Sprachgestaltung

Impuls

Mein Leben soll keineswegs bedeutender als dasjenige der anderen Menschen sein. Ich habe lediglich mitgeschrieben, währenddem es stattgefunden hat.

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An sich etwas finden

Etwas möchte ich mit meinen Schriften zum Ausdruck bringen. Ich habe darüber nachgedacht, was es ist, was ich da sagen möchte. Dabei orientiere ich mich an jenem Anteil von mir, welchen ich an mir verinnerlicht vorfinden kann. Das soll mein Wesen ausmachen, dass ich dessen Vorkommen alsbald gewahrt habe.

All die vielen Korrekturen meiner Schriften haben nichts daran geändert, dass es der gleiche Anteil von mir geblieben ist, welcher mich bedingt. Nachdem ich meine sprachlichen Fertigkeiten verbessert habe, sind meine Gedanken von mir verdeutlicht worden. Da habe ich sie in klarer Weise darstellen und wiederum überprüfen können. Dazu bin ich mit mir in Klausur gegangen.

Manches ist in der Zwischenzeit entstanden und hat so verbleiben können, wie es bereits in der Kartei 'Baukasten' geschrieben steht. Das hat den Rahmen für das Weitere bei mir ergeben. An ihm knüpfe ich nun die Kettfäden fest und bilde somit ein feststehendes Konstrukt als Grundlage für mein Wirken. Es soll etwas Gewebtes oder Geflochtenes sein.

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Ein Augenschein

Eine Konstellation des Gegebenen ist frei zu verfügen gewesen. Dann aber hat sie festgestanden, als wir sie durch die eigenen Worte festgelegt haben. Dabei kann diese einen ebensolchen Ausdruck einnehmen, wie er dadurch bedingt sein wird, was wir davon erkannt haben.

Schneider macht davon redlich Gebrauch, dass er seine Dinge in einer einheitlichen Weise darzustellen vermag. Jedoch hat er nichts anderes dafür getan, um eine Form für sie zu finden, als dem Vorgegebenen zu entsprechen, wie es ihm wahr zu sein scheint. Damit hat er sich beim Erstellen seiner Schriften in die Pflicht genommen und so etwas wahrgemacht.

So ist es bereits vorgekommen, dass er einzelne seiner Handlungen mit einer verbesserten Güte ausformen hat können. Jene vervollständigten Handlungsschritte sollen gerade das Wesentliche davon sein, was er einmal gebildet und davon anerkannt hat, was heutzutage als sein Werk erscheint. Er glaubt fest daran, dass das Gegebene für sich zu sprechen vermag.

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Ein Anspruch

Unter den Menschen gibt es allein nur wenige, die so bescheiden sind, dass sie es nicht andauernd für sich beansprucht haben, für mich ein profunder Ratgeber zu sein. Doch unter jenen, die ich einmal um einen Rat gebeten habe, hat es auch solche gegeben, die sich mir gegenüber auf ganzer Linie verweigert haben. Auch das hat nicht davon gezeugt, dass sie mich wertgeschätzt haben. Das habe ich jedoch nicht gut verstanden. Es ist nicht leicht gewesen, einen solchen Mangel an Menschlichkeit richtig zuzuordnen. Schließlich bin doch auch ich ein Mensch.

Ein solcher bin ich noch immer. Jedoch habe ich es inzwischen eingesehen, dass zwischen manchen Leuten und mir einfach die Chemie nicht gestimmt hat. Der Sachverhalt, dass ein Mensch von sich aus bereits eine dementsprechende Disposition mit sich bringt, wie sie durch sein Leben aufgezeigt wird, soll wahr sein. Das soll man so sagen und seine Schlüsse daraus ziehen dürfen. Wer den Fehler immerzu bei sich gesucht oder an sich aufgezeigt bekommen hat, hat viel an sich zu zweifeln. Der Zweifel aber würde es auch nicht besser machen, was wir im Umgang mit unseren Mitmenschen erfahren können. Darum haben wir dieser Sache nicht automatisch nachgegeben und das Gegebene geprüft.

So etwas muss jeder tun. Man darf sich ein eigenes Erleben ruhig zugestehen. Es bräuchte nicht verkehrt zu sein, was man dabei erfährt. Eine ungerechtfertigte Abwertung des Menschen sei unzulässig. Eine Verkennung jener Eigenschaften eines Menschen ist etwas, was man wieder aufheben muss, wenn sie einmal stattgefunden hat. Zudem soll man es jedem belassen, was diesem zusteht. Jemandem alles zu nehmen und nichts zu lassen, muss dagegen etwas Falsches sein.

Sprachgestaltung

Intention einer Sprachgestaltung

Mathias Schneider betreibt dieses Wiki von sich aus als eine Gelegenheit zur Aufbereitung seines Kunstschaffens. Die Beschäftigung mit der Malerei führt er bereits seit seiner Jugendzeit mit einem gewissen Anspruch durch. Nach und nach hat er auch zu zeichnen gelernt.

Er sieht seine Kartei 'Baukasten' als einen Ort an, an dem er Sprachgestaltung betreiben möchte. Auf den meisten Seiten in der Kartei finden sich zudem manche seiner Bilder wieder. Die Worte und Bilder sollen bei seiner Form der Sprachgestaltung miteinander regelrecht korrespondieren. Dazu haben die hier vorgezeigten Zeichnungen und Malereien einer gewissen Distanz zum geschriebenen Wort bedurft, damit sich ein Spannungsfeld zwischen Bild und Sprache ergeben kann.

Allein nur das, was für sich steht, korrespondiert mit anderem auf eine eigenständige Art und weiß sich zu behaupten. Dann möchte sich bald eine Wirkung davon entfalten. Ein regelrechtes Gefüge dieser Dinge wird von Schneider aufgezeigt. Da muss vom Betrachter deren Gleichwertigkeit erkannt werden. Aufgrund einer Annahme von ihr soll das gewünschte Verständnis für die Kunstsache von Schneider einmal entstehen und auch bestehen können, wie er gemeint hat. Eine gewollte Art der Bebilderung jener Innenwelt eines Menschen ist vom Autor angestrebt worden. Ihre Vollständigkeit versucht Schneider mit seiner Werkschau zu erzielen.

Schema: Zur Orientierung mittels Sprache

Betrachtung

Ansatz zur Ordnung des Geschehens

Eine theoretisch nahezu unmögliche Erhaltung der Ordnung eines Systems (physikalischer Art) soll für ein endliches Gebiet für eine gewisse Zeit doch möglich sein. Das ist wahr, wenn es unabhängig von einer Änderung von zum Beispiel solchen thermodynamischen Größen, wie etwa der Entropie geblieben ist.

Beispiel einer von der Entropie unabhängigen Ordnung

  • 1 + 1 = 2; mit [1, 2] = konstant

Schlussfolgerung aus einer solchen Ordnung

  • Da die Wertigkeit der Skalare gleichbleibend konstant ist, sind es auch jene mit ihrer Zuhilfenahme dargestellten Ordnungen.

  • Ein Informationssystem, welches ausschließlich gleichbleibende, konstante Größen als Basis anwendet, kann einen Ordnungsgrad erreichen, welcher erhalten bleibt.

  • Ein solches System wird eines sein, welches sich imaginär-theoretisch mit Größen physikalischer Art befassen kann, das aber nicht zwingend leisten würde müssen.

  • Die mathematischen Konstrukte sind allein nur annähernd vergleichbar mit der physikalisch-chemischen Wirklichkeit der stofflich-strukturellen Welt, da die letztere einem Wachstum ausgesetzt ist.

Herausbildung eines Ansatzes für den Autor

  • Ordnung kann verlorengehen. Bei einer verkehrten Darstellung der Dinge findet dieser Vorgang in vehementer Weise statt und wirkt sich dann zeitweise auch nachteilig für uns aus.

  • Ein mit verkehrten Aussagen und Formen gespicktes Werk macht es undurchsichtig, sodass notgedrungen eigentliche Falschheiten freigesetzt werden, welche an und für sich unnötig sowie überflüssig zur Darstellung des wirklichen Gehalts einer gegebenen Sache sind.

  • Auch unzulässige Fehlstellen sollen Falschheiten sein.

  • Der Gehalt einer Darstellung solcher Sachen, wie es sie mit Gewissheit gibt, kann von seiner Wertigkeit eigentlich gut und schlecht sowie verkehrt (unrichtig) oder falsch (beliebig) sein.

  • Sind alle Falschheiten ausgesondert und ist alles Verkehrte erst einmal berichtigt worden, verbleibt das Gute als etwas Gutes und das Schlechte als etwas Schlechtes. Sie tragen beide die gleiche Größenordnung an sich. Das wäre das Ideale. Somit kann ein konsistenter Text von allein durch Auflösung und Weglassung solcher Mängel geschaffen werden, wie sie zuvor durch etwas Verkehrtes und jene Falschheiten gebildet worden sind. Die Gewichtung eines Textes wäre erst dann eingehend von uns zu untersuchen, nachdem die Prüfung auf solche Mängel bereits hinreichend erfolgt ist und man sie ausmerzen hat können. Gutes und Schlechtes soll dann als zueinander gleichwertig aufzufassen sein, weil es beides zurecht geben wird. Das wird etwas zur grundsätzlichen Ordnung des Geschehens beitragen, dass wir das Gegebene so anerkennen, wie es ist.

  • Das Gute und das Schlechte wären auf der Skala zu ihrer Bemessung in jedem Fall von positiver Wertigkeit. Somit sind sie einander zuzuordnen. Mal ist ein 'Mehr' und mal ein 'Weniger' besser gewesen. Mal wird ein 'Mehr' und mal ein 'Weniger' schlechter sein. Es wird sich kaum eine generelle Ordnung dafür finden lassen, welche solche relativen Bezüge für jeden Fall eindeutig und im Voraus klärt, ohne eine andere, für die jeweilige Sache gültige Bedingung nicht doch verletzt zu haben. Von solchen Bedingungen gibt es manche, welche wir erschauen möchten. Sie können allesamt unsere Erkenntnis fördern und sollen darum zu diesem Schema dazugehören. Sie könnten praktisch nicht aus unserer Überlegung entfernt werden, ohne dass dadurch nicht doch die Gültigkeit derselben klar in Frage gestellt sein wird. Das aber soll etwas Falsches sein, wenn es dazu gekommen ist und sie daran gefehlt haben. Das Gegebene so anzunehmen, dass es einmal vollständig bekannt sein wird, soll etwas davon ausmachen, was wir eigentlich mit unseren Worten zu erreichen suchen. Da sprechen wir es klar und deutlich aus, was die Dinge ausmacht. Es soll sich durch eine Bestimmung der Information und ein Auslassen der Desinformation manches Gute von sich aus bei uns einstellen können. Wir leisten das, um zu guten sprachlichen Beispielen über die Wahrheit des Gegebenen zu kommen.

  • Darum, weil etwas Gutes wie auch etwas Schlechtes Größenordnungen zu eigen haben, prüfen wir sie auf ihre Einheit. Dann, wenn ihre Gleichheit gegeben ist, können wir sie einander zuordnen. Da hat das Schwächere davon das Stärkere mit Sicherheit verbessert.

Weiterführende Ansätze

  • Eine Analyse der Strukturen wird sie zerlegen und somit einen Anteil derer Wertigkeit als Qualität auslöschen. Eine solche Gefahr besteht von Vorneherein, weil man etwas zergliedert hat. Da gebildete Strukturen in der Regel energetisch höherwertig sind als die bloße Summe ihrer einzelnen Elemente, ist dabei mit Sicherheit ein Anteil des Ganzen verlorengegangen. Ein solcher Prozess würde nicht reversibel sein. Das vormals Gute ist dann eben weg. Gewonnen hat man so jedenfalls nichts Wesentliches.

Baum, Buntstifte auf Papier

Sprachgestaltung

Nutzwert einer Sprachgestaltung

Dank einer bewusst gewählten Form der Sprachgestaltung könnte sich der Mensch nicht allein nur etwas in der Güte seiner Ausdrucksfähigkeit schulen. Er überwindet zuweilen auch Hemmnisse bei sich und kann es so nach und nach erlernen, innere Blockaden an sich zu erkennen, so wie sie ihm eingegeben sind. Solche wird er somit auch für sich festmachen und deren Vorhandensein klären können. Dann soll er sich auf diese Sache zu einem späteren Zeitpunkt beziehen, falls er das tun möchte. Das wird zuweilen für eine Stabilisierung der eigenen Gedanken- und Ideenwelt beim Menschen sorgen, wie Schneider meint. Schließlich sind das doch alles Momente einer durchlebten Wirklichkeit, wie sie erscheinen. Was uns Menschen davon einmal klar vor Augen gekommen ist, wissen wir zuweilen auszudeuten und bald vielleicht auch richtig zu verstehen. Die Fragestellung, was es ist, was bei uns als innerliche Regung vorkommt, möchten wir untersuchen können und festzumachen wissen.

Sprachgestaltung

Greifbarkeit

Kurze Sätze können ekelhaft klebrig sein, wenn man solche für sich allein stehenlässt. Sie bleiben dann oftmals für den Verstand eines Menschen undurchdringlich.

Aphorismen, in knapper und eindeutiger Form aufgeschrieben, tragen solch eine Eigenschaft zumeist an sich. Sie verkörpern etwas, was mit Verstand durch Überlegung konstruiert worden ist. Sie werden sich aber kaum jedem auf eine einfache Weise erschließen können. Ihre Form bleibt eine stark reduzierte. Stehen sie erst einmal für sich, könnte man es nicht mehr gar so leicht sagen, wie der entsprechende Gedanke entstanden ist. Man würde es auch nicht in Erfahrung bringen können, woher er einmal gerührt hat.

Solch eine Formung der Dinge bis hin zu ihrer scheinbaren Perfektion ist dem Autoren Schneider fremd geblieben. Bei ihm haben die sprachlichen Anomalien nicht geendet, falls er einmal etwas auf den Punkt genau aufgeschrieben hat. Jeden Moment hat er da etwas anderes als wahr, gut und richtig angenommen als noch zuvor. Somit ist es für ihn mit großen Anstrengungen verbunden gewesen, konsistent in Sein, Tun und Haben zu werden.

Manche der typischen Artefakte seiner Handschriften haben sich wegen solcher Anomalien ergeben. Er könnte sie nicht aufheben oder gar auflösen. Sie stellen etwas dar, um was es ihm bei der Beschreibung seiner Dinge im 'Baukasten' geht. So etwas versucht er zu verdeutlichen, damit ihr Wert zu gewahren ist. Er denkt, dass sie etwas bedeuten.

Eine jede Form wäre zurecht als fehlerbehaftet zu bezeichnen, so man wirklich streng geurteilt hat. Einem solchen Sachverhalt versucht er auf den Grund zu kommen. Dazu spürt er in sich zeitweilig hinein.

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Linguistisches Modellieren

Ungeahnt sind die Möglichkeiten der Modellierung mit Sprache. Doch welche Gelegenheit besteht so, um etwas bei sich durch ein solches Verfahren zu verbessern? Welche Regulative soll es dafür geben, um vollkommen zurecht den Weg eines Sprachgestalters zu begehen?

Betrachten wir die Geschicke eines Menschen, so können wir Anteile an ihnen erkennen, welche einen stärkeren Niedergang erfahren haben als andere. Solche möchten wir stabilisiert wissen. Dazu gehen wir auf die Geschichte eines Menschen ein. Wir nehmen dessen rechtmäßige Intention einfach an und setzen es damit voraus, dass es in seinem Leben einen Ausgangspunkt gibt, an dem das alles noch gut oder zumindest vertretbar gewesen ist, was ihn ausmacht. An diesen Punkt und die Zeit davor möchten wir uns deutlich erinnern können. Das soll die Vorbereitung auf eine Schulung der Verwendung jener Worte sein, welche uns zugehören. Sie sollen uns dabei helfen, zu für uns richtigen Äußerungen zu finden.

Sachgemäß ist kein Niedergang eines Menschen gewesen. Was sich auf diesen ausgewirkt hat, kann zu seinem Nachteil geschehen sein. Da soll es rechtens sein, den Menschen zu stabilisieren.

Das hat alles förderlich zu sein, was wir tun. Das möchten wir sicherstellen. Dazu wenden wir uns jenem Anteil des Menschen zu, der sich mit Bemühung für das Wohl des Menschen eingesetzt hat. Dieser Anteil möchte erkannt, gesehen und auch integriert werden. Damit können wir ihn direkt stärken.

Gewisslich lässt sich keine Erfahrung eines Menschen ungeschehen machen. Jedoch kann man es vorleben, wie etwas in Balance besteht. Ein feinsinniges Austarieren soll dafür ausreichend sein, um es aufzuzeigen, was eigentlich einem Menschen möglich sein wird.

Derweil beachten wir folgende Regel. Zuerst müssen wir das Werk in grober Art vorbereitet haben, ehe es an die Feinheiten gehen kann. Das Grobe und das Feine ergänzen einander gut. Das soll eine Regel für uns sein. Verhilft uns das eine erst einmal zu unserer Orientierung, so können wir mit dem anderen darauf aufbauen, was davon bereits bestanden hat.