'Art-Trash' - Im Frieden sein

Gerechtigkeit

Euphemistische Entgleisungen

Böses bleibt böse, auch wenn man es umformuliert hat. Manches süßliche Wort hat unter den Menschen dazu gedient, das eigentlich Absurde zu tarnen und ihm einen neuen Anstrich zu geben. Wer etwas verbessern möchte, der nehme Abstand dazu. Man stelle es klar heraus, was gemeint ist. Ohne eine Gelegenheit zur Indikation der getroffenen Aussage besteht das Ganze, was böse ist, unbehelligt fort. So gerät alles auf Abwege, eine ungesunde Entwicklung wird dadurch eingeleitet. Es ist nicht damit getan, dem Teufel ein Röckchen zu nähen. Infam sind die Bemühungen der Menschen, sobald es um ihr Ansehen gegangen ist. Ihre Bestrebungen halten an, schlecht möchte niemand mehr gewesen sein. Alle streben nach dem Glück eines verbesserten Habitus. Jedoch wäre es besser, jenen Wert des Gegebenen zu erhalten, anstatt an ihn zu zersägen.

Auch die Mode hat ihren Preis. Keiner schafft das Unrecht aus der Welt, indem er es schönredet.

Impuls

Eine Freiheit fürs Leben

Der Mangel ist ein Vorbote der Not. Man hat im Leben nichts geschenkt noch etwas erlassen bekommen. Also gehe in Dich, wenn Du etwas haben möchtest. Richte es Dir so ein, wie Du es gebraucht hast. Was jeder gebraucht hat, das soll der eigene Beitrag sein, dank dessen wir uns etwas ermöglichen können. Ohne ihn ist gar nichts bei uns gut gegangen.

Wer seine Kräfte immer wieder aufs Neue normiert hat, der kann auch vollen Einsatz zeigen, wenn er etwas leisten möchte. Auf die gleiche Weise wirkt es sich auf ihn aus, was er getan hat. Ob er dadurch einen Vorteil für sein Dasein haben wird, das muss sich erst noch bei ihm zeigen. So soll er es zumindest erlernen können, wie man aus dem Ganzen etwas schöpft.

Es nehme sich ein jeder das Paar Schuhe, welches ihm gepasst hat. (Sprichwort)

Versuchsweise angefertigtes Icon zu Trivius V. Constantius - dem Autor des 'Baukastens' (Mathias Schneider)

Affirmation

Bei sich sein

Solange etwas nachwirkt, lass alles andere sein. Es wird gänzlich egal sein, welche Dinge dabei gefallen sind, schließlich fallen sie doch in ihre Stabilität zurück. Das soll dem Aufbau der Dinge entsprechen, was da geschieht. Also, lass nach.

Gar vieles im Leben geht über die Hände und kann dank ihnen von uns gestaltet werden. Da soll es gut sein, dass diese von Zeit zu Zeit leer gewesen sind und zur Ruhe gefunden haben. Daraufhin ist es uns in Bälde aufgefallen, was nahe liegt. Das sind wir beizeiten angegangen. So haben wir etwas wahrgemacht.

Weniger zu tun wäre in diesem Sinne kein Fehler. Zuweilen lassen wir einfach von allem ab. Da kann es sich erholen, was uns stark machen soll.

Wir drehen die Arme in ihre ursprüngliche Position zurück. Da kann eine Torsion aufhören uns zu beaufschlagen. Die tatsächliche Ruheposition halten wir einige Momente lang ein, dann lösen wir noch die letzte Kraft der Arme auf. Alles verlässt uns da, aber alles entsteht auch neu. Da haben wir es gut gefunden, dass unser Leib das mitmacht. Manche Resonanz und auch mancher Reflex erneuern somit unser Wesen. Da kommen wir endlich vor und sind bei uns.

Das Aufhören ist wichtiger gewesen als ein Anfangen. Dann, wenn das Fass übergelaufen ist, wird der Schaden für uns größer sein, als wenn es gar nicht erst befüllt sein würde. Man kann auch mit leeren Fässern handeln.

Ein Innehalten verleiht unseren Dingen ihr Volumen.

Blumengrüße

Sonnenblumen, Aquarell auf Papier

Fokus

Erste Worte

Wer mit der Kunst einer Gegenwart des frühen 21. Jahrhunderts bisher nicht wirklich etwas zu tun gehabt hat, für den würde diese Seite mit dem Titel ''Art-Trash' - Im Frieden sein' eventuell etwas Neues aufschließen.

Dies hier soll ein Portal sein, welches als ein einfacher Zugang zu Schneiders Werk fungiert. Es ist zudem als eine Einführung in seinen Karteikasten für jene gedacht, welchen dieser bisher nicht vertraut sein würde. Er hat die Kartei schlicht 'Baukasten' genannt. Er möchte mit ihr darüber informieren, was da von ihm bereits geleistet worden ist. Zum gleichen Zweck hat er diese Sachen dann auch online gestellt und hier geteilt.

Das Wiki ''Art-Trash' - Im Frieden sein' wäre unterdessen als kleine Kopfseite davon zu verstehen. Von hier aus werden Sie eine ganze Sammlung an Internetseiten auffinden können. Das hier soll der Zugang zu seinem gesamten Fundus sein. Mit ihm stellt er sein 'Buch für Alles' dar, wie er das bisweilen genannt hat.

Mathias Schneider, Photographie, März 2015

(Dies ist die Webseite eines 'Art-Trash'-Künstlers.)

Pleasure - Aquarell, Bildmanipulation als CGP

Brief

Anschreiben

Sehr geehrte Damen und Herren,

eigentlich gehe ich, Mathias Schneider aus Offenburg in der Ortenau, *1975, davon aus, dass meine Art, an die Sache der Kunst heranzugehen, zu etwas Gutem für andere und mich führen wird. Das wäre wohl so, wenn die Leute Anteil an diesen Dingen nehmen werden, welche ich einmal ausgestaltet habe. Schön wäre es, wenn Sie da dazu gehören möchten. Stets habe ich mich an jenen Mitmenschen gefreut, welche sich etwas Zeit für meine Seite hier genommen haben und die ausgestellten Dinge bereitwillig betrachten. Mein Dank werde auch Ihnen jetzt dafür ausgesprochen, dass Sie hierhergekommen sind, um sich etwas damit aufzuhalten.

Gerne habe ich mich dabei bescheiden gezeigt, als ich meine Dinge zu Datei gebracht habe. Manches unterschiedliche Material stelle ich hier zur Schau. Das mache ich so, um Ihnen das ganze Spektrum meines Wirkens aufzeigen zu können. Ich möchte in dieser stillen Ecke des Netzwerkes Internet zu Wort kommen. Bin ich zuweilen auch schon duldsam gegenüber meinen Mitmenschen gewesen, sprach- und stimmlos bin ich hingegen vor allem dann nicht geblieben, wenn es um meine künstlerischen Belange gegangen ist.

Zu meinen Dingen weiß ich im 'Baukasten', meiner Kartei, zu welcher dieses Wiki als kleine Kopfseite dazuzählt, etwas zu sagen. Das habe ich gerne so getan, dass ich von dem spreche, womit ich mich befasse.

Lassen Sie sich doch einfach auf das Abenteuer einer Lesung der Webseite eines Kunstschaffenden ein. In eine Rahmenhandlung meiner Dinge führe ich sie dort ein. Ich zeige Ihnen somit etwas davon auf, um was es mir vornehmlich bei meiner Tätigkeit gegangen ist.

Die Kartei 'Baukasten' soll für etwas Ganzes stehen. So soll sie auch einmal von einem Publikum angenommen werden. Hier habe ich etwas geschaffen, was erst noch aufgefasst und richtig verstanden werden möchte. Das Werk habe ich analog zu meiner Gedanken- und Ideenwelt aufbereitet. Damit versuche ich es Ihnen zu verdeutlichen, welchen Hintergrund das alles hat.

Hier habe ich also zu Tage gefördert, mit was ich mich gerne beschäftige. Diese schriftlichen Ausarbeitungen werden durch den Content eines 'Setzkastens' vervollständigt, welcher Bilder und Musikalien aus der eigenen Fabrikation beinhaltet.

Grundsätzlich glaube ich an eine positive Wertigkeit meiner Arbeiten. Jedoch ordne ich sie weiterhin dem Genre 'Art-Trash' zu. Damit habe ich es versucht aufzuzeigen, dass alles das, was ich einmal gestaltet habe, einander zugehörig ist. So möchte ich verstanden werden.

Das Ganze hat für mich seinen Sinn behalten. Meine Kunstsache möchte ich auf sichere Beine gestellt wissen. Dazu versetze ich das hier Gegebene nach und nach in einen besser annehmbaren Zustand. Vielleicht kommt es Ihnen gelegen, hier eine Zeit lang zu verweilen.

Mit diesem Wort im Sinn wünsche ich Ihnen nun alles Gute und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

der Autor Mathias Schneider

Devastating Thoughts - To Be In Need of Some Angels, Buntstifte auf Papier, farbverfremdetes CGP

Dokumentation

Eine Aufbausimulation

Der Autor Mathias Schneider hat es mit seiner Kartei namens 'Baukasten' im Sinn, etwas ihm Mögliches zu leisten. Da hat er den Effekt, welcher beim Verfassen der in ihr enthaltenen Textsammlungen, jenen Wikis von sich aus aufgekommen ist, vernommen und anerkannt. Dafür hat manche Gelegenheit bestanden. Beim Lesen und Hören seiner Schriften hat sich ein gewisser Ordnungszustand bei ihm eingestellt, welcher ihn in all den Jahren mehr und mehr, aber auch besser durchs Leben getragen hat.

Da hat er es einsehen können, dass das zurecht so geschehen ist. Das Magische dabei soll es sein, dass dieser Sachverhalt von sich aus eingetreten ist. Schneider hat nichts Zusätzliches dazu getan.

Er hat es irgendwann erkannt, dass auch ein eigentliches Weglassen von Handlungen den eigenen Habitus verbessern kann. Die Situation bei Schneider ist gewisslich dadurch verfeinert worden, dass er sich allein nur noch selten mit dem Gehalt des deutschen Boulevards befasst hat. Da hat er es wie die Pest gemieden, sich mit im Grunde entfernt liegenden Dingen zu befassen. So hat er jene Ablenkungen bei sich reduzieren können, welche davon vormals ausgegangen sind.

Da zieht es Schneider inzwischen vor, allein nur noch die annähernd 1.000 Seiten seiner Kartei zu einer Lesung in seiner Freizeit heranzuziehen. Mittels einer ihm zu eigenen Kraft betreibt er manche Kombinatorik, wenn er sich auf eine Fehlersuche daran begibt. Einmal gefundene Fehler berichtigt er in der Regel direkt. Er kämmt seine Schriften regelrecht durch, auch um jenen Grad vernehmen zu können, welcher ihrer Ordnung gemäß ist. Unterdessen erkennt er es an, dass man sich allein nur aufzurichten braucht, um eine normale Haltung einzunehmen. An so etwas orientiert er sich. Das soll alles einfacher zu verwirklichen sein, als mancher es sich gedacht hat.

Da stellt seine Aufgabe, jene Sinnsuche fürs Leben und die Findung einer eigenen Kapazität eine zu verwirklichende Tatsache dar, für die es gegolten hat, dass eine Gelegenheit dazu besteht, um sie sich in Einfachheit und Klarheit zu erfüllen. Es soll das Textwerk der Sache nach insgesamt einer Aufbausimulation gerecht sein. Mit Geist erfüllt sich Schneider diesen Gedanken und dank dessen findet er alsbald zu sich. Weite Strecken bräuchte er nicht dazu zu gehen. Das alles hat ihm nahegelegen und ist unvermittelt eingetreten, sobald die Voraussetzungen dazu von ihm erfüllt gewesen sind. Mehr, als das Gegebene so zu belassen, wie es erschienen ist, bräuchte man nicht zu tun, um ihm nachzugehen. Freilich soll das in Bereitschaft erfolgen. Der jüngste Gedanke hat auch dafür Belang. Da soll er von uns umgesetzt werden.

Man verrichte seine Aufgabe sogleich oder der Moment dazu wird vergangen sein. Programmieren wir besser keine Zukunft. Das hat uns nicht entsprochen. Gehen wir da doch eher auf das Leben ein und erhalten dessen Wertigkeit für uns, wie sie ist. Zuweilen hat es darum gelohnt, von allem abzulassen und sich eine Pause zu gewähren.