'Art-Trash' - Im Frieden sein

Gedanke

Unbill und Reumütigkeit der Gerichteten

In einer sich emanierenden Welt wirkt sich das Negative auch in einer negativen Weise aus. Wie kann man es da behaupten, dass es nichts ausgemacht hat, die Dinge in ein solches Licht zu rücken? Wer kann es da behaupten, dass ihm etwas egal gewesen ist, wenn es sich dennoch so ausgewirkt hat, als hätte es kein Morgen gegeben? - Da haben die Menschen gelacht und so ihre Zeit mit Freude verbracht. Derweil ist ihnen der Eiter einer solchen Entzündung zu Kopf gestiegen. Ohne die menschliche Reaktion auf das Gegebene könnte niemand klarkommen. Der Sachverhalt, dass sie gebunden ist, hat den Menschen schon gestört. Dann hat er sich den Wonnen hingegeben, welche er umso mehr herbeigesehnt hat, je miserabler es ihm mit seinem Dasein ergangen ist. Aller Reichtum ist deswegen aufgebraucht worden, der Mensch hat getobt und geschrien wie ein aufgebrachtes Kind. Jähzornig ist er gewesen, das plötzliche Wechseln seiner Zustände hat ihn derweil das Rückgrat gekostet. Da hat er seinen Halt verloren und ist gefallen. Was er einmal losgetreten hat, das hat ihn nun erreicht. Da hat es erneut an ihm gehangen, welchen Weg er beschreiten möchte. Stufe um Stufe hat sich so eine Leiter bei ihm ergeben, welche er hinauf oder hinab geklettert ist, sobald er eine Gelegenheit dazu erfahren hat. Alles hat dem Menschen zu jeder Zeit entsprochen. Die Fragestellung, was es ihm ausgemacht hat, ist dafür stets unerheblich gewesen. Er selbst hat es bewegt, da wird er es auch bewirkt haben. Währenddem wir das Gegebene erfahren haben, haben wir diese Wirklichkeit auch verstanden.

Gedanke

Reinheit des Sinns

Der Realismus steht für eine Katalyse des menschlichen Wesens, für einen Verlust von dessen wahrer Wertigkeit und jenen Eigenheiten, welche als Eigenschaften aus einem Bestand des ihm Vorgegebenen resultiert haben. Da hat er alles, was entstehen kann, determiniert. Alles, was einmal einen Bestand zu eigen gehabt hat, hat er ausgelöscht. Dabei hat der Mensch seine Zeit mit unsinnigen Überlegungen vergeudet und gegrübelt, als er sich der Realität eines Realismus angenähert hat. Jener Restwert des Guten hat ihn zermartert. Da hat er es gänzlich verworfen und sich der Nichtigkeit des Gegebenen ausgesetzt. Absurd ist das gewesen und damit ist er zurechtgekommen. Schließlich hat die Katalyse enden müssen, als alles nichts mehr bedeutet hat und der Bestand des Gegebenen verloren gewesen ist.

Dokumentation

Lebensgestaltung und Aderlass

Einen Helden hat man in der Regel vor allem dann nicht anerkannt, wenn er etwas getan hat, was uns gegen den Strich gegangen ist. So haben wir uns über ihn hinwegzusetzen begonnen und seine Werke unbeachtet belassen. Derweil hat diese Person alle Register gezogen, um auf sich aufmerksam zu machen. Ihr Fall ist uns egal erschienen. Erst im Nachhinein haben wir verstanden, was wir getan haben und wie alles geschehen ist. Dann aber ist es der richtige Zeitpunkt gewesen, um Reue zu zeigen und sich gut zu benehmen. Ohne ein gewisses Maß an Schamgefühl von sich aus zu erhalten, ist unter den Menschen noch nichts von einer moralischen Wertigkeit geschehen. Wer es nicht gefürchtet hat, dass er einmal versagen wird, der hat keine Ahnung von der Bedeutung des ihm Gegebenen zu eigen.

Sprachgestaltung

Trigger

Es soll der Leser sein, der es ausmacht. Das Buch ist nichts anderes als ein Gegenstand gewesen. In ihm sind die Beschreibungen zu den Begebenheiten des Daseins eines Menschen abgebildet.

Jeder Mensch hat ein Anrecht auf seine eigene Geschichte. Das Einfache an ihr soll das Gute von ihr sein. Mitunter ist es der Fall bei uns gewesen, dass wir das Gegebene verkannt haben. Ein Stillstand kommt im Leben des Menschen von Zeit zu Zeit vollkommen zurecht vor.

Derweil ist alles wahr geworden. Das Ganze ist nicht besonders bedeutend gewesen. Aber so ist es ja auch von mir konzipiert worden, dass der Gehalt davon schwerpunktmäßig auf den Grundformen der menschlichen Existenz basieren soll. Darum habe ich die speziellen Erfahrungen von mir dabei nicht so sehr wichtig genommen, als ich meine Dinge zu Buche gebracht habe. Was heutzutage davon Bestand hat, genügt meiner Ansicht nach zu einer Betrachtung der Begebenheiten meines Daseins.

Impuls

Eine fehlbare Vernunft

Die Vernunft eines Menschen ist vollkommen zurecht als eine begrenzte Kapazität aufzufassen. Was einer für sich gebraucht hat, hat nicht immer auch für andere Leute zu etwas Gutem gereicht. Das hat bald zu einem Streit geführt, falls man sich nicht geeinigt hat. Aber auch das Streiten um den wahren Sinn der Dinge ist mitunter zu nichts nützlich gewesen, weil man dabei schnell vergisst, dass der Vorteil der Menschheit nicht unbedingt auch zu einem Vorteil der Menschen gereicht hat. Da ist viel getan worden, um etwas zu verbessern, aber der Einzelne ist dabei leicht aus dem Blickfeld geraten. Um ihn soll es doch auch gehen.

Ein Mensch, der für Gott und Staat handelt, hat, selbst wenn er dabei die Umwelt und sich berücksichtigt, zuweilen schon alles falsch gemacht. Manchmal ist es eben gerade nicht der gute Wille gewesen, der etwas gezählt hat, sondern es ist auf seine Absicht und deren Wertigkeit angekommen.

Die Auswirkungen einer Tat sind erst im Nachgang an sie zu beachten. Der Sachverhalt, dass wir sie aktuell noch gar nicht gekannt haben, soll wahr sein. Das ist so, weil für das tatsächliche Tun von uns, wie es besteht, so etwas nicht bekannt sein könnte. Das soll uns doch zu denken geben.

Derweil kann jeder Mensch allein nur das sein, was er ist. Dort, wo er hingedacht hat, ruht sein Geist und sammelt sich. Das kann man selbst vernehmen. Jene Lektionen, welche das Leben für uns bereithält, machen es aus, ob wir etwas erlernen.

Impuls

Klischee

Jeder Mensch hat jeden Tag aufs Neue eine Chance verdient. Derweil habe ich es erkannt, dass das Leben es ehrlich mit mir meint.

Das Lebensglück eines Menschen ist zuweilen wie eine Waage gewesen. Was er nicht ausgehalten hat, hat er nicht erhalten. Darum haben wir das Joch auf uns genommen und sind gemäß unseren Eigenheiten damit umgegangen. Das hat uns etwas eingebracht, mit was wir nicht gut klargekommen sind. Derweil sind uns Kräfte erwachsen, weil wir nicht davon abgelassen haben, uns gegenüber der eigenen Sache zu behaupten. Deren Reifungsgrad hat uns mit Kenntnissen ausgestattet, die unterdessen im Leben wahr geworden sind, weil es einen Zugang zu ihnen vermittelt hat. In kausaler Weise haben wir die Bedeutung des Jochs somit als die Ursache unseres Vermögens anerkannt und es getragen.

Nicht leicht ist es uns erschienen, alles recht zu machen. Aber es wäre von einer klaren Art, wenn man seinen Weg in einer einfachen Weise begeht. Darum haben wir es wahrgemacht.

Mancher Gedanke dazu ist uns gerade erst eingekommen. Manch anderer Gedanke dazu ist uns bereits vertraut gewesen. Mehr und mehr kennen wir uns mit dem Gegebenen aus. Dank eines Erhalts all dessen, was man uns aufgelastet hat, als wir das Joch getragen haben, kommt etwas bei uns zustande. Wir gestalten innerhalb von unserer Lebenszeit die Existenz von uns aus, wie sie da erscheinen möchte, weil sie auf die Weise wahrhaftig vorgekommen ist. Das soll allemal günstiger sein, als es ein Erzeugen von noch niemals dagewesenen Erscheinungen gewesen ist. Wir gehen einen Weg der Annahme, des Gewahrens und der Anerkennung all dessen, was da ist.

Im Laufe der Zeit hat sich das Joch kaum noch in einer heftigen Weise auf uns ausgewirkt. Da sind wir so erschienen, als ob es für uns normal wäre, es zu ertragen. Mit einer kraftvollen Ruhe sind wir innerlich zugange und empfinden dementsprechend eine Stärke von uns aus für das Leben und dessen Aufgabe, wie sie uns erscheint. Da dröhnt die Glocke mit hellem Klang und wir beginnen unser Tagwerk. Ein Modus des Arbeitens ist etwas Gewohntes für uns. Ohne die Arbeit fehlt uns etwas.

Der eigene Einsatz ist für uns das Maß für das erhaltene Lebensglück. Sind wir erst einmal in einer ordentlichen Weise aufgetreten, dann haben sich auch unsere Kräfte regeneriert. Die Ausgabe derselben und die Einnahme davon haben einander in günstiger Weise reflektiert. Da haben wir ihre Wirkungen angenommen und sie in einer gewissen Art verstanden. Einer Schaukel gleich sind uns diese Kräfte so erschienen, als ob sie einander geähnelt haben. Da haben wir uns für etwas eingesetzt und uns dabei gefunden. Jener Halt, welchen wir einem anderen Menschen verliehen haben, hat uns unsere Geduld ermöglicht und eine Ruhe bei uns eingeleitet, die alles wahrgemacht hat, was von uns ausgegangen ist. Da hat es sich erhalten, was uns zu eigen ist. Dessen Eigenschaft ist eine Eigenheit, die sich selbst wiederzugeben vermag. Alles lädt sich bei diesem Treiben in spielerischer Weise mit Äquivalenten von gleicher Güte auf.

Gedanke

Beengte Räume

Man kann niemandem eine Freiheit geben, welche man selbst nicht haben würde.

Eine Freizügigkeit der Institutionen endet dort, wo der Mensch sein Recht zu eigen hat.

Impuls

Lebenskampf

Im Ringen um eine Normalität hat der Mensch zu seiner eigenen Stärke gefunden. Da hat er sie belassen. Er hat sich somit bald gefunden und es erkannt, was ihn ausmacht. Da sind es solche Dinge wie die Schattenwürfe, was man uns zu jeder Zeit aufs Neue anzulasten versucht hat. Dagegen haben wir uns erwehrt. Aufheben könnte man seinen Schatten jedoch nicht.

Die Leute haben es von uns erwartet, dass wir ihren Anweisungen folgen. Darum haben sie sich stets dementsprechend in unserem Umfeld positioniert, dass wir das tun müssen. Jeder sieht sich selbst im Recht. Ihr Erfolg bestätigt sie.

Das ist sehr dünnes Eis, auf welches man uns geführt hat. Zuweilen sind wir schon in es eingebrochen. Die Platte hat uns nicht getragen, der Grund unter unseren Füßen ist instabil gewesen. Aufgrund seiner Eigenschaften sind wir bereits mehrfach ausgerutscht und hingefallen. Derweil schlägt man umso heftiger auf uns ein, je näher ein Versagen unserer Kräfte gerückt ist. Allein nur einen soliden Menschen lässt man in Ruhe.

Da wissen wir um uns Bescheid. Wir erkennen unseren Fehler. Wir meiden das Beliebige, gelten deswegen zuweilen als dumm vor unseren Mitmenschen. Unser Weg bestärkt ihre Meinungsbildung. Was wir getan haben, bringt sie zum Lachen. Da haben wir es gelassen, uns auf sie zu stützen. Zu leicht haben wir es den anderen Leuten mitunter schon gemacht, unser Schicksal zu besiegeln. Sie haben es getan, weil es ihre Position nicht geschwächt hat.

Gerechtigkeit

Euphemistische Entgleisungen

Böses bleibt böse, auch wenn man es umformuliert hat. Manches süßlich eingefärbte Wort hat unter den Menschen dazu gedient, das eigentlich Absurde zu tarnen und ihm einen neuen Anstrich zu verleihen. Manchen Wahn hat das freigesetzt. Wer etwas verbessern möchte, der nehme Abstand dazu, so zu handeln. Man stelle es stattdessen klar heraus, was gemeint ist. Jedes Wort ist etwas wert, solange es in der dafür richtigen Weise verwendet wird.

Ohne eine Gelegenheit zur Indikation der getroffenen Aussage besteht das Ganze, was böse ist, unbehelligt fort. Niemand hat es mehr erkannt.

So gerät alles auf Abwege, eine ungesunde Entwicklung wird dadurch eingeleitet. Es ist nicht damit getan, dem Teufel ein weißes Röckchen zu nähen und ihn darin zu kleiden. Infam sind die Bemühungen der Menschen, sobald es um ihr Ansehen gegangen ist. Ihre Bestrebungen halten an, schlecht möchte niemand mehr gewesen sein. Alle streben nach dem Glück eines verbesserten Habitus. Jedoch wäre es gut, jenen Wert des Gegebenen zu erhalten, wie er durch die Sprache bereits repräsentiert wird, anstatt einen solchen Blödsinn zu betreiben und alles zu verstellen.

Auch die Mode hat ihren Preis. Keiner schafft das Unrecht aus der Welt, indem er es schönredet. Stattdessen sollen wir eine Argumentation aufrechterhalten, die dem Bösen dessen Einflussbereich und Bestimmung zuerkennt, sowie es im Zaum zu halten vermag. In einer gutartigen Welt muss alles einen Platz erhalten und unterkommen.

Gute Worte sollen gute Worte zu jeder Zeit ergänzen. Das haben wir wahrgemacht. Ohne Hektik ist es geschehen.

Impuls

Eine Freiheit fürs Leben

Der Mangel ist ein Vorbote der Not. Man hat im Leben nichts geschenkt noch etwas erlassen bekommen. Also gehe in Dich, wenn Du etwas haben möchtest. Richte es Dir so ein, wie Du es gebraucht hast. Was jeder gebraucht hat, soll der eigene Beitrag sein, dank dessen wir uns etwas ermöglichen können. Ohne ihn ist gar nichts bei uns gut gegangen.

Wer seine Kräfte immer wieder aufs Neue normiert hat, der kann auch vollen Einsatz zeigen, wenn er etwas leisten möchte. Auf die gleiche Weise wirkt es sich auf ihn aus, was er getan hat. Ob er dadurch einen Vorteil für sein Dasein haben wird, muss sich erst noch bei ihm zeigen. So soll er es zumindest erlernen können, wie man aus dem Ganzen etwas schöpft.

Es nehme sich ein jeder das Paar Schuhe, welches ihm gepasst hat. (Sprichwort)

Versuchsweise angefertigtes Icon zu Trivius V. Constantius - dem Autor des 'Baukastens' (Mathias Schneider)

Affirmation

Bei sich sein

Solange etwas nachwirkt, lass alles andere sein. Es soll gänzlich egal sein, welche Dinge dabei gefallen sind, schließlich fallen sie doch in ihre Stabilität zurück. Das wird dem Aufbau der Dinge entsprechen, was da geschieht. Also, lass nach.

Gar vieles im Leben geht über die Hände und kann dank ihnen von uns gestaltet werden. Da soll es gut sein, dass diese von Zeit zu Zeit leer gewesen sind und zur Ruhe gefunden haben. Daraufhin ist es uns in Bälde aufgefallen, was nahe liegt. Das sind wir beizeiten angegangen. So haben wir etwas wahrgemacht.

Weniger zu tun wäre in diesem Sinne kein Fehler. Zuweilen lassen wir einfach von allem ab. Da kann es sich erholen, was uns stark machen soll.

Wir drehen die Arme in ihre ursprüngliche Position zurück. Da kann eine Torsion aufhören uns zu beaufschlagen. Die tatsächliche Ruheposition halten wir einige Momente lang ein, dann lösen wir noch die letzte Kraft der Arme auf. Alles verlässt uns da, aber alles entsteht auch neu. Da haben wir es gut gefunden, dass unser Leib das mitmacht. Manche Resonanz und auch mancher Reflex erneuern somit unser Wesen. Da kommen wir endlich vor und sind bei uns.

Das Aufhören ist wichtiger gewesen als ein Anfangen. Dann, wenn das Fass übergelaufen ist, wird der Schaden für uns größer sein, als wenn es gar nicht erst befüllt sein würde. Man kann auch mit leeren Fässern handeln.

Ein Innehalten verleiht unseren Dingen ihr Volumen.

Dokumentation

Geborgene Gedanken

Ich mag die christlichen Werte, welche ich in meiner Kindheit bereits kennengelernt habe, weil man es an ihnen klar festmachen kann, an was sie angeknüpft sind. Da habe ich in meinem Leben ein dementsprechendes Dasein erfahren. Mitunter habe ich für das Geschehende etwas gekonnt. Dann bin ich sehr froh darüber gewesen, dass ich mir schon einmal zur Bedeutung des mir Vorgegebenen eigene Gedanken gemacht habe. Das Gute, wofür ich eingetreten bin, hat mir Sinn verliehen und mich zu jener Person gemacht, welche ich bis heute geblieben bin.

Im Laufe meines Lebens habe ich die Prinzipien des christlichen Lebens zu durchdenken versucht und mich an einer Einheit des Menschen mit seinem Glauben orientiert. Nach einem guten Lehrer für mich habe ich stets Ausschau gehalten, mit meinen Mitmenschen habe ich gesprochen. Da hat mancher Austausch untereinander stattgefunden, vieles Wahre hat sich so bei mir einfinden können. Das habe ich zu vernehmen gewusst und etwas dabei über meine Existenz gelernt.

Blumengrüße

Sonnenblumen, Aquarell auf Papier

Fokus

Erste Worte

Wer mit der Kunst einer Gegenwart des frühen 21. Jahrhunderts bisher nicht wirklich etwas zu tun gehabt hat, für den würde diese Seite mit dem Titel ''Art-Trash' - Im Frieden sein' eventuell etwas Neues aufschließen.

Dies hier soll ein Portal sein, welches als ein einfacher Zugang zu Schneiders Werk fungiert. Es ist zudem als eine Einführung in seinen Karteikasten für jene gedacht, welchen dieser bisher nicht vertraut sein würde. Er hat die Kartei schlicht 'Baukasten' genannt. Er möchte mit ihr darüber informieren, was da von ihm bereits geleistet worden ist. Zum gleichen Zweck hat er diese Sachen dann auch online gestellt und hier geteilt.

Das Wiki ''Art-Trash' - Im Frieden sein' wäre unterdessen als kleine Kopfseite davon zu verstehen. Von hier aus werden Sie eine ganze Sammlung an Internetseiten auffinden können. Das hier soll der Zugang zu seinem gesamten Fundus sein. Mit ihm stellt er sein 'Buch für Alles' dar, wie er das bisweilen genannt hat.

Mathias Schneider, Photographie, März 2015

(Dies ist die Webseite eines 'Art-Trash'-Künstlers.)

Pleasure - Aquarell, Bildmanipulation als CGP

Brief

Anschreiben

Sehr geehrte Damen und Herren,

eigentlich gehe ich, Mathias Schneider aus Offenburg in der Ortenau, *1975, davon aus, dass meine Art, an die Sache der Kunst heranzugehen, zu etwas Gutem für andere und mich führen wird. Das wäre wohl so, wenn die Leute Anteil an diesen Dingen nehmen werden, welche ich einmal ausgestaltet habe. Schön wäre es, wenn Sie da dazugehören möchten. Stets habe ich mich an jenen Mitmenschen gefreut, welche sich etwas Zeit für meine Seite hier genommen haben und die ausgestellten Dinge bereitwillig betrachten. Mein Dank werde auch Ihnen jetzt dafür ausgesprochen, dass Sie hierhergekommen sind, um sich etwas damit aufzuhalten.

Gerne habe ich mich dabei bescheiden gezeigt, als ich meine Dinge zu Datei gebracht habe. Manches unterschiedliche Material stelle ich hier zur Schau. Das mache ich so, um Ihnen das ganze Spektrum meines Wirkens aufzeigen zu können. Ich möchte in dieser stillen Ecke des Netzwerkes Internet zu Wort kommen. Bin ich zuweilen auch schon duldsam gegenüber meinen Mitmenschen gewesen, sprach- und stimmlos bin ich hingegen vor allem dann nicht geblieben, wenn es um meine künstlerischen Belange gegangen ist.

Zu meinen Dingen weiß ich im 'Baukasten', meiner Kartei, zu welcher dieses Wiki als kleine Kopfseite dazuzählt, etwas zu sagen. Das habe ich gerne so getan, dass ich von dem spreche, womit ich mich befasse.

Lassen Sie sich doch einfach auf das Abenteuer einer Lesung der Webseite eines Kunstschaffenden ein. In eine Rahmenhandlung meiner Dinge führe ich sie dort ein. Ich zeige Ihnen somit etwas davon auf, um was es mir vornehmlich bei meiner Tätigkeit gegangen ist.

Die Kartei 'Baukasten' soll für etwas Ganzes stehen. So soll sie auch einmal von einem Publikum angenommen werden. Hier habe ich etwas geschaffen, was erst noch aufgefasst und richtig verstanden werden möchte. Das Werk habe ich analog zu meiner Gedanken- und Ideenwelt aufbereitet. Damit versuche ich es Ihnen zu verdeutlichen, welchen Hintergrund das alles hat.

Hier habe ich also zu Tage gefördert, mit was ich mich gerne beschäftige. Diese schriftlichen Ausarbeitungen werden durch den Content eines 'Setzkastens' vervollständigt, welcher Bilder und Musikalien aus der eigenen Fabrikation beinhaltet.

Grundsätzlich glaube ich an eine positive Wertigkeit meiner Arbeiten. Jedoch ordne ich sie weiterhin dem Genre 'Art-Trash' zu. Damit habe ich es versucht aufzuzeigen, dass alles, was ich einmal gestaltet habe, einander zugehörig ist. So möchte ich verstanden werden.

Das Ganze hat für mich seinen Sinn behalten. Meine Kunstsache möchte ich auf sichere Beine gestellt wissen. Dazu versetze ich das hier Gegebene nach und nach in einen besser annehmbaren Zustand. Vielleicht kommt es Ihnen gelegen, hier eine Zeit lang zu verweilen.

Mit diesem Wort im Sinn wünsche ich Ihnen nun alles Gute und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

der Autor Mathias Schneider

Devastating Thoughts - To Be In Need of Some Angels, Buntstifte auf Papier, farbverfremdetes CGP

Dokumentation

Eine Aufbausimulation

Der Autor Mathias Schneider hat es mit seiner Kartei namens 'Baukasten' im Sinn, etwas ihm Mögliches zu leisten. Da hat er den Effekt, welcher beim Verfassen der in ihr enthaltenen Textsammlungen, jenen Wikis von sich aus aufgekommen ist, vernommen und anerkannt. Dafür hat manche Gelegenheit bestanden. Beim Lesen und Hören seiner Schriften hat sich ein gewisser Ordnungszustand bei ihm eingestellt, welcher ihn in all den Jahren mehr und mehr, aber auch besser durchs Leben getragen hat.

Da hat er es einsehen können, dass das zurecht so geschehen ist. Das Magische dabei soll es sein, dass dieser Sachverhalt von sich aus eingetreten ist. Schneider hat nichts Zusätzliches dazu getan.

Er hat es irgendwann erkannt, dass auch ein eigentliches Weglassen von Handlungen den eigenen Habitus verbessern kann. Die Situation bei Schneider ist gewisslich dadurch verfeinert worden, dass er sich allein nur noch selten mit dem Gehalt des deutschen Boulevards befasst hat. Da hat er es wie die Pest gemieden, sich mit im Grunde entfernt liegenden Dingen zu befassen. So hat er jene Ablenkungen bei sich reduzieren können, welche davon vormals ausgegangen sind.

Da zieht es Schneider inzwischen vor, allein nur noch die annähernd 1.000 Seiten seiner Kartei zu einer Lesung in seiner Freizeit heranzuziehen. Mittels einer ihm zu eigenen Kraft betreibt er manche Kombinatorik, wenn er sich auf eine Fehlersuche daran begibt. Einmal gefundene Fehler berichtigt er in der Regel direkt. Er kämmt seine Schriften regelrecht durch, auch um jenen Grad vernehmen zu können, welcher ihrer Ordnung gemäß ist. Unterdessen erkennt er es an, dass man sich allein nur aufzurichten braucht, um eine normale Haltung einzunehmen. An so etwas orientiert er sich. Das soll alles einfacher zu verwirklichen sein, als mancher es sich gedacht hat.

Da stellt seine Aufgabe, jene Sinnsuche fürs Leben und die Findung einer eigenen Kapazität eine zu verwirklichende Tatsache dar, für die es gegolten hat, dass eine Gelegenheit dazu besteht, um sie sich in Einfachheit und Klarheit zu erfüllen. Es soll das Textwerk der Sache nach insgesamt einer Aufbausimulation gerecht sein. Mit Geist erfüllt sich Schneider diesen Gedanken und dank dessen findet er alsbald zu sich. Weite Strecken bräuchte er nicht dazu zu gehen. Das alles hat ihm nahegelegen und ist unvermittelt eingetreten, sobald die Voraussetzungen dazu von ihm erfüllt gewesen sind. Mehr, als das Gegebene so zu belassen, wie es erschienen ist, bräuchte man nicht zu tun, um ihm nachzugehen. Freilich soll das in Bereitschaft erfolgen. Der jüngste Gedanke hat auch dafür Belang. Da soll er von uns umgesetzt werden.

Man verrichte seine Aufgabe sogleich oder der Moment dazu wird vergangen sein. Programmieren wir besser keine Zukunft. So etwas zu tun, hat uns nicht entsprochen. Gehen wir da doch eher auf das Leben ein und erhalten dessen Wertigkeit für uns, wie sie ist. Zuweilen hat es darum gelohnt, von allem abzulassen und sich eine Pause zu gewähren.