Dharma

Reflexion

Ein rechtschaffenes Leben führen

Es ist für Schneider ein Wunsch gewesen, dass es ihm gelingen möchte, getreu dem Recht und der Ordnung sein Dasein auf eine gültige Weise zu verbringen.

Als Kunstschaffender überprüft er den Gehalt seiner eigenen Werke eingehend unter dem Gesichtspunkt einer inneren Führung. Seine Bilder sollen kindgerecht, seine Schriften zudem klar und verständlich ausfallen.

Viel zu sagen würde er nicht zur gegebenen Ordnung haben. Benenne man sie mit dem deutschen Wort dafür oder nicht, es bleibt doch das Gleiche. Das Dharma soll gewahrt werden. Die Ordnung bleibe erhalten. Dafür wäre sie da.

Gefallen sein, Bleistifte auf Papier

Gedanke

Wirklichkeit

Die Realität ist zuweilen schon wie ein trockenes Stück Brot gewesen. Man muss davon eine ganze Zeit lang gekostet haben, um es wissen zu können, was das heißt. Wer den Erfolg gewohnt ist, der hat es oftmals nicht eingesehen, warum es für andere nicht genauso sein sollte. Jeder kennt allein nur das, was er hat. Derweil ist alles Bemühende eines Menschen zur Absurdität verkommen.

Dokumentation

Das Allgemeine und das Spezielle

Die Kunstsache von Schneider ist seine spezielle Ambition geblieben, unter welcher seine allgemeinen Pflichten nicht leiden sollten. Geht er auch den Weg einer Bearbeitung eigenständiger Themen beständig weiter, so hat er doch im Leben das Gleiche wie jeder andere Mensch auch dabei zu leisten.

Gedanke

Bei sich sein

Da allein nur solche Aussagen zu Dingen von globaler Bedeutung zutreffen können, welche sich bereits bewahrheitet haben, trifft der Autor gerne die Entscheidung, dass er sich nicht zum aktuellen Weltgeschehen äußern möchte. Stattdessen hat Schneider die Aufbereitung seiner Kunstsache und jene mit ihr in Verbindung stehenden Dinge ins Auge gefasst, wie sie ihm vorgegeben sind. Das hat er getan, ohne auf einen Wellenschlag über seine Dimensionsgrenzen hinaus dabei zu achten. Dabei ist er zu dem Schluss gekommen, dass er in der Hauptsache triviale Begebenheiten, wie sie damit zu tun haben, annähernd abschließend aufbereiten kann. Sie hat er zu klären versucht.

Aus Gründen der eigenen Enthaltung hat er sich gerne nicht zum aktuellen politischen Geschehen geäußert. Freilich sind ihm die anderen Menschen in seiner Umwelt nicht egal gewesen. Manchmal hat es ihm schon etwas ausgemacht, was in jüngster Zeit geschehen ist. Er glaubt, dass es nicht mit rechten Dingen zugehen würde, wenn man das alles, was derzeit vorkommt, gutheißen muss. Ein Anrecht des Menschen auf ein tatsächliches Lebensglück besteht zurecht auch für die Zukunft. Der Sachverhalt, dass es mehr und mehr eingeschränkt wird, könnte nichts Gutes verheißen.

Mensch, Bleistiftzeichnung

Einsicht

Phantastisches

Hat ein Mensch sich erst einmal auf den Kontext seiner eigenen Geschichte bezogen, dann möchte er sich vielleicht auch weiterhin danach ausrichten, was er von ihr wahrgenommen und verstanden hat.

Rückwurf

Unschärfe

Die Ansage, dass eine Sache zu komplex geraten sei, entspricht oftmals dem Versuch, alles, was diese Sache betrifft, bis ins kleinste Detail genau klären zu wollen. Der Umstand, dass das für schwierige Dinge nicht leicht in endlicher Weise zu leisten sein würde, kann es zu einem unmöglichen Unterfangen unter Zeitdruck und allen anderen gültigen Begrenzungen des Daseins machen. Dabei werden doch genau jene Aufgabenstellungen und Schwierigkeiten im Leben anzugehen und zu klären sein, welche da wirklich vorgekommen sind. Allein nur wegen einer Komplexität davon die Auffassung und Bearbeitung eines Problems auszusparen, das wird jeglichem Erfindergeist die Puste nehmen. Dann hat der Mensch wahrscheinlich aber auch bald etwas von seiner eigentlichen Macht verworfen, wenn er seinen Problemen aus dem Weg geht.

Gartenblumen, Bleistiftzeichnung

Idee

Dank der Unabhängigkeit eines Menschen kann sich dieser frei entfalten. Da kann er alle Gestaltung auf das normale Maß dafür zurücksetzen. Da werden alle zusätzlichen Kräfte, Impulse und Momente unwirksam sein, weil er sie aufgehoben hat.

Sprachgestaltung

Kausale Zusammenhänge erfassen

Es gibt keinen besseren und keinen schlechteren Menschen, wenn es um das Erfassen von kausalen Zusammenhängen geht. Solche gelten für jeden in gleichwertiger Weise. Wir würden nicht abhängig von der Meinung anderer Menschen sein, wenn es um solche Dinge geht.

Was über den Sinn und das Fehlen des Menschen bestimmt, würde nicht das Gutdünken anderer Leute sein. Da wären wir alle jetzt schon verloren, wenn dem doch so sein wird. Nein, der Mensch hat eine eigentliche Vernunft zu eigen, welche er nicht verlieren könnte. Sie ließe sich nicht veräußern. Die Vernunft bestimmt uns. Wir sind ihr mit unserem Erscheinungsbild nachzuordnen. Das macht uns aus.

Das Individuum Mensch besteht allein nur in einer sehr bedingten Weise. Das ist tatsächlich eine Mode, dass jeder ein Individualist sein möchte. Wer sich danach ausgerichtet hat, meint es vielleicht sein Leben so führen zu können, wie er es möchte. Jedoch erst in der Widerspiegelung von etwas wirklich Gegebenem erscheint die Natur eines Menschen als wahr.

Immerzu bleiben wir in Abhängigkeit davon, was da ist und sich auswirkt. Das besteht fort. Da erfährt es eine Bedeutung, wie wir uns dazu gestellt haben. Im Mindesten soll es der Lebensraum sein, welcher uns bedingt. Wir wären in ihm weder verloren noch verlassen, aber auch nicht unbedingt gut aufgehoben und versorgt, wenn wir das nicht so für uns eingerichtet haben. Manchem ergeht es deswegen schlecht, weil er andere Erwartungen hat, die sich nicht erfüllen lassen würden. Das haben wir alles bei uns in Ordnung zu bringen. Wer das verkannt hat, der würde seinen Weg wahrscheinlich nicht einfach finden können.