Eine positionelle Aufstellung

Gedanke

Eine Frequenz und ihre Amplitude charakterisieren das Wesen einer Resonanz. Das nehmen wir vor allem dann wahr, wenn es still um uns ist.

Quadrotypie nach einer Ölmalerei

Phänomenales

Grundlagen einer positionellen Aufstellung

Die prinzipielle Sache, um die es Schneider bei der Erstellung seiner Werkschau geht, ist folgende. Er versucht es, bei der Beschreibung jener ihm vorgegebenen Dinge sie in ihrer eigentlichen, also der trivialen Form darzustellen. Dabei hat seine heutige Basis für das Dasein in gültiger Weise von ihm aufgezeigt werden können. Mit ihr kommt er jetzt schon ganz gut klar. Sie bildet einen weitläufig begehbaren Bereich seines Fundus.

Eine solche Basis sein Eigen zu nennen, das wird von Wert für das weitere Arbeiten an den künstlerischen Dingen und auch sonst sein. Schneider hat dadurch manchen Vorteil für sich erwirkt und erhalten. Das hat seine Ausgangslage verbessert. Da kann er sein Kunstschaffen betreiben. Alles ihm zur Aufgabe Gestellte und von ihm zu Erreichende soll in einfacher Weise gegeben sein oder es würde eben gerade nicht vorkommen. Nach dieser Maxime sollen die eigentlichen Werke von Schneider gebildet werden. Er hält das weitgehend ein.

Manches leitet er davon ab, was er in seinem Fundus aufbewahrt und sich so für die kommenden Zeiten erhält. Um das Tätigsein damit gut bei sich einzurichten, gilt es nichts Eigentliches vom bisher Erreichten wieder aufzugeben. Man bestehe mit dem, was man ist, hat und kann. Ein daraus hervorgehendes und grundsätzlich auch benötigtes Werkschaffen leiste man, um wiederum etwas von aktuellem Wert zu eignen. So findet alles zu einem Bestand.

Das betrachtet er als den eigentlichen Vorgang einer Bewährung von sich. Ihn führt er gerne durch. Es ist damit ein Prozess der Menschwerdung für ihn verbunden, welchen er favorisiert und nun ableisten möchte. Während seiner bisherigen Lebenszeit ist es ihm zusehends etwas wichtiger erschienen, das endlich zu tun.

Menschlichkeit hat bei Schneider einen hohen Stellenwert. Sie ist im Grunde so bei ihm angesiedelt, dass er ihr zuweilen schon die eigene Begabung und die Förderlichkeit seines Tuns für seine eigenen Interessen nachzuordnen gewillt gewesen ist. An ihr hat er sich stets orientiert.

Blumen in einer Vase, Aquarell

Sprachgestaltung

Vermittlung als Aufgabenstellung

Ein etwas schwieriges Problem im Umgang mit der Natur eines Menschen ist jenes einer Vermittlung der Begebenheiten. Sie basieren auf den Gegebenheiten des Kosmos. Je eindeutiger das eigene Handeln und Sein ausgefallen sind, desto klarer erscheint uns der offensichtliche Widerspruch dazu, welcher durch den Habitus des Menschen bedingt wird.

Alle Schulung eines Menschen zielt auf eine Tauglichkeit seiner Dinge ab. Eine solche frühzeitig bei sich sicherzustellen kann und soll der Schlüssel zu einem erfüllten Leben sein.