Einstellung

Impuls

Notwendigkeiten einsehen

Aus welchem Grund soll ein Mensch keinen eigentlichen Maßstab bei sich tragen? - Schließlich bedarf man doch eines solchen zuweilen im Leben. '1: 1: 1 = 100 %', so fügt Schneider seine Dinge zu eigentlichen Werken zusammen und gewahrt es dabei mit Vorliebe selbst, was davon einen Wert besitzt und was eines solchen entbehrt hat.

Allein nur dort, wo er das zugeben darf, dass er selbst etwas dazu leisten muss, um das Vorkommende richtig zu begreifen, wird Schneider auch hinlänglich mit seinen Dingen bestehen.

Wer keinen eigentlichen Maßstab kennt und darum auch keinen für seine Dinge gebraucht, dem entgeht da etwas. Was soll dessen Meinung Schneider interessieren? - Schließlich passt diese doch so gewiss kaum zu seiner Vorstellung der gegebenen Dinge.

Manipura, Aquarell

Sprachgestaltung

Gedanken und ihre Zuordnung

Die Einstellung eines Menschen setzt sich aus gewissen Aspekten zusammen, welche Schneider zu dessen Spektrum zusammenfassen möchte, um es nicht im Detail aufdröseln zu müssen, was ihn ausmacht. Dieses Spektrum wäre eines, welches in 'eigenen Frequenzen', also spontaner Weise wahrhaftig gegeben ist und auch so vorkommen kann. Alles, was ein Mensch hat, tut und ist kann in eine solche Betrachtung miteinfließen.

Diese Dinge erschauen wir, weil sie gegeben sind. Das sollen wir auch beschreiben. Was davon wahr ist und was das nicht sein würde, dass wird zu bekunden sein. Gut wäre es da, seinem wirklichen Vermögen mit dem eigenen Sein gänzlich zu entsprechen, wo das geht.

Es gilt etwas, sich das eigentliche Wissen über dieses Dasein zu erhalten. Dazu hat man es benannt. Da kann es endlich geklärt und dann auch abschließend bewertet werden.

Es wäre dieses Gut so zu erhalten, wie es von sich aus für wahr erkannt wird. Das wird etwas Konsistentes sein oder es ist zu verwerfen. So bereinigt Schneider seine Schriften. Darauf kommt es ihm als Autor wirklich an, dass diese in klarer Weise erscheinen und auch so vernommen werden können.

Wird sich der Mensch mit seinen Dingen erst einmal bewährt haben, dann soll er es auch guthaben.

Phänomenales

Gariman

Eine okkulte Technik aus jenen Schriften über Indien, welche Schneider von Zeit zu Zeit betrachtet und gelesen hat, wird dort als 'Gariman' bezeichnet. Es ist dies ein 'Sich-Schwer-Machen' ohne Hilfsmittel.

Schneider hat es zeitweise schon versucht, sich mit dieser Technik etwas auseinanderzusetzen. Aufgrund einer gewissen Schwermut seines Gemüts, welche zuweilen bei ihm vorkommt, entspricht ihm diese Form gut. Sie löst etwas davon aus, was ihn so niederdrückt.

Idee

Mit einem kleinen Wunsche

Schneider hat mehrfach bei Wettbewerben im Schachspielen die Erfahrung gemacht, dass er selbst kein Gewinner per se ist. Oftmals, zumeist wenn er es meint, dass er sich bei einem Turnierspiel auf der Straße des Glückes befindet, hat ihn die eigentliche Konzentration verlassen. Dann hat er sich zwar bereits während dieser Spiele siegesgewiss gegeben, ist aber im weiteren Verlauf derselben sehr unvorsichtig vorgegangen. Da wird es allein nur mehr eine Sache des Glücks sein, ob ein solches überhaupt noch gewonnen werden kann.

Der Autor weiß um diese Schwäche von sich bereits einigermaßen gut Bescheid. Er kennt sich selbst diesbezüglich schon gut mit seinem Menschendasein aus. Er gewinnt fast kaum ein Spiel, wenn er sich allzu früh als der Gewinner desselben vorkommt. Solch ein Spiel ist dann fade. Der Verlust solcher Partien ist da vorprogrammiert. So würde das nichts Gutes sein.

Sprachgestaltung

Ein instruktiver Schreibstil

Mathias Schneider wendet bei seinen Verlautbarungen und Reden häufig einen solchen Schreibstil an, der klare Aussagen und verständliche Hinweise bevorzugt. Er selbst möchte es also anerkennen, dass sein Schreibstil zeitweise instruktiv, also die Dinge bestimmend ist.

Aus welchem Grund ist es so, dass der Autor dieser Schriften das so deutlich ausdrückt? - Nun, es wäre zu sagen, dass er seine Dinge getreu seiner Richtlinien dafür benennt. Diese hat er einmal für sich selbst und sein Werkschaffen aufgestellt. Sein System zur Findung solcher Worte bei Gedankenprotokollen ist das einer 'Benennung der Dinge'. Das ist der Grund, warum er seine Schriften und Werke so abbildet.

Da gibt es für Schneider keinen Zweifel über die jeweilige Sache, wenn diese trivialer Natur ist. Dann kann sie von ihm gut beschrieben werden. Getreu dieser Idee hat er sein Augenmerk auf eine Einfachheit seiner Gedanken und Ideen gelegt. Die dazu ausgesprochenen und aufgeschriebenen Worte sollen genügen.

Idealismus

10 Prozent Zurückhaltung bewahren

Der Mensch hat ein eigenes Auftreten. Dieses macht etwas für ihn aus.

Er wird dadurch bedingt, dass er bei anderen Menschen etwas erweckt, was gut oder schlecht, verkehrt oder falsch von seiner Art sein kann. Auch auf sich selbst wirkt er in gleicher Weise ein, wie er auf seine Umwelt eingewirkt hat. (Actio equals reactio.) Doch nicht alles würde so, wie es von sich aus ist, schon von anderen Menschen anerkannt werden.

Um das eigene Geschick im Umgang mit den wahren Gegebenheiten des Alltags nicht zu verlieren, gilt es dem Autor etwas, seine Aufmerksamkeit auf diese auszurichten. Dabei nimmt er etwas davon wahr, was auch wirklich gerade geschieht.

Eine gewisse Art der Zurückhaltung erzeugt derweil eine Kontrollinstanz am Menschen selbst und lässt diesen vor anderen Menschen souverän erscheinen.

Phänomenales

Ein Schweigen kann innere Kräfte wachrufen

Manche Sache des Menschen gehört gesagt. Dennoch soll uns die Wahlmöglichkeit erhalten bleiben. Ob wir etwas aussprechen möchten oder ob wir das nicht tun würden, das dürfte nicht entscheidend für ein Geschehen sein.