Kraft eines Pendels

Mechanik

Eigenheiten

Ein Pendel besitzt das Vermögen dazu, einen unverkürzten Weg zu gehen und diesen aufzuzeigen. Es hat darum eine Kraft an sich, mit der es alles, was vor Ort zum gegebenen Zeitpunkt vorhanden ist, in wirksamer Weise rezipieren, aber auch rezeptieren kann.

Idee

Zustände und Wegmarken

Viele Situationen meines Lebens haben auf Dauer keinen Bestand gehabt. Es ist schier nicht möglich gewesen, eine gewisse Ausrichtung ständig beizubehalten. Da habe ich mich von ihr wieder freigemacht. Als Konsequenz davon habe ich Erleichterung erfahren.

Als praxisorientierter Mensch studiere ich die Möglichkeiten intensiver Einflussnahmen auf mich selbst. Da wiederhole ich zu manchem Moment eine bereits einstudierte Handlung, getreu den Möglichkeiten der inneren Alchemie mache ich das. So führe ich zeitweise vollständige Handlungen durch, um mein Spektrum an menschlichen Empfindungen besser auszuschöpfen. Da halte ich inne dabei, zuweilen spreche ich auch davon mit den Menschen meines direkten Umfelds. Das ergibt manche Konsequenz. Doch nach einer Phase der Verbesserung tritt durch dasselbe Moment auch einmal eine Phase der Verschlechterung meines Befindens ein. Dann stoppe ich das Procedere und ändere meine innere Ausrichtung.

Da kann ich mein Verhalten variieren. Ich weiß es bereits gut, dass mein eigener Antrieb darauf aufbaut. Wenn ich immer allein nur eine Sache tue, wird das wie ein gerader Weg sein, der irgendwann auch einmal zu Ende sein muss. Das kann man verstehen, schließlich wird das doch für die uns umgebende Räumlichkeit so gelten. Da sind Abgründe und Wände, welche Widerstand bieten oder uns ins Fallen bringen. Diese Schwellen kann man verspüren.

Über sie bin ich in der Regel nicht hinweg gegangen. Darum ist es mir lieber, mein Verhalten umzustellen und nicht einfach nur die Gangart zu variieren. So komme ich zu der Idee, dass auch die innerlichen, mit Gedanke und Idee verbundenen Prozesse den gleichen Gesetzmäßigkeiten unterworfen sind, wie das bei der äußerlichen Natur gegeben ist. Also suche ich nach den wahren Wegmarken, den Endpunkten und Ansätzen für eine rechtzeitige Neubestimmung dieser Erforderlichkeiten.

So kann ich den physikalischen Kreisweg begehen, würde dieser auch noch so wirr erscheinen. Im Grunde erhält mir das mein Wesen. Seine Stabilität kann ich so sicherstellen.

Getreu der Lehre von den Gegensätzen, welche paarweise auftreten, kann man bereits im Vorfeld erahnen, was kommen wird. Wer sich immerzu mit etwas erfüllt, der muss auch einmal das Gewonnene zu halten wissen. Möchte er es wieder erfahren, wie er sich erfüllen kann, hat er das zuvor Gewonnene abzugeben. Dazu muss er es loslassen. Das alles in die richtige Reihung zu bringen, soll uns zu unserem Antrieb verhelfen. Darum wird es klar zu definieren sein, was hilft und was das nicht tun würde. Dadurch wird es bestimmt, das Ergebnis ist die resultierende Konsequenz, eine Erhaltung unseres Befindens soll das sein.

Esel, Buntstifte auf Papier