Spannungsbogen

Reflexion

Achtung haben

Wenn es eine Sache geben kann, welche für alles Glück im Leben eines Menschen erforderlich sein wird, dann soll das seine Glaubwürdigkeit sein. Eine solche ist zuvorderst bei uns zur Geltung gekommen. Noch vor einem in einen anderen Menschen gefassten Vertrauen hat das stattgefunden. Sie hat also bereits ihren wahren Rang bei uns eingenommen.

Eine gewisse Glaubwürdigkeit möchte ein Mensch vollkommen zurecht erlangen. Dazu soll er in seiner Art wirklich, einfach und aufrichtig sein.

Gedanke

Eine Wahrheit und ihr Vorkommen

Eine Wertigkeit des Gegebenen tritt stets im Verbund mit ihrer Widerspiegelung auf. Dafür gelten hermetische Prinzipien, weil solche nun einmal so definiert sind. Solange die Dinge keine Arbeit verrichtet haben, soll das wahr sein und etwas gelten. Da würden sie nichts vollbringen, haben aber dennoch einer Ordnung entsprochen, wie sie ist. Damit sind sie vorgekommen und haben etwas von ihr verkörpert. Auf diese Weise hat alles zu seiner Substanz gefunden und somit auch seinen Rahmen erhalten. Das Ganze hat festgestanden.

Derweil sind wir Menschen unfähig dazu gewesen, etwas zu belassen, wie es vorgekommen ist, solange wir nicht den passenden Kraftansatz dafür zu eigen haben würden. Um nun einen solchen aufzufinden, haben wir es behauptet, dass wir uns erproben können. Nach einem ungewissen Verfahren haben wir das getan. Da wir uns jedoch dessen gewahr sind, dass unser Weg kein abgesicherter ist, haben wir etwas richtig gemacht. Try and error. Ausgehend von einem Ausgangswert, welcher bei uns gerade vorkommt, haben wir uns aufgefasst und alles belassen. Das Leben soll eine Wahrheit für sich sein. Da haben wir alles geleistet, weil wir nichts dazu getan haben.

Ausgestattet mit einer dementsprechenden Kenntnis haben wir es festzumachen gewusst, was bei uns an Anregungen vorgekommen ist. Nach deren Sichtung haben wir es gelernt, etwas Gegebenes zu ordnen. Das hat alles Weitere erst möglich gemacht. Eine Sortierung der Impulse von uns hat etwas ergeben. Solche sind stets sequenziell aufgetreten. Da haben wir sie unmittelbar erfahren und wiederum erhalten, was wir zu gewahren vermocht haben. Manches hat sich uns inzwischen eingeschrieben, was ohne Wert sein soll. Da ist es leer gewesen und auch so geblieben. Das ist alles andere als speziell gewesen.

Somit haben wir einer Trivialität Raum an uns verliehen. Der Sachverhalt, dass sie vorgekommen ist, hat uns selbst betroffen. Darum haben wir uns auch so gefühlt und sind uns in einer dazu gleichwertigen Weise vorgekommen. Das ist alles nichts gewesen, aber so hat es Bestand erfahren. Dumm und mutig, schlecht und ordentlich, wahr und unredlich sollen Adjektive dafür sein, was da bei uns aufgetreten ist und uns rätseln hat lassen, für was so etwas gut sein soll. Aber auch das haben wir daraufhin festzumachen gewusst, Es ist ohne Bewandtnis und darum kaum von Bedeutung für die eigene Sache gewesen. Darum haben wir endlich damit aufgehört, nach dem Kern davon zu suchen, was den Dingen innegewohnt hat. Einer Erkenntnis haben wir entsagt, aber manche Kenntnis der Trivialität erworben. Auf diese Weise ist ein Instrument entstanden, welches nicht geklungen hat. Es ist uns in die Hand gegeben. Das Licht, welches geborgen in der Materie vorgekommen ist, hat dort vollkommen zurecht ausgeharrt.

Dorf, Aquarell, farblich verfremdetes CGP

Phänomenales

Ein Spannungsbogen als Merkmal

Das Schriftgut des Autors Schneider würde voraussichtlich nicht so gut von einem, diesen Sachen kaum vertrauten Menschen aufzufassen sein, ehe ein solcher sich eine gewisse Kenntnis zum eigentlichen Spannungsbogen davon erworben hat, wie er bei ihm gegolten hat. Schneider möchte im Alltag mit dessen Zuhilfenahme einen positiv wirksamen Zustand der eigenen Kräfte aufrechterhalten. Dank dessen hat er sich bereits manches Gute erhalten können.

Dazu wendet er keinen anderen Trick an, als zuweilen eine ziehende Kraft in aller gegebenen Wirksamkeit an sich vorzustellen. Das soll also eine Normalkraft sein, welche in einem Gefüge aus weiteren Kraftwirkungen vorkommt, wie es bei ihm aufgetreten ist. Solche Nebenkräfte treten als Begleiter von einer solchen Normalkraft auf. Ihre Korrespondenz wird durch den Leib des Menschen vorgezeichnet und damit festgelegt. Sie hat eine ihm regulär erscheinende Grundspannung am Leib ausgelöst, welche sich stetig zu erneuern vermag.

Das setzt Mathias Schneider als Kenntnis um.

Beim Zeichnen seiner Bilder wendet er solche ziehenden Bewegungen mit Absicht gerne an. Er führt den Stift oder Pinsel auf die Weise in einer geraden Bahn. Das ergibt saubere Formen auf dem Papier vor ihm. Das soll ihm zudem manche gute Gelegenheit zur Koordination seiner Hände ermöglichen. Er soll sich dabei damit zurechtfinden, wie er sich fühlt. Alles Weitere soll sich daraufhin durch eine Einhaltung der Regelmäßigkeit davon ergeben, was er da getan hat.

Mechanik

Unterscheidung der Auswirkungen einer Kraft

Druckkraft

  • Spreizung der Wirkungslinien entsprechend der Körpergeometrie

  • Verschiebung der Körper gegeneinander

  • Verteilung der Kraftwirkung

Zugkraft

  • Konzentration der Wirkungslinien entsprechend der Körpergeometrie

  • Zentrierung der Körper aneinander

  • Bündelung der Kraftwirkung

Gestaltung

Körpergeometrie als Voraussetzung

Eine geeignete Körpergeometrie soll immerzu die wesentliche Voraussetzung zur Anbringung einer virtuellen Größenordnung sein, etwa einer Kraft. Dank der immanenten Geometrie eines Objekts eignet es sich für bestimmte Anwendungen gut.

Da Kräfte sowohl von außen als auch von innen her, wie auch nach Außen und nach Innen hin wirksam sind, treten sie auch so auf. Auf ihre Eigenschaften soll einfach geschlossen werden. Sie sind stets vorhanden.

Gedanke

Ein Wechsel der Positur versetzt uns in eine neue Lage. Um sie einnehmen zu können, müssen wir jedwede Positur getreulich vernehmen, wie sie ist. Der uns eingeschriebene Ansatz zum Gewahren der eigenen Kraft soll derweil ein einfacher sein. Wir ziehen uns zusammen, haben dabei das Vakuum im Blick. Ausgehend von einem solchen Sachverhalt, haben wir etwas an uns als gasförmig angenommen. Der Umstand, dass wir ein solches Gas zusammenziehen, vereinigt alles in uns, was uns zu jeder Zeit ausgemacht hat. Da soll es wahr sein, was wir erfahren können und erleben dürfen. Damit sind wir umgegangen und haben etwas wahrgemacht.