Aphorismen

Affirmation

Glaube, Liebe und Hoffnung sollen eine Kraft für das Gesamte bilden.

Einsicht

Nullrunde

Was wird schwieriger zu leisten sein als das jeweils zu einer Situation zugehörige Gute? - Wer sich einer Bewahrung des auf gutartige Weise Gebildeten widmet, der wird alle Hände voll dabei zu tun haben. Da wird zuweilen der irdische Widerstand entgegen seinen Werken gerichtet sein. Der Lauf der Dinge ist ein mächtiger Strom und die wahren Gegebenheiten haben oftmals nicht richtig zueinandergepasst.

Impuls

Jeder hat das Gleiche

Das eine, was uns Menschen ausmacht, soll es sein, was für alle gleich ist. Jeder von uns hat seine eigene Art damit umzugehen. So kommt es vor, dass wir uns voneinander zu unterscheiden versuchen. Wir meinen, damit unser Lebensglück mehren zu können.

Allein nur das, worin wir Menschen einander gleich sind, macht das Glück von uns aus. Das wird ein dicker Brocken sein, den wir da zu kauen haben.

Für das Wesen des Menschen soll es Gültigkeit haben, dass da zwei Dinge vor allem anderen zu beachten sind. Sie bilden uns und machen uns zu dem, was wir sind. Da wären das Ausgeformte und das nicht Ausgeformte zu benennen. Beides hat seine Art zu erscheinen.

Das Ausgeformte soll auch uns ausformen, das nicht Ausgeformte wäre dagegen 'leer'. Das entspricht dem Anschein der Dinge. Dabei würde das eine ohne das andere nichts sein. Allein nur im Verbund kommt diese Zweiheit des Gegebenen vor.

Die Leere wird wie Licht sein und den Dingen ihren Anschein, aber auch ihren Klang verleihen. Da bildet es eine Substanz aus. Das Ausgeformte greift an ihr an und verleiht ihr dabei eine Struktur. Da wird von beiden etwas gestaltet. Der Umstand, dass das sowohl äußerlich als auch innerlich so vorkommen kann, würde diesen Sachverhalt nicht vereinfachen.

Affirmation

Das Gute und das Schlechte sind eigentlich von gleicher Einheit und würden sich nicht einfach so widerstreben.

Geschichte

Ankommen

Ausgehend von hier beginnt eine Reise in das Nirgendreich der Phantasie eines Sprachgestalters und Malers. Würden dessen Werke auch nicht besonders gelungen sein, so hat er doch durchaus etwas Freude daran gehabt, sie Ihnen nun hier und auch andernorts einmal vorzustellen.

Schmerzlich ist es da mitunter für ihn schon gewesen, dass nicht vieles davon gut angekommen ist. So hat Schneider zuweilen wenig davon gehabt, dass er das alles geleistet hat. Auch hat er sich durchaus manchmal etwas verrannt bei der Darstellung seiner Dinge.

Hut ab vor jedem Einzelnen, welcher etwas davon richtig aufzufassen vermag. Das wird für die Zukunft von Schneider als Künstler wahrscheinlich einmal Bedeutung erlangen.

Phänomenales

Wahrnehmen

Genauso wenig, wie ein Koch es erwarten wird, dass jeder alles das zu essen vermag, was er zu kochen bereit ist, sollte es ein Maler auch nicht erwarten, dass jedes seiner Werke gefällt. Ein Sprachgestalter sollte es zudem nicht anstreben, dass seine Worte ohne Grund als ein Fluidum des Lebens angesehen werden.

Reflexion

Einführen

Wenn ich etwas zu tun habe, dann doch wohl das. Mit dem, was da ist, möchte ich etwas Gutes anzufangen wissen. Dabei kann ich etwas erlernen, was ich zum Leben brauche. So wächst mein Vermögen für dieses Dasein jetzt schon etwas an. Dann werde ich einmal gute Werke schöpfen, wenn das wirklich so gegeben sein wird.

Vielleicht werde ich es jemandem anderen da einmal aufzeigen können, was ich eigentlich zu leisten vermag. Das soll mich doch ausmachen. Also möchte ich es gerne und bereitwillig tun.

Reflexion

Bedenken

Wenn eine Wahrheit ausgesprochen worden ist, welche für andere Menschen unbequem und hinderlich ist, dann darf man das heutzutage tun. Der Mensch ist frei dazu geworden, die Wahrheit eingehend zu benennen.

Wie steht es jedoch um eine Wahrheit, welche den Menschen ins rechte Licht setzen kann? - Das wäre eine, welche etwas möglich macht. Das kann so sein, etwa weil sie für ihn etwas Gutartiges zu bewirken versucht. Darf eine solche Wahrheit auch ausgesprochen werden? Würden die Worte dazu nicht auch etwas Wesentliches verkörpern?

Was ist denn eigentlich so wertvoll und gut für einen Menschen, dass er es bereitwillig von sich aus benennen möchte?

Einsicht

Begreifen

Wer etwas auf sich hält, der gibt seinen Dingen eine gewisse Richtung. Dadurch würden sie nicht mehr beliebig sein. Der Mensch erhält so einen Bezug zum Bestehenden und kann diesen für sich bestimmen. Er gibt sich also eine Ausrichtung, um sich mit etwas Gewissem zu veranlagen.

Einen Bezug zur eigentlichen Sache soll man für etwas Loses einrichten. Dazu bedarf es einer Struktur, welche das Lose anerkennt. Beide werden zueinander passend sein, wenn sie sich dafür bereitgemacht haben.

Einsicht

Besprechen

Der Unterschied von einem freien zu einem unfreien Menschen wäre wahrscheinlich der, dass er auch tun wird, was er sagt. Er wird es eigentlich sogleich tun, da die Freiheit auch eine Bedingung für das Leben ist.

Lebenszeichen, Aquarell

Dokumentation

Vorauseilende Gedankengänge

Der Mensch will doch etwas davon haben, dass er sein Dasein fristet. Also bringt er etwas zu Wege und begnügt sich mit dem resultierenden Erfolg. Warum auch soll er mehr erhalten, als ihm zugestanden wird? - Alles ist endlich, nichts anderes als das würde mit Sicherheit gegeben sein. Da wird des Lebens Lauf für manchen zu einer argen Hudelei. Man rennt für lange Zeit irgendwelchen Phantomen hinterher. Die Welt ist voll von solchen.

Alles das, was nicht zurecht gegeben sein würde, kann allein nur ein solches sein. Auch ein zukünftiger Erfolg wird eben gerade keiner von heute sein. Der Plan, einen solchen zu erzielen, würde bestenfalls nichts anderes als ein Schatten dessen sein, was heute besteht. Da begrenze man sich besser, um etwas zu behalten, das es wirklich gibt.

Was jetzt und hier nicht da sein würde, das könnte auch nicht vor Ort aufgefunden werden. Wenn der Zugriff darauf oder der Zugang dazu jetzt nicht bestanden hat, würde er wohl auch in Zukunft nicht sicher gegeben sein. Da esse ich doch lieber manche Karotte, als auf Brot oder Braten zu hoffen, um mich zu ernähren.

Aufruf

Auf das Feuer zugehen

Man stelle sich dem Widersacher entgegen. Er bedrängt einen, wo er es kann. Alle Kühle und alle Ruhe fahre von uns, wenn der Sturm um uns tobt. Man gebe der Feuersbrunst keinen Raum.

Es entzündet sich von allein, wann immer es das tun kann. Man gebe darum Acht auf das Gegebene. Die Flammen des Infernos werden schnell welche sein, wenn man unachtsam ist.

Aufruf

Achtsam die Wärme verspüren

Wer einen Zugang zu den Geschehnissen seines Alltags sucht, der wird einen solchen wahrscheinlich dank eines Gespürs vernehmen. Dabei ist es wahr, dass die vorgegebenen Dinge auch erscheinen. Das tun sie in jedweder Art und Weise, wie das für sie bestimmt ist. Es hat jede Sache auch ihren Anteil an der Wärme der Welt und kann darum im Falle eines spürbaren Gefälles der Energieinhalte von uns wahrgenommen werden.

Die Kraft des Menschen soll eine zu seinem Selbsterhalt sein. Von ihr ausgehend, erweitert er sich in seinen Lebensraum hinein und bildet eine Basis für sich. So findet er zu etwas, was seinen Bestand absichert. Das wird die Warte sein, von welcher aus er einmal nach Teilhabe und Partizipation, also Gemeinschaft und Erfüllung sucht.