'Art-Trash' - Im Frieden sein

Gedanke

Um seine Grenzen zu wissen und seine Grenzen zu kennen, gehört zur Freiheit eines Menschen unbedingt dazu.

Versuchsweise angefertigtes Icon zu Trivius V. Constantius - dem Autor des 'Baukastens' (Mathias Schneider)

Blumengrüße

Sonnenblumen, Aquarell auf Papier

Fokus

Erste Worte

Wer mit der Kunst einer Gegenwart des frühen 21. Jahrhunderts bisher nicht wirklich etwas zu tun gehabt hat, für den würde diese Seite mit dem Titel ''Art-Trash' - Im Frieden sein' eventuell etwas Neues aufschließen.

Dies hier soll ein Portal sein, welches als ein einfacher Zugang zu Schneiders Werk fungiert. Es ist zudem als eine Einführung in seinen Karteikasten für jene gedacht, welchen dieser bisher nicht vertraut sein würde. Er hat die Kartei schlicht 'Baukasten' genannt. Er möchte mit ihr darüber informieren, was da von ihm bereits geleistet worden ist. Zum gleichen Zweck hat er diese Sachen dann auch online gestellt und hier geteilt.

Das Wiki ''Art-Trash' - Im Frieden sein' wäre unterdessen als kleine Kopfseite davon zu verstehen. Von hier aus werden Sie eine ganze Sammlung an Internetseiten auffinden können. Das hier soll der Zugang zu seinem gesamten Fundus sein. Mit ihm stellt er sein 'Buch für alles' dar, wie er das bisweilen genannt hat.

Mathias Schneider, Photographie, März 2015

(Dies ist die Webseite eines 'Art-Trash'-Künstlers.)

Pleasure - Aquarell, Bildmanipulation als CGP

Brief

Anschreiben

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich, Mathias Schneider aus Offenburg in der Ortenau, *1975, gehe davon aus, dass meine Art, an die Sache der Kunst heranzugehen, zu etwas Gutem für andere und mich führen kann. Das wäre wohl so, falls die Leute Anteil an diesen Dingen nehmen werden, welche ich einmal ausgestaltet habe. Schön wäre es, wenn Sie da dazugehören möchten. Stets habe ich mich an jenen Mitmenschen gefreut, welche sich etwas Zeit für meine Seite hier nehmen und die ausgestellten Dinge bereitwillig betrachten. Mein Dank werde auch Ihnen jetzt dafür ausgesprochen, dass Sie hierhergekommen sind, um sich etwas damit aufzuhalten.

Gerne habe ich mich dabei bescheiden gezeigt, als ich meine Dinge zu Datei gebracht habe. Manches unterschiedliche Material stelle ich hier zur Schau. Das mache ich so, um Ihnen das ganze Spektrum meines Wirkens aufzeigen zu können. Ich möchte in dieser stillen Ecke des Netzwerkes Internet zu Wort kommen. Bin ich zuweilen auch schon duldsam gegenüber meinen Mitmenschen gewesen, sprach- und stimmlos bin ich hingegen vor allem dann nicht geblieben, wenn es um meine künstlerischen Belange gegangen ist.

Zu meinen Dingen weiß ich im 'Baukasten', meiner Kartei, zu welcher dieses Wiki als kleine Kopfseite dazuzählt, etwas zu sagen. Das habe ich gerne so getan, dass ich von dem spreche, womit ich mich befasse.

Lassen Sie sich doch einfach auf das Abenteuer einer Lesung der Webseite eines Kunstschaffenden ein. In eine Rahmenhandlung meiner Dinge führe ich sie dort ein. Ich zeige Ihnen somit etwas davon auf, um was es mir vornehmlich bei meiner Tätigkeit gegangen ist.

Die Kartei 'Baukasten' soll für etwas Ganzes stehen. So soll sie auch einmal von einem Publikum angenommen werden. Hier habe ich etwas geschaffen, was erst noch aufgefasst und richtig verstanden werden möchte. Das Werk habe ich analog zu meiner Gedanken- und Ideenwelt aufbereitet. Damit versuche ich es Ihnen zu verdeutlichen, welchen Hintergrund das hat.

Hier habe ich also zu Tage gefördert, mit was ich mich gerne beschäftige. Diese schriftlichen Ausarbeitungen werden durch den Content eines 'Setzkastens' vervollständigt, welcher Bilder und Musikalien aus der eigenen Fabrikation beinhaltet.

Grundsätzlich glaube ich an eine positive Wertigkeit meiner Arbeiten. Jedoch ordne ich sie weiterhin dem Genre 'Art-Trash' zu. Damit habe ich versucht, es aufzuzeigen, dass alles, was ich einmal gestaltet habe, einander zugehörig sein wird. So möchte ich verstanden werden.

Das Ganze hat für mich seinen Sinn behalten. Meine Kunstsache möchte ich auf sichere Beine gestellt wissen. Dazu versetze ich etwas hier Gegebenes nach und nach in einen gut annehmbaren Zustand. Vielleicht kommt es Ihnen gelegen, hier eine Zeit lang zu verweilen.

Mit diesem Wort im Sinn wünsche ich Ihnen nun alles Gute und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

der Autor Mathias Schneider

Devastating Thoughts - To Be In Need of Some Angels, Buntstifte auf Papier, farbverfremdetes CGP

Dokumentation

Eine Aufbausimulation

Der Autor Mathias Schneider hat es mit seiner Kartei namens 'Baukasten' im Sinn, etwas ihm Mögliches zu leisten. Da hat er den Effekt, welcher beim Verfassen jener in ihr enthaltenen Textsammlungen, also seinen Wikis von sich aus aufgekommen ist, vernommen und anerkannt. Dafür hat manche Gelegenheit bestanden. Beim Lesen und Hören seiner Schriften hat sich ein gewisser mentaler Ordnungszustand bei ihm eingestellt, welcher ihn in all den Jahren mehr und mehr, aber auch besser durchs Leben getragen hat.

Da hat er es einsehen können, dass das Bearbeiten dieser Dinge zurecht geschehen ist. Etwas Magisches dabei soll es sein, dass dieser Sachverhalt von sich aus eingetreten ist. Schneider hat nichts Zusätzliches dazu getan, um das wahrzumachen.

Er hat es irgendwann erkannt, dass auch ein Weglassen von Handlungen den eigenen Habitus verbessern kann. Die Situation bei Schneider ist zudem dadurch verfeinert worden, dass er sich allein nur noch selten mit dem Gehalt des deutschen Boulevards befasst hat. Da hat er es wie die Pest gemieden, sich mit im Grunde zu ihm entfernt liegenden Dingen zu befassen. So hat er jene Ablenkungen bei sich reduzieren können, welche davon vormals ausgegangen sind.

Mathias Schneider zieht inzwischen allein nur die annähernd 1.000 Seiten seiner Kartei zu einer Lesung in seiner Freizeit heran. Mittels einer ihm zu eigenen Kraft betreibt er daran manche Kombinatorik, wenn er sich auf eine Fehlersuche an seinem Werk begibt. Wird er dabei fündig, dann passt er den Wortlaut seiner Schriften unmittelbar an. Er kämmt zuweilen seine Schriften regelrecht durch, auch um ihren Ordnungsgrad zu vernehmen.

Da stellt seine Aufgabe, jene Sinnsuche fürs Leben und die Findung einer eigenen Kapazität etwas dar, was er sich mit Einfachheit und Klarheit erfüllt hat. Es soll das Textwerk als Sache einer Aufbausimulation gerecht sein. Mit mancher Fantasie hat sich Schneider diese Idee vorgestellt und auch etwas damit für sich wahrgemacht. Das hat ihm nahegelegen und ist unvermittelt eingetreten, sobald die Voraussetzungen dazu von ihm erfüllt worden sind. Mehr, als etwas ihm Gegebenes so zu belassen, wie es wirklich erschienen ist, hat er selten getan.

Dokumentation

Ein Modell als Basis

Bei meinem Werkschaffen bin ich primär davon ausgegangen, dass es eines Ansatzes für die Gestaltung bedarf. Dafür habe ich ein Bild ausgewählt, welches eine Abstraktion beinhaltet. Es soll ein Einfaches sein.

Ausgehend von der Überzeugung, dass der Umkreis des Menschen und dessen Aura mit seiner Wahrnehmung korrespondieren, habe ich für diesen angenommen, dass er bekannte Werte zuordenbar erscheinen lässt. Dabei soll es zu jedem Wert eine Aussage geben können, welche der Wahrheit dieses Daseins als Mensch entspricht.

Damit befinden sich auf diesem Umkreis Zonen, welche uns zugänglich sind. Ihre Verbindung zu uns soll für dieses Bild direkt ausgeführt werden. Damit bekommen wir Strahlen, welche uns zugehörig sind. Es entsteht somit ein Stern im Feld der lichten Gedanken. Dessen Erscheinen würde nicht mit dem Himmelsgebilde einer Sonne zu vergleichen sein. Es ist vielmehr ein Konstrukt aus Verbindungen, welches graphisch dargestellt werden kann. Damit bringen wir es vor uns. Eine Erinnerung davon, was da vor uns liegend aufgefunden worden ist, integriert sich nach und nach besser in unsere Vorstellung unserer Existenz.

Um nun der Sache ihre Grenze zu geben, beschauen wir etwas Naheliegendes. Wir gewichten das Gegebene aufgrund seiner Nähe zu uns. Das soll die Bedeutung des Subjekts unterstreichen. Es kommt vor. Es ist zudem gegeben, ganz gleich, wie wir die Dinge ausdrücken möchten. Früher oder später erhält es Relevanz, ob wir darum gewusst haben und es berücksichtigen. Ausklammern kann man dessen Vorkommen allein nur in unbefriedigender Weise. Es stellt eine Vernachlässigung dar, so etwas zu tun.

Damit haben wir es angenommen, dass es eine innere Grenze gibt. Zwischen äußerem Bereich und innerer Grenze soll nun das Subjekt gelegen sein und der Geist des Menschen bestehen. Damit haben wir einen harten Kern angenommen, der für uns unzugänglich gewesen ist. Das soll in dieser Betrachtung durch das Dreieck verkörpert sein.

Das Dreieck und der Umkreis davon ergeben nun ein Konstrukt. In einem gewissen Abstand dazu befindet sich ein weiterer Kreis. Damit sind die äußere und die innere Grenze des Feldes unseres Wahrnehmungsbereichs gegeben. Innerhalb von einem solchen betreiben wir unsere Erkenntnis und ordnen das Gegebene, auf dass uns etwas davon bekannt sein kann. Gewisse Ansätze und Werkzeuge stehen uns dafür zur Verfügung.

Ansätze zur Gewichtung des Bildes

Konzentrizität

Ausrichtung

Regelmäßigkeit

Vollständigkeit

Endlichkeit

Begrenztheit

Werkzeuge zur Vervollständigung des Bildes

Spiegelung

Optionen für die Betrachtung eines solchen Werks

Anordnung

Um nun das Werk als geordnet anzunehmen, müssen alle vorgenannten Bedingungen vollständig erfüllt sein. Zur Veranschaulichung habe ich dieses Motiv nun als Zeichnung hergestellt und zeige es Ihnen hier vor.

Dokumentation

Das Haus des Lebens

Eine Schau des Menschen bringt Geschichten hervor. Da kann und will er sich einbringen. Doch es bedarf eines Rahmens dafür, was vorkommen soll. Einen solchen habe ich für mich festgelegt, als ich mich für das 'Haus des Lebens' entschieden habe. Dieses System der Kenntlichmachung von persönlich bedeutsamen Gedanken und Ideen zum eigenen Dasein als Mensch gibt meinen Ausführungen jenen für sie gültigen Rahmen vor, wie ich ihn anerkennen möchte.

Eine gewisse Wachheit des Menschen soll in dessen Dasein zum Tragen kommen. Zu ihr gehört es, dass man sich nicht vor dem Leben und dessen Schicksal verschließt oder zu allem bedeckt hält. Damit gebe ich es nun zu, dass mir das Empfinden einer Freudigkeit an der Teilhabe im Alltagsgeschehen gut entsprochen hat.

Das 'Haus des Lebens' fußt nun zum einen auf den drei Säulen der zeitlichen Beobachtung eines Menschen. Zum anderen liefert sie eine Konklusion des Ganzen, weil sie mich an eine Zusammenschau des Gegebenen aus diesem Blickwinkel herangeführt hat.

Da lege ich drei Karten vor mich und eine vierte Karte quer darüber. Nun erkläre ich das Bild davon in abstrakter Weise.

Die linke Karte steht für die Vergangenheit. Die mittlere Karte steht für die Gegenwart. Die rechte Karte steht für die Zukunft. Die querliegende vierte Karte steht für die Konklusion, also für die Zusammenschau des Ganzen. Sie ergibt das Fazit aus dieser Legung.

Nacheinander, also Karte für Karte führt man seine Beobachtung durch und spricht davon, was man dank des Motivs der Karte als zu sich und dem eigenen Dasein zuordenbar erkennen kann. Von der Betrachtung der Vergangenheit ausgehend bringt man mit der Gegenwart die jetzige Situation in Bezug zu seinem aktuellen Standpunkt zum Leben als Mensch, wie es ist. Hernach gewährt man sich einen Ausblick in die Zukunft.

Ist dieser Weg vollendet, so geht man in sich und deckt die Karte für die Konklusion auf. Sie liefert einerseits den Schlüssel zur Erkenntnis des Gegebenen, andererseits wird durch sie deren wahres Siegel aufgezeigt, welches uns mal Kraft verliehen hat, aber welches genauso gut eine verschlossene Türe zu verkörpern vermag, durch die wir nicht hindurchgehen könnten. Damit soll es gegeben sein, dass die Konklusion der Kitt sein wird, welcher die zeitliche Betrachtung ideell bündig macht und uns in einen Zustand versetzt, der für uns den Vorgang der Innenschau abgeschlossen hat.

Dokumentation

Etwas Wesentliches zu meiner Person

Meine Lebensgeschichte hat es mit sich gebracht, dass ich nach und nach ein etwas vollständigeres Bild von mir selbst erlangt habe. Jedoch möchte ich dafür allein nur jene äußeren Grenzen festmachen, welche für es gegolten haben. Dazu benenne ich diese. Das mache ich, um damit auszusagen, in welchem Feld ich mich zeitlebens bewegt habe.

Im Gegensatz zu einer spielerischen Anwendung von Grundmotiven der Innenschau eines Menschen wähle ich dabei den Weg einer Festlegung. Der Pool an Motiven ist dazu von mir gesichtet worden. Je nachdem, welche Art von Grundmenge man für diesen Pool angenommen hat, ergeben sich gewisse Gelegenheiten dazu.

Ich habe es für mich entschieden, dass ich anstatt einer Typisierung meiner Person deren äußere Grenzen aufzeigen möchte. Damit gebe ich ein möglichst zutreffendes und zudem vollständiges Bild meiner Persönlichkeitsstruktur. Ausgewählt habe ich mein Motiv aus einer Sammlung von Tarotkarten. Dabei ist es mir so vorgekommen, dass ich keineswegs alle Karten dieses Spiels einsetzen muss.

Da eine Grenze immer zwei Seiten hat, habe ich je Aussage von Wert auch zwei Karten gewählt, die es kennzeichnen sollen, was mich umtreibt, aber auch was mich ins Dasein führt. Derweil bin ich von einer freien, also offenen Zone zwischen den Grenzpunkten ausgegangen. Innerhalb von dieser kann ich mich positionieren.

Die senkrechte Linie, welche mir dabei vorschwebt, besteht aus den beiden Karten 'der Kaiser' und 'der Gehängte'. Über Kreuz dazu kommen die beiden Karten 'der Narr' und 'der Magier' zum Einsatz. Dabei soll das sich dadurch ergebende Motiv einem Urbild meiner Lebenswirklichkeit entsprechend sein.

Um nun das Ganze noch mit einer Handlungsempfehlung zu unterlegen, habe ich für mich eine Ansage aus dem Orakelwerk des I Ging in einer Übersetzung von Richard Wilhelm angenommen. Diese lautet wie folgt. 'Beharrlichkeit bringt Vorteil.' (Gedächtniszitat)