Biographisches

Reflexion

Eine Beruhigung der Geschehnisse

Nach jeder Verrichtung einer Arbeit leiste man sich einen Moment des Nichttuns, also eine Pause. Jede Stunde eines Nichttuns schafft etwas Raum für Ruhe bei uns. Ruhe kann zu Erholung, Stille und Ausrichtung führen. Das wird uns einmal guttun. Haben wir dann erst einmal wieder ausreichend zu uns zurückgefunden, so werden wir von uns aus gerne wieder am eigentlichen Werk tätig sein. Da sind wir bald wieder rege und bringen etwas zu Wege. Solch ein Kreislauf ist der Lauf der Dinge für Schneider. An dessen Sinnhaftigkeit möchte er bereitwillig festhalten.

Idee

Bewahrung des Guten

Möglicherweise gibt es unterschiedliche Arten, seinen Lebensweg zu begehen. Ich kenne diese zwei Wege gut. Den einen erkenne ich, wenn ich mit etwas gescheitert bin. Dann habe ich nach einer Veränderung des Gegebenen gesucht. In allen anderen Fällen bleibe ich aber auf dem Weg der Bewährung. Auf ihm erhalte ich mir das, was ich schon habe.

Immer dann, wenn ich versagt habe, habe ich mich auf etwas besonnen, was ich aus besseren Tagen von mir noch kenne. So knüpft die eine Gangart immer wieder an die andere an. Des Lebens Lauf erkenne ich somit als einen Kreisweg, auf dem alles wiederkehrt, was mir willkommen ist.

Impuls

Raum fürs Eigentliche haben

Dankbar bin ich vor allem jenen Menschen geblieben, welche mir gegenüber immer wieder einmal mit Umsicht und Güte aufgetreten sind.

Eine eigentliche Verblendung hat von mir vor Jahren Besitz genommen und möchte aufgelöst werden. Das gehe ich bereitwillig an, weil es mein Lebensglück verbessert. Woher sie gerührt hat, dass wüsste ich nicht zu sagen. Aber ich habe es erkannt, dass sie mit einer 'Verklebung' des Geistes einhergegangen ist. Wegen ihr habe ich viele Erinnerungen an das Wesentliche meines Daseins nicht mehr abgerufen. So ist mein Schicksal hart zu mir geworden.

Der Umstand, dass ich so etwas wie das nun zu benennen vermag, verleiht mir eine gewisse Macht darüber, das erneut geradezurichten und in Ordnung zu bringen. Manches soll davon alsbald bereinigt sein, weil man es verstanden hat, wie es wahr ist. Da wird es wieder bekannt sein. Minutiös arbeite ich die Struktur meiner Gedanken und Ideen auf. Da werden sie erneut abrufbar sein und mich endlich wieder zu einem vollständig glücklichen Menschen machen können.

Reflexion

Vom Willen des Menschen

Sich zu eilen, sich aber nicht dabei zu hetzen; sich zu mäßigen, aber nicht faul dabei zu sein; etwas auszuführen, ohne anderes anzuprangern; etwas anzubringen, ohne dabei das eine festzunageln; nichts zu tun, ohne etwas ungeschehen dabei sein zu lassen, das wären schon einmal einige erste Ansätze für einen guten Weg.

Solche Wege durch Beispiele zu belegen, das hat Schneider in seiner Kartei 'Baukasten' getan. Das hat dieselben für ihn zuweilen schon gangbarer gemacht. Zumindest sind ihm manche davon besser klargeworden, als er etwas über sie ausgesagt hat. So hat er etwa dank seiner Schriften in einen regelrechten Austausch mit anderen Menschen über solche Inhalte treten können, wie sie hier zu finden sind.

Sprachgestaltung

Ein repetierendes Schreibverfahren

Der Autor hat sich die eigenen Werke im 'Baukasten' und 'Setzkasten' in den letzten Jahren wieder und wieder angesehen. Er betätigt sich dabei auch gestisch, während er das Geschaute mit anderen Erfahrungswerten abgleicht. Dabei arbeitet er diszipliniert eine etwas gewöhnlichere Variante der eigentlichen Tätigkeit von sich aus. Er schult so sein Wissen auf eine tiefschürfende Weise bei sich und findet somit zu seiner Ausrichtung.

Schneider erhofft es sich dabei, auch gutartige Wendungen eines nahenden Glückes zu erwirken. Das Seinige versucht er für die kommenden Zeiten etwas zu festigen. Er bindet darum seine Dinge nach und nach zu manchem festen Knoten und knüpft so das Weitere, was er bei sich bedacht hat, an etwas Bestehendes an. Einigermaßen einheitlich sollen seine Schriften derweil ausfallen.

Um das zu erreichen, stellt er es sicher, dass er in einer ordentlichen Weise mit einer guten Manier bei seinem Werkschaffen vorgeht. Eine gewisse Tragfähigkeit sollen die 'Gewebe' aus bekannten Worten und daraus hervorgehenden Schriften einmal erhalten. Eine Sinnhaftigkeit davon für den Autor soll gewahrt bleiben. Jene innerliche Stabilität des Ganzen stellt er sicher, wo er das kann. Dank mancher Benennung von etwas Gegebenem, wie sie dem System der 'Benennung und Zuordnung der Dinge' entspricht, ist ihm das möglich gewesen.

Es stellt sich bei Schneider da die Frage, ob eine Leserschaft das auch alles auffassen und zu etwas bereits Bekanntem zuordnen kann. Kennen die Menschen den 'Baukasten' oder die restliche Werkschau denn gut genug dazu? - Da der Autor das nicht wissen würde, erklärt er sich möglichst in knappen Worten. Er möchte Sie nicht durch Phrasen erzürnen und auch sonst nicht vor den Kopf gestoßen haben. Vielmehr möchte er den eigentlichen Vorgang einer Erstellung seiner Schriften Ihnen beispielhaft aufzeigen.

Wie geht der Autor also dabei vor, während er hieran sitzt und arbeitet? - Nun, er liest nahezu täglich etwas an seinen Schriften weiter. Das macht er schon seit vielen Jahren so. Währenddem er die Abfolge der Worte innerhalb der bereits gelesenen Texte untersucht, hat sich ihm die jeweilige Stärke oder Schwäche des Aufbaus seiner Dinge zeitweise verständlich aufgezeigt. Da hat ihm dann etwas dazu klar zu werden, was sich wohl umzusetzen lohnt. Unterdessen vergleicht er seine Texte anhand ihres Sprachflusses mit anderen, ihm bekannten und erinnerbaren Schriften anderer Autoren.

Das verhilft ihm zu einem sinnlichen Erfahren seiner Stärken und Schwächen als Autor. Die damit verbundenen Kenntnisse weiß er hernach einigermaßen gut zu gewichten. Er hat so zeitweise schon manche Gelegenheit dazu erhalten, um etwas davon wieder geradezurichten, was ihm vormals noch nicht so gut gelungen ist. Was er da alles bereits geschöpft hat, das passt er auch weiterhin jenen wirklichen Gegebenheiten seines Daseins an, um einmal etwas von einer passablen Wertigkeit zu erhalten. Der hier dargestellte Stoff verdichtet sich derweil durchs Weben in einer solchen Weise, wie das gut für eine solche Sache möglich ist. Davon profitiert die Bildung seiner Werkschau in nicht unerheblichem Umfang. Ein solcher Prozess stellt bereits eine tragfähige Konstante in Schneiders Leben dar.

Derweil ist es jetzt schon wahr, dass Schneider erfreut über eine zeitweilige Annahme seiner Dinge in dessen privaten Umfeld ist. Auf dem Weg eines Schreibers befindet er sich auch weiterhin. Das Begehen des Pfades soll ihm zur Findung von eigenen Werken dienlich sein.

Dokumentation

Impression

Mathias Schneider ist der Autor der Kartei 'Baukasten'. Was ihm von seinem Kunstschaffen und Dasein bereits klargeworden ist, das hat er mit seinen Schriften einmal benannt. Das so Entstandene hat er hernach wiederum aus unterschiedlichen Positionen betrachtet. Dazu hat er zuweilen auch den Arbeitsort gewechselt. In unterschiedlichen Umgebungen hat er dann seine Schriften gelesen. So hat ihm das hier vorhandene Gut nach und nach auch aus mancher anderen Perspektive eingeleuchtet. Dabei hat er manche Einsicht gewonnen.

Manches hat darum einen etwas anderen Anschein erhalten. Ihn hat er als eine Facette seiner Wahrnehmung aufgefasst, verstanden und seine Schlüsse daraus gezogen, dass er vorgekommen ist. So hat Schneider dank des Lesens der eigenen Schriften bald schon etwas dazu erfahren, wer er ist und was ihn ausmacht.

Geschichte

Dasein

Nach einer großartigen Kindheit hat Schneider in seiner Jugendzeit manchen Niedergang seiner eigentlichen Dinge erfahren. Das hat er so nicht gelten lassen wollen und darum nach Wegen für sich gesucht, um in der Welt als Mensch mit allem, was da dazugehört, einmal zu bestehen. Dabei ist er zeitweise arg ins Abseits gedrängt worden.

Aus einem solchen hat er sich hernach mehrfach zu befreien versucht und das auch einige Zeit lang gut gekonnt. Doch immer wieder hat eine Änderung der Konstellation seiner Dinge etwas dazu getan, ihn daran zu hindern, sich in einer guten Situation stärker oder gar eingehend zu festigen.

Ausgehend von einer dazu passenden Lebensgeschichte hat er es sich im Winter 2004/ 2005 auf die Fahnen geschrieben, dass er sich 'bewahren und bewähren' möchte während seines Daseins. Später dann ist eine Varianz davon, welche er als ein 'Fördern und Fordern' verstanden hat, da noch hinzugekommen und hat ihm bei der Strukturierung der seinigen Dinge wirklich etwas weitergeholfen.

Was heute wahr und gegeben ist für Schneider, das kann man dank seiner Werke ersehen. Entscheidend für Schneiders Geschicke ist es da, dass er auf seine eigentliche Geschichte im Leben immer wieder einmal Bezug zu nehmen und sie fortzusetzen, auch fortzuschreiben bereit sein wird.

Phänomenales

Der Begriff der Struktur und sein Erscheinen

Ausgehend von einer eigentlich allein nur in Teilbereichen als beliebig aufzufassenden Situation hat der Mensch die Aufgabe erhalten, das Vorgegebene für sich anzuerkennen. Mit solch einer Kenntnis des Möglichen soll er zu bestehen versuchen. Dazu kann er sich prüfen und so das Seinige etwas festmachen. Seine Lebenslage wird es wahrscheinlich mit sich bringen, dass die Lösung der bestehenden Probleme in der Auflösung einer Beliebigkeit der eigentlichen Dinge zu finden ist.

Eine solche Erkenntnis ist ihrem Wesen nach dem Autor Schneider zugänglich. Ausgehend von diesem Ansatz hat er das Seinige benannt und so dafür gesorgt, dass es hier erscheint, was er dazu zu sagen hat. Mal um Mal hat der Autor die Worte eingelesen, sie erneut in einer etwas brauchbareren Weise gefügt und so das alles zu einem Geflecht aus eigenen Schriften verbinden können. Seine Sachen sollen einmal gut vor anderen Leuten bestehen. Eine Beliebigkeit des Gegebenen hat er da mit Fug und Recht nicht anerkannt, sondern einen solchen Zustand als überflüssig und falsch, ja sogar als aufgrund einer verkehrten Art der Dinge entstanden angesehen.

Dank einer Einbindung von weiteren Vokabeln in sein Werk, bestehend aus einzelnen Aphorismen, ist etwas bei ihm gediehen. So hat er nach und nach kleine, aber eigentliche Bastionen mit Worten zu seinem eigenen Schutz errichtet. Sie verhelfen ihm zu einem etwas ruhigeren Dasein. Es ist so wahr, dass er jetzt endlich Zeit dafür findet, um das eigentliche Brachland in seiner Umgebung zu kultivieren. Das Dasein und der Habitus von Schneider sind dadurch verbessert worden, dass er das bereits ein Stück weit geschafft hat. Das dabei Erreichte hat ihn jetzt schon mit etwas ausgestattet, dessen er wirklich bedarf.

Das wird von nun an sein Ausgangspunkt sein. Das Gesamte davon bringt etwas für ihn mit sich. So ist nach und nach endlich das Wesen seiner eigenen Dinge klar vernehmbar erschienen. Den Gehalt davon schaut er sich fortwährend an und lernt so etwas. Er hat auf diese Weise zu einem richtiggehenden Modus des Arbeitens gefunden. Er ist es, welcher es ihm ermöglicht hat eigene Werke zu gestalten. Das ist ein Modus, welcher ihm endlich dazu verhilft, das Gegebene aufzubereiten. Schneider leistet da manches Gute ab.

Währenddem er sich die Sachen wieder und wieder anschaut, kommen ihm Gedanken und Ideen dazu ein. Da kann er seine Innenwelt damit ausstatten und bebildern, was er dabei an sich dazu vorfindet. Was er gestaltet hat, das verschafft ihm manchen Eindruck von der Welt und seinen Dingen in ihrem Widerschein. So lassen sich die Belange seines Lebens zusehends besser von ihm klären.

Auf die Weise macht Schneider seine 'Hausaufgaben'. Das dabei Gelernte versucht er hernach eingehend bei Werke umzusetzen. Den Vorgang setzt er bis hin zur Gewinnung eines Verständnisses für die Methode einer Mnemonik fort. Davon verspricht er sich viel. Es soll ihm so einmal die Güte seiner eigentlichen Erinnerungen an sein bisheriges Dasein klarwerden.

Sein Vorgehen dabei ist einfach. Es schult auch seine Kognition. Beide Sachen, die Kognition und die Mnemonik möchte er im Alltag anwenden. Das damit Verbundene bereitet er vor und übt auch etwas dazu ein. Das ist ihm inzwischen zu einer lieben Pflicht geworden.

Das überschüssige Potential der eigenen Dinge verringert sich dabei nach und nach bei Schneider etwas. Das übervolle Fass hat sich endlich zu leeren begonnen. Die Gefahren für ihn in seinem Dasein sollen darum ebenfalls kleiner werden. Manches bringt er also an. Das Gefälle seines Wesens führt zeitweise zwar leider noch immer zuweilen zu einer überschäumenden Art des Autors, aber das hat er zusehends besser bei sich in den Griff bekommen. Er hat das hier jetzt einmal kurz umrissen, um es für sich zu späteren Zeiten wiederum festmachen zu können, was das für ihn und sein Lebensglück bedeutet.

Dokumentation

'Art-Trash' als Motivation zu einem Dasein

Ohne dabei auf seine eigentliche Beschäftigung verzichten zu wollen, setzt sich Schneider manchmal etwas herab. Die Aktivität als 'Art-Trash' Künstler betreibt er gerne auf eine solche Weise, da es ihm bereits gut damit ergeht.

Er möchte die Menschen allesamt als gleichwertig und auch in gleicher Weise bedingt wahrnehmen und das auch so tun dürfen. Da spricht er manchmal auch mit Freunden von sich darüber. Schneiders Meinung ist einfacher Natur. Jeder habe das gleiche Recht bezogen auf diese Sache. Er möchte Ihnen in keinem falschen Licht erscheinen. Niemand soll sich wegen ihm über Gebühr gestört fühlen müssen. Es soll vielmehr einmal wahr sein, dass Schneider das Seinige in einer verträglichen Weise schöpft, so etwas tun kann, es aber auch tun wird.

Zugegeben, mancher Satz aus seiner Feder ist in einer etwas vertrackten Weise aufgeschrieben worden. Das hat (auch) den Autor dann etwas verwirrt. Trotzdem wird etwas davon gut zu verstehen sein, was er schreibt.

Schneider hat sich bei Werke gefestigt. Er hat sich den eigentlichen Begebenheiten seines Daseins dabei umfassend zugewendet. Obwohl seine Texte oftmals etwas Triviales beschrieben haben, tragen sie einen besonderen Wert an sich, wie er findet.

Dokumentation

Quellen meiner Inspiration

Orientiert habe ich mich bei der Darstellung des mir Bekannten an den eigentlich nicht durch mich nachahmbaren Schriften in meiner Bibliothek. So habe ich manche schöne Arbeit anderer Autoren gelesen und das Nötigste dazu vielleicht bei mir bedacht.

Ich habe mich, was den Verlauf der Worte in meinen Schriften betrifft, etwas an einer deutschsprachigen Übersetzung des Mahabharata ausgerichtet, da sie inhaltsreich und schön ist. Das Mahabharata ist ein indisches Epos, welches ein hohes Ansehen innerhalb der Weltliteratur genießt. Darüber hinaus versuche ich es, getreu einer Empfehlung von A. Crowley, einem englischen Autor und Esoteriker des 20. Jahrhunderts meine Schriften um faktisch richtige Anteile anzureichern. Das mache ich so, auf dass sie weniger fiktiv ausfallen und besser zu verstehen sind. Das führe ich bis hin zu einer Integration jener trivialen Gegebenheiten des Daseins von mir in den Schriften aus. Solche Sachverhalte bestimme ich und setze sie in meinen Texten zu einem Flechtwerk zusammen. So ist einmal jenes Grundgitter meiner Überlegungen entstanden. Eine Voraussetzung dafür ist es jedoch gewesen, dass die Ideen bei mir im eigenen Bedenken wirklich zuvor einmal aufgekommen sind. Dann habe ich sie hernach auch wieder aufgreifen wollen. Dazu habe ich sie niedergeschrieben und mich danach ausgerichtet, was dabei für mich entstanden ist. Schlussendlich ist der 'Baukasten' dann zu einem solchen Flechtwerk geworden, wie Sie es hier nun auffinden können. Im Grunde wird es ein mehr oder minder sauber gearbeiteter Flickenteppich sein.

Das gesamte Werk soll eines sein, welches mich in der richtigen Verwendung von solchen Vokabeln, wie ich sie hier und dort angeführt habe, üben soll. Da habe ich manches sprachliche Beispiel dafür geschaffen, wie etwas bei mir zustandekommt. Das versuche ich durch eine Einbindung jener von mir im Alltag gebrauchten Worte mit sprachlich richtig ausgeführten Sequenzen entsprechend wirklicher Gegebenheiten zu verwirklichen. Dabei soll ein an mir verinnerlichter Raum des Bedenkens klar für Sie ersichtlich sein, welchen ich als meine Matrix bezeichnen möchte. Ein solcher soll verständlicherweise zu betreten und auch zu begehen sein, wenn man einmal den Zugang dazu gefunden hat. Dadurch wird es ein eigener Raum sein, wie er bei jedem vorkommen kann.

Gemäß einer inneren Bebilderung des Menschen soll der Raum ausgestattet sein und auch so vorkommen, ja, bei uns auftauchen. Dann, wenn wir ihn endlich bei uns zu erschauen gewusst haben, wird etwas davon zu vernehmen sein, was uns ausmacht.

So schöpfe ich das alles im Sinne einer eigentlichen Findung von mir selbst, wie auch zu einer Vorbereitung meiner Werke. Der Umstand, dass es mir bereits auf eine solche Weise gelungen ist, meine eigene Ausstattung nachhaltig zu verbessern, sollte nicht im Widerspruch dazu stehen, was damit gesagt ist.

Sprachgestaltung

Artefakte

Gar vieles habe ich bereits zu meinem Werkschaffen aufgeschrieben. Ich stelle das alles so dar, wie es mir gerade in den Sinn gekommen ist. Ich bemühe mich sehr um eine Auswahl der dafür richtigen Worte. Das hier Dargestellte soll Eigenschaften und Merkmale von mir aufzeigen, wie ich sie an mir trage. Auch manches Artefakt wird daran zu finden sein, welches mein Werkschaffen als mein persönliches für die Kundigen kennzeichnen kann.

Das Alles lasse ich zu und stelle es wiederum so dar, wie es für mich wirklich zu erkennen sein wird. So möchte ich das Meinige als etwas Gutes zur Sprache bringen. Es wird sich da wahrscheinlich einmal zeigen, ob das Werk auch von anderen Leuten so anerkannt wird, wie es erscheint. Im Grunde will das alles hier von Ihnen einmal angenommen, aber auch meiner Person zugeordnet und so als Ganzes verstanden werden.

Mir bedeutet meine Arbeit am 'Baukasten' viel. Darum bin ich um eine gute Form bei der Beschreibung der Sachverhalte meines Daseins bemüht, wie sie damit einhergehen. Zumindest eine gewisse Art der Schlüssigkeit davon, was ich da dargestellt habe, soll einmal gegeben sein.

Jene Struktur meiner Gedanken und Ideen soll Ihnen anhand meiner Texte in einer für den Alltag tauglichen Sprache klar vernehmbar vor Augen treten. Ich zeige die Eigenschaften meiner Person jetzt hier bereitwillig, aber mit Vorsicht auf. Das mir davon schon Bekannte ordne ich dem vorhandenen Text dort, wo das geht, zu und füge so meine Dinge als ein Gesamtes im Ganzen.

So ist etwas entstanden. Das möchte gesehen und gehört werden. Jene damit einhergehenden Worte sind es, welche den Bestand meiner Dinge ausmachen sollen. Dank einer Kenntnis davon, was ich bereits getan habe, erhalte ich manches Vermögen zu einem Besprechen und Beschreiben des mir Eingegebenen. Es ertüchtigt mich zusehends etwas, dass ich mich damit auseinandersetze, was ich da bereits geschaffen habe. Das bringe ich in Form. Die Fragestellung, wie das geht, was ich da tue, besteht unterdessen bei mir fort und wird weiterhin von mir genauer geklärt. Das aber wird einige Zeit in Anspruch nehmen.

Jene von mir bereits aufgeschriebenen Sprüche und die eigenen Gedanken dazu haben sich zuweilen von manchen eigentlichen Ideen jener mir bekannten Mitmenschen entsprechend derer Worte ableiten lassen. Manches wird da von mir mittels solcher Gespräche aufbereitet, wie ich sie mit Freunden führe, und ist mir darum bekannt geworden. Solche Reflexionen stellen eine echte Basis für mein Bedenken dar. Sie machen es aus, was bei mir im Geiste zündet. Im Nachgang setze ich solche Diskussionen dann als einen inneren Dialog fort und kann so auch das Weitergehende als Vorstellung beackern.

Eine Aufbereitung des Ganzen erfolgt zuweilen in der Form einer monologisch durchgeführten Studie. Einfache Worte sollen es sein, welche dabei von mir an- und ausgesprochen werden. Mit Zuhilfenahme der eigenen Gedanken und deren Wiedergabe bei Protokollen davon, was ich mir gedacht habe, erscheinen dann meine Momente der Sprachgestaltung und wollen als Text erhalten werden. Ich bestimme das für sie, indem ich etwas dazu in Dateien niederschreibe und so das Wesentliche daran ausarbeite, was mich ausmacht. Erst wegen einer Assemblage der Studien in den Wikis entstehen höhere Formen der Struktur bei mir und bereichern mein Denken.

Es ergibt sich unterdessen bei Werke manche Rekursion für mich. Da könnte ich das Bestehende nicht mehr gänzlich überblicken. Dann gehe ich das Gesamte erneut durch. Damit verbunden ist zuweilen ein Einfädeln meiner aktuellen Gedanken als weitere Ansätze des eigenen Wirkens in die bereits bestehende Textstruktur. So wachsen die Schriften an und ich gewinne etwas dazu. Die Fragestellung, wie ich zu meinen Gedanken und Ideen gekommen bin, soll hiermit beantwortet sein. Der Umstand, dass ich so tief in mein Wesen vorgedrungen bin, um auch solche Gedanken zu klären, sollte für Sie als Leser nichts Unerhebliches sein. Es ist wirklich wahr, dass ich manche der ursächlichen Gründe meines Wirkens bereits hier benannt habe. Entscheidend für das Verständnis davon sollen gerade auch jene mit ihnen verbundenen Aussagen zu meinem Dasein sein. Was davon jetzt besser festgemacht werden kann, das habe ich in die Schriften einzuflechten.

Alles das soll einmal gut und richtig getreu seiner wahren Natur bei mir ausgeprägt sein. Dazu erstelle ich mein Werk. Darauf möchte ich mich vorbereiten. Im Nachgang möchte ich es aufbereiten. Dazu kann hier das Gegebene dargestellt werden und vorkommen. Dadurch zeige ich es auf, was mich ausmacht.

So etwas habe ich geschafft. Dazu stehe ich. Das bewirke ich, damit es endlich bewahrt werden kann. Solch ein einfaches Gut wird schließlich gerne von manchem als überflüssig angesehen, was es freilich für mich nicht zu sein bräuchte.

Idee

Mit einem kleinen Wunsche

Schneider hat mehrfach bei Wettbewerben im Schachspielen die Erfahrung gemacht, dass er kein Gewinner per se ist. Oftmals, zumeist wenn er es meint, dass er sich bei einem Turnierspiel auf der Straße des Glückes befindet, hat ihn die eigentliche Konzentration verlassen. Dann hat er sich zwar bereits während solcher Spiele siegesgewiss gegeben, ist aber im weiteren Verlauf derselben sehr unvorsichtig vorgegangen. Da wird es allein nur mehr eine Sache des Glücks sein, ob ein solches überhaupt noch gewonnen werden kann.

Der Autor weiß um die Schwäche von sich bereits einigermaßen gut Bescheid. Er kennt sich diesbezüglich schon gut mit seinem Menschendasein aus. Er gewinnt fast kaum ein Spiel, wenn er sich allzu früh als der Gewinner desselben vorkommt. Solch ein Spiel ist dann fade. Der Verlust solcher Partien ist da vorprogrammiert. So würde das nichts Gutes sein, weil auf diese Weise Schneiders Stärke nicht zum Tragen gekommen ist.

Sprachgestaltung

Ein instruktiver Schreibstil

Mathias Schneider wendet bei seinen Verlautbarungen und Reden häufig einen solchen Schreibstil an, der klare Aussagen und verständliche Hinweise bevorzugt. Er möchte es also anerkennen, dass sein Schreibstil zeitweise instruktiv, also die Dinge bestimmend ist.

Aus welchem Grund ist es so, dass der Autor dieser Schriften das so deutlich ausdrückt? - Nun, es wäre zu sagen, dass er seine Dinge getreu seiner Richtlinien dafür benennt. Solche hat er einmal für sich und sein Werkschaffen aufgestellt. Sein System zur Findung solcher Worte bei Gedankenprotokollen ist das einer 'Benennung der Dinge'. Das soll der Grund sein, warum er seine Schriften und Werke so abbildet.

Da gibt es für Schneider keinen Zweifel über die jeweilige Sache, wenn sie trivialer Natur ist. Dann kann sie von ihm gut beschrieben werden. Getreu einer solchen Idee hat er sein Augenmerk auf eine Einfachheit seiner Gedanken und Ideen gelegt. Die dazu ausgesprochenen und aufgeschriebenen Worte sollen genügen.

Sprachgestaltung

Einen eigenen Bezug aufrechterhalten

Primär ist es eine Sache des Menschen, sich in Bezug zu seinen Mitmenschen zu setzen. So allein wir auch auf der Welt eigentlich sind, so umkehrbar wird doch dieser Zustand sein.

Da gibt es für Schneider manchen Grund, um sich ein Netzwerk bestehend aus sprachlichen Verflechtungen einzurichten, durch welches er einen eigenen Bezug zu seinen Mitmenschen aufbauen kann. Das macht er faktisch so, wie er das gerne möchte. Er strebt dabei nach einem Bestand der ihm vorgegebenen Dinge, weil sie die Sachverhalte des Daseins zu klären helfen.

Er sucht die mit ihm befreundeten Menschen zeitweise persönlich auf und bespricht das tatsächliche Dasein, die Ziele wie auch die begangenen Wege mit ihnen. Das hat seine Situation in einem nicht unerheblichen Maße gefestigt.

Phänomenales

Konsistenz der Gedanken

Auf seinem Weg der 'Bewahrung und Bewährung' hat Schneider es sich zur grundsätzlichen Aufgabe gemacht, die Integrität seiner Person sicherzustellen. Aufgrund gewisser Vorkommnisse in seinem Dasein ist das ihm jedoch lange Zeit nicht möglich gewesen, eine solche aufrecht zu erhalten. Da hat er bald manches Gute eingebüßt.

Geschichte

Gegebenheiten

Wenn der Autor des Wikis rückblickend die Dinge seines eigenen Daseins betrachtet, dann kann er erkennen, dass es da Phasen größerer und geringerer Abhängigkeit von seiner Umgebung gegeben hat. Diese bedeuten etwas, was sein Werkschaffen bedingt.

Zuweilen hat dieses Dasein es ihm nicht gar so leichtgemacht, sein Lebensglück für sich zu bestimmen. Mitunter ist er sogar in manche Schieflage mit seinen Dingen geraten. Immer wieder hat er sich davon zu befreien versucht, das aber nicht jederzeit sofort gekonnt. Heutzutage geht Schneider darum von der einfachen Annahme aus, dass seine Geschichte etwas Wahres über dieses Leben und dessen Wertigkeit auch für andere Menschen aussagt. Darum bespricht er solche Dinge so eingehend.

Mit eigenen Worten arbeitet er das Dasein von sich mehr oder minder genau daraufeingehend auf. Er wendet dazu jenen Trick an, dass er auf sein Kunstschaffen bei der Darstellung der Dinge Bezug nimmt. So hat er es im Laufe der Zeit geschafft, etwas von einer substantiellen Bedeutung für sich hier darzustellen. Das macht er so, ohne dabei zu sehr aus dem Nähkästchen zu plaudern.

Er bewahrt sich derweil das eigene Gut, welches er einmal erworben oder für sich von anderen erhalten hat. Er bezieht sich bei der Darstellung der Dinge in seinen Schriften auf beide Quellen, weil sie ihm gegeben sind. Das Gut und dessen Erwerb werden gleichermaßen von ihm behandelt. Auch eine Bewahrung derselben wird berücksichtigt und angesprochen. So stellt er seine Dinge dar. Dazu hat er eigene Techniken der Sprachgestaltung entwickelt.

So hat er bereits manches Gebiet für sich gefunden, über welches er etwas mit seinen eigenen Textwerken aussagen möchte. Das hat er ausführlich in manchem eigenen Werk getan. Das sind allesamt Wikis, wie sie im 'Baukasten' enthalten sind. Dabei ist etwas entstanden, was er heutzutage als seine eigentliche Basis für das Dasein erkennt. Diese Sache ist es, welche seinen Fundus erst aufgezeigt und dann zu einem Gefüge verwandelt hat. So hat überhaupt erst das Gesamte hier entstehen können.

Zunehmend ist er heutzutage in der Lage dazu, seine eigenen Reflexionen gedanklicher Art zu dieser Sache auch sprachlich zu erfassen und darzustellen. Da schreibt er dann manches mit 'Gedankenprotokollen' in roher Weise auf. Nachträglich versucht er es dann, jene dabei entstandenen Schriften zu bereinigen und zu berichtigen. Das macht er, sobald er den ersten Fehler daran auffindet. Mitunter braucht er aber viel Zeit dazu, um das Material zu sichten.

Schneider richtet seine eigenen Dinge also endlich her. Die Sachverhalte seines Daseins als Kunstschaffender möchte er einmal genauso mit wahren Worten benennen, wie er auch das Werkschaffen von sich zur Sprache bringen möchte. Er schreibt das alles gut vernehmbar auf, um die Schriften dann wiederum zur Kenntnis zu nehmen. Ja, er feilt diese Kleinode regelrecht aus. Dazu hat er bereits ausreichend viel Rohmaterial für sich zur Verfügung, um noch lange so arbeiten zu können.

Der Autor ist nach und nach durch diese Dinge etwas unabhängiger von den Medien anderer Leute geworden. Auch hat er den eigenen Fundus zur Bebilderung seiner Innenwelt gut gebrauchen können. Es greift so manches davon bei ihm und macht ihm etwas zu seiner Person und deren Vorkommen klar.

Solch eine Unabhängigkeit von den Werken anderer Menschen hat ihm schon manches möglich gemacht. Schneider demokratisiert sein eigenes Kunstschaffen unterdessen stark. Er betrachtet es als zu jeder anderen Form des Arbeitens gleichwertig. Er bezeichnet sich darum absichtlich als 'Art-Trash'-Aktivist, weil er so damit bestehen kann, was es ausmacht. Was er da bereits geschafft hat, das werden andere auch einmal tun können. Es soll etwas Mögliches für einen Menschen sein, für das es manche Gelegenheit gibt.

Idee

Zustände und Wegmarken

Viele Situationen meines Lebens haben auf Dauer keinen Bestand gehabt. Es ist schier nicht möglich gewesen, eine gewisse Ausrichtung ständig beizubehalten. Da habe ich mich von ihr wieder freigemacht. Als Konsequenz davon habe ich Erleichterung erfahren.

Als praxisorientierter Mensch studiere ich die Möglichkeiten intensiver Einflussnahmen auf mich. Da wiederhole ich zu manchem Moment eine bereits einstudierte Handlung, getreu den Möglichkeiten der inneren Alchemie mache ich das. So führe ich zeitweise vollständige Handlungen durch, um mein Spektrum an menschlichen Empfindungen besser auszuschöpfen. Da halte ich inne dabei, zuweilen spreche ich auch davon mit den Menschen meines direkten Umfelds. Das ergibt manche Konsequenz. Doch nach einer Phase der Verbesserung tritt durch dasselbe Moment auch einmal eine Phase der Verschlechterung meines Befindens ein. Dann stoppe ich das Procedere und ändere meine innere Ausrichtung.

Da kann ich mein Verhalten variieren. Ich weiß es bereits gut, dass mein eigener Antrieb darauf aufbaut. Wenn ich immer allein nur eine Sache tue, wird das wie ein gerader Weg sein, der irgendwann auch einmal zu Ende sein muss. Das kann man verstehen, schließlich wird das doch für die uns umgebende Räumlichkeit so gelten. Da sind Abgründe und Wände, welche Widerstand bieten oder uns ins Fallen bringen. Solche Schwellen kann man verspüren.

Über sie bin ich in der Regel nicht hinweggegangen. Darum ist es mir lieber, mein Verhalten umzustellen und nicht einfach nur die Gangart zu variieren. So komme ich zu der Idee, dass auch die innerlichen, mit Gedanke und Idee verbundenen Prozesse den gleichen Gesetzmäßigkeiten unterworfen sind, wie das bei der äußerlichen Natur gegeben ist. Also suche ich nach den wahren Wegmarken, den Endpunkten und Ansätzen für eine rechtzeitige Neubestimmung der Erforderlichkeiten.

So kann ich den physikalischen Kreisweg begehen, wird er auch noch so wirr erscheinen. Im Grunde erhält mir das mein Wesen. Seine Stabilität kann ich so sicherstellen.

Getreu der Lehre von den Gegensätzen, welche paarweise auftreten, kann man bereits im Vorfeld erahnen, was kommen wird. Wer sich immerzu mit etwas erfüllt, der muss auch einmal das Gewonnene zu halten wissen. Möchte er es wieder erfahren, wie er sich erfüllen kann, hat er das zuvor Gewonnene abzugeben. Dazu muss er es loslassen. Das alles in die richtige Reihung zu bringen, soll uns zu unserem Antrieb verhelfen. Darum wird es klar zu definieren sein, was hilft und was das nicht tun würde. Dadurch wird es bestimmt, das Ergebnis ist die resultierende Konsequenz, eine Erhaltung unseres Befindens soll das sein.

Gedanke

Infiltration und Freiheit von ihr

Die im 'Baukasten' enthaltenen Wikis ergeben gemeinsam mit dem 'Setzkasten' das Labyrinth einer Ausgestaltung meiner eigenen Gedanken und Ideen zum Dasein als Mensch. Die Tatsache, dass ich es darstelle, was mich ausmacht, soll es zudem indirekt belegen, was mich nicht ausgemacht hat. So etwas würde daran nicht vorkommen.

Meine Schriften dienen mir dazu, es herauszustellen, was mich im Dasein als Mensch bedingt. Dazu habe ich sie einmal erstellt. Nun filtere ich das gegebene Wort und erkläre mich dazu, was es bedeutet. Da erkenne ich so manches auf eine wahre Weise. So vermag ich es, die Sachverhalte meines Lebens zu initiieren.

Die Fragestellung besteht fort, welchen Nutzen mir das einbringt. Das soll in gewissen, aber regelmäßigen Abständen von mir geprüft werden. Gerade möchte ich es feststellen, wie es ist. Aufrecht soll mein Wort dazu sein. Doch Eile mit Weile, Mut mit Gehalt, Recht mit Ordnung sollen wir dafür walten lassen. Was auch immer gesagt gehört, es soll uns dazu ausbilden, das Herz am rechten Fleck zu vernehmen. Lokalisieren wir es erst einmal dort, wo es eh wäre, erkennen wir es auch bald, was uns ausmacht. Da können wir bei Lichtschein bestehen und würden auch im Dunkel der Nacht nicht verlorengehen.