Sprachgestaltung

Reflexion

Vom Willen des Menschen

Sich zu eilen, sich aber nicht dabei zu hetzen; sich zu mäßigen, aber nicht faul dabei zu sein; etwas auszuführen, ohne anderes anzuprangern; etwas anzubringen, ohne dabei dieses eine festzunageln; nichts zu tun, ohne etwas ungeschehen dabei sein zu lassen, das wären schon einmal einige erste Ansätze für einen guten Weg.

Solche Wege durch Beispiele zu belegen, das hat Schneider in seiner Kartei 'Baukasten' getan. Das hat dieselben für ihn zuweilen schon gangbarer gemacht. Zumindest sind ihm diese dabei besser klar geworden, als er etwas über sie ausgesagt hat. So hat er etwa dank seiner Schriften in einen regelrechten Austausch mit anderen Menschen über solche Dinge treten können, wie sie hier zu finden sind.

Sprachgestaltung

Intention einer Sprachgestaltung

Schneider betreibt dieses Wiki von sich aus als eine Gelegenheit zur Aufbereitung seines Kunstschaffens. Die Beschäftigung mit der Malerei führt er seit seiner Jugendzeit durch. Nach und nach hat er auch zu zeichnen gelernt. Er sieht seine Kartei 'Baukasten' jetzt schon als einen Ort an, an dem er Sprachgestaltung betreiben möchte. Auf den meisten Seiten in dieser Kartei finden sich zudem manche seiner selbst gestalteten Bilder wieder, welche von Ihnen hier zu betrachten sind.

Die Worte und Bilder sollen bei seiner Form der Sprachgestaltung miteinander regelrecht korrespondieren. Dazu haben die hier vorgezeigten Zeichnungen und Malereien auf den jeweiligen Seiten des Baukastens einer gewissen Distanz zum geschriebenen Wort bedurft, damit sich ein Spannungsfeld zwischen Wort, Bild und Schrift ergibt.

Allein nur das, was für sich steht, korrespondiert mit anderem auf eine eigenständige Art und weiß sich zu behaupten. Dann kann sich bald eine Wirkung zwischen diesen Elementaren entfalten. Ein regelrechtes Gefüge dieser Dinge wird dank einer Feststellung der Gleichwertigkeit der Werke von Schneider aufgezeigt. Dieses muss vom Betrachter selbst erkannt werden. Aufgrund einer Annahme einer solchen Gleichwertigkeit davon kann das gewünschte Verständnis für die eigentliche Kunst von Schneider einmal entstehen und auch bestehen, wie dieser meint.

So kommen da wahrscheinlich auch bald höhere Strukturen der Auffassung beim Leser vor. Eine gewollte Art der Bebilderung der Innenwelt eines Menschen wird dabei vom Autor angestrebt. Diese versucht Schneider zu erzielen. Mittels dieser Werkschau soll auch bei Ihnen etwas von der Substanz kenntlich werden, welche Schneiders Dasein bedingt. Element für Element bildet er jedes seiner eigenen Dinge zu einem Ganzen aus. So sind mit der Zeit einige Elementare entstanden, welche ganz für sich stehen. Diese werden von Schneider daraufhin zusammengestellt und miteinander assembliert.

Ein jedes Werk soll ein ganzes sein. Das ist eine Annahme. Es besteht dann eine Option zur Korrespondenz dieser unterschiedlichen Dinge beim Betrachter, wenn sie erfolgt ist. Dieser kann solche Gegebenheiten entsprechend der Art erschauen, in welcher jene Bezüge innerhalb dieser Werkschau auftreten und vorkommen. Was dabei zu erkennen ist, das sollte nicht im Voraus durch eine Benennung davon festgelegt werden, sich aber doch klar am Gegebenen orientieren.

Man kann jene vorkommenden Elementare als Phänomene einer Natur auf sich einwirken lassen und so einen Zugang zu etwas erhalten, was von der Art der Dinge Schneiders sein wird. Etwas, was durch einen Nutzer dieser Seite dabei selbst erfahren werden kann, wird dieser dann auch nach seinem Gehalt bestimmen. Der Autor möchte das nicht beeinflussen, was das einmal sein wird. Dann, wenn Sie hier lesen und sich zusätzlich dazu auch die Bilder anschauen, soll es Ihnen selbst obliegen, es zu bestimmen, wie es Ihnen dabei ergeht. Der Autor möchte das Gewordene so belassen, wie es ist. Viel lieber als das klärt er da über seine Beweggründe als Künstler auf. Schneiders Werk kann zuweilen als ein Spiegel dafür fungieren, was diese Sache ausmacht. Dieser wird es sein, dank welchem man sich selbst im Werke eines anderen erschauen kann. Wie das geht und ob das überhaupt wirklich etwas Mögliches ist, das soll jeder für sich selbst einmal herausfinden.

Die wahre Struktur der Dinge eines Menschen soll nach wie vor eine verinnerlichte sein. Diese ist auch so von uns zu erschauen. Alle bereits geschaffene Kunst soll zu einem Gebrauch der Werke dienen. Da wird es so einiges anhand solcher Bildnisse bei uns aufzufinden geben. Diese Kenntnisse darf man sich ruhig bewahren. So kommt man in einen eigentlichen Besitz davon. Etwas, was man selbst bei sich trägt, weil man es eignet, kann wertvoll wie ein Schatz für uns sein. Es eignet sich zur Reflexion. Eine solche gelte es da einmal an sich aufzufinden und diese auch als gegeben anzuerkennen, wenn sie endlich gefunden ist. Und das zu schaffen ist möglich. Manches Bild regt uns doch schließlich zu jenem Bedenken des Gegebenen an, was seinen innerlichen Gehalt bei uns ausmacht. Warum soll das keine Bedeutung für uns selbst haben?

Zudem kann die Darstellung eines jeden Werkes einen Zugang zu manchen eigentlichen Prozessen des Menschen vermitteln. Das ist so, weil es selbst auch durch einen solchen hervorgerufen wird. Auch so etwas kann geschaut werden, wenn man es erkennt. Man sieht das den Werken mit Sicherheit an, wie sie entstanden sind. Um Ihnen nun ein solch spezielles Verständnis für diese Sache mittels seiner Werkschau klar zu machen, stellt Schneider seine Dinge unverblümt dar und auch im Gesamten vor.

Schema: Zur Orientierung mittels Sprache

Betrachtung

Ansatz zur Ordnung des Geschehens

Eine theoretisch nahezu unmögliche Erhaltung der Ordnung eines Systems (physikalischer Art) soll für ein endliches Gebiet für eine gewisse Zeit doch möglich sein. Das ist wahr, wenn dieses unabhängig von einer Änderung von zum Beispiel solchen thermodynamischen Größen, wie etwa der Entropie geblieben ist.

Beispiel einer von der Entropie unabhängigen Ordnung

  • 1 + 1 = 2, mit [1, 2] = konstant

Schlussfolgerung aus einer solchen Ordnung

  • Da die Wertigkeit der Skalare gleichbleibend konstant ist, sind es auch jene mit ihrer Zuhilfenahme dargestellten Ordnungen.
  • Ein Informationssystem, welches ausschließlich gleichbleibende konstante Größen als Basis anwendet, kann einen Ordnungsgrad erreichen, welcher erhalten bleibt.
  • Ein solches System wird eines sein, welches sich imaginär-theoretisch mit Größen physikalischer Art befassen kann, das aber nicht zwingend leisten würde müssen.
  • Die mathematischen Konstrukte sind nur annähernd vergleichbar mit der physikalisch - chemischen Wirklichkeit der stofflich - strukturellen Welt, da die Letztere einem Wachstum ausgesetzt ist.

Herausbildung eines Ansatzes für den Autor

  • Ordnung kann verloren gehen. Bei einer verkehrten Darstellung der Dinge findet dieser Vorgang in vehementer Weise statt und wirkt sich dann zeitweise auch nachteilig für uns selbst aus.
  • Ein mit verkehrten Aussagen und Formen gespicktes Werk macht dieses undurchsichtig, sodass notgedrungen eigentliche Falschheiten freigesetzt werden, welche an und für sich unnötig sowie überflüssig zur Darstellung des wirklichen Gehalts einer gegebenen Sache sind.
  • Auch unzulässige Fehlstellen sollen Falschheiten sein.
  • Der Gehalt einer Darstellung solcher Sachen kann eigentlich gut und schlecht sowie verkehrt und falsch sein.
  • Sind alle Falschheiten ausgesondert und ist alles Verkehrte erst einmal berichtigt worden, verbleibt das Gute als etwas Gutes und das Schlechte als etwas Schlechtes. Das wäre ideal. Somit kann ein konsistenter Text von allein durch Auflösung und Weglassung solcher Mängel geschaffen werden. Das Gewicht eines Textes wäre aber erst dann zu untersuchen, wenn diese Prüfung bereits hinreichend erfolgt ist. Gutes und Schlechtes wäre da dann als zueinander gleichwertig aufzufassen, weil es beides geben wird. Das soll etwas zur grundsätzlichen Ordnung des Geschehens beitragen.
  • Das Gute und das Schlechte wären auf der Skala zu ihrer Bemessung in jedem Falle als von positiver Wertigkeit zu verstehen. Mal wird ein 'Mehr' und mal ein 'Weniger' besser sein. Mal wird ein 'Mehr' und mal ein 'Weniger' schlechter sein. Es wird sich kaum eine generelle Ordnung dafür finden lassen, welche solche relativen Bezüge für jeden Fall eindeutig und im voraus klären kann, ohne eine andere, für die jeweilige Sache gültige Bedingung nicht doch verletzt zu haben. Und von solchen Bedingungen gibt es manche, welche allesamt unsere Erkenntnis fördern und darum auch zu diesem Schema dazugehören sollen. Diese könnten praktisch nicht aus der Überlegung entfernt werden, ohne die eigentliche Gültigkeit derselben klar in Frage zu stellen. Das aber wäre etwas Falsches. Das Gegebene anzuerkennen soll etwas davon ausmachen, was wir eigentlich zu erreichen suchen möchten, um selbst eine gewisse Erkenntnis dazu zu gewinnen.

Weiterführende Ansätze

  • Eine Analyse der Strukturen wird diese zerlegen und somit deren Wertigkeit auslöschen. Da Strukturen in der Regel energetisch höherwertig sind als die Summe ihrer Elemente, geht dabei mit Sicherheit ein Anteil des Ganzen verloren, wenn diese einmal von jemandem in ihre Bestandteile zerlegt werden. Dieser Prozess würde nicht reversibel sein. Was einmal verloren gegangen ist, das wird dann auch weg sein.

Aphorismus

Eine nicht verankerte Kultur

Eine Kultur der Loslösung vom Vorgegebenen wird eine sein, welche sich auch nicht zu binden vermögen würde. Sie wird keine andere Kraft entfalten als die Eigene. Doch eine eigene Kraft wird immer bedingt sein durch deren Endlichkeit. Es kann kaum eine Gabe geben, welche in die Ewigkeit hineinreicht. Mögen die Strahlen ihrer Wirkungslinien theoretisch auch ins Ewige hineinwirken, so ändert sich doch der Bezug der Dinge bald wieder und alles Gewesene löscht sich wie zufällig aus. Eine neue Position wird da eingenommen und alle alten Schritte werden durch die Zeit und deren Einwirkung zerstreut. Die Spuren von uns Menschen verlaufen im Sand. In diesem werden sie einmal verwischt sein. Da kann man sich zurecht bald schon verlieren. So kann ein bedingungsloser Kampf gegen die Mächte des eigenen Schicksals entfacht werden, was die eigentliche Orientierung eines Menschen betrifft. Die Härte eines solchen Kampfes würde da wahrscheinlich nicht mehr gemindert werden, wenn man das Seinige aufgibt. Was einmal verloren geht, das wird danach wirklich verloren sein. Es wäre dann kaum mehr ohne eine größere Anstrengung zu beschaffen.

Freiheit führt zu Vielfalt und Entwicklung. Entwicklung ins Nichtige hinein wäre jedoch eher als Verwicklung richtig aufzufassen. Der Mensch zerstreut sich und verliert so die Macht über den Zustand seiner Dinge und dieses Leben. Das könnte nicht gut geheißen werden. Was wird dem entgegen zu richten sein? Wie kann man es verhindern, dass man einmal alles verlieren wird? - Nun, dazu bedarf es wahrscheinlich einer Umkehr, zumindest aber einer wahrhaftigen Einsicht von uns.

Was ist eine Sache wert, welche die Freiheit proklamiert, wenn die Letztere zu unserem Untergang führt? - Wahrscheinlich ist die Freiheit allein nur in ihrer Einheit mit den anderen demokratischen Prinzipien von uns Menschen richtig aufzufassen und zu verstehen. Geeinigt mit Recht und Brüderlichkeit sowie unterstützt durch die Einsicht der Gleichwertigkeit jener für den Menschen vorgegebenen Dinge, werden wir Menschen diese gewiss auffassen, ohne übermäßigen Schaden daran zu nehmen, dass sie bei uns vorgekommen ist. So wird diese anzuwenden sein.

Eine Kultur bloßer Freiheit wird dagegen eine die Dinge verzerrende sein. Ihre Nacktheit und Blöße wird den Menschen kaum zu etwas verhelfen, dessen er wirklich bedarf.

Kultur wird darum als ein Gefüge an Dingen, ihre Summe eben zu verstehen sein. Da sollen wir diese doch auch sogleich dort verankern, wo wir leben und vorkommen. Greifen wir doch einfach diesen Gedanken auf und festigen uns an Wort, Bild, Klang und Schrift, indem wir mit diesen etwas Eigenes gestalten und das eigene Gut aus diesen Werken herauslesen, ja dieses an ihnen überhaupt erst erkennen. Ein Mensch, welcher für sich ist, ohne Werk also zu bestehen versucht, der also allein nur sich selbst hat, wird dagegen reichlich verloren wirken müssen in einer Welt wie der unsrigen und eventuell sogar mit seinem eigentlichen Anliegen versagen. Vielleicht wird er diesen Aspekt aber auch überwinden und trotzdem in Gemeinschaft mit anderen Menschen treten.

Diese Welt mit ihrer grundlosen Leere gibt uns ein Gesicht und auch eine eigene Gestalt. Dank ihr sind wir dazu befähigt, etwas Eigentliches zu schöpfen, was uns entspricht. Unser ureigenster Sinn für Wahrnehmung und Betätigung erinnere sich uns mehr und mehr, sobald wir uns da mit etwas Eigenem befasst haben. So sollen wir durch unsere Tätigkeit erstarken. Ohne das würden wir nicht auf Dauer an einer Gemeinschaft partizipieren und darum auch nicht in diesem Leben vor unserem Schicksal als ein wesentlicher Teil von ihr bestehen.

Sprachgestaltung

Direkte und indirekte Bemessung

Ein moderner Ansatz zur Bewertung von Messergebnissen an physikalischen Komponenten hat zu der Erkenntnis geführt, dass ein Bemessen und Bewerten der Ordnungen zu deren Änderung führt. Ausgehend von dieser Idee führe ich nun zwei Möglichkeiten dazu an, um etwas zu bemessen, welche ich dann unterscheiden möchte. Dafür wären nun die direkte Messung und auch die indirekte Messung zu nennen. Diese beiden Begriffe sollen selbsterklärend sein, da sie einen 'klingenden' Namen tragen.

Eine direkte Messung erfolgt in derselben physikalischen Größenordnung, also entsprechend ihrer technischen Größe als Einheit, wie das zu bemessende eine. Eine indirekte Messung bewertet dagegen die Komponenten der Umgebung einer solchen Größenordnung. Sie schließt allein nur auf den tatsächlichen Wert, verwendet aber keinen ihrer Impulse.

Eine Hoffnung besteht dabei, dass die Messgröße unberührt bleiben wird, wenn man sie indirekt bemisst. Dazu untersucht man es, wie diese sich auf ihr Umfeld auswirkt.

Das ist etwas, was mich an die Psychologie der Gegenwart erinnert. Anstatt Einfluss auf die neutralen (unabhängig), aktiven (negativ geladen) und passiven (positiv geladen) Merkmale eines Menschen zu nehmen, betrachtet man den Rahmen seiner Dinge für dieses Dasein und ergründet die ideale Stellung des Menschen innerhalb desselben. Da kann man ihn fördern, stabilisieren und stärken, ohne in sein Wesen einzudringen.

Genauso gut kann auch auf eine mechanische Weise aus dem Rahmen der Umgebung auf das innerlich Wirksame geschlossen werden. Wir Menschen tun das fortwährend, ohne darüber großartig nachzudenken. Wir haben allein nur ein Bild von der Gegenwart und ihrem tatsächlichen Bezug zur Vergangenheit zu eigen, können aber an alle Orte und Zeiten dieses Kosmos virtuell mit der eigenen Vorstellungskraft reisen und dort gedanklich und ideell zugegen sein, so wir einen Anhaltspunkt dazu besitzen, um das zu tun. Was soll uns also daran hindern, das Gegebene aufzufassen, ohne es zu berühren oder gar zu verstellen?

Gerade darum, weil das so zu jeder Zeit gegeben sein kann, glaube ich, dass es möglich ist auf eine Wirkung zu schließen, ohne diese selbst auf direkte Weise zu erfassen.

Baum, Buntstifte auf Papier

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Einen persönlichen Bezug anerkennen

Wir haben allesamt einen Geist, welcher uns allen auf die gleiche Weise zukommt. Dieser stattet uns nach und nach für dieses Leben mit allem dazu Notwendigen und Erforderlichen an Gütern aus. Dabei hat der seine rechte Mühe mit uns. Die eigentliche Halsstarrigkeit und Renitenz von uns Menschen hindert diesen bei seinen Werken.

Eine dieser Renitenzen ist dem Umgang mit den Werten dieser Welt geschuldet. Anstatt deren Schönheit und Notwendigkeit anzuerkennen, zerstören wir die Grundlage dieses Glückes. Darin sind wir Meister. Kein anderes Lebewesen hat so etwas in solch umfassender Weise auf dieser Erde vollbracht.

Werke des Menschen sind auch diesem zuzuordnen. Es ist weder Gottes Wille, was wir daran erkennen, noch wird es dessen Schöpfung sein. Wir würden diese Welt nicht allein nur gestalten, wir formen sie auch. Und wir haben dieser Welt unser Siegel dabei zuweilen schon zwingend und mit großer Gewalt eingeprägt, was mit gewisser Sicherheit einmal zu einem Nachteil der gesamten Menschheit wird. So ist bereits manches eigentliche Versagen des Menschen freigesetzt worden. Etwas davon wird auch in Zukunft noch manifestiert sein. Oh, manches Gute ist ja bereits verloren.

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Mit Reflexionen etwas beackern

Dank einer eingehenden Reflexion jener für ihn vorgegebenen Dinge kann ein Mensch etwas erschauen, was eigentlich auch zuvor schon bei ihm relevant gewesen ist. Dabei erkennt sich der Mensch vielleicht endlich selbst als die Ursache solcher Erfahrungswerte. Das soll so sein. Da wird man etwas dazu zu tun haben, damit es wahr und anerkannt werde, was uns eingegeben ist. Er kann es dann hoffentlich bald begreifen, dass er diese Sachen wirklich zu gewichten vermag , das zu tun hat und es auch tun. Das wird er mit Sicherheit selbst durchführen. Dabei kann man einen geeigneten Bezug zum eigentlichen Handlungsvermögen von sich selbst wohl auch zeitnah auffinden. Setzen wir dieses Wissen doch einmal richtig für das eigene Dasein und dessen Prosperität ein. Es wird auf diese Weise für sich selbst etwas möglich zu machen und auch zu erreichen sein.

Jene dabei notwendigerweise vorkommenden Korrespondenzen zwischen den bestehenden Dingen ergeben sich allein aufgrund deren Existenz schon. Diese würden nichts Zusätzliches, also auch nichts Unzulässiges darstellen. Vor dem geistigen Auge entstehen deswegen zuweilen Bilder. Aufgrund eines Wirkens des Menschen, welcher diese Dinge einmal eingehend zulassen und betrachten kann, bildet sich irgendwann dann eine höhere Struktur des geistlichen Erlebens aus. Diese ist es, welche Schneider als das innere Bild, eine eigentliche Vorstellung also bezeichnet hat. Eine damit einhergehende Schau solcher innerlichen Bilder bedeutet etwas für das Sehen des Menschen, aber auch für die Bildung seiner Formen soll sie Relevanz haben.

Solche Momente der eigentlichen Schau dieses Menschendaseins hinterlassen Spuren an einem Betrachter und machen diesem darum zuweilen auch etwas aus. Da wird uns etwas klar. Das sollen Wege des Bedenkens, Gedankenkreise und Verästelungen einer Sinnenwelt sein, was man dabei als Mensch an sich selbst erfährt. So, wie man etwas wahrnehmen kann, bildet sich auch unsere Vorstellung davon aus. Manches davon wird auch einfach von uns ausgestrahlt. Das erhellt oder verdunkelt den Geist von uns selbst zeitweilig.

Dieses Licht kann vielleicht jene damit in Verbindung stehenden Menschen mit einer Befähigung für etwas Weiteres ausstatten. Diese werden erkennen, dass wir da sind. Die vorhandenen Impulse würden dieser Welt gewiss nicht verloren gehen. Sie pflanzen sich von Ort zu Ort fort und breiten sich darum auch etwas bei uns im Geiste aus. Manches wird wahrscheinlich dadurch angestoßen und bewegt. Auch eine eigentliche Kapazität des Geistes wird dabei zu erfahren sein, also eine Art innerer Widerstand, welcher die Talfahrt dieser Dinge abfedern und bremsen kann. Ja, manche Erfahrung kann uns sogar erhalten bleiben als eine am eigenen Wesen vorkommende Verinnerlichung davon.

Aphorismus

Von der Unmittelbarkeit des Geistes eines Menschen

Allein nur das, was bereits an uns selbst einmal ausgebildet worden ist, werden wir da auch als einen Effekt auffassen und wahrnehmen. So kommt es, dass ein Schauen dieser Gegebenheiten mal um mal leichter fällt, ja auch besser durchführbar sein wird, wenn wir uns mit diesen wiederkehrend befassen.

Wie verschafft man dieser Sache einen Vorschub? - Der Künstler könnte da nichts anderes dazu leisten, als seine Werke in deren wirklichem Zustand zu belassen. Diese tragen doch ihre Gültigkeit zurecht an sich, wie sie erscheint.

Im Grunde darf er sie gerne miteinander assemblieren und so deren Gefüge zur Schau stellen. Dabei steht alles Gegebene in Bezug zu etwas bereits Bestehendem. Das sollen solche Dinge sein, welche von anderen Menschen, natürlichen Gegebenheiten oder sonstigen Wirklichkeiten herrühren und mit uns selbst in Beziehung stehen.

Eine Schau der Korrespondenzen von solchen Werken wird derweil vom Betrachter selbst zu leisten sein, so diese noch nicht offensichtlich bestehen würden. Eine höherwertige Struktur der aufkommenden Gedanken und Ideen ergibt sich von sich aus schon oder diese würde eben gar nicht erst durch das eigene Werk erscheinen. Die jeweilige Sache sich anzusehen und sie zu bewerten, das soll dieser endlich manches Gewicht verleihen.

So werden die Dinge als etwas mehr oder minder Bedeutsames vorstellbar, zu was wir einen Bezug finden. Da werden wir inspiriert und nehmen etwas für uns mit. Auch kann bei einer Besprechung davon, was uns das bedeutet, manches ergänzende Wort dazu anklingen und so etwas Gehaltvolles auch von Dritten aufgefasst, verstanden sowie vielleicht sogar angenommen und weiter getragen werden. Da soll die Sprachgestaltung ein schönes Mittel dazu sein, um die Gedanken- und Ideenwelt eines Menschen mit Anreizen für eine solche, eigentliche Vorstellung des Gegebenen auszustatten.

Das dabei Geschaute hernach auch anzusprechen und es zu bekunden, was da vorgekommen ist, wird diesen Vorgang wahrscheinlich einmal in einen fruchtbaren verwandeln, bei dem etwas mit uns selbst geschieht. An uns wird da die eigentliche Phantasie angeregt, wenn sie nicht sogar dadurch etwas verlebendigt sein würde.

Sprachgestaltung

Nutzwert einer Sprachgestaltung

Dank einer bewusst gewählten Form der Sprachgestaltung könnte sich der Mensch nicht allein nur etwas in der Güte seiner Ausdrucksfähigkeit schulen. Er überwindet zuweilen auch Hemmnisse bei sich und kann es so nach und nach erlernen, innere Blockaden an sich zu erkennen, so diese ihm eingegeben sind. Diese wird er somit auch für sich festmachen und deren Vorhandensein klären. Dann wird er sich auf diese Sache zu einem späteren Zeitpunkt beziehen. Das wird zuweilen für eine Stabilisierung einer eigenen Gedanken- und Ideenwelt beim Menschen sorgen, wie Schneider meint. Schließlich sind das doch alles Momente einer durchlebten Wirklichkeit.

Was uns Menschen da einmal klar vor Augen geführt werden kann, das wissen wir zuweilen selbst auszudeuten und bald vielleicht auch richtig zu verstehen. Was das ist, wenn etwas bei uns als Regung oder Impuls vorkommt, das möchten wir dann gerne untersuchen. Es ergeben sich die weiteren Wege des Bedenkens dann nahezu von allein bei uns, da diese bereits dazu motiviert sind zu bestehen.

Ein solcher Effekt kann durch eine Einfachheit des Dargestellten etwas in seinem Erscheinen begünstigt werden. Ein Erfolg solcher innerlichen Prozesse sei zu gewährleisten. Ohne eine Richtigkeit jener damit einhergehenden trivialen Aussagen zu den wahren, richtigen und guten Sachverhalten einzuhalten, würde dagegen nichts Eigentliches möglich werden oder gar denkbar sein. Aus diesem Grund bedient sich Schneider gerne gewöhnlicher Worte zur Beschreibung der für ihn gültigen Gegebenheiten. Er stellt vornehmlich einen trivialen Anteil seiner Überlegungen bei der Darstellung seiner eigenen Dinge heraus. Das macht er so, damit eine Gelegenheit dazu besteht, diese selbst als Leser zu verifizieren.

Schneider hat diese Texte einmal selbst erzeugt. Sie sind mittlerweile bereits mehr oder minder für eine Lesung davon einsatzfähig.