Der Setzkasten

Reflexion

Eine Idee zur Beruhigung der Geschehnisse

Nach jeder Verrichtung einer Arbeit leiste man sich einen Moment des Nichttuns, also eine Pause. Jede Stunde eines Nichttuns schafft etwas Raum für Ruhe bei uns. Ruhe kann zu Erholung, Stille und Ausrichtung führen. Das wird uns einmal guttun. Haben wir dann erst einmal wieder ausreichend zu uns gefunden, so werden wir von uns aus gerne wieder am eigentlichen Werk tätig sein. Solch ein Kreislauf ist der Lauf der Dinge für Schneider zuweilen schon geworden. An dessen Sinnhaftigkeit möchte er festhalten.

Dokumentation

Beschreibung des Setzkastens

Mit großer Hingabe hat Schneider zeitweise schon an seinem Werk gearbeitet. Er hat es geübt, seine Manieren bei seinem eigentlichen tätig sein daran etwas zu schulen. Gar vieles Eigene führt er parallel zur Gestaltung dieser Inhalte hier mittels Gesten aus. Diese erscheinen an manchen seiner Werke auch unmittelbar als Ausdruck. Man erkennt dieselben mit ihrem ganzen Spektrum an seinen Bildern, wenn man ein Auge dafür hat.

Wenn er etwas gearbeitet hat, dann hat er das ziemlich gerne getan. So hat er mit der Zeit eine ganze Fülle von Bildern erstellt, welche er nun auch Ihnen hiermit vorstellen möchte.

Schneider hat nach und nach für seine Beschäftigungen gewisse Regeln aufzustellen versucht. Diese versucht er einzuhalten und somit auch sich selbst gerecht zu bleiben. Diese Regeln haben es ihm mittlerweile etwas stärker ermöglicht, seine Werke in einer einheitlichen Weise zu gestalten. Er hat sich nichts Unmögliches dabei abverlangt, während er diesen Weg eines Kunstschaffenden gegangen ist. Diese Werke sollen den Betrachtern einfach einmal so gefallen, wie sie ihm bereits gelungen sind. Mit einer gewissen Ordentlichkeit bei Werke ist der Autor darum bei deren Erstellung vorgegangen, damit auch Sie etwas an Freude dabei empfinden werden, diese einmal selbst eingehend zu betrachten. Auch hat er es zeitweise versucht, einigermaßen kindgerechte Werke zu erstellen. Das hat er vormals geübt, währenddem er in einem Familienzentrum seiner Heimatstadt im dortigen Kreativraum als Erwachsener mitgearbeitet hat.

Das eigene Gut nicht zu übertünchen ist dabei nach und nach zu einem Motor seines Wirkens geworden und hat ihn zu einem 'Art-Trash'-Aktivisten gemacht.

Schneider ist dabei weniger ein Mensch mit philosophisch bereinigten Ansätzen geworden. Vielmehr steht er zu seinen eigentlich selbst gefundenen Dingen nach wie vor, auch wenn mit diesen das Brot fürs Leben nicht wirklich leicht zu verdienen sein würde.