Ein Ausgangspunkt

Phänomenales

Eine Einsicht gewinnen

Wer aus Büchern gelernt hat, was er weiß, dazu aber das Feuer nicht kennengelernt haben würde, was kann der schon von diesem Dasein wissen? - Ihm werden doch schlichtweg die Kenntnisse zu solchen Begebenheiten fehlen, welche notwendig sind, um die wahre Natur der Dinge einmal zu verstehen.

Gartenblumen, Photographie, CGP

Sprachgestaltung

Ein Werk schaffen

Schneider hat nach vielen Jahren des Lernens von eigentlich für ihn unerheblichen Dingen erkannt, dass es das Werk ist, was ihn so stark in seinem Dasein bedingt. Einem solchen wendet er sich von nun an vornehmlich zu. Dazu benötigt er manches eigene Gut. Solche Dinge, wie sie für ihn richtig sind, möchte er dabei zu Wege bringen.

Als der Autor einiger Wikis und als der Maler mancher Bilder möchte er vor Ihnen bestehen. Alles, was er einmal angepackt hat, möchte er zu etwas machen, für was ein gewisser Bedarf unter den Menschen besteht. Er möchte seine Werke mit Ihnen teilen. Dazu hat er sie vormals hergestellt. Darum zeigt er sie vor. Manches hat er dazu bereits aufgeschrieben oder ausgesprochen, was das ergänzt. Das soll Ihnen etwas zu seiner Person und deren Wirken klarmachen. Es ist ihm dabei um eine ruhige Darstellung solcher Dinge gegangen, wie er sie hergestellt hat.

Manche Lücke und mancher Bruch jener Schlüssigkeit der Gesamtschau seiner Werke in 'Baukasten' und 'Setzkasten' ist dieser leider noch immer eingeschrieben. Nicht jeder würde das alles in gleichartiger Weise auffassen wollen oder können, was Schneider sich vorgestellt hat. Aber seine Werke werden zunehmend konsistenter.

So soll es wahr sein, dass er sich darum bemüht hat, Ihnen den Grund seines schöpferischen Wirkens darzulegen und etwas vom Wert der hier besprochenen Dinge nahezubringen. Er möchte von Ihnen dabei richtig verstanden werden. Überflüssig sind die eigenen Dinge für Schneider keineswegs gewesen. Er hat sie mit guter Absicht auf jene Art bereitgestellt, wie sie da aktuell in seiner Werkschau erscheinen.

Schneider weiß um die eigentlichen Begrenzungen von sich einigermaßen gut Bescheid. Das Verhalten der Menschen gegenüber einem Kunstschaffenden wie ihm ist teilweise ungeklärt für ihn. Bisweilen ist manches davon rätselhaft für den Autor gewesen. Die Leute im eigenen Umfeld geben sich manchmal als Kenner der Begebenheiten aus, wenn sie etwas dazu sagen, was er gemacht hat. Auch wenn so etwas auf Schneider denkwürdig wirkt, gibt er es Ihnen hiermit preis, dass er ein solches Gebärden zuweilen schon als unschlüssig, ja als übertrieben befunden hat. Welche Blöße sich die Menschen doch dadurch zuweilen schon gegeben haben, dass sie sich so sehr versteigen.

Um daran zu erinnern, dass es im Grunde auch einfacher geht, stellt Schneider seine Dinge in den Lichtkegel des 'Art-Trash' und schöpft so etwas, was diese Bezeichnung auch zurecht verdient hat. Als der Werktätige, welcher nicht nachgefragte Leistungen erbracht hat, glaubt er an die Berechtigung zu einem solchen Handeln.

Der Autor greift das im Alltag seines Daseins Erfahrene in seiner Werkschau auf und ist darum ein einfacher Zeitzeuge der Gegenwart des angehenden dritten Jahrtausends nach Christi Geburt. Als solcher möchte er von Ihnen angehört werden. Schließlich hat er etwas geschaffen, was aufgezeigt werden kann.

Brief

Richte es Dir ein

Ein an mich selbst gerichtetes Wort

Heutzutage haben die Menschen in Deinem Umfeld manchen Zweifel zu eigen. Das Firmament des Himmels scheint zerbrochen zu sein. Das, was ist, soll jedoch gut sein. So müssen wir es anerkennen, wie es bei uns gegeben ist. Eine andere Ordnung als die Vorgegebene hat keinen Bestand zu eigen. Das machen wir wahr. Dazu bedenken wir es, was wir haben und wie uns das vorgekommen ist. Das Letztere macht den Wert des Gegebenen aus, das Erstere ist als seine Gestaltung zu vernehmen. Da haben wir sie zurecht belassen. Manches haben wir da endlich zu verstehen gelernt.

Der Verstand eines Menschen macht es fest, was uns eingegeben ist. Dadurch haben wir erst zu einer Kraft gefunden, dass er bei uns eingetreten ist und das alles wahrgemacht hat. Das Gute haben wir belassen. Darum ist es uns erhalten geblieben. So sind wir nun mit alldem behaftet, was uns etwas ausgemacht hat, und können doch bestehen. Gott sei einmal ein Dank dafür gezollt, was wir davon erfahren dürfen! - So haben wir an etwas zu glauben begonnen, ohne uns dadurch zu versteigen. Gut ist das gewesen, eine Ordnung für das Ganze ist somit erhalten geblieben. Sie haben wir uns vorgestellt und manche Lektion gekannt, welche uns eine Annäherung an etwas Wahres ermöglicht hat.

Damit haben wir der Wahrheit gedient und sind doch betreten dagestanden, weil uns eine solche nicht persönlich zuerkannt worden ist. Doch keinen Preis hat es jemals gegeben, ohne dass ein Fleiß zustande gekommen ist. Deshalb haben wir auch dasjenige belassen, was da bei uns vorgekommen ist, und uns als echt angesehen, weil wir es sind. Sind wir auch schäbig gewesen, kein anderer hat uns in das Herz geschaut als der Herr.

Der Sonne haben wir uns am Morgen zugewandt und sind derweil wach geworden. Ausgestattet mit dem guten Geist der Natur eines Menschen haben wir uns selbst entsprochen. Das soll uns genügen, was wir selbst schaffen können. Damit wollen wir sparsam umgehen, was uns zu eigen ist. Ein Einsatz unserer Güter soll einmal zu etwas Gutem führen. Mit Bedacht gehen wir darum vor und besinnen uns auf das Eigene, was wir haben. Manches Wort ist uns dazu eingekommen. Ein solches haben wir bedacht und zuweilen angebracht. Somit soll es uns nun eingegeben sein, was dafür etwas bedeutet hat.