Augmented Expression

Dokumentation

Eine Methode der Lesung

Ein Schriftsteller kann sich allein nur sehr bedingt damit auseinandersetzen, wie seine Werke von anderen Leuten aufgefasst werden. Dazu kann er höchstens jene ihm bekannten Menschen befragen oder sich in deren Ansichten hineinversetzen. Das wird er an unterschiedlichen Orten zu variierenden Zeitpunkten tun und so manchen Schwerpunkt der Betrachtung des Gegebenen einnehmen. Das aber soll eine Begrenzung seines Vermögens darstellen, welche natürlich sein wird.

Der Schreiber ist auch ein Leser der eigenen Schrift. Mit zunehmender Kenntnis von ihr gelingt ihm das Stellen der Worte besser. So erfährt sein Werk durch eine sporadisch stattfindende Überarbeitung manche Auf- oder Abwertung.

Da aber das Werk eines ist, welches einmal abgegeben werden soll, hat er es bald fertigzustellen. Nicht anders würde es zu machen sein, dass mit dem Werk auch der Buchdruck davon erfolgen kann. Sind die Seiten erst einmal mit einem plausiblen Material gefüllt, so wird auch ein Zustand davon gewahr sein. Mit einem Buch aus Pappe und Papier lässt sich das sehr gut verwirklichen, dass ein Eindruck davon vermittelt werden kann.

Die Leserschaft eines Autors gewinnt dank des Werks einen Eindruck davon, was er zuvor geleistet hat. Dabei würde natürlich nicht die Arbeit daran jedem in gleicher Weise ersichtlich sein. Auch der begangene Weg der Verrichtung solcher Dinge käme nicht aus dem Schatten ans Licht, wenn man ihn nicht extra aufzeigen würde. Diese Dinge haben sich zwar mit Sicherheit irgendwie abgespielt, jedoch bleiben sie in der Regel im Verborgenen. Eine Leserschaft macht sich allein nur selten über so etwas ihre eigenen Gedanken. Das Befassen mit einem Werk wird darum für sie zumeist ein oberflächliches Lesen von Texten sein, also einen Genuss von Inhalten und deren Darstellung bedeuten.

Für einen Schriftsteller stellt sich die Frage, was er mit seiner Schrift bezwecken möchte. Da hat er wenig Gelegenheit zu einer Variation, weil ihm ja das eigene Wesen fest eingeschrieben ist. Über es kommt er kaum hinweg. Da wird es klug sein, einem solchen von vorneherein zu entsprechen. Genau darum, weil Schneider das so bei sich bedacht hat, protokolliert er gerne mit seinen Werken die eigenen Gedanken und stellt so eine ungekürzte oder kaum beschönigte Ideenwelt mit seinen Schriften dar. Möchte das dabei gefundene Spektrum an Worten auch für wenig Interesse bei anderen Menschen sorgen, so liegt ihm doch etwas daran, das auf die Weise aufzuschreiben.

Minutiös erledigt er die Stunden der Erstellung seiner Protokolle und findet dadurch zur innerlichen Ordnung seiner Gedanken- und Ideenwelt. Dabei ist er inzwischen so weit gekommen, dass ihm eine sprachliche Korrektur derselben zu leisten möglich geworden ist. Da hat er mit Zuhilfenahme von selbsterstellten Beispieltexten auch seinen Stil der Ausarbeitung weiterer Inhalte etwas verfeinern können.

Wie ist das Gegebene zu bewerten? - Das würde alles nichts Ungewöhnliches sein, was er da erzeugt hat. Für Schneider sind das aber durchaus wichtige Wegmarken gewesen, welche damit einhergegangen sind. Sein Ziel ist ihm derweil auch schon klar. Es ist in seinen Schriften zum Teil schon enthalten oder es wird zumindest von ihm in Angriff genommen, ein solches zu beschreiben. Auf es arbeitet er bereitwillig zu, indem er auf dem unverkürzten Weg weitergeht. Dadurch hat er manche Gelegenheit dafür, um seine Schritte zu vervollständigen.

Ausgehend von dieser Warte hat die Leserschaft nun bereits etwas von den Intentionen des Autors Schneider erfahren. Um Ihnen eine bessere Vorstellung davon zu verschaffen, wie seine Werke richtigerweise aufzufassen wären, möchte er nun das Verfahren benennen, mittels dem er seine Schriften korrigiert. Über es Bescheid zu wissen, das soll bei Ihnen den eventuellen Schleier, welcher über seinen Worten liegt, etwas auflösen.

Ausgehend vom Anfang eines Textes mit dessen Überschrift liest er sich das jeweilige Schriftstück an einem Stück chronologisch durch. Dabei achtet er auf die Eigenschaft des Sprachflusses und prüft die Abfolge der Wörter wie auch den Aufbau des Dargestellten.

Oftmals muss er den gleichen Text zwei- oder gar dreimal einlesen, ehe er ihn schlüssig auffassen kann. Eine Sprache hat diese Eigenschaft. Da verbindet er mit einer Lesung seiner Werke zum einen eine Übung der Merkfähigkeit (Mnemonik) wie auch eine Kenntnisnahme der Schlüssigkeit des Bedachten (Kognition). Das geschieht in situ und macht ihm Freude. Als dritter Aspekt seiner Arbeit erscheint im Schatten des dämmernden Geistes auch noch jene Art einer mentalen Fokussierung, welche mit der Lesung seiner Schriften in der Regel einhergeht. Da lenkt er seinen Geist auf das zum Moment Erfahrene und lernt es zu gewichten. Dazu hat er sein eigenes Gedankengut dargestellt, damit er es vor sich sehen und nachzeichnen kann. Die Beschreibung dieses Vorgangs ist analog zu seinem tatsächlichen Lebensalltag als Schreiber und Gestalter solcher Dinge erfolgt.

Da der Autor bei der Erstellung seiner Texte sich vornehmlich mit seinem eigenen Werk befasst hat, hat er sich vom Wesen andersartiger Dinge etwas distanzieren oder gar freimachen können. Da hat er manchen medialen Einfluss anderer Kanäle auf sich aufgehoben. Anstatt ein Leben der Zerstreuung zu führen, hat Schneider sein Augenmerk auf das eigene Gut gelenkt und eine Form der Konzentration sowie manche Stunde der Andacht dabei praktiziert. Da hat er sein eigenes Gut wieder und wieder adaptieren können, wodurch es sich bei ihm gefestigt hat.

Wirkt sein Gemütszustand auf manchen Mitgenossen im Geschehen des Alltags auch zuweilen wenig heiter oder vielleicht sogar etwas verdrossen, so hat Schneider doch die gute Absicht für sich aufrechterhalten, wenn er seine Dinge tut. Das setzt er weitgehend bei Werke um.

Einsicht

Zeugnis

Erst dann, wenn er seine eigenen Werke um jene fremdartigen Anteile anderer Menschen bereinigt haben wird, welche da zuweilen aufgetaucht und vorgekommen sind, kann sich uns das offenbaren, was Schneider endlich als eine eigentliche Wahrheit des Daseins anerkennen möchte. Die eigene Persönlichkeit von uns soll das sein, wie sie uns wirklich eingegeben ist, was sich daran spiegeln kann, was er einmal geschaffen oder freigesetzt hat.

Mandala im Spiegel, Bleistiftzeichnung

Methode

Augmented Expression

So etwas wie eine Erweiterung jener sinnlichen Erfahrung eines Menschen hat der Autor Schneider unter der Sache verstanden, welche er 'Augmented Expression' nennt. Das Elementare soll Strukturen höherer Ordnung ausbilden, indem es sich durch das Eingehen einer Verbindung um sie erweitert. Solche Dinge, für die das gilt, hat es immer wieder einmal bei seinem Kunstschaffen gegeben. Sie sind vorgekommen und haben verstanden werden wollen. Darauf möchte er hier nun kurz etwas eingehen, wie er mit dem Phänomen seines Wirkens klarkommt. Eine Zuordnung davon, was damit gemeint wird, soll dadurch gegeben sein.

Was wäre der Ansatzpunkt davon? - Dort, wo nichts Zusätzliches entstehen würde zu dem, was man macht, ist eigentlich nichts von Bedeutung geschehen. Des Menschen Werk wird dann fruchtlos bleiben. Furchtbar wäre ein damit einhergehendes Schicksal, wenn es überhaupt so erscheinen wird. Schneider hält das für irreal, glaubt also, dass so etwas nicht erwirkt werden könnte. Zudem wäre es das eigentliche Gegenteil von dem, um was es Schneider bei Werke geht. Ihm liegt eine Annahme des in natürlicher Weise Gegebenen näher als so etwas. Er sucht regelrecht bei Werke, aber auch im Alltag mit dessen Geschehen nach solchen Strukturen, welche dank ihrer spontan entstandenen Gebundenheit mit anderem höherwertige Eigenschaften aufweisen und das so auch von sich aus bereits als eine Wirkung emanieren, ja aufzeigen. Einen solchen Vorgang möchte er als die Einnahme eines stabilen Potentials bei den Materialien bezeichnen. Da versucht er ihn auch zu beschreiben. Er erkennt daran den Fall des Gegebenen. Was da ist, das trachtet auch danach sich zu verbessern. Er würde einen solchen nicht allein nur in der chemischen Verbindung von Molekülen erkennen. Auch anderswo tritt dieses Phänomen auf und wird wahrzunehmen sein. Es wirkt als ein Prinzip an der Welt und stellt einen Zusammenhang zwischen den Vorkommnissen überhaupt erst her. Da einen sich die Dinge. Freilich folgt die Natur derweil genauso den anderen Gesetzmäßigkeiten, welche allüberall, manchmal auch trotz einer Form der Wandlung von möglichen Eigenschaften aufgetreten sind. Solche Stabilitäten sind wahrhaftig gegeben, da sie einen Teil der Welt verkörpern und nicht einfach so aufzulösen sein würden.

'Augmented Expression' ist für Schneider das Stichwort, wenn es um eine weitere Ausentwicklung seiner Kunstform geht. Dort, wo sie stattgefunden hat, tritt der Mensch in den Schatten und lässt anderes zu. Er sollte dabei nicht als Medium wirken, sondern eher als das als ein Lenker davon verstanden werden, was sich emaniert. Es würde nicht das zu vermittelnde Eine sein, sondern die der Sache übergeordnete Instanz zur Fügung von etwas Geschehendem, was er bei sich verinnerlichen möchte. So wirkt er gelegentlich in Unabhängigkeit zu seinem Werkschaffen und kann es überblicken, ja auch ordnend eingreifen und es gewichtend bedenken, was er da erschaffen hat. Was würde sich dadurch nicht alles an Gutem bei uns ergeben! - Somit hat der Werker Gelegenheit zur Einnahme eines selbstbestimmten Ansatzes für das Werkschaffen. Einen solchen dann aufrechtzuerhalten wird ihm wahrscheinlich gut gelingen, so er sich seine Art der inneren Ausrichtung zu bewahren weiß.

Jene, aus etwas Elementarem gebildeten Strukturen setzen grundsätzlich die Möglichkeit zu einer Einnahme höherer natürlicher Ordnungen durch die behandelten Materialien voraus. Ansonsten würden sie sich gar nicht erst miteinander vereinigen lassen. Da wären sie schwerlich zu fügen, wenn sie dem widerstreben. Im Gegensatz zu solch einer Vorstellung des Widerwillens verbindet sich das in der Natur Vorhandene geradezu leicht. Spielerisch ist das Wesen von ihr und wird von den Sphären der Möglichkeiten sowie Gelegenheiten bestimmt. Mit einer gewissen, eigenen Bereitschaft dazu lassen sich die Elemente zu Elementaren vereinigen und erhalten andere, zuweilen sogar günstigere Eigenschaften, als die Ausgangsmaterialien es aufgezeigt haben. Anderes wird so möglich, Gegebenes wird in neuartiger Weise auftreten und so zu einer echten Bereicherung für das 'System der Dinge'. Es erweitert sich das Gegebene durch seine strukturelle Verwandlung zu einem Material von höherer Wertigkeit.

Das geschieht dank einer inneren Ordnung des Gegebenen so. Es hat alles seinen Ordnungsgrad. Daraus resultieren gewisse stabilisierende Eigenschaften des Materials. Die Kräfte werden da auf eine bestimmte Weise auftreten und so etwas erwirken, was von Nutzen für die Substanz sein kann. Jene Einheit der inneren Verbindung eines Materials ist eine eigene, sie klassifizierende Größe, welche über die Eigenschaften davon bestimmt. Ähnlich der anderen phänomenalen Erscheinungsweisen der Physik treten da typische, einer solchen Sache zuordenbare und an ihr zu erkennende Außenwirkungen auf. Solche erscheinen im Feld als Größenordnungen und sind von sich aus leer. Erst wenn diese am Material angestoßen und verursacht werden, werden sie von einem solchen weitergegeben. Das kann man erkennen und von anderen Gegebenheiten unterscheiden, sodass eine Kenntnis über das erzeugte Material gefunden und beschrieben werden kann.

Da gewahren wir ein Dasein des Gegebenen. Das damit Verbundene an Wissen kann gut von uns geklärt und schematisch geordnet, ja sogar zusammengefasst und vereinheitlicht werden. Dadurch wird es uns verständlich. Alles das, was getreu einer solchen Vorgehensweise von uns aufgefasst und wahrgenommen werden kann, hat seinen Ursprung in der Betrachtung und Bestimmung jener Welt der 'Ordnungen', also in einer Beschreibung der zu einer Verbindung neigenden elementaren Bestandteile des größeren Ganzen, dem Elementar per se. Es soll auch in der Kunst etwas dazu Vergleichbares vorkommen, weshalb Schneider seine Betrachtung dazu hier gerne gegeben hat.

Es sieht der Autor Schneider also die erschienenen Dinge grundsätzlich als etwas Gebildetes an. Alles kommt in dieser Erscheinungsweise einer Ordnung vor. Da ist die Welt eine organische und wäre auch so zu verstehen. Jene in ihr enthaltenen Kondensate machen sie praktisch zur Gänze aus.

Ein solches Gedankengut so eingehend zu beschreiben, das muss ungewohnt auf eine Leserschaft wirken und darum in Balance mit anderem gebracht werden, was es auch noch gegeben hat. Da hat Schneider einer Beachtung des trivialen Anteils der Dinge irgendwann einen hohen Stellenwert beigemessen. Ein solcher wird zu erhalten sein. Das wird von ihm bei Werke durchgeführt, dass er alles auf seinen einfachen Gehalt zurückbildet oder zurückbaut, was er vormals in wilder und überströmender Manier aufgeschrieben hat. Seine Schau des Gegebenen führt er gerne mit Zuhilfenahme eigenständiger (Denk-) Inhalte aus, weiß aber doch von der Notwendigkeit solcher Anknüpfungspunkte für Außenstehende daran. Sie versucht er zu bewahren oder überhaupt erst in seine Darstellungen einzuführen.

Gerade jene Menschen mit anderen gedanklichen Schwerpunkten als er möchte er nicht grundlos als Leser verlieren, sondern sie geradezu für das Seinige gewinnen, weil sie vielleicht etwas Gleichwertiges dazu besitzen. Das wird das Gros der Menschen sein, welche das betrifft. Das Einfache ist derweil zum Steckenpferd für Schneider geworden, da mit dessen Zuhilfenahme Brücken zu errichten sind, wo ansonsten nichts als Brachland und Ödnis zu finden gewesen ist.

Dank solcher Gedanken und Ideen hat der Autor jetzt bereits zu einer soliden Basis für sich gefunden. Eine solche soll vornehmlich aus gewöhnlichen Gütern bestehen, welche sich analog zur vorherigen Betrachtung genauso zu etwas Höherstehendem fügen lassen und somit einen echten Mehrwert, also etwas von Bedeutung für die Sache ergeben. Eine Vervollständigung der trivialen Anteile daran genügt Schneider als Wegmarke, um sein Werkschaffen im Groben und Ganzen fortsetzen zu können, ja um es auszuführen. Zuweilen hat er da so manchen Eckstein gefunden, welcher seine Mauern standhaft macht.

Ein Abschluss des Gesamten würde genau darum in seinem Sinne sein, da es ihm hauptsächlich um eine Übersicht des Ganzen davon geht. Absichtsvolle Anwendungen von solchen Sachverhalten, wie er sie beschrieben hat, kommen praktisch noch kaum bei ihm vor, was irgendwann geändert werden soll. Es soll die bisherige Zurückhaltung gegenüber seinen latenten Eigenschaften bei ihm trotzdem dazu dienen, das eigentlich Verborgene auch weiterhin als vorhanden anzunehmen und zuweilen erneut in einer gleichartigen Weise aufzufinden. Sich in die Details des Gegebenen zu begeben, das soll ausgelassen werden oder höchstens einmal danach erfolgen, wenn eine Gesamtschau davon in übersichtlicher Manier durchführbar sein wird. Doch zuerst gestaltet er den Plan davon aus, um überhaupt etwas Brauchbares schöpfen zu können.

Schema eines Weges zum Ich des Menschen hin. (Die Kraft der Sonne)

Phänomenales

Vorsicht und Rückkehr

Um einen Weg gänzlich zu begehen, muss man einmal auch wieder an den eigentlichen Ausgangspunkt zurückkehren. Dabei sollen die eigentlichen Erfahrungen schließlich zu Erlebnissen von uns transformiert werden. Was uns bedingt hat, wird so endlich auch zur eigenen Geschichte.

Sprachgestaltung

Substanz unter dem Aspekt von Aufbau und Abfolge

Aus meiner Zeit im Werkzeugbau sind mir manche Vorgänge zur Herstellung von Maschinenelementen noch immer bekannt. Die Herstellung solcher Bauteile, welche in einer logischen Reihenfolge erstellt werden müssen, macht etwas erforderlich. Die Objekte haben einen Aufbau der Form und des Maßes als Zielwert zu eigen. Durch die technische Zeichnung wird er im Voraus anhand von Erfahrungswerten festgelegt. Doch der Herstellungsprozess einer definierten Form hat seine Tücken. Da würde man nicht in beliebiger Art dabei vorgehen können. Schon gar nicht würde alles auf jedwede Weise möglich sein. Das habe ich damals zu erkennen gewusst und fortwährend bei meiner Arbeit zu bedenken versucht. So habe ich erkannt, wie ich meine Arbeit durchführen kann.

Das richtige Einspannen des Werkstücks wäre eine regelrechte Kunst. Auch der Fertigungsprozess hat seine Merkmale, welche ihn eindeutig machen. Wer sich jener Notwendigkeit zur Ordnung seiner Arbeitsschritte nicht widersetzt haben würde, der leistet oftmals gute Arbeit. Das dabei entstandene Produkt wird danach für den Einsatz in der Produktion zu gebrauchen sein.

Übertragen habe ich solch ein Procedere der Fertigung von Maschinenteilen auf das Verfassen jener eigenen Texte in meiner Kartei. Da ich Kenntnisse dazu besitze, wie das geht, habe ich es versucht, meine eigenen Worte in sinnvolle Reihungen zu überführen. Das sollen solche sein, welche angenehm aufzufassen wären. Dabei achte ich auf die mir bekannten Merkmale meiner Muttersprache und bekenne mich zu ihr. Ich habe es dabei so gut wie möglich zu leisten versucht, eine positive Konnotation meiner eigenen Worte beizubehalten, ja einzuhalten oder im Nachhinein herzustellen.

Gar vieles habe ich vormals schon aufgeschrieben, auch ohne mir großartig Gedanken dazu zu machen, was das alles einmal wert sein wird. Da habe ich hernach dann manchen Text wieder begradigen müssen. Ordentlich soll das alles ausfallen. Manches von mir Geschriebene hat zuweilen noch um jene dafür bedurften Objekte erweitert zu werden, ehe es für die eigentliche Korrektur seiner Grammatik bereitsteht.

Der Aufbau meiner Schriften in der Art einer Kartei ist mir nach und nach besser gelungen. Manches ist mir dabei zu meinen Dingen und deren Eigenschaften klar geworden. So wie der 'Baukasten' heutzutage besteht, ist er eine gewachsene Struktur. Was an ihr aufzufinden wäre, das stellt eine der Wahrheiten meines Daseins dar. Es sollen einige meiner besseren Texte mir in Zukunft als Beispiel dazu dienen, um das restliche Werk zu vereinheitlichen.

Der Aufbau und die Abfolge der Worte bedingen die Lesbarkeit meiner Textwerke und machen ihren Wert zu einem vernehmbaren Anteil aus. Jene, dank einer Lesung davon resultierenden Gedanken und Ideen bei einem anderen Menschen als mir sollen den Nutzwert meiner Schriften direkt offenlegen. Eine Deutung des Gesamten soll derweil noch nicht durchgeführt werden, weil das alles noch nicht fertiggestellt ist.

Gewisse grammatische Strukturen sollen von uns erkannt und eingehalten werden. Dazu hat man eine Schrift auf die bei ihr angewandte Art der Abfassung der Inhalte zu durchleuchten. Der deutschen Sprache soll das alles gerecht sein, was ich da schreibe. Ihre Grammatik lehnt sich stark an die lateinische an. Das Flechtwerk, welches sich wegen einer Kenntnisnahme des Gegebenen bei uns als eine innere Bebilderung ergibt, kann zu einem gewissen Anteil durch die Setzung der Worte bereinigt und geklärt werden. Jene tatsächlichen Merkmale einer Sprache gelte es dazu herauszustellen und das Wissen um deren Gebrauch zu vervollständigen.

Gedanke

Die Realität ist ein durch Ordnung bedingtes Durcheinander.