Sprachgestaltung

Dokumentation

Zum Stil meiner Schriften

Eine Fragestellung, die mich schon lange bewegt, ist diejenige, wie ich meinen Schreibstil erklären kann. Dazu habe ich mir bereits mannigfach Gedanken gemacht, weiß sie aber kaum zu vereinheitlichen. Ich habe das Gegebene nicht einfach so zu erfassen gewusst, weil es in einer gewissen Weise von mir als etwas verstanden wird, was allumfassend sein muss, um wahr genannt werden zu können. Da bin ich zu begrenzt, um es in einem Aufwasch bereinigen zu können, was ich einmal dargestellt habe. Zudem sind meine Schriften engmaschig mit meiner Person verwoben. Darum muss ich achtgeben, wenn ich sie abändere. Ich möchte mich nicht grundlos dabei verloren haben, während ich sie bearbeite.

Einige wenige Ansätze gibt es jedoch, die für meine Art solche Texte zu erstellen, immer wieder aufs Neue relevant gewesen sind. Solche möchte ich jetzt hier zur Übersicht stichwortartig aufzählen.

  • Jeder Gedanke soll ein verwertbarer Gedanke sein. (Annahme des Gegebenen)

  • Zur Entwirrung eines Gefüges des eigenen Bedenkens verwerte man den jüngsten eigenen Gedanken direkt. (Unmittelbarkeit des Wahrgenommenen)

  • Man gewöhne sich an die vollständige Ausprägung der Formen. (Unabhängigkeit von nachgeordneten Handlungen)

  • Man verwerfe das Gegebene keineswegs, insofern man es als gegeben anerkennen kann, weil es so ist. (Erscheinungsweise einer Wahrheit)

  • Man verweigere sich gegenüber einer Verstellung jener Darstellung der Geschehnisse, wie sie gewesen sind. (Ordentlichkeit einer Sprachgestaltung)

  • Man bekenne sich zu demjenigen Guten, was man im Blick hat. (Bezug zur eigenen Empfindung)

  • Man spreche oder schweige konsequent, wie es einem selbst entsprochen hat. (Bewahrung des Habitus eines Menschen)

  • Man enthalte sich von einer Verfälschung jener Darstellung der eigenen Gemütslage. (Schlüssel zur Wahrheit)

Eine Abweichung von diesen wenigen Grundsätzen wird den Menschen auf Abwege führen. Dort angekommen, wo ein solcher Abweg hingeführt hat, verbleiben dem Menschen allein nur solche Aufgaben, die keine Erfüllung bewirken. Solche 'Nebenschauplätze' binden den Menschen an sich und beschäftigen ihn. Dabei vergeht seine Lebenszeit. Seine Kraft wird auf unrichtige Art von ihm gebraucht, egal was er auch tut. Wer das Grundsätzliche falsch gemacht hat, der kann seinen Fehler allein nur selten durch sein eigenes Verhalten ausgleichen.

Darum gilt es mir etwas, erneut zum Ausgangspunkt meines Wegs zurückzukehren. Um das dafür Erforderliche zu leisten, entleere ich mich. Ich entlade mich regelrecht. Dazu nehme ich das Gegebene hin. Ich erkenne es als Vorgabe an und verschaffe mir so einen Bezug zum Rahmen des für mich gültigen Daseins. Innerhalb eines solchen Gefüges bin ich erst dann geschützt, wenn der dafür gegebene Rahmen stabil gewesen ist. Aus diesem Grund habe ich ihn nicht über Gebühr angegriffen oder gar verletzt.

Um nun mit meinen Worten etwas Klarheit unter den Lesern der Seite zu stiften, gebe ich es Ihnen zur Kenntnis, dass ich als den wahren Rahmen für mich die gültige Ordnung angenommen habe. Ich befasse mich jedoch keineswegs mit ihrer Infragestellung. Auch denke ich mir keine Varianten von ihr aus. Ich nehme an, dass ich das Gegebene belassen darf und tue das bereitwillig so. Dadurch wird es für mich zu einer Vorgabe. So ist es vor langer Zeit geschehen. So ist es auch wahr gewesen. Alles, was danach in meinem Leben sich ereignet hat, steht in einem eindeutigen Bezug zu dieser Ausrichtung von mir.

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Eine Vereinfachung betreiben

Wer seine Gedanken beschaut hat, der möchte sie gerne belassen. Das denke ich mir so. Ich glaube, dass ich damit recht habe, weil der Mensch sich dazu aufgemacht hat, eine Bestätigung für sich zu finden. Das eigene Gut soll uns genügen. Wir sind keine Raubritter auf der Ebene der Gedanken gewesen. Vieles, was wir uns gedacht haben, hat in einem Bezug zu unserer Wahrnehmung gestanden. Das haben wir für gut befunden.

So prägt uns das Gegebene von zwei Seiten. Wir sind dabei das Halbzeug, welches zu einer Bearbeitung vorgesehen ist. Achten wir darauf, was mit uns geschieht. Bedenken wir uns gut.

Wir haben unseren Gedanken einen Sinn gegeben, indem wir sie angenommen haben. Dadurch verbessert sich einiges bei uns. Manches wird innerlich verschaltet, anderes kann aussortiert werden, weil sich unser Wesen stabilisiert hat. Dadurch ist vieles bei uns obsolet geworden.

Was uns verblieben ist, das hat zwei Pole. Der eine soll die innere Leere der Ordnung verkörpern, der andere das dazu entfernte Potential unserer Aufgabe, wie sie uns erschienen ist. Wir selbst fassen uns zu diesen zwei Polen als neutral auf. Da können wir sie beschauen, aber auch an uns vernehmen.

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Eine schlüssige Handlung favorisieren

Das Schöne am Leben möchten wir für uns finden, auf dass es wahr werde, dass wir daran teilhaben dürfen. Dazu begründen wir das eigene Dasein als Mensch auf unserem Wesen mit seinem Gemüt. Dadurch erhält unsere Verfassung vor uns ihr Gewicht und kann im Alltag berücksichtigt werden.

Was wir eingesetzt haben, das wirkt sich aus. Da erhalten wir es, wie es ist, und machen uns etwas daraus. So haben unsere Gedanken ihre Bedeutung erhalten, diese haben sie vornehmlich vor uns. Kein Wunder ist es gewesen, dass andere Leute es genauso getan haben. Da hat jeder sich selbst im Visier behalten und nimmt an den Geschehnissen seines Lebens als Person teil. Darauf baut das Netzwerk der sozialen Orientierung eines Menschen auf. Sie sehen wir als gegeben an und entsprechen ihr. Das haben wir bereits wahrgemacht. So haben wir einen Ausgangspunkt für uns gefunden, von dem aus wir das Gegebene festmachen können.

Da benennen wir es, wie es ist, und nehmen eine Vorstellung davon wahr. Es ist eine eigene Vision der Gegenwart eines Menschen. Das sollen wir selbst sein.

Dabei wirkt das Dasein im Kosmos sich auf den Menschen so aus, dass er es als Ego erfährt. Es ist also mit der Perspektive eines Subjekts versehen und hat sich darum auch so gestaltet. Um das eigene Erleben hinnehmen zu können, hat der Mensch eine gewisse Kraft zu eigen. Sie bezeichne ich in meinen Schriften als die 'Ichkraft'. Ein Wesen, das sich selbst zu berücksichtigen weiß, hat eine solche mit Sicherheit zu eigen. Dabei soll es keine Durchsetzungskraft sein, was damit von mir gemeint wird. Nein, es ist vielmehr die Begabung, welche man benötigt hat, um vorzukommen und gehört zu werden.

Da hat das Gute seine Eigenschaft erhalten und zu seiner Form gefunden. Ihre Wiedergabe soll erfolgen. Dabei soll sie unverfälscht bleiben, wie sie von sich aus ist. Darum hat das Gegebene einer Wahrheit entsprochen, weil es sich entsprochen hat, sobald es richtig aufgefasst worden ist.

Alles ist der Ordnung gemäß einzurichten oder es kommen daran Fehler vor. Da hat es jener Mensch gut, welcher alles und nichts in seinen Kosmos einzuordnen und diese Grenzmarkierungen des Gegebenen in Einheit mit sich zuzuordnen gewusst hat.

Idee

In einem Kosmos, welcher alles und nichts in vereinheitlichter Form beinhaltet, kommt das Gegebene in einem Zustand der Ordnung vor und ist von einer 'Wolke', die uns als Chaos erscheint, umgeben.

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Zugänglichkeit des Kosmos

Wir können uns dazu aufmachen, diese Welt zu bereisen oder gleich vor Ort zu bestehen versuchen. Dabei werden wir stets die Erfahrung machen, dass wir in der Welt leben, aber nicht von der Welt gewesen sind. Es besteht also ein Unterschied zwischen dem Menschen und seinem Lebensraum. Es besteht auch ein Unterschied zwischen dem Menschen und seiner Lebenszeit.

Da hat Mathias Schneider das Gegebene beschaut, es aber auch so belassen, wie es ihm erschienen ist. So hat er zu seinem Dasein einen eigenen Bezug gefunden. Es soll ein von Schwierigkeiten behaftetes Dasein sein, welches umso leichter zu führen sein wird, je deutlicher die Probleme davon sichtbar erscheinen und gelöst werden können. Dabei weiß Schneider es gut, dass man zwar verstanden werden kann, aber dass sich nichts an der eigenen Situation abändern lässt. Darum hat er sich dazu bekannt, was er hat. Das hat er vorgestellt und kundgetan.

Im Kosmos ist der Mensch ein Mensch und erscheint auch so. Wir sind im Kosmos gefangen, aber als Mensch dazu befähigt, ein eigenes Leben zu führen. Da malen wir mit dunkler Farbe manchen Schatten auf das Gesicht des Gegebenen und erfahren so dessen Tiefenwirkung bei uns. Mehr als sie hat das eigene Gut nicht ausgemacht. Selbst unser Leib ist nichts anderes als eine Hülle gewesen, die diesem Kosmos zugehört. Da ist er und sie, das Ganze und das Gegebene von gleicher Machart gewesen. So hat der Autor Schneider das gesehen und sich es zugestanden, davon zu sprechen.

Was er mit Worten kundgetan hat, das hat ihm entsprochen, nicht ohne dabei seiner Wahrnehmung gerecht zu sein. Mancher hat eine solche von ihm nicht anerkannt. Das hat er jedoch für sich so gesehen und es darum auch nicht zu verleugnen gewusst. Der Sachverhalt, was ihm zu eigen ist, ist für ihn unabänderlich gewesen. Da hat er zwar an sich lange Zeit kein gutes Haar gelassen und auch sehr an sich gezweifelt, aber das Gegebene hat sich nicht abgeändert.

Dokumentation

Eine regelrechte Wahnvorstellung durchschauen

Was dem Menschen zu eigen ist, das ist wahr. Das ihm zugängliche Wesen ist seine Person. Alles andere nimmt er erst durch sie wahr. Da ist es vermittelt worden und hat keinen echten Gehalt zu eigen. Das Objektiv einer Kamera macht es deutlich, wie unscharf das alles zu verstehen ist, wenn ein Mensch es auffassen möchte.

Da sollen die bekannten Eigenschaften des Gegebenen von uns belassen werden, wie sie sind. Was wir von uns aus verstanden haben, das haben wir wirklich verstanden. Alles andere ist denjenigen Dingen hinzugefügt worden, welche uns bedingen, ohne für sie von einem Rang zu sein. Darum könnten wir sie keineswegs uns zuordnen oder sie gar richtig gewichten. Eine Wissenschaft, die den Menschen aus dem Boot geworfen hat, ist kopflos gewesen.

Da hat man am Feststehenden gezweifelt. Der Zweifel ist in feststehende Worte gefasst worden, als ob er selbst das Firmament des Lebendigen sei. Ausgestattet mit den Glaubenssätzen der Wissenschaften hat man das bestehende Konstrukt einer Auffassung der Dinge eines Menschen zerlegt und letztlich sogar verloren. Jetzt haben wir die großartigsten Wissenschaften gefunden, aber keinen Bezug mehr zu uns selbst zu eigen.

Impuls

Ein gefestigtes Wesen

Es sollte nicht allein nur eine Rolle spielen, was Du hast, sondern es soll gerade das einen eigenen Rang für Dich haben, was Du daraus machst.

Dokumentation

Am Bedarf vorbei

Gegenseitige Zugeständnisse machen sich die Menschen allein nur dann, wenn sie etwas davon haben, das zu tun. Es möchte jeder einen guten Schnitt machen, was rechtens ist. Das möchte ich anerkennen und auch so dazu kommen, etwas für mich zu beanspruchen. Leer ausgehen dürfte auch ich nicht.

Impuls

Drang zum Lichten

Ein Mensch, welcher seine Hände nicht zu gebrauchen gewusst hat, ist mir zutiefst suspekt. Wer ein Dasein ohne Bezug zur eigenen Wahrnehmung und Tatkraft führt, der bräuchte nicht viel von mir zu erwarten.

Ein gutartiges Wesen ist einem Menschen vor allem dann eingegeben, wenn seine eigenen Dinge im Lot sind.

Impuls

Eine sich im Wandel befindliche Welt bedarf solcher Menschen, welche sie ordentlich aufzufassen vermögen. Eine Zeitschrift von Gestern, die bereits heute zu nichts mehr getaugt hat, sollte man darum gar nicht erst gelesen haben. Das zeigt die Erfahrung. Was stattdessen zu tun wäre, soll eine Schau des Gegebenen sein. Mit dessen Zuhilfenahme lässt sich eine Ordnung auffassen. Sie soll das Wesentliche für uns sein, wenn es um die Sicherstellung eigentlicher Fertigkeiten geht. Solcher bedürfen wir gewisslich. Das machen wir wahr.