'Art-Trash' - Keine Revolte

Dokumentation

Einem ganzen Ansatz folgen

Der Geist eines Menschen verleiht ihm seine Stärke. Setzt er eine solche auf die immerzu gleichartige Weise ein, werden ihm zusätzliche Kräfte erwachsen. Sie möchten wahrgenommen werden. Dazu macht man von ihnen bei seinem Tagwerk Gebrauch. Manche Unabhängigkeit des Menschen vom Gegebenen wird so bewahrt. Es soll möglich sein, auf ein solches Geschehnis Bezug zu nehmen, wie es damit verbunden ist. Da entsteht derweil der Stil einer Handlung, weil der Mensch seine Aufgabe in regulärer Weise erfüllt. Einem Phönix aus der Asche gleich wird ein solcher Zustand aus dem Nichts auftauchen und wahr sein.

Was aber soll dafür ein ganzer Ansatz sein? - Ein solcher berücksichtigt das Gesamte und setzt das alles, was es gibt, in einen Bezug. Es wird also ein indifferenter Ansatz sein, weil er nichts außer Acht gelassen hat, was es vor Ort zur Zeit gibt. Lediglich etwas Beliebiges wird so durch den Menschen zu seiner Auflösung bewegt. Es wäre eh hinfällig. Derweil soll auch das Verkehrte von uns berichtigt werden. Was da von den eigenen Erkenntnissen übrigbleibt, das soll in Wahrheit vorkommen und gegeben sein. Das entspricht dem trivialen Vorgang einer Bereinigung unserer Kenntnisse um ungewisse Dinge. Echte Erkenntnis ist immer bedingt, im Mindesten auch endlich von ihrer Natur.

Da geht es zuerst einmal um eine Aufstellung der eigenen Gedanken und Ideen mit Worten. Solche wollen angebracht werden, man soll sie miteinander verflechten. Das festigt uns Menschen über den Moment einer Gegenwart hinaus und hilft uns dabei, etwas abzusichern, was uns bereits bekannt ist.

Da können wir etwas benennen und aufzeigen. Manches Wort wird erklingen und die triviale Natur der Welt begründen. Eine solche kann allein nur dann abhanden kommen, wenn die Worte von Fehlstellen zeugen und man die Regulative nicht beachtet hat, welche es für solche Sachverhalte gibt, wie sie mit der Sprache einhergehen. Somit schöpfen wir ein Wort und sind uns der eigenen Sache dabei sicher.

Jeder Gedanke ist von Wert. So wie er letztlich erschienen ist, haben wir ihn anzubringen. Eine Verfälschung des Bewusstseins eines Menschen würde das Leben von uns nicht leichter machen können. Darum soll es so bestehen dürfen, wie es ist. Das aber erfordert Mut und Einsicht in mancher Weisheit. Eine solche muss unmittelbar möglich sein, auch wenn wir uns selbst nicht immerzu ausreichend über den Weg getraut haben. Das aber soll eine Folge unserer Prägung sein. Unser Vermögen bleibt von ihr unberührt.

Da kommt etwas vor und möchte anerkannt werden. Es ist erschienen und soll nun von uns aufgefasst werden. Wir versuchen es zu bewerten und zu gewichten, würden es aber nicht im voraus festmachen können, ob das überhaupt möglich ist.

So finden unsere Gedanken zur Substanz und werden etwas mit uns machen. Wird das alles nun aber indifferent von uns wahrgenommen, so würde es nicht anders zu verstehen sein, als dass es ein Ganzes im Gesamten ist. Da bildet es auch etwas aus, was es gibt. Dessen Einheit besteht als Soheit. Da wird ein Mensch in 'Erkenntnis' sein, wenn er sich mit so etwas befasst.

Um das zu bewerkstelligen, bedarf es einer Kenntnis der äußersten Gegebenheiten bei uns. Was gerade noch erreichbar ist, das soll die aktuell gültige Grenze für den Menschen sein. Ein gewisses Gebiet wird von ihr umschrieben, in welchem wir etwas zu beherrschen in der Lage sind. Das ist es, was er bei seiner Motion zu leisten hat. Um ein solches Ziel zu erreichen, gilt es den unverkürzten Weg gänzlich zu beschreiten. Jene scheinbar damit verbundene Qual soll für uns eigentlich keine sein, da es die Gelegenheit zu einem stärkenden Wachstum beinhaltet. Da wird ein Gedeihen der menschlichen Eigenschaft gut möglich sein.

Man setze sich einen Rahmen und nehme ihn an. Man zeige fortwährend seine Grenze auf, wie sie ist. Das wird eine Realität sein, dass es eine solche gibt. Der eigene Rahmen soll sie verkörpern, indem er uns einen inneren Halt verleiht. So wird er zu erkennen sein.

Jede Position beinhaltet eine Haltung für den Menschen und jede Haltung erwirkt einen gültigen Rahmen für die äußerlichsten Impulse, Kräfte und Momente am Menschen. Dazwischen herrscht Freiheit vor. Sie ist das ungebundene Eine. Als das steht sie jedem zu und ist leer.

Das sollen allesamt gerichtete Größenordnungen sein, welche uns bedingen. Wegen ihrem Vorkommen erhalten wir unsere Gestalt.

Der diesem Sachverhalt übergeordnete Geist ist eine virtuelle Größe. Er soll derweil die von der tatsächlichen Zeitfolge abhängige Summe an Posituren und Formen eines Menschendaseins beinhalten. Er ist also von einer anderen Dimension. Er ist als das Integral unseres bisherigen Weges zu erfassen und beinhaltet jeglichen Schritt, egal wie oft ein solcher wiederholt worden ist. Da wird man ihn als ein Gefäß davon zu erkennen wissen, wer wir sind.

Somit soll der Geist auf einer gewissen Ebene der Betrachtung die durch unsere Leistung erwirkte Summe an Energieabgaben und Energieaufnahmen durch uns verkörpern. Allein nur so kann er als das gestaltende Ganze von uns Menschen gesehen und erkannt werden, meint Schneider da.

Was dem Geist von uns aber ein solches Potential verleiht, wie es für das Leben erforderlich ist, das wohnt uns Menschen inne und wird geläufig als die Seele des Menschen erkannt. Auf eine solche Weise finden wir manchen annehmbaren Zusammenhang für das Ganze, was unser Menschendasein ausmacht.

Da auch das Bewusstsein eines Menschen eine geistige Größe sein wird, bedürfen wir mancher Sondierung der Geschehnisse, um zu einer wahren Erkenntnis über uns zu gelangen. Spontan werden da Erinnerungen einfacher Art bis hin zu Erinnerungen an eigentliche Befähigungen des Menschen freigesetzt. Dazu müssen wir allein nur die betreffenden Spannungsfelder aktiviert haben. Ein leistungsfähiger Mensch hat es damit weitaus weniger schwer, als das ein in seiner Lage wenig mobiler Mensch haben wird.

Bezogen auf die geistigen Impulse eines Menschen soll nun gerade die Energie mit der Information gleichzusetzen sein. Für beides gibt es einen Austausch. Dabei gibt es etwas zu beachten. Genauso wie es nahezu unmöglich sein wird, dauerhaft mit einer Energieart allein auszukommen, sollte es auch nicht möglich sein, durch die permanente Reproduktion ein und derselben Art einer Information etwas bei sich zu bewegen. Ein Wandel wird bereits durch einen Wechsel der Position verursacht. Darüber hinaus wirken elektromagnetische Feldgrößen, welche uns ausrichten.

Wird das alles auch statisch zu verstehen sein, so sorgt doch der Austausch zwischen den Energien für eine innere Bewegung des Menschen, einer Wandlung in sich. Da wird der durch die Phasen dessen bedingt, was da vorkommt und gegeben ist.

Werden von uns gemeinhin auch allein nur die äußerlichen Bewegungen als gegeben angesehen, so sind es doch die innerlichen Vorkommnisse am Menschen, welche uns sympathisch machen und wegen denen wir zu einem Bezug zu anderen Menschen fähig sind.

Sonnenblumen, Aquarell auf Papier

Dokumentation

Die Bilderschau betrachten

Mathias Schneider sieht sich die eigenen Bilder aus alten Tagen seines Daseins erst, seitdem er sie öffentlich im Internet zugänglich gemacht hat, erneut an. Dabei kommt er sich noch einmal als der Gestalter davon vor. Gestalten kann er mit den Händen, aber das würde noch nicht alles sein, was er zu tun vermag. Auch seinen Geist setzt er dazu ein. Eine Rezeption der eigenen Werke findet da statt. Mit den Sinnen aber auch durch die Sinne erlebt er es nochmals, was ihm davon bekannt geblieben ist oder sich ihm erneut erinnern will. Seine Eindrücke sind fokussiert, er bündelt sie zu eigentlichen Kräften von sich und erkennt in deren Spiegelung etwas. Was das ist und was das ausmacht, möchte er Ihnen hier nun gerne mitteilen.

Mit der gedanklichen Stärke eines Schachspielers hat er seine Bilder vormals entwickelt. Als einen solchen erkennt er sich noch immer. Hat er auch das Metiers gewechselt und malt oder zeichnet jetzt solche Dinge, wie sie da bei ihm entstehen, so ist er doch der gleiche geblieben.

Es ist von fundamentaler Bedeutung für eine Auffassung seines Werkes, dass man jenen Schachspieler dabei erkennt, welcher solche Bilder bei sich erzeugt hat und das auch tun kann.

Manche Menschen haben es als nicht durchführbar angesehen, was er da gestaltet hat und sprechen ihm darum das eigene Können ab. Doch da stellt sich die Frage, was denn für Kenntnisse und Fertigkeiten erlangt werden müssen, um solche Gestaltungen zu erzeugen.

Kein Schachspieler von heute besitzt das Genie, ein solches Spiel nochmals zu generieren. Genauso wenig ist es das Werk eines Einzelnen gewesen, dass es entstanden ist. Es befassen sich doch viele Menschen mit diesem königlichen Spiel. Da wird sogar unterstellt, dass seine Spieler sich dadurch Tugenden erwerben, wenn sie es ausführen. Warum also soll Schneider den Lauf eines solchen Rades neu gestalten, allein nur um einer fremden Anspruchshaltung gerecht zu werden, welche gar nicht zu erfüllen sein würde.

Mit der Tugend eines Schachspielers befasst er sich hingegen gerne. Das Spiel und seine Beherrschung sind eine echte Kulturleistung des Menschen. Die dabei gewonnenen Impulse von der gedanklichen Ebene des Inneren in eine veräußerlichte, körperliche Form zu transzendieren, das macht für Schneider den eigenen Stil seiner Malerei erst möglich. Da hat er mit Freude und auch im Ernst schon davon gesprochen, dass sein gesamtes Vermögen in die Bilderschau eingeflossen ist. Der jeweilige Wert einer Summe an Gegebenheiten ist von ihm dabei aufgefasst, wiedergegeben und mit der Zeit zu einem Ganzen im Gesamten vereinigt worden.

Da gibt es Bilder, bei deren Entstehung er an jenen Stirlingmotor gedacht hat, welchen er in seiner Ausbildungszeit zum Werkzeugmechaniker hergestellt hat. Andere verkörpern seine innerlich veranlagte Melodie. Manches davon wird da mit Form und Farbe von ihm aufgezeigt. Ein Schrecken ist es da für ihn, dass die Art seiner Innenwelt für Außenstehende so schwerlich zugänglich ist.

Fortwährend hat man ihn für sein Tun kritisiert und ihm einen Erfolg dabei in Abrede gestellt. Welche Häme das doch gewesen ist! - Mancher Unsinn ist da in stolzem Gewand zutage gefördert worden und hat doch nichts Gutes eingebracht. Schneider kann sich im Leben allein nur auf das beziehen, was er geleistet hat und möchte sich damit auch bereits begnügen. Es ist doch gut so, wie es ist. Ihm reicht es wirklich zu etwas aus.

Fokus

Einführung ins Wiki

Wer mit zeitgenössischer Kunst oder der Kunst überhaupt bisher persönlich nicht wirklich etwas zu tun gehabt hat, für den würde diese Seite mit dem Titel ''Art-Trash' - Keine Revolte' wahrscheinlich nicht ganz die richtige sein. Zu sehr geht Schneider hier auf seine Werkschau ein, als dass das einem wenig kunstinteressierten Menschen wirklich Freude bereiten wird. Vielleicht möchte aber so jemand dennoch eine Zeit lang hier verweilen.

Dies hier ist ein Portal, welches als ein einfacher Zugang zu seinen Werken fungiert. Es wäre zudem als eine erste Einführung in seinen Karteikasten für jene gedacht, welchen er und sein Werk bisher noch nicht vertraut sind. Er hat die Kartei schlicht 'Baukasten' genannt.

Der 'Baukasten' besteht aus einzelnen Textsammlungen in Form von Wikis. Die Wikis sollen als eine Beschreibung seines Wirkens verstanden werden. Das auf ihnen Benannte hat Schneider einmal so dargestellt, damit er über sein Kunstschaffen informieren kann. Zu diesem Zweck hat er seine Sachen dann auch online gestellt und hier geteilt.

Das Wiki ''Art-Trash' - Keine Revolte' ist unterdessen als kleine Kopfseite des Karteikastens zu verstehen. Für es hat er zeitweise schon Werbung geschalten. Von hier aus werden Sie eine ganze Sammlung an Internetseiten auffinden, welche in Zusammenhang mit seinem Werk stehen. Das hier ist ein Zugang zu seinem gesamten Fundus. Er soll ein 'Buch für Alles' sein, wie er es bisweilen genannt hat.

Er betreibt mit dem Fundus seine eigentlich autodidaktische Ausbildung live im Internet bei einer Erstellung seiner Dinge. Mathias Schneider hat es sich erhofft, dass sein Projekt, welches auch schon von ihm als 'Beggar's Art Service' bezeichnet worden ist, so etwas an Zuspruch bei Außenstehenden erfährt.

Mathias Schneider, Photographie, März 2015

(Dies ist die Website eines Art-Trash-Künstlers.)

Pleasure - Aquarell, Bildmanipulation als CGP

Brief

Anschreiben

Sehr geehrte Damen und Herren,

eigentlich gehe ich, Mathias Schneider aus Offenburg in der Ortenau, *1975, bisher noch immer davon aus, dass meine Art, an die Sache der Kunst heranzugehen, zu etwas Gutem für mich und andere führt. Das wäre wohl so, wenn die hier vorkommenden Menschen auch wirklich Anteil an diesen Dingen nehmen werden, welche ich einmal ausgestaltet habe. Schön wäre es, wenn Sie da dazu gehören möchten. Ich habe mich bisher immer wieder so sehr über jene Mitmenschen gefreut, welche sich etwas Zeit für meine Seite hier sowie jenes auf ihr dargestellte Material genommen haben und die ausgestellten Dinge bereitwillig betrachten. Mein Dank sei auch Ihnen jetzt dafür ausgesprochen, dass Sie hierhergekommen sind, um etwas zu verweilen.

Gerne habe ich mich dabei bescheiden gezeigt, meine Dinge zu Datei zu bringen. Gar manches unterschiedliche Material stelle ich hier zur Schau. Das mache ich so, um Ihnen das Spektrum meines Wirkens aufzuzeigen. Ich möchte in dieser stillen Ecke des Netzwerkes Internet zu Wort kommen. Bin ich auch zuweilen duldsam und schweigsam gegenüber meinen Mitmenschen gewesen, sprach- und stimmlos bin ich hingegen vor allem dann nicht geblieben, wenn es um meine eigenen künstlerischen Belange dabei geht.

Zu meinen Dingen weiß ich im 'Baukasten', meiner Kartei, zu der dieses Wiki als kleine Kopfseite dazuzählt, etwas zu sagen. Das mache ich gerne und bereitwillig so, dass ich von dem spreche, was mich bisher schon bedingt hat.

Lassen Sie sich doch einfach auf dieses Abenteuer einer Lesung der Webseite eines Kunstschaffenden etwas ein. Klicken Sie sich bitte durch die jeweiligen Links auf den dafür vorgesehenen Spezialseiten durch. Nutzen Sie bitte jene an der Oberfläche angebrachten Reiter, um sie aufzufinden. In eine Rahmenhandlung meiner Dinge führe ich unterdessen dort auch ein. Ich zeige Ihnen somit etwas davon auf, um was es mir bei meiner Kunstform geht.

Die Kartei 'Baukasten' soll an und für sich für etwas Ganzes stehen und auch einmal so vom Publikum angenommen werden. Ich habe hier etwas geschaffen, was erst noch aufgefasst und richtig verstanden werden möchte. Das Werk habe ich analog zu meiner Gedanken- und Ideenwelt für Sie aufbereitet. Damit versuche ich es Ihnen zu verdeutlichen, was mich ausmacht.

Hier habe ich zutage zu fördern versucht, mit was ich mich in den letzten Jahren beschäftigt habe. Die schriftlichen Ausarbeitungen werden ergänzt durch den Content eines 'Setzkastens', welcher Bilder, Bücher und Musikalien aus der eigenen Fabrikation beinhaltet.

Grundsätzlich glaube ich an eine positive Wertigkeit meiner Arbeiten, ordne sie aber dennoch dem Genre 'Art-Trash' zu. Damit versuche ich es aufzuzeigen, dass alles, was ich einmal gestaltet habe, einander zugehörig und eigentlich auch gleichwertig sein soll. So möchte ich verstanden werden.

Das hat für mich alles seinen Sinn behalten. Meine Kunstsache möchte ich auf sichere Beine stellen. Dazu versetze ich das hier Gegebene nach und nach in einen annehmbaren Zustand, damit es auch einmal gut ankommt.

Vielleicht wird es Ihnen nun bereits möglich erscheinen, hier eine Zeit lang zu verweilen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen nun alles Gute und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

der Autor Mathias Schneider

Devastating Thoughts - to be in need of some angels, Buntstifte auf Papier, farbverfremdetes CGP