Augmented Expression

Dokumentation

Dunkelheit

Manch einer hat uns verbal an die Wand gedrängt und festgenagelt. Daraufhin hat er sich gewundert, warum wir nicht getanzt oder gesungen haben. Das haben wir nicht verstanden. Wie unreflektiert kann man sein?

Dokumentation

Eine Methode der Lesung

Ein Schriftsteller kann sich allein nur sehr bedingt damit auseinandersetzen, wie seine Werke von anderen Leuten aufgefasst werden. Dazu kann er höchstens jene ihm bekannten Menschen befragen oder sich in deren Ansichten hineinversetzen. Das wird er an unterschiedlichen Orten zu variierenden Zeitpunkten tun und so manchen Schwerpunkt der Betrachtung des Gegebenen einnehmen. Das aber soll eine Begrenzung seines Vermögens darstellen, welche natürlich sein wird.

Der Schreiber ist auch ein Leser der eigenen Schrift. Mit zunehmender Kenntnis von ihr gelingt ihm das Stellen der Worte besser. So erfährt sein Werk durch eine sporadisch stattfindende Überarbeitung manche Auf- oder Abwertung.

Da aber das Werk eines ist, welches einmal abgegeben werden soll, hat er es bald fertigzustellen. Nicht anders würde es zu machen sein, dass mit dem Werk auch der Buchdruck davon erfolgen kann. Sind die Seiten erst einmal mit einem plausiblen Material gefüllt, so wird auch ein Zustand davon gewahr sein. Mit einem Buch aus Pappe und Papier lässt sich das sehr gut verwirklichen, dass ein Eindruck davon vermittelt werden kann.

Die Leserschaft eines Autors gewinnt dank des Werks einen Eindruck davon, was er zuvor geleistet hat. Dabei würde nicht die Arbeit daran jedem in gleicher Weise ersichtlich sein. Auch der begangene Weg der Verrichtung solcher Dinge käme nicht aus dem Schatten ans Licht, wenn man ihn nicht extra aufzeigen würde. Diese Dinge haben sich zwar mit Sicherheit abgespielt, jedoch bleiben sie in der Regel im Verborgenen. Eine Leserschaft macht sich allein nur selten über so etwas ihre eigenen Gedanken. Das Befassen mit einem Werk wird darum für sie zumeist ein oberflächliches Lesen von Texten sein, also einen Genuss von Inhalten und deren Darstellung bedeuten.

Für einen Schriftsteller stellt sich die Frage, was er mit seiner Schrift bezwecken möchte. Da hat er wenig Gelegenheit zu einer Variation, weil ihm ja das eigene Wesen fest eingeschrieben ist. Über es kommt er kaum hinweg. Da wird es klug sein, einem solchen von vorneherein zu entsprechen. Genau darum, weil Schneider das so bei sich bedacht hat, protokolliert er gerne mit seinen Werken die eigenen Gedanken und stellt so eine ungekürzte oder kaum beschönigte Ideenwelt mit seinen Schriften dar. Möchte das dabei gefundene Spektrum an Worten auch für wenig Interesse bei anderen Menschen sorgen, so liegt ihm doch etwas daran, das auf die Weise aufzuschreiben.

Minutiös erledigt er die Stunden der Erstellung seiner Protokolle und findet dadurch zur innerlichen Ordnung seiner Gedanken- und Ideenwelt. Dabei ist er inzwischen so weit gekommen, dass ihm eine sprachliche Korrektur derselben zu leisten möglich geworden ist. Da hat er mit Zuhilfenahme von selbsterstellten Beispieltexten auch seinen Stil der Ausarbeitung weiterer Inhalte etwas verfeinern können.

Wie ist das Gegebene zu bewerten? - Das würde alles nichts Ungewöhnliches sein, was er da erzeugt hat. Für Schneider sind das aber durchaus wichtige Wegmarken gewesen, welche damit einhergegangen sind. Sein Ziel ist ihm derweil auch schon klar. Es ist in seinen Schriften zum Teil schon enthalten oder es wird zumindest von ihm in Angriff genommen, ein solches zu beschreiben. Auf es arbeitet er bereitwillig zu, indem er auf dem unverkürzten Weg weitergeht. Dadurch hat er manche Gelegenheit dafür, um seine Schritte zu vervollständigen.

Ausgehend von dieser Warte hat die Leserschaft nun bereits etwas von den Intentionen des Autors Schneider erfahren. Um Ihnen eine bessere Vorstellung davon zu verschaffen, wie seine Werke richtigerweise aufzufassen wären, möchte er nun das Verfahren benennen, mittels dem er seine Schriften korrigiert. Über es Bescheid zu wissen, das soll bei Ihnen den eventuellen Schleier, welcher über seinen Worten liegt, etwas auflösen.

Ausgehend vom Anfang eines Textes mit dessen Überschrift liest er sich das jeweilige Schriftstück an einem Stück chronologisch durch. Dabei achtet er auf die Eigenschaft des Sprachflusses und prüft die Abfolge der Wörter wie auch den Aufbau des Dargestellten.

Oftmals muss er den gleichen Text zwei- oder gar dreimal einlesen, ehe er ihn schlüssig auffassen kann. Eine Sprache hat diese Eigenschaft. Da verbindet er mit einer Lesung seiner Werke zum einen eine Übung der Merkfähigkeit (Mnemonik) wie auch eine Kenntnisnahme der Schlüssigkeit des Bedachten (Kognition). Das geschieht in situ und macht ihm Freude. Als dritter Aspekt seiner Arbeit erscheint im Schatten des dämmernden Geistes auch noch jene Art einer mentalen Fokussierung, welche mit der Lesung seiner Schriften in der Regel einhergeht. Da lenkt er seinen Geist auf das zum Moment Erfahrene und lernt es zu gewichten. Dazu hat er sein eigenes Gedankengut dargestellt, damit er es vor sich sehen und nachzeichnen kann. Die Beschreibung dieses Vorgangs ist analog zu seinem tatsächlichen Lebensalltag als Schreiber und Gestalter solcher Dinge erfolgt.

Da der Autor bei der Erstellung seiner Texte sich vornehmlich mit seinem eigenen Werk befasst hat, hat er sich vom Wesen andersartiger Dinge etwas distanzieren oder gar freimachen können. Da hat er manchen medialen Einfluss anderer Kanäle auf sich aufgehoben. Anstatt ein Leben der Zerstreuung zu führen, hat Schneider sein Augenmerk auf das eigene Gut gelenkt und eine Form der Konzentration sowie manche Stunde der Andacht dabei praktiziert. Da hat er sein eigenes Gut wieder und wieder adaptieren können, wodurch es sich bei ihm gefestigt hat.

Wirkt sein Gemütszustand auf manchen Mitgenossen im Geschehen des Alltags auch zuweilen wenig heiter oder vielleicht sogar etwas verdrossen, so hat Schneider doch die gute Absicht für sich aufrechterhalten, wenn er seine Dinge tut. Das setzt er weitgehend bei seinem Werkschaffen um.

Einsicht

Zeugnis

Erst dann, wenn er seine eigenen Werke um jene fremdartigen Anteile anderer Menschen bereinigt haben wird, welche da zuweilen aufgetaucht und vorgekommen sind, kann sich uns das offenbaren, was Schneider endlich als eine eigentliche Wahrheit des Daseins anerkennen möchte. Die eigene Persönlichkeit von uns soll das sein, wie sie uns wirklich eingegeben ist, was sich daran spiegeln kann, was er einmal geschaffen oder freigesetzt hat.

Mandala im Spiegel, Bleistiftzeichnung

Methode

Augmented Expression

So etwas wie eine Erweiterung jener sinnlichen Erfahrung eines Menschen hat der Autor Schneider unter der Sache verstanden, welche er 'Augmented Expression' nennt. Das Elementare soll Strukturen höherer Ordnung ausbilden, indem es sich durch das Eingehen einer Verbindung um sie erweitert. Solche Dinge, für die das gilt, hat es immer wieder einmal bei seinem Kunstschaffen gegeben. Sie sind vorgekommen und haben verstanden werden wollen. Darauf möchte er hier nun kurz etwas eingehen, wie er mit jenem Phänomen seines Wirkens klarkommt. Eine Zuordnung davon, was damit gemeint wird, soll dadurch gegeben sein.

Was wäre der Ansatzpunkt davon? - Dort, wo nichts Zusätzliches entstehen würde zu dem, was man macht, ist eigentlich nichts von Bedeutung geschehen. Des Menschen Werk wird dann fruchtlos bleiben. Furchtbar wäre ein damit einhergehendes Schicksal, wenn es überhaupt so erscheinen wird. Schneider hält das für irreal, glaubt also, dass so etwas nicht erwirkt werden könnte. Zudem wäre es das eigentliche Gegenteil von dem, um was es Schneider bei seiner Arbeitsverrichtung geht. Ihm liegt eine Annahme des in natürlicher Weise Gegebenen näher als so etwas. Er sucht regelrecht bei Werk, aber auch im Alltag mit dessen Geschehen nach solchen Strukturen, welche dank ihrer spontan entstandenen Gebundenheit mit anderem höherwertige Eigenschaften aufweisen und das so auch von sich aus bereits als eine Wirkung emanieren, ja aufzeigen. Einen solchen Vorgang möchte er als die Einnahme eines stabilen Potentials bei den Materialien bezeichnen. Da versucht er ihn auch zu beschreiben. Er erkennt daran den Fall des Gegebenen. Was da ist, das trachtet auch danach sich zu verbessern. Er würde einen solchen nicht allein nur in der chemischen Verbindung von Molekülen erkennen. Auch anderswo tritt dieses Phänomen auf und wird wahrzunehmen sein. Es wirkt als ein Prinzip an der Welt und stellt einen Zusammenhang zwischen den Vorkommnissen überhaupt erst her. Da einen sich die Dinge. Freilich folgt die Natur derweil genauso den anderen Gesetzmäßigkeiten, welche allüberall, manchmal auch trotz einer Form der Wandlung von möglichen Eigenschaften aufgetreten sind. Solche Stabilitäten sind wahrhaftig gegeben, da sie einen Teil der Welt verkörpern und nicht einfach so aufzulösen sein würden.

'Augmented Expression' ist für Schneider das Stichwort, wenn es um eine weitere Ausentwicklung seiner Kunstform geht. Dort, wo sie stattgefunden hat, tritt der Mensch in den Schatten und lässt anderes zu. Er sollte dabei nicht als Medium wirken, sondern eher als das als ein Lenker davon verstanden werden, was sich emaniert. Es würde nicht das zu vermittelnde Eine sein, sondern die der Sache übergeordnete Instanz zur Fügung von etwas Geschehendem, was er bei sich verinnerlichen möchte. So wirkt er gelegentlich in Unabhängigkeit zu seinem Werkschaffen und kann es überblicken, ja auch ordnend eingreifen und es gewichtend bedenken, was er da erschaffen hat. Was würde sich dadurch nicht alles an Gutem bei uns ergeben! - Somit hat der Werker Gelegenheit zur Einnahme eines selbst bestimmten Ansatzes für das Werkschaffen. Einen solchen dann aufrechtzuerhalten, wird ihm wahrscheinlich gut gelingen, so er sich seine Art der inneren Ausrichtung zu bewahren weiß.

Jene, aus etwas Elementarem gebildeten Strukturen setzen grundsätzlich die Möglichkeit zu einer Einnahme höherer natürlicher Ordnungen durch die behandelten Materialien voraus. Ansonsten würden sie sich gar nicht erst miteinander vereinigen lassen. Da wären sie schwerlich zu fügen, wenn sie dem widerstrebt haben. Im Gegensatz zu solch einer Vorstellung des Widerwillens verbindet sich das in der Natur Vorhandene leicht. Spielerisch ist das Wesen von ihr und wird von den Sphären der Möglichkeiten sowie der Gelegenheiten bestimmt. Mit einer gewissen, eigenen Bereitschaft dazu lassen sich die Elemente zu Elementaren vereinigen und erhalten andere, zuweilen sogar günstigere Eigenschaften, als die Ausgangsmaterialien es aufgezeigt haben. Anderes wird so möglich sein, Gegebenes wird in neuartiger Weise auftreten und so zu einer echten Bereicherung für das 'System der Dinge'. Es erweitert sich das Gegebene durch seine strukturelle Verwandlung zu einem Material von höherer Wertigkeit.

Das geschieht dank einer inneren Ordnung des Gegebenen so. Es hat alles seinen Ordnungsgrad. Daraus resultieren gewisse stabilisierende Eigenschaften des Materials. Die Kräfte sollen da auf eine bestimmte Weise auftreten und so etwas erwirken, was von Nutzen für die Substanz sein wird. Jene Einheit der inneren Verbindung eines Materials ist eine eigene, sie klassifizierende Größe, welche über die Eigenschaften davon bestimmt, was sich emaniert. Ähnlich den anderen phänomenalen Erscheinungsweisen der Physik treten da typische, einer solchen Sache zuordenbare und an ihr zu erkennende Außenwirkungen sowie Innenwirkungen auf. Solche erscheinen im Feld als Größenordnungen und sind von sich aus leer. Erst dann, wenn diese am Material angestoßen und verursacht worden sind, werden sie von einem solchen weitergegeben. Das kann man erkennen und von anderen Gegebenheiten unterscheiden, sodass eine Kenntnis über das erzeugte Material gefunden und von uns beschrieben werden kann.

Da gewahren wir ein Dasein der Begebenheiten. Das damit Verbundene an Wissen kann gut von uns geklärt und schematisch geordnet, ja sogar zusammengefasst und vereinheitlicht werden. So wird es uns verständlich, was dadurch bedingt wird, dass es erscheint. Alles das, was getreu einer solchen Vorgehensweise von uns aufgefasst und wahrgenommen werden kann, hat seinen Ursprung in der Betrachtung und Bestimmung jener Welt der 'Ordnungen', also in einer Beschreibung der zu einer Verbindung neigenden elementaren Bestandteile des größeren Ganzen, dem Elementar per se. Es soll auch in der Kunst etwas dazu Vergleichbares vorkommen, weshalb Schneider seine Betrachtung dazu hier gerne gegeben hat.

Es sieht der Autor Schneider also die erscheinenden Dinge grundsätzlich als etwas Gebildetes an. Alles kommt in dieser Ordnung vor. Da ist die Welt eine organische und wäre auch so zu verstehen. Jenes, in ihr enthaltenes Kondensat macht sie praktisch zur Gänze aus.

Ein solches Gedankengut so eingehend zu beschreiben, das muss ungewohnt auf eine Leserschaft wirken und darum in Balance mit anderem gebracht werden, was es auch noch gegeben hat. Da hat Schneider einer Beachtung und Berücksichtigung des trivialen Anteils der Dinge irgendwann einen hohen Stellenwert beigemessen. Ein solcher wird zu erhalten sein. Das wird von ihm mit seinem Werk durchgeführt, indem er alles auf seinen einfachen Gehalt zurückbildet oder zurückbaut, was er vormals in wilder und überströmender Manier aufgeschrieben hat. Seine Schau des Gegebenen führt er gerne mit Zuhilfenahme eigenständiger (Denk-) Inhalte und Klärungen aus, weiß aber doch von der Erforderlichkeit solcher Anknüpfungspunkte für Außenstehende daran. Sie versucht er, wo sie bereits gegeben sind, zu bewahren oder überhaupt erst in seine Darstellungen einzuführen.

Gerade jene Menschen mit anderen gedanklichen Schwerpunkten als er möchte er nicht grundlos als Leser verlieren, sondern sie geradezu für das Seinige gewinnen, weil sie vielleicht etwas Gleichwertiges dazu besitzen. Das wird das Gros der Menschen sein, welche das betrifft. Das Einfache ist derweil zum Steckenpferd für Schneider geworden, da mit dessen Zuhilfenahme Brücken zu errichten sind, wo ansonsten nichts als Brachland und Ödnis zu finden gewesen ist.

Dank solcher Gedanken und Ideen hat der Autor jetzt bereits zu einer soliden Basis für sich gefunden. Eine solche soll vornehmlich aus gewöhnlichen Gütern bestehen, welche sich analog zur vorherigen Betrachtung genauso zu etwas Höherstehendem fügen lassen und somit einen echten Mehrwert, also etwas von Bedeutung für die Sache ergeben können. Eine Vervollständigung der trivialen Anteile daran genügt Schneider als erste Wegmarke, um sein Werkschaffen im Groben und Ganzen fortzusetzen, ja, um es auszuführen. Zuweilen hat er dabei schon so manchen Eckstein gefunden, welcher die Mauern seiner Gedankenwelt standhaft macht.

Ein Abschluss des Gesamten wird genau darum in seinem Sinne gut sein, da es ihm hauptsächlich um eine Übersicht des Ganzen davon gegangen ist. Absichtsvolle Anwendungen von solchen Sachverhalten, wie er sie einfach beschrieben hat, kommen praktisch noch kaum bei ihm vor, was eigentlich irgendwann geändert werden soll. Es soll die bisherige Zurückhaltung gegenüber seinen latenten Errungenschaften bei ihm dazu dienen, etwas grundsätzlich Verborgenes auch weiterhin als vorhanden anzunehmen und zuweilen erneut in einer gleichartigen Weise aufzufinden, wann immer das gebraucht wird. Sich in die Details der Begebenheiten seines Daseins zu vertiefen, das soll ausgelassen werden oder höchstens einmal danach erfolgen, falls eine Gesamtschau davon in übersichtlicher Manier durchführbar sein wird. Doch zuerst gestaltet er den Plan davon weiter aus, um überhaupt etwas Brauchbares zu schöpfen.

Schema eines Weges zum Ich des Menschen hin. (Die Kraft der Sonne)

Phänomenales

Vorsicht und Rückkehr

Um einen Weg gänzlich zu begehen, muss man einmal auch wieder an den eigentlichen Ausgangspunkt zurückkehren. Dabei sollen die eigentlichen Erfahrungen schließlich zu Erlebnissen von uns transformiert werden. Was uns bedingt hat, wird so endlich auch zur eigenen Geschichte.

Sprachgestaltung

Substanz unter dem Aspekt von Aufbau und Abfolge

Aus meiner Zeit im Werkzeugbau sind mir manche Vorgänge zur Herstellung von Maschinenelementen noch immer bekannt. Die Herstellung solcher Bauteile, welche in einer logischen Reihenfolge erstellt werden müssen, macht etwas erforderlich. Die Objekte haben einen Aufbau der Form und des Maßes als Zielwert zu eigen. Durch die technische Zeichnung wird er im Voraus anhand von Erfahrungswerten festgelegt. Doch der Herstellungsprozess einer definierten Form hat seine Tücken. Da würde man nicht in beliebiger Art dabei vorgehen können. Schon gar nicht würde alles auf jedwede Weise möglich sein. Das habe ich damals zu erkennen gewusst und fortwährend bei meiner Arbeit zu bedenken versucht. So habe ich erkannt, wie ich meine Arbeit durchführen kann.

Das richtige Einspannen des Werkstücks wäre eine regelrechte Kunst. Auch der Fertigungsprozess hat seine Merkmale, welche ihn eindeutig machen. Wer sich jener Notwendigkeit zur Ordnung seiner Arbeitsschritte nicht widersetzt haben würde, der leistet oftmals gute Arbeit. Das dabei entstandene Produkt wird danach für den Einsatz in der Produktion zu gebrauchen sein.

Übertragen habe ich solch ein Procedere der Fertigung von Maschinenteilen auf das Verfassen jener eigenen Texte in meiner Kartei. Da ich Kenntnisse dazu besitze, wie das geht, habe ich es versucht, meine eigenen Worte in sinnvolle Reihungen zu überführen. Das sollen solche sein, welche angenehm aufzufassen wären. Dabei achte ich auf die mir bekannten Merkmale meiner Muttersprache und bekenne mich zu ihr. Ich habe es dabei so gut wie möglich zu leisten versucht, eine positive Konnotation meiner eigenen Worte beizubehalten, ja einzuhalten oder im Nachhinein herzustellen.

Gar vieles habe ich vormals schon aufgeschrieben, auch ohne mir großartig Gedanken dazu zu machen, was das alles einmal wert sein wird. Da habe ich hernach dann manchen Text wieder begradigen müssen. Ordentlich soll das alles ausfallen. Manches von mir Geschriebene hat zuweilen mit Worten ausgebaut und erweitert zu werden, ehe es für die eigentliche Korrektur seiner Grammatik bereitsteht.

Der Aufbau meiner Schriften in der Art einer Kartei ist mir nach und nach besser gelungen. Manches ist mir dabei zu meinen Dingen und deren Eigenschaften klar geworden. So wie der 'Baukasten' heutzutage besteht, ist er eine gewachsene Struktur. Was an ihr aufzufinden wäre, das stellt eine der Wahrheiten meines Daseins dar. Es sollen einige meiner besseren Texte mir in Zukunft als Beispiel dazu dienen, um das restliche Werk zu vereinheitlichen.

Der Aufbau und die Abfolge der Worte bedingen die Lesbarkeit meiner Textwerke und machen ihren Wert zu einem vernehmbaren Anteil aus. Jene, dank einer Lesung davon resultierenden Gedanken und Ideen bei einem anderen Menschen als mir sollen den Nutzwert meiner Schriften direkt offenlegen. Eine Deutung des Gesamten sollte derweil noch nicht durchgeführt werden, weil das alles noch nicht fertiggestellt ist.

Gewisse grammatische Strukturen sollen von uns erkannt und eingehalten werden. Dazu hat man eine Schrift auf die Art einer Abfassung der Inhalte zu durchleuchten. Der deutschen Sprache soll das alles gerecht sein, was ich da schreibe. Ihre Grammatik lehnt sich stark an die lateinische an. Das Flechtwerk, welches sich wegen einer Kenntnisnahme des Gegebenen bei uns als eine innere Bebilderung ergibt, kann zu einem gewissen Anteil durch die Setzung der Worte bereinigt und geklärt werden. Jene tatsächlichen Merkmale einer Sprache gelte es dazu herauszustellen und das Wissen zu deren Gebrauch gilt es zu vervollständigen.

Gedanke

Ein irdisches Vergnügen

Die Realität ist ein durch Ordnung bedingtes Durcheinander. Man soll sie als die kollektive Leistung der Menschheit ansehen, um sie zu verstehen. Eine Erfahrung des einzelnen Menschen würde nicht dazu ausreichen, um sie vollständig abbilden zu können.

Solange, wie eine Ordnung das Ganze, was sie verkörpert, noch nicht vollständig für das Gesamte durchgesetzt hat, wird noch immer alles möglich sein.

Impuls

Handlungsebenen

Eine Durchmischung des Gegebenen ist für die Begebenheit einer Situation als Vorgabe aufzufassen. Da kommt es so vor, wie es erscheint. Daran ist alles wahr, nichts hat daran gefehlt. So nehmen wir etwas hin und stellen es fest, welche Wertigkeit es für uns hat. Wir legen es bei uns selbst fest, was diese ausgemacht hat.

Dann, wenn man es für sich festgestellt hat, was uns etwas gerade ausgemacht hat, haben wir die Situation aufgefasst und verschaltet. Dabei hat sich etwas für uns ergeben, was auf einer gewissen Ebene der Aktivität erscheint, die verinnerlicht vorgekommen ist. Ein dementsprechender Impuls durchzuckt uns. Das wird alles sein, was er macht. Eine Auffassung davon, was uns da durchzuckt hat, möchte ich als das innere Bild des Menschen bezeichnet haben.

Ein solches Bild dient am Menschen zu einer Kenntnisnahme davon, was uns etwas ausmacht. Ihm können wir das Gegebene zuordnen. Dabei vervollständigt es sich durch die Ergänzung weiterer Werte. Solche kommen situativ bei uns auf. Auch die Erkenntnisfähigkeit eines Menschen dient einer Erhaltung seiner Lebensqualität in mancher Hinsicht. Darum schätzen wir es wert, was wir erfahren.

Was wir erfahren haben, ist tatsächlich von einer eigenständigen Natur. Wer sich auszudrücken weiß, der kann ihr bei einer Vermittlung davon mit Worten entsprechen. Das soll einer Interpretation davon gleichkommen, was da ist und sich auf uns ausgewirkt hat. Da wir etwas gesagt haben, erwidert man unsere Worte. Der eine sagt viel, der andere wenig und wieder ein anderer nichts dazu. Mancher lenkt auch davon ab und leitet somit das Gespräch um. Das alles aber hat uns bedingt. Auch damit haben wir bereits unsere Erfahrungen gemacht. Wie oft hat man unsere Worte einfach abtropfen lassen und uns deswegen kaltgestellt, weil wir etwas gesagt haben! - Das alles hat Bedeutung für unser Glück mit dem Dasein. Darum zählt es zu unserer Lebensgeschichte dazu. In ihr sammelt sich alles, was uns bedingt und kondensiert so lange, bis sich erste Keime davon gebildet haben, welche es festlegen, wer wir sind. So erscheinen wir auch.

Dokumentation

Gar nichts ist egal gewesen

Mit dem Mantra 'gar nichts ist egal gewesen' kann man das Gegebene einfangen und in die Verantwortung bringen. Fokussiert man sich dabei auf das eigene Wesen, ermächtigt sich der Mensch direkt. Unmittelbar darauf gelingt ihm etwas. Getreu dieser Annahme erfahren wir das Leben. Es emaniert sich durch unsere Lebendigkeit.

Dokumentation

Ein ehrlich gemeintes Wort

Der Wert Null [0] ist unzählbar. Man kann ihn lediglich verorten. Er verkörpert die Abwesenheit einer Quantifizierbarkeit des Gegebenen. Demgegenüber ist die Null [0] sehr wohl eine qualifizierte Größe, ja selbst eine qualifizierte Größenordnung. Dank ihr kann etwas Zusätzliches erscheinen, was zuvor noch keine Berücksichtigung erfahren hat. Darum ist sie als Platzhalter dafür von Bedeutung und hat einen qualitativen Wert zu eigen.

{...[x] + [1] + [0]} = [Das vollständige Ganze und dessen Schwellenwert]

Das soll eine Darstellung davon sein, wie sich die Null [0] dem Gefüge des Ganzen zuordnen kann. Dabei ist sie dort vorzufinden oder einzufügen, wenn etwas an seine Schwelle herangekommen ist, wo sie dieses Wertes bedarf, um das Gefüge als Darstellung zu komplettieren.

Dokumentation

Mauna oder die Kunst der Rede

Das Schweigen eines Menschen ist wie das Sprechen auch eine gerichtete Sache. Mit Zuhilfenahme der Methode des Schweigens denkt sich der Mensch dasjenige Wort, was er sonst gesagt haben wird. Darum soll man das Schweigen eines Menschen von einer Stille am Menschen unterscheiden dürfen. Was sich durch die Momente des Schweigens ergeben hat, wird einer Stabilisierung der Situation eines Menschen entsprechen können. Eine Stille ruft solche Momente hervor, zu welchen wir gerne geschwiegen haben. Ein Schweigen des Menschen ruft dagegen eine mentale Stärkung seines Wesens hervor, weil er bei sich halten kann, was für ihn bestimmt ist.

Dokumentation

Eine Idee des Verborgenen

Alles, was kontinuierlich bestanden hat, muss auch einzig sein. Da ist es von allem anderen zu unterscheiden gewesen und hat doch zum Ganzen mit Sicherheit dazugehört. Derweil hat es sich nicht verändert. Es ist zu allem anderen zusätzlich gewesen, hat stattgefunden und ist doch nicht erschienen. Allein nur verinnerlicht hat man es an sich wahrzunehmen gewusst. Darum hat der Mensch ein Mysterium daraus gemacht und es so gelernt, seine inneren Anteile zu erschauen.

Das sollen verborgene Seelenanteile sein, was er dank dessen wahrzunehmen vermag, dass er das Unveränderliche berücksichtigt. Essenziell wird für diesen Vorgang die Ausrichtung der Person eines Menschen sein, da sie es ist, welche unser Subjekt trägt. Sie ist in allem enthalten, was wir wahrnehmen können und gibt den Dingen ihr Gesicht. Ein solches hat sie normiert erkannt und es so belassen, wie es ihr vorgekommen ist. Nichts hat sie daran abgeändert. Alles hat ihr entsprochen. An allem kann sie Gefallen finden.

Da soll es folgerichtig sein, dass man der phänomenalen Innenwelt eines Menschen ein Wesen einschreibt. Der Sachverhalt, dass ein solches auch Formen einnimmt, ist uns Menschen vorgegeben. Da kann man diese formal bezeichnen und zuordnen. Manche Reihung davon darf sich ergeben.

Referenz des Gegebenen - Ursache der Einheit – Einheit – Subjekt – Ego – Individuum – Selbst – Reflexion der Innenschau – Zuordnung des Gegebenen – Erkenntniswerte und deren Gewichtung – Erhaltung und Transformation

Diese unvollständige Reihung soll einen ersten Aufschluss davon möglich machen, was ich unter der Person eines Menschen verstanden habe. Dessen Persönlichkeit ist dagegen ihre Einfärbung, der Charakter ihrer Darstellungsweise. Jedoch würde diese nicht sie selbst sein, sondern ihr lediglich zu entsprechen haben. Aus diesem Grund arbeiten wir Menschen allesamt an unserem Charakter und setzen das dazu benötigte Wesen von uns voraus.

Wer jedoch seinen Charakter belassen hat, der nimmt sie an und lernt es, eine Gleichsetzung mit ihr zu erfahren.

Impuls

Ein Gedanke dient stets der Annäherung an das Geschehende. Erreichen kann man es allein nur für einen ungewissen Moment, übertreffen würde man es jedoch nicht können.

Dokumentation

Zwei Richtungen, ein Weg

Das wahllose Vermehren der Einheiten hat in der jüngeren Geschichte zu nichts anderem als einem Einsatz derselben ohne Sinn und Berechtigung geführt. Da hat man manchen Krieg geführt, um das Material loszuwerden, welches man ansonsten teuer zu entsorgen hat, weil seine Haltbarkeit abgelaufen ist. Mit jedem Krieg mehrt sich ein Leid. Schön ist das schon lange nicht mehr gewesen, was da geschieht.

Das wahllose Anhäufen von Besitztümern hat in der jüngeren Geschichte zu nichts anderem als zu einer Vorteilnahme derer geführt, die ihn eignen. Da hat man manches Geschäft getätigt, um seinen Machtbereich auszudehnen. Dazu hat man allein nur Verträge abschließen müssen, welche diesem Besitz die Eigenschaft verliehen haben, dass er sich vermehrt. Das ist möglich gewesen, weil man damit eine Abhängigkeit anderer Leute angestoßen hat.

Der Vorteil der einen Gruppe wird bedacht, der Nachteil der anderen Gruppe wird vernachlässigt. Da wundert es wenig, dass sich die Welt in einer Schieflage befindet.

Redlich ist es dagegen, sich nichts wegnehmen zu lassen und zu fliehen, sobald Gefahr droht. Einem Schicksal sollte man sich nicht fügen, zumal es nicht das Eigene gewesen ist. Eine Außenwirkung und eine Innenwirkung sind von gleicher Art oder alles ist faul.

Dokumentation

Reflexion des Vergangenen

Ein Professor ist ein Schwaller mit Lizenz. Darin ist er eine große Nummer. Er ist ein Vordenker auf seinem Fachgebiet. Dabei hat es nirgendwo mehr gegeben als das Wirkliche. In diese Wirklichkeit gibt er den Studenten und auch allen anderen Leuten Einblicke, indem er sie beschreibt. Das sind sehr geblümte Tapeten! - So soll es wahr sein. Ein stundenlanges Erforschen ihres Hintergrundes hat auch nicht viel mehr ergeben als einen rauchenden Kopf. Da rührt es mich, dass das alles auch bei mir so geschehen ist. Demgegenüber habe ich in einem Verein zu meiner Studienzeit an der Fachhochschule Offenburg in einer Mannschaft Schach gespielt. Dabei habe ich mich entfalten können.

Das Betrachten der 'Tapeten' hat zu einer gesteigerten Kraft bei mir geführt. Letztlich hat sie mich verbrannt. Dann habe ich auch kein Schach mehr spielen wollen, als das so bei mir geschehen ist. Eine Krankheit hat sich damals sehr stark bei mir durchgesetzt und mich gebeutelt.

Was ich dazu sagen kann, ist, dass das eine stets die Ursache für das andere sein muss. Allein nur eine Gesundung des Menschen ist spontan möglich, die Krankheit muss man sich hingegen erarbeiten. Da hat es zugetroffen, dass mein Studium viel Arbeit mit sich gebracht hat. Letztlich ist alles daran nichtig gewesen. Auch das Schachspielen ist mir so erschienen.

Also hat meine Erkrankung mir dabei geholfen, einzusehen, dass ein Zustand der Belastung auf Dauer auch etwas freizusetzen vermag, was schädlich sein wird. Eine späte Einsicht ist das, zumal sie aus Erfahrung herrührt. Der Professor soll dafür eine austauschbare Rolle ohne weiteren Wert sein.

Heutzutage möchte ich kein solches Studium mehr betreiben oder gar mich dazu bringen, Spaß an etwas Nichtigem zu haben, ohne dass es einen eigentlichen Grund dafür geben wird.

Impuls

Unzufriedene Momente

Die Fragestellung, ob ein Glas halb gefüllt oder halb geleert ist, verhält sich wie ein Blödsinn. Dieser Schwachsinn lässt sich allein nur durch Wahnsinn toppen. Im Umkehrschluss muss man von seinem Wahnsinn ablassen, um den Blödsinn am eigentlichen Schwachsinn zu erfahren. Das aber dauert an und möchte durchgestanden sein.

Die Fragestellung hat nicht geklärt, ob man Durst hat, ob ein Getränk angeboten wird und ob man etwas von seinem Gegenüber erwarten darf. Im Grunde ist es eine Luftnummer, die auf den Punkt gebracht wird, um alles ad absurdum zu führen. Das aber ist etwas Verkehrtes. Es ist grundsätzlich irrig. Man sollte auf die Spiele anderer Leute nicht eingehen, wenn sie von einer schädlichen Art sind.