Sprachgestaltung

Sprachgestaltung

Intention einer Sprachgestaltung

Schneider betreibt dieses Wiki von sich aus als eine Gelegenheit zur Aufbereitung seines Kunstschaffens. Die Beschäftigung mit der Malerei führt er seit seiner Jugendzeit durch. Nach und nach hat er auch zu zeichnen gelernt. Er sieht seine Kartei 'Baukasten' jetzt schon als einen Ort an, an dem er Sprachgestaltung betreiben möchte. Auf den meisten Seiten in der Kartei finden sich zudem manche seiner selbstgestalteten Bilder wieder, welche von Ihnen hier zu betrachten sind.

Die Worte und Bilder sollen bei seiner Form der Sprachgestaltung miteinander regelrecht korrespondieren. Dazu haben die hier vorgezeigten Zeichnungen und Malereien auf den jeweiligen Seiten des 'Baukastens' einer gewissen Distanz zum geschriebenen Wort bedurft, damit sich ein Spannungsfeld zwischen Wort, Bild und Schrift ergibt.

Allein nur das, was für sich steht, korrespondiert mit anderem auf eine eigenständige Art und weiß sich zu behaupten. Dann kann sich bald eine Wirkung zwischen den Elementaren entfalten. Ein regelrechtes Gefüge dieser Dinge wird dank einer Feststellung der Gleichwertigkeit der Werke von Schneider aufgezeigt. Das muss vom Betrachter erkannt werden. Aufgrund der Annahme einer solchen Gleichwertigkeit davon kann das gewünschte Verständnis für die eigentliche Kunst von Schneider einmal entstehen und auch bestehen, wie er meint.

So kommen da wahrscheinlich auch bald höhere Qualitäten der Auffassung beim Leser vor. Eine gewollte Art der Bebilderung der Innenwelt eines Menschen wird dabei vom Autor angestrebt. Sie versucht Schneider zu erzielen. Mittels der Werkschau soll auch für Sie etwas von der Substanz kenntlich werden, welche Schneiders Dasein bedingt. Element für Element bildet er jedes seiner eigenen Dinge zu einem Ganzen aus. So sind mit der Zeit einige Elementare entstanden, welche ganz für sich stehen können. Sie werden von Schneider erst daraufhin zusammengestellt und miteinander assembliert.

Ein jedes Werk soll ein ganzes sein. Das wäre eine Annahme. Es besteht dann eine Option zur Korrespondenz dieser unterschiedlichen Dinge beim Betrachter, wenn sie erfolgt ist. Er kann solche Begebenheiten entsprechend der Art erschauen, in welcher jene Bezüge davon innerhalb der Werkschau auftreten und vorkommen. Was dabei spontan zu erkennen sein wird, wenn man das Gegebene gewichtet, das sollte nicht im Voraus durch eine Benennung davon vom Autor festgelegt werden, sich aber doch klar am bereits Vorhandenen orientieren. Von Zeit zu Zeit wird es variieren.

Man kann jene hier vorkommenden Elementare als Phänomene einer Natur auf sich einwirken lassen und so einen Zugang zu etwas erhalten, was von der Art der Dinge Schneiders ist. Etwas, was durch einen Nutzer dieser Seite dabei erfahren werden kann, wird er dann auch nach seinem Gehalt zu bestimmen haben. Der Autor möchte das nicht in übertriebener Weise beeinflussen, was das einmal sein wird. Dann, wenn Sie hier lesen und sich zusätzlich dazu auch die Bilder anschauen, soll es Ihnen obliegen, es zu bestimmen, wie es Ihnen damit ergeht. Der Autor möchte das Gewordene gerne so belassen, wie es ist. Mit Vorliebe klärt er da über seine Beweggründe als Künstler auf. Schneiders Werk soll zuweilen als ein Spiegel dafür fungieren, was den Menschen ausmacht. Ein solcher wird es sein, dank welchem man sich im Werke eines anderen zu erschauen vermag.

Die wahre Qualität der Dinge eines Menschen soll nach wie vor eine verinnerlichte sein, welche ihn prägt. So wäre sie auch von uns zu erschauen. Alle bereits geschaffene Kunst soll zu einem solchen Gebrauch der Werke dienen. Da wird so einiges anhand solcher Bildnisse bei uns aufzufinden sein, wenn wir uns mit ihnen gleichzusetzen beginnen. Damit verbundene Erkenntnisse darf man sich ruhig bewahren. So kommt man in einen eigentlichen Besitz davon, was man hat. Etwas, was man bei sich trägt, weil man es eignet, kann so wertvoll wie ein Schatz für uns sein. Es eignet sich auch zur Reflexion der eigenen Werte, wie sie unseren Worten zuweilen enthalten sind. Solche gilt es an sich aufzufinden und das als gegeben anzuerkennen, auf dass sie bestehen möchten. Da kann man etwas vernehmbar anbringen. Das zu schaffen ist möglich. Manches Bild hat uns doch schließlich nicht grundlos zu einem Bedenken des Gegebenen angeregt. Was einen innerlichen Gehalt bei uns ausmacht, das können wir verspüren. Warum auch soll das Betrachten von Werken keine Bedeutung für uns haben?

So gewinnen wir manches als Schöpfer solcher Momente. Zudem kann jedes Werk einen Zugang zu manchen eigentlichen Prozessen eines Menschen vermitteln. Das soll so richtig sein, weil es auch durch einen solchen hervorgerufen worden ist. Auch so etwas kann geschaut werden. Da wird manche Erfahrung unmittelbar bei uns vorkommen, weil man es erkannt hat, wie das besteht. Man sieht es den Werken Schneiders mit einiger Sicherheit an, wie sie entstanden sind. Um Ihnen nun das spezielle Verständnis für diesen Sachverhalt mittels seiner Werkschau klarzumachen, stellt er seine Dinge unverblümt dar und auch im Gesamten vor.

Schema: Zur Orientierung mittels Sprache

Betrachtung

Ansatz zur Ordnung des Geschehens

Eine theoretisch nahezu unmögliche Erhaltung der Ordnung eines Systems (physikalischer Art) soll für ein endliches Gebiet für eine gewisse Zeit doch möglich sein. Das ist wahr, wenn es unabhängig von einer Änderung von zum Beispiel solchen thermodynamischen Größen, wie etwa der Entropie geblieben ist.

Beispiel einer von der Entropie unabhängigen Ordnung

  • 1 + 1 = 2; mit [1, 2] = konstant

Schlussfolgerung aus einer solchen Ordnung

  • Da die Wertigkeit der Skalare gleichbleibend konstant ist, sind es auch jene mit ihrer Zuhilfenahme dargestellten Ordnungen.
  • Ein Informationssystem, welches ausschließlich gleichbleibende konstante Größen als Basis anwendet, kann einen Ordnungsgrad erreichen, welcher erhalten bleibt.
  • Ein solches System wird eines sein, welches sich imaginär-theoretisch mit Größen physikalischer Art befassen kann, das aber nicht zwingend leisten würde müssen.
  • Die mathematischen Konstrukte sind nur annähernd vergleichbar mit der physikalisch-chemischen Wirklichkeit der stofflich-strukturellen Welt, da die Letztere einem Wachstum ausgesetzt ist.

Herausbildung eines Ansatzes für den Autor

  • Ordnung kann verlorengehen. Bei einer verkehrten Darstellung der Dinge findet dieser Vorgang in vehementer Weise statt und wirkt sich dann zeitweise auch nachteilig für uns aus.
  • Ein mit verkehrten Aussagen und Formen gespicktes Werk macht es undurchsichtig, sodass notgedrungen eigentliche Falschheiten freigesetzt werden, welche an und für sich unnötig sowie überflüssig zur Darstellung des wirklichen Gehalts einer gegebenen Sache sind.
  • Auch unzulässige Fehlstellen sollen Falschheiten sein.
  • Der Gehalt einer Darstellung solcher Sachen, wie es sie mit Gewissheit gibt, kann eigentlich gut und schlecht sowie verkehrt (unrichtig) oder falsch (beliebig) sein.
  • Sind alle Falschheiten ausgesondert und ist alles Verkehrte erst einmal berichtigt worden, verbleibt das Gute als etwas Gutes und das Schlechte als etwas Schlechtes. Sie tragen beide die gleiche Größenordnung an sich. Das wäre das Ideale. Somit kann ein konsistenter Text von allein durch Auflösung und Weglassung solcher Mängel geschaffen werden, wie sie zuvor durch Verkehrtheiten und Falschheiten gebildet worden sind. Die Gewichtung eines Textes wäre erst dann eingehend von uns zu untersuchen, wenn die Prüfung auf solche Mängel bereits hinreichend erfolgt ist und man sie ausmerzen hat können. Gutes und Schlechtes wird dann als zueinander gleichwertig aufzufassen sein, weil es beides zurecht geben wird. Das soll etwas zur grundsätzlichen Ordnung des Geschehens beitragen, dass wir das Gegebene auch wirklich so anerkennen, wie es ist.
  • Das Gute und das Schlechte wären auf der Skala zu ihrer Bemessung in jedem Falle als von positiver Wertigkeit zu verstehen. Mal wird ein 'Mehr' und mal ein 'Weniger' besser sein. Mal wird ein 'Mehr' und mal ein 'Weniger' schlechter sein. Es wird sich kaum eine generelle Ordnung dafür finden lassen, welche solche relativen Bezüge für jeden Fall eindeutig und im Voraus klären kann, ohne eine andere, für die jeweilige Sache gültige Bedingung nicht doch verletzt zu haben. Von solchen Bedingungen gibt es manche, welche allesamt unsere Erkenntnis fördern können und darum auch zu diesem Schema dazugehören sollen. Sie könnten praktisch nicht aus der Überlegung entfernt werden, ohne die eigentliche Gültigkeit derselben klar in Frage zu stellen. Das aber wird etwas Falsches sein, wenn sie daran fehlen. Das Gegebene so anzuerkennen, dass es vollständig bekannt wird, soll etwas davon ausmachen, was wir eigentlich mit unseren Worten zu erreichen suchen möchten. Da sprechen wir es klar und deutlich aus. Es soll sich durch die Bestimmung der Information und ein Auslassen der Desinformation manches einstellen können. Wir leisten das, um zu einem guten sprachlichen Beispiel für die Wahrheit des Gegebenen zu kommen.
  • Darum, weil etwas Gutes wie auch etwas Schlechtes von gleicher Größenordnung sein können, prüfen wir ihre Einheit. Dann, wenn sie gegeben ist, addieren sich deren Werte auf und ergeben ein Ganzes für das Gesamte.

Weiterführende Ansätze

  • Eine Analyse der Strukturen wird sie zerlegen und somit eventuell deren Wertigkeit als Qualität auslöschen können. Eine solche Gefahr besteht von Vorneherein, wenn man etwas zergliedert. Da gebildete Strukturen in der Regel energetisch höherwertig sind als die bloße Summe ihrer einzelnen Elemente, geht dabei mit Sicherheit ein Anteil des Ganzen verloren. Ein solcher Prozess würde nicht reversibel sein. Was einmal verlorengegangen ist, das ist dann auch weg.

Baum, Buntstifte auf Papier

Sprachgestaltung

Nutzwert einer Sprachgestaltung

Dank einer bewusst gewählten Form der Sprachgestaltung könnte sich der Mensch nicht allein nur etwas in der Güte seiner Ausdrucksfähigkeit schulen. Er überwindet zuweilen auch Hemmnisse bei sich und kann es so nach und nach erlernen, innere Blockaden an sich zu erkennen, so wie sie ihm eingegeben sind. Solche wird er somit auch für sich festmachen und deren Vorhandensein klären können. Dann wird er sich auf diese Sache zu einem späteren Zeitpunkt beziehen, falls er das tun möchte. Das wird zuweilen für eine Stabilisierung der eigenen Gedanken- und Ideenwelt beim Menschen sorgen, wie Schneider meint. Schließlich sind das doch alles Momente einer durchlebten Wirklichkeit, wie sie erscheinen. Was uns Menschen davon einmal klar vor Augen gekommen ist, das wissen wir zuweilen auszudeuten und bald vielleicht auch richtig zu verstehen. Die Fragestellung, was es ist, das bei uns als innerliche Regung vorkommt, möchten wir untersuchen können und festzumachen wissen.

Sprachgestaltung

Greifbarkeit

Kurze Sätze können ekelhaft klebrig sein, wenn man solche für sich allein stehenlässt. Sie bleiben dann oftmals für den Verstand eines Menschen undurchdringlich.

Aphorismen, in knapper und eindeutiger Form aufgeschrieben, tragen solch eine Eigenschaft zumeist an sich. Sie verkörpern etwas, das mit Verstand durch Überlegung konstruiert worden ist. Sie werden sich aber kaum jedem auf eine einfache Weise erschließen können. Ihre Form bleibt eine stark reduzierte. Stehen sie erst einmal für sich, könnte man es nicht mehr gar so leicht sagen, wie der entsprechende Gedanke entstanden ist. Man würde es auch nicht in Erfahrung bringen können, woher sie einmal gerührt haben.

Solch eine Formung der Dinge bis hin zu ihrer scheinbaren Perfektion ist dem Autoren Schneider fremd geblieben. Bei ihm haben die sprachlichen Anomalien nicht geendet, wenn er einmal etwas auf den Punkt genau aufgeschrieben hat. Jeden Moment hat er da etwas anderes für wahr, gut und richtig an ihnen erkannt, als es eine Zeit lang zuvor noch Gültigkeit für ihn besessen hat. Somit ist es für ihn mit großen Anstrengungen verbunden, konsistent in Sein, Tun und Haben zu sein.

Manche der typischen Artefakte seiner Handschrift haben sich wegen solcher Anomalien ergeben. Er könnte sie eigentlich nicht aufheben oder gar auflösen. Sie stellen das Eigentliche dar, um was es ihm bei der Beschreibung seiner Dinge im 'Baukasten' geht. Solche Sachen versucht er richtiggehend herauszustellen und hervorzuheben, damit er ihren Wert gewahren kann. Er denkt es sich, dass sie etwas bedeuten.

Noch die Beste jener bei ihm vorkommenden Formen wäre eigentlich zurecht als fehlerbehaftet zu bezeichnen, so man wirklich streng geurteilt hat. Einem solchen Sachverhalt versucht er auf den Grund zu kommen. Dazu spürt er in sich hinein.