich sie niedergeschrieben und mich danach ausgerichtet. Schlussendlich ist der 'Baukasten' dann zu diesem Flechtwerk geworden, wie Sie es hier nun auffinden.

Dieses Werk soll eines sein, welches mich in der richtigen Verwendung von solchen Vokabeln, wie ich diese hier und dort benannt und angeführt habe, üben soll. Dazu habe ich mein Werk neben anderem so hergestellt, wie es vor Ihnen heutzutage erscheint. Das versuche ich durch eine Einbindung jener von mir im Alltag gebrauchten Worte in sprachlich richtig ausgeführten Sequenzen entsprechend wirklicher Gegebenheiten zu verwirklichen. Dabei soll ein an mir verinnerlichter Raum des Bedenkens klar ersichtlich werden, welchen ich als meine Matrix bezeichnen möchte. Dieser soll für den Verstand des Menschen zu betreten und auch zu begehen sein, wenn er den Zugang dazu findet. Dann kann er mich auch versuchen zu verstehen. Einer inneren Bebilderung des Menschen soll dieser Raum gemäß sein und auch so vorkommen, ja bei uns auftauchen. Dann, wenn wir diesen endlich zu erschauen wissen, wird etwas dazu klar sein. So schöpfe ich das alles im Sinne einer eigentlichen Bildung des Menschen wie auch zu einer Vorbereitung seiner Werke. Der Umstand, dass es für mich selbst bereits auf diese Weise gelingt meine eigene Ausstattung zu verbessern, sollte nicht im Widerspruch dazu stehen.

Sprachgestaltung

Artefakte

Gar vieles habe ich bereits zu meinem Werkschaffen aufgeschrieben. Ich stelle das alles so dar, wie es mir gerade in den Sinn kommt. Ich bemühe mich sehr um eine Auswahl der dafür richtigen Worte. Das hier Dargestellte soll Eigenschaften und Merkmale von mir selbst aufzeigen. Auch manches Artefakt wird daran zu finden sein, welches mein Werkschaffen als mein persönliches für die Kundigen kennzeichnen kann.

Das Alles lasse ich zu und stelle es wiederum so dar, wie es für mich wirklich zu erkennen sein wird. So möchte ich das Meinige als etwas Gutes zur Sprache bringen. Es wird sich da wahrscheinlich einmal zeigen, ob dieses Werk auch von anderen Leuten so anerkannt wird, wie es erscheint. Im Grunde will das Alles hier von Ihnen einmal angenommen, aber auch meiner Person zugeordnet und so als Ganzes verstanden werden.

Mir bedeutet meine Arbeit am 'Baukasten' viel. Darum bin ich um eine gute Form bei der Beschreibung dieser Sachverhalte meines Daseins bemüht. Zumindest eine gewisse Art der Schlüssigkeit davon, was ich da darstelle, soll einmal gegeben sein.

Jene Struktur meiner Alltagssprache soll Ihnen anhand meiner Texte klar vernehmbar vor Augen treten. Ich zeige diese Eigenschaften meiner Person jetzt hier bereitwillig auf. Das mir davon Bekannte ordne ich dem vorhandenen Text dort, wo das geht, zu und füge so meine Dinge als ein Gesamtes im Ganzen.

Da entsteht etwas dabei. Das möchte gesehen und gehört werden. Jene damit einhergehenden Worte sind es, welche den Bestand meiner Dinge ausmachen sollen. Dank einer Kenntnis davon, was ich bereits getan habe, erhalte ich selbst manches Vermögen zu einem Besprechen und Beschreiben des mir Eingegebenen. Es ertüchtigt mich zusehends etwas, dass ich mich damit auseinandersetze, was ich geschaffen habe. Die Fragestellung, wie das geht, was ich da tue, besteht unterdessen bei mir fort und wird weiterhin von mir erklärt.

Jene von mir bereits aufgeschriebenen Sprüche und die eigenen Gedanken dazu haben sich zuweilen von manchen eigentlichen Ideen jener mir bekannten Mitmenschen entsprechend derer Werke ableiten lassen. Manches wird da mittels Gesprächen aufbereitet und ist mir darum davon bekannt geworden. Diese stellen eine echte Basis für mein Bedenken dar. Im Nachgang setze ich solche Diskussionen dann als inneren Dialog fort.

Eine Aufbereitung dieses Ganzen erfolgt zuweilen in der Form einer monologisch durchgeführten Studie. Einfache Worte sollen es sein, welche dabei von mir an- und ausgesprochen werden. Mit Zuhilfenahme der eigenen Gedanken und deren Wiedergabe bei Protokollen davon, was ich mir denke, erscheinen dann meine Momente der Sprachgestaltung und wollen als Text erhalten werden, weil ich diese in Dateien niederschreibe und so das Wesentliche daran ausarbeite. Erst wegen der Assemblage dieser Studien entstehen höhere Formen bei mir und bereichern mein Denken.

Es ergibt sich unterdessen bei Werke manche Rekursion für mich. Da gehe ich das Gesamte erneut durch. Damit verbunden ist zuweilen ein Einfädeln weiterer Ansätze des eigenen Wirkens in die bereits bestehende Textstruktur. So wachsen diese an und gewinnen etwas dazu. Die Fragestellung, wie ich zu meinen Gedanken und Ideen komme, soll hiermit beantwortet sein. Der Umstand, dass ich soweit in mein Wesen vordringe, um solche Gedanken zu klären, sollte für Sie als Leser nichts Unerhebliches sein. Es ist wirklich wahr, dass ich manche der Gründe meines Wirkens bereits hier benannt habe. Entscheidend für das Verständnis davon sollen aber gerade auch jene mit diesen verbundenen Aussagen zu meinem Dasein sein. Was davon festgemacht werden kann, das habe ich in diese Schriften einzuflechten.

Alles das soll einmal gut und richtig getreu seiner wahren Natur ausgeprägt sein. Darauf möchte ich mich vorbereiten. Dazu kann es hier dargestellt werden und vorkommen, was mich ausmacht. Dazu stehe ich, darauf stelle ich mich ein. Das bewirke ich selbst, damit es endlich bewahrt werden kann. Solch ein einfaches Gut wird schließlich gerne von manchem als überflüssig angesehen, was es freilich nicht zu sein bräuchte.

Einsicht

Vorgaben

Das Vorgegebene kann zeitweise gut von uns Menschen bedacht werden, zumal wenn jene damit verbundenen Gedanken und Ideen stimmig von ihrer Art ausfallen. Dessen Wesen wird als elementarer Bestandteil zu erkennen sein und sich zu Kenntnissen zusammensetzen lassen, indem wir unsere Gedanken dazu miteinander in Verbindung bringen. Diese Konstruktionen möchten von einem gewissen Wert für uns, aber wohl auch für andere Leute sein, worauf sie zu beschreiben sind.

Die Worte eines Menschen lassen sich eigentlich mit dem von ihm Erwirkten zu etwas vereinigen, was seine Grundlage sein soll. So führt ihn das Arbeiten daran und damit zu seiner Basis für das Leben. Eine solche findet sich bei seinen Dingen. Hat er zu ihr gefunden, dann kann mit deren Zuhilfenahme etwas geklärt werden. Da soll es uns besser gelingen, uns verständlich zu machen. Dazu soll man diese Sprache in einer einfachen und passenden Weise anwenden. Das soll manches Gute für uns überhaupt erst möglich machen, wenn wir dem genügen werden, was hier gesagt ist.

Gedanke

Aufnahme und Einstellung

Eine Rezeption des Gegebenen ist eine Möglichkeit dieses Lebens. Sie soll erfolgen, würde aber nicht das Gesamte ausmachen, was es gibt. Es soll von uns Menschen auch etwas zudem erkannt werden. Es würde zu nichts genügen, wenn wir alles allein nur bestätigen werden, wie es ist. Das wird es auch ohne uns sein, was es ist. Darum nehme man sich da etwas zurück und bedenke diesen Sachverhalt. Wir Menschen müssten das Gegebene nicht immerzu in uns aufnehmen, bräuchten auf diese Weise auch nicht alles zu verdauen. Da wird es gut sein, etwas auszuschlagen und nein zu sagen. Diese Position wird zu verteidigen sein. Ein 'Nein' sollte uns nicht verloren gehen.

Um das Gegebene selbst zu erkennen, bedarf es einer Wahrnehmung davon. Diese geschieht zuweilen einfach so, manchmal werden wir aber auch etwas außer Acht lassen. Da entwischt es uns. Wir bekommen davon selten etwas mit. Das soll ein Ausgangspunkt für uns selbst jetzt und heute sein, um das Gegebene als Begriff zu erfassen. Dann, wenn wir dieses Wort zuordnen, werden wir auch einen Begriff davon haben, was es meint.

Das Bedenken eines Menschen erschließt diesem die Wege seines Geistes und macht das Seinige nachvollziehbar. Dazu vernetzt er das ihm Bekannte und bildet etwas damit aus. So etwas will bei uns verinnerlicht stattfinden. Es bringt das eigene Wesen in Ordnung. Gar vieles werden wir so verlieren, dessen wir niemals habhaft geworden sind. Da wird es besser sein, es geht weg. Soll es sich doch von uns ablösen. Es würde eh nicht zu greifen sein.

Geben wir uns nicht einfach so dem hin, welcher alles verspricht, aber nichts ermöglichen würde. Ohne eine Gelegenheit dazu zu erhalten, wird es keinen Fortgang von etwas geben. Das Bild eines Menschen ist bei der inneren Schau zu vernehmen und soll diesen ausstatten. Es ist zu verhindern, dass andere Menschen davon Wind bekommen, was sich da bei ihm regt. Der Geist des Menschen ist zu bewahren, nicht aber zu kontrollieren. So wird er vergehen, wenn man in ihn eindringt. Dann verliert das Opfer alles, was es hat. Es wird gefügig gegenüber anderem, weiß sich kaum noch dagegen zu erwehren. Da hat es manchen Verlust, der Mensch würde so nicht mehr klar sehen. Was soll es da einbringen, ihm eine Hoffnung zu vermitteln?

Der Mensch, dessen Hoffnung verloren gegangen ist, steht unter keinem guten Stern. Das soll er verstehen, was das bedeutet. Und doch vergehen diese Sterne genau so, wie sie bei uns aufgekommen sind. Die Knoten auf der Seele lasten schwer auf unserem Herzen und schnüren es ein. Da möchte man sich dieser gerne entledigen. Davon lasse man ab. So wird bald etwas geschehen. Manche Schnur gehört genau so geknotet, wie sie erscheint. Mancher Widerstand ist die Ursache unserer eigentlichen Stärke. Die uns herabziehende Schwerkraft wird als die eigentliche Begabung zu diesem Dasein als Mensch richtig zu verstehen sein.

Die Fragestellung, worauf es dabei ankommt, ist auf eine Klärung der speziellen Situation ausgerichtet und wird keine allgemeine Regel zur Antwort erhalten, welche alles und jeden mit Freude erfüllen kann. Da gehe man in sich und beschneide seinen Wunsch nach Übermacht und Vorsehung. Allein nur das, was gegeben ist, hat Grund um erkannt zu werden. Das macht die Wirklichkeit aus. Sie stellt keine Art der Realität dar, sondern sie ist. Dabei kennt sie keine Varianzen, denn sie ist.

Das Denken eines Menschen kann so irrational sein, dass er es versäumt, für sich selbst einzutreten und das Seinige richtig zu machen. Dann wird man sich über dessen Leistungen kaum zu wundern haben. Was ihm auch gelingt, es wird zufällig entstehen. Da verkennt er bald seine Situation und verliert darum vieles.

Wie leicht wird es da sein, damit zu endigen? - Da nehme man es sich vor, das Gegebene in Betracht zu ziehen und statte sich mit wirklicher Kenntnis wahrlich erkannter Dinge und deren Erscheinungsweise aus. Was daraufhin erfolgt, das wird hinzunehmen sein.