Greifbarkeit

Dokumentation

Einsatz und Erfüllung

Der Nutzwert einer Einrichtung soll durch deren Bedarf zu definieren sein. Der zu ihrer Erhaltung erforderliche Aufwand rechtfertigt ihr Vorkommen.

Auch der 'Baukasten' von Mathias Schneider ist eine Einrichtung. Mit dessen Zuhilfenahme stellt er es sicher, dass er sein Dasein ordnen und gewichten kann.

Impuls

Glück Auf!

Im Gegensatz zu einer Berichterstattung im Fernsehen gibt ein Feuer Aufschluss über das Wirkliche. Obwohl es nichts anderes als Wärme und Licht enthalten hat, hat der Mensch dank ihm eine ganze Zivilisation errichten können. Was er aber nun mittels der täglichen Programme erhält, das ist eine Folgeerscheinung des Nichtigen. Es soll mit einem Zahnweh zu vergleichen sein, um das richtig ein- oder zuordnen zu können. So machen wir eine Wertigkeit davon fest, was uns das Fernsehen bedeutet hat.

Buntstifte auf Papier

Sprachgestaltung

Etwas ansprechen und klären

Jede Sache hat ihren Rahmen, aufgrund dessen sie existieren kann. Jede Existenz hat ihr Vorkommen. Dadurch ist der Einzelne bereits weitgehend bedingt.

Es soll alles gut bei uns zusammenpassen. Wer sich mit Worten ausdrücken möchte, der hat jene faktischen Begebenheiten seines Daseins anzuerkennen. Dabei wird ihm etwas davon klar sein. Das kann er benennen und so seine geistlichen Räume des Bedenkens erkunden.

Aus dem folgenden Grund hat Schneider sich auf die Begebenheiten seines Lebens fokussiert, weil an diesen die wahren Beweggründe der Welt, also die Gegebenheiten festzumachen und herauszulesen sind. Er nimmt sie in der Regel so wahr, wie sie zu ihm in Bezug gestanden haben und von ihm vernommen werden können.

Reflexion

Eine Erscheinungsweise der Welt

Normal wäre es für uns Menschen, dass wir ein eigenes Dasein getreu unseres Wunsches an das Leben führen. Ein solches wird zu einem gewissen Progress überzuführen sein. Das soll eine eigene Aufgabe für einen jeden von uns sein, was wir da machen.

Dokumentation

Binäre Begebenheiten

Gedanken zum Reihenaddieren der heutigen Computer

Das Gegebene erscheint als Ganzes für das Gesamte an jedem Punkt einer Matrix mit Bezug dazu. Da ist alles nach seiner Nähe zu dessen Position gewichtet erschienen. Mitunter haben die physikalischen Erscheinungen unterschiedliche Potenzen zu eigen, nach denen man ihre Stellung zur Position abermals unterscheiden muss. Es wird so sein, dass in der Welt alles linear erscheint, obwohl diese Linearitäten dennoch solche Mehrungen oder Minderungen ihrer Wertigkeit erfahren. Darum wäre ein Abstand immerzu von Relevanz zu einer Gewichtung der Auswirkung von Phänomenen. Wer aus dem Verhalten eines Punktes Aufschlüsse erzielen möchte, der muss das berücksichtigen.

Sobald man aber als Mensch auf einer idealisierten Ebene in den Gedanken angekommen ist und dort das Gegebene betrachten möchte, erscheint alles voneinander losgelöst und ist erfassbar. Das soll die Ebene sein, auf welcher wir eigene Modelle entwickeln und anwenden können. Ein erstes davon wäre das binäre Modell. Für es hat man Zeichen gewählt, um eine Darstellbarkeit in der Art einer Abstraktion für sie zu erhalten. [L, O] mit den Werten [1, 0] werden für sie angenommen.

Eine etwas andere Codierung soll sich ergeben können, wenn man für die binären Variablen [L, O] die Werte [1, 3] angenommen hat. Dann erhält man andere Werte. Jenes dafür vorgesehene Additionsverfahren muss andere Merkmale besitzen. Demnach müsste auch der Körper einer Recheneinheit anders ausfallen. Interessant ist es dabei, dass mittels dieses Verfahrens drei Werte bestehen, obwohl allein nur zwei Potentialunterschiede zu ihrer Darstellung benötigt werden. [1, 3-1, 3]

Ein solcher Rechenprozess hat räumliche Eigenschaften. Er beinhaltet neben Zuständen (Potentialen) auch deren Abwesenheit. (Leere, Lücke) Dennoch ist davon auszugehen, dass er einfach darstellbare Operationen ermöglicht. Freilich wird er im Gegensatz zur gewöhnlichen Darstellungsweise eine eigenständige Grammatik haben, ohne die das Verhalten des dritten Wertes nicht steuerbar sein würde. Dieser induktive Wert ist echt virtuell, also eine Idee. Er ist per se nicht vorgekommen und kann dennoch induktiv erscheinen, also angenommen und ausgelesen werden.

Dokumentation

Arbeitsthese einer Sprachgestaltung

Reihungen von Worten ergeben per se noch keine schlüssigen Gedanken. Eine Reihung stellt jedoch bereits eine Struktur dar. Um mit Worten eine Aussage treffen zu können, bedarf es der Wertigkeiten und ihrer inneren Entsprechungen am Menschen.

Wir nehmen es an, dass bei jedem Menschen drei Bereiche vorkommen, für welche solche Wertigkeiten bestehen. Zum Einsatz kann jede Größe kommen, welche unabhängig von einer anderen Größe erscheint und auch so angenommen werden kann.

Die drei Bereiche erkennen wir als das Sein, das Tun und das Haben eines Menschen.

Für das Sein soll eine Ordnung vorkommen, die auf den Bewertungen gut, wahr und richtig beruht. Sie spannen ein Netzwerk an Bezügen auf. Aufgrund einer Zuordnung zu diesem können Worte eingelesen und angeordnet werden. Werte sind positionierbar und verhalten sich untereinander bewertbar, also auch so, dass man sie gewichten kann.

Für das Haben soll eine Ordnung gelten, dank welcher die Objekte und ihre Ideen in einfacher Weise vorkommen.

Für das Tun soll eine Ordnung gelten, welche es besagt, dass das Handeln eines Menschen exklusiv ist. Wer eine Tätigkeit durchführt, der hat alle anderen Arten des Tätigseins von sich aus unterbunden.

Dokumentation

Ein notwendiges erstes Glied

Ausgehend von ungewissen Dingen ohne Sinn bedarf es zur Ordnung davon eines ersten Gliedes der Begebenheit. Das soll später einmal der Keim sein, an welchem die Denkräume eines Menschen erwachsen können. Zur Bildung solcher Glieder nehmen wir es an, dass Paarungen bestehen, welche per se bereits solche sind. Der Sachverhalt, dass die Anzahl von Paarungen, welche ein für sich stehendes Objekt eingeht, nicht zu limitieren gewesen ist, soll es ausdrücken, dass zu jeder Sache ein ideelles Netzwerk besteht, welches durch Bezüge aufkommt.

Derweil kann man die Art der Paarungen sehr einfach unterscheiden.

  • Paarungen von Gegenständen und deren Anteilen

  • Paarungen zwischen einem Gegenstand und einer Idee

  • Paarungen von Ideen

Mehrungen solcher Paarungen treten häufig auf. Man kann und soll sie erkennen.

Dokumentation

Produkte

Ein Zusammentreffen mit einem Freund verhilft uns zu einem Austausch mit diesem. Derweil steht jeder Mensch für etwas. Das, für was einer steht, hat auch seine Wertigkeit zu eigen.

Ein Austausch kommt dadurch zustande, dass man eigene Gedanken mit Worten wiedergibt. Dabei entstehen Zuordnungen. Man kann sich ergänzen. Dafür haben die Menschen ihre Ebene zu eigen, auf welcher sie zueinander gefunden haben. Derweil hat jeder Mensch auch seine Position zu eigen, von welcher er ausgehen muss, um getreu seiner Sicht sich äußern zu können. Eine Voraussetzung für das Gespräch soll es sein, dass man sich erhört und einander widmet. Die Eigenschaft der Widmung soll unsere Beziehung zu dem anderen Menschen ausmachen. Ihr ist darum die eigentliche Bedeutung zuzugestehen, dass es von ihr abhängt, ob man Freund oder Feind ist. Folglich muss die Beziehung als Produkt des Zusammentreffens zweier Menschen eine von beiden unabhängige, aber gebildete Größe sein.

Mathias Schneider erkennt eine Beziehung als das Produkt der Widmung zweier Menschen an, welche sie sich angedeihen lassen.

Gute Freunde erkennt man daran, dass sie sich auf uns einlassen, ohne in ihrem Hintergrund durch andere Vorkommnisse abgelenkt zu sein. Eine Gleichwertigkeit oder eine Gegenseitigkeit hat dafür noch nicht ausgereicht. Man kann sich auch egal sein, was einer Beziehung auf Dauer einen Abbruch bereitet.

Dokumentation

Eine phänomenale Erscheinungsweise

Modulation ist die Formung einer Erscheinung. Da eine jede Sache von sich aus erscheint oder nicht erschienen ist, soll eine Modulation von uns minimiert werden, um der Begebenheit besser gerecht zu sein, die da bei uns aufgekommen ist.

Für den Geist eines Menschen soll es gelten dürfen, dass er sich bedacht hat. Aus diesem Grund ist er bereits so anzunehmen, dass er motiviert ist, also dass er seine Motive zu eigen hat. Geht man von einem solchen Sachverhalt aus, denkt es sich rechtzeitig, was wir zu bedenken haben oder es wird hinzunehmen sein, dass sich nichts gedacht hat. Die Gedanken eines Menschen kommen bei diesem auf oder sie haben ihm nicht zugehört. Haben die Gedanken eines Menschen keine Zugehörigkeit zu ihm, dann möchte ich von Zwangsgedanken sprechen dürfen. Solche kommen uns ungünstig vor.

Eine Modulation der bestehenden Gedanken liegt in der Macht eines Menschen. Derweil sollen wir uns analog zur phänomenalen Erscheinungsweise unserer Natur verhalten.

Mathias Schneider geht davon aus, dass Gedanken durch Gedanken zu ergänzen sind. Das Wesen der Naturerscheinungen ist das einer Addition. Diese Welt pulsiert, alles an ihr ist durch sein Vorkommen entstanden.