Der Setzkasten

Dokumentation

Beschreibung des Setzkastens

Mit großer Hingabe hat Schneider zeitweise schon an seinem Werk gearbeitet. Er hat es geübt, seine Manieren bei seinem eigentlichen Tätigsein daran etwas zu schulen. Manches führt er während der Gestaltung solcher Inhalte mittels Gesten aus. Sie erscheinen an seinen Werken unmittelbar als Ausdruck. Man erkennt dieselben mit ihrem ganzen Spektrum, wenn man ein Auge dafür hat und das Gegebene zu gewichten weiß.

Wenn er etwas gearbeitet hat, dann hat er das ziemlich gerne getan. So hat er bereits eine ganze Fülle von Bildern erstellt, welche er nun auch Ihnen hiermit vorstellen möchte.

Um seinen Gedanken und Ideen eine Gestalt zu geben, hat er geschrieben, gemalt und musiziert. Das so entstandene Gute ist ein Produkt des Stegreifs. Schneider hat ein solches Verfahren anwenden können, weil er an die innere Ordnung eines Menschen glaubt.

Schneider hat nach und nach für seine Beschäftigungen gewisse Regeln aufzustellen versucht, die er von den wahren Begebenheiten seiner Lebenssituation abgeleitet hat. Sie möchte er einhalten und somit auch sich gerecht sein. Solche Regulierungen ermöglichen es ihm, seine Werke in einer einheitlichen Weise zu gestalten. Er hat sich nichts Unmögliches damit abverlangt. Das wird doch alles getreu einer ihm gegebenen Natur sein. Währenddem er den Weg eines Kunstschaffenden gegangen ist, hat er darum manche Freude erfahren. Da ist manches wahr geworden. Die Werke dazu sollen den Betrachtern so gefallen können, wie sie ihm bereits gelungen sind, oder eben abgelehnt werden.

Mit einer gewissen Ordentlichkeit bei Werke ist der Autor bei deren Erstellung vorgegangen. Zudem hat er es zeitweise versucht, einigermaßen kindgerechte Werke herzustellen. Das hat er vormals bei der Arbeit geübt, als er in einem Familienzentrum seiner Heimatstadt im dortigen Kreativraum mit Kindern zugange gewesen ist. Da hat er es gelernt, seine Motive zu vereinfachen und die Linien sauber zu führen. Das eigentliche Gut eines Menschen nicht zu übertünchen ist dabei nach und nach zu einem Motor seines Werkschaffens geworden und hat ihm für seine Sache viel Sinn gestiftet. Derweil ist er aber auch zu einem 'Art-Trash'-Aktivisten geworden, weil man ihn nicht für sein Wirken anerkannt hat. Auf die Weise hat er jenem Sachverhalt Rechnung getragen.

Schneider ist kein Mensch mit philosophisch bereinigten Ansätzen. Vielmehr steht er nach wie vor zu seinen eigenen Dingen, auch wenn mit ihnen das erforderliche Geld fürs Leben nicht zu verdienen sein würde. Die eigene Existenz kann er darum allein nur durch einen zusätzlich dazu ausgeführten Brotberuf absichern.