Geschichte eines Menschen

Impuls

Honigkuchen

Gebannt vom Glück, sein Glück baldigst zu erfahren, wartet er nun schon seit vielen Jahren darauf, dass es endlich eintreffen kann. So wartet er noch lang. Derweil ist alles um ihn verdorben, seine Freude wirkt wie abgestorben. Daran hat er es selbst erkannt, dass er, stets zu sehr gebannt, schon lange nichts mehr erreicht hat. Doch wendet sich daraufhin das Blatt bei ihm? Was soll er anderes gewünscht haben als das, was man hat wollen. So hat er sich es ausgedacht, derweil hat man ihn nicht verstanden. Mit Gelächter hat man ihn bedacht, das hat er jedoch nicht gut ausgehalten. So ist er stetig allein nur schwächer geworden, seine Strahlen haben schon wie abgestorben gewirkt. Keiner davon glänzt mehr so wie zu jenen Zeiten, als sich diese Dinge bei ihm ergeben haben. Schlimmer Schaden! Elendiges Leiden! - Nichts anderes könnte ihm diese Zeit des Kummers mehr vertreiben, als der Wille, sein Glück zu suchen. So träumt er von einem Apfelkuchen. So träumt er von seiner Begierde, jener Zierde des Gemüts. Erblüht ist daraufhin bei ihm ein Wunsch: Zum Apfelkuchen passt ein Fruchtpunsch. Da hat er es erdacht und etwas mehr gelacht. Mit Freude hat er das angenommen, es erhalten und bekommen. Da hat er seiner Seelenpein es zugestanden, dass ein Reim aus Worten sie nicht allein nur zunichtemacht, sondern dem Wesen seines Glückes auch jenen Schimmer davon hat eingebracht, der das Gute mit dem Schlechten vereint erfährt und so das Schicksal doch überwindet, woraufhin sich manches Gute bei uns einfinden kann und währt dann hoffentlich auch an. Für solch eine lange Zeit hat man es schon empfunden, es hat bereits gedampft und auch gestunken. He! - Der Kuchen muss jetzt aus dem Ofen genommen werden. Abkühlen soll er noch, ehe er serviert wird. Presst ihr schon einmal jenen Saft, derweil ersuche ich um Kraft, um zu decken diesen Tisch. Der Gaben möchten wir jetzt uns erfreuen und nicht mehr uns deswegen scheuen, hierfür zu danken, jetzt und da, somit ist das alles endlich so, wie es gehört, wie es ist wahr. Das sei einfach wunderbar.

Impuls

Der Mensch und sein Leib

Einer körperhaften Erscheinungsweise des Menschen muss man im Leben gerecht sein, wenn es ein gutes sein soll. Darum schützen wir uns selbst gegenüber den Unbilden eines Schicksals. Fortuna dankt uns das. Wer für sich selbst zu sorgen gewusst hat, der nimmt ihr dadurch einiges an Arbeit ab.

Idee

Sprachgestaltung als Weg

Mathias Schneider hat zwei Dinge für sich klar unterscheiden können, als er an seiner Kartei 'Baukasten' gesessen hat. Da hat er das Gelesene belassen und davon gesprochen, was es ihm ausmacht, dass er das alles aufgeschrieben hat. Dabei hat er nach und nach stärker von jenem Prozess Kenntnis genommen, in welchem er sich befindet. Seine Vorstellungskraft hat dazu gereicht, ihn für das Kontinuum einer Gegenwart zu erschauen. Im Grunde hat er dadurch die Gefilde wahrgenommen, in welchen er sich bewegen kann und möchte. Sie hat er in seinen Schriften aufgezeigt und mit dem Begriff 'Matrix' benannt, um sich dafür eine Vorgabe zu machen. Ihr Gewebe soll eines sein, das an ihm wirkt.

Als Zweites hat er die stofflich-strukturell gebundenen Energien gesehen und für sich beschlossen, dass sie im Grunde abgeschlossen sind und nicht von ihm behandelt werden können. So ist er dazu gekommen, sie als Elemente zu beschreiben und hat sich das auch so vorgenommen, das beizubehalten.

Im Weiteren hat er seine Analyse so fortgesetzt, dass er den Dingen ihre Prozesse zwar zugestanden hat, dabei hat er aber das eine vom anderen als losgelöst verstanden. Da sollen es gerade keine Elementare sein, was da an Prozessen vorkommt. Genauso wenig sind es Elementare gewesen, was da körperhaft erschienen ist. Solch ein Eigenleben hat er den Dingen nicht zugestanden. Der Ansatz seiner Vorstellung reicht also tief ins Geschehen um ihn hinein, aber dabei hat er sein eigenes Wesen keineswegs auf die Dinge übertragen.

Das ist von sich aus so bei ihm vorgekommen, dass er in Dasein und Leben einen zweiseitigen Weg begeht. Daran hat er nichts abgeändert. Jedoch hat es einige Zeit gebraucht, ehe er es erkannt hat, welche Art von Weg er damit geht.

Da steht er zu jeder Zeit an der Schwelle zu einem Dasein in der Welt, welches er als Mensch führt. Er ist schon da, aber er hat sie kaum betreten. Zugleich hat er sein Feld zu eigen, welches er als ein innerlich an ihm veranlagtes Gebiet wahrgenommen hat. Auch dieses hat er kaum betreten, obwohl er sich bereits dort aufhält. So ist er dazu gekommen, sich selbst als auf der Schwelle stehend aufzufassen. Zwischen dem Außen und dem Innen oder zwischen dem Innen und dem Außen stehend nimmt er sich dabei wahr und gibt sich eine Ausrichtung. Sie ist der Morgensonne zugewandt. Eine solche Sonne erkennen wir dort, wo sie am frühen Morgen aufgegangen ist.

Da ist die Sonne also erschienen. An ihr partizipieren wir durch eine Wahrnehmung des uns gespendeten Lichts. Dabei stellen wir es fest, dass weder unsere Wahrnehmung noch die Sonne voneinander zu unterscheiden sind. Was wir wahrgenommen haben, das hat aus ihr resultiert, aber es ist auch bei uns als dasselbe erschienen, was wir als ihr Resultat angesehen haben. Da hat ihr Glanz uns angestrahlt und es hat den Geist erfreut, dass das wahr geworden ist.

Solcherart ist das Geschehen bei mir. Ihm widme ich mich eingehend.

Impuls

Anerkennung

Einen Istzustand des Gegebenen betrachte ich als Begebenheit. Damit erkenne ich ihn an, wie er ist. Ich ändere ihn keineswegs ab. Das alles soll von sich aus gut sein oder es ist faul gewesen. Ist es aber faul gewesen, dann habe ich es bald abgeschlagen, um das Gesunde am Gegebenen für mich zu erhalten.

So bin ich im Umgang mit den Dingen vorgegangen und habe sie weitgehend zu erhalten gewusst. Alles habe aber auch ich nicht zu leisten vermocht. Besondere Gründe dazu bräuchte ich nicht zu benennen. Ich habe nicht grundsätzlich versagt, sondern ich bin grundsätzlich durch solche Bedingungen limitiert, wie sie mein Dasein für mich beinhaltet.

Was ich jedoch nicht getan habe, das soll etwas sein, was im Nachgang daran erst so richtig klar hervortritt und mir ebenfalls zugeordnet werden muss. Auch damit sind Handlungen verbunden gewesen. Eine Zurückhaltung von mir hat oftmals daraus resultiert, dass ich mich zurückgenommen habe. Eine dadurch hervorgerufene Außenwirkung ist von manchem als beruhigend aufgefasst worden. Mich hat mein Zustand derweil Kraft gekostet, was folgerichtig ist. Meine Energien bei mir zu behalten ist anstrengend gewesen. Auf Dauer ist das sogar ungesund für mich geworden. Darum bin ich auch in dieser Hinsicht limitiert und muss meine Begrenzungen anerkennen. Da habe ich keine andere Wahl, als etwas für mich zu beanspruchen.

Da habe ich mir etwas genommen. Es ist derweil nicht die Frage gewesen, ob man mir das zugestanden hat. Es ist vielmehr zu bedenken gewesen, ob man mir das absprechen darf, dass ich das für mich Notwendige tue. Ein Selbsterhalt des Menschen ist eine Verpflichtung für diesen. Das hat er sich nicht ausgesucht, was ihn bedingt hat. Jene Schwellenwerte unseres Erlebens können wir ebenso wenig festlegen, wie wir sie abändern können. Das alles ist von sich aus so, wie es erscheint.

Nun ist etwas vorgekommen. Dann haben die Menschen ihre 'Farbtöpfe' genommen und untereinander Drogen verteilt. Man ist der Chemie hörig, weil sie etwas mit uns macht. Da hat man darauf vertraut, dass sich etwas steuern lässt. Die Leute sind der felsenfesten Überzeugung, dass es für alles und nichts einen Stoff gegeben hat, der dafür der Trigger ist. Damit bin ich unglücklich. Ich halte es für falsch. So könnte das nichts Richtiges sein.

Dokumentation

Eine stofflich gebundene Struktur

Bei meiner Arbeit am 'Baukasten' setze ich mich für den Erhalt jener Struktur ein, die von sich aus bei Werk aufgekommen ist. Eine Abfolge der Schriften habe ich in der Regel belassen, wie sie ist. Zudem habe ich einen neuen Text zumeist dort eingefügt, wo mir der Gedanke daran eingekommen ist, ihn zu verfassen.

Dadurch habe ich den virtuellen Geschehnissen einen Restwert an Beständigkeit belassen. Mit einer gewissen Konstanz leiste ich meine Arbeit an meiner Kartei ab und bringe dabei etwas zu Wege. Was ich jedoch nicht zu tun gewusst habe, das ist von mir in meine Schriften genauso integriert worden wie alles andere auch. Ohne einen Rahmen davon aufzuzeigen, was mir eingegeben ist, brauche ich auch kaum etwas dazu zu sagen, was mich ausmacht. Allein nur dadurch, dass ich mich zu den Vorgaben meines Daseins, diesem Rahmen eben bekannt habe, kann ich von mir und meinem Dasein etwas sagen, was Gehör verdient hat.

Dokumentation

Einflussgrößen

Im Zuge einer Phase der Genesung von einer schweren Erkrankung habe ich manche Optionen gefunden, mit deren Einsatz und Anwendung man gut klarkommen kann, auch wenn man nicht gesund gewesen ist. Da hat sich jener Bereich vergrößern lassen, zu dem ich gute Erfahrungen gemacht habe. Das ist zu anfangs vor allem zeitlich geschehen. Mehr und mehr Stunden eines Tages ist es mir da gut ergangen. Schlussendlich hat mir das bewusst gemacht, dass eine Krankheit auch relativiert werden kann. Dann, wenn sie nicht mehr permanent aufgetreten ist, besteht eine Chance zur Heilung beim Menschen. Dann, wenn sie nicht mehr dominant gewesen ist, verbessern sich die Heilungschancen dementsprechend. Schlussendlich habe ich dann eingesehen, dass mir ein Restwert davon verblieben ist, der auch weiterhin Krankheit genannt werden darf. Dieser Anteil wirkt sich nach wie vor auf mich schädigend aus. Er behindert mich regelrecht im Alltag. Aber auch diese Erscheinungsweise des Phänomenalen habe ich als etwas Endliches angesehen und somit der guten Dinge geharrt, bis sie erneut bei mir aufgekommen sind.

Impuls

Redlichkeit

Eine Hilfsbereitschaft des Menschen bedarf auch ihrer Grundlage. Ohne eine Basis für sich zu eigen zu haben, geraten wir Menschen schnell aus dem Lot. Sind wir aber erst einmal aus dem Lot geraten, dann würde nichts mehr bei uns normal sein. Darum geraten wir in einen Ausnahmezustand, wenn wir jenen Leuten Hilfestellung geben, die in echter Not sind, ohne unsere eigenen Bedürfnisse aufrechtzuerhalten. So soll es wahr sein, dass wir allein schon dadurch einen ehrlich gemeinten Beitrag zur Gesellschaft leisten, dass wir uns selbst versorgen. Im Zuge dessen, dass es uns bald besser ergeht, können wir auch wieder etwas erreichen, was gebraucht wird. Da lenken wir uns und richten uns darauf aus, auf die Beine zu kommen und uns stehend zu halten. Mit zunehmender Kraft können wir bald manches gut aushalten. Diese Resilienz gegenüber unterschiedlichen Belastungsarten zeigt es uns schlussendlich auf, in welchem Tätigkeitsgebiet wir arbeiten können.

Dokumentation

Ein spiritueller Grundsatz

Was ich in meinem Leben erfahren habe, das muss ich früher oder später auch richtig verstehen können. Darum habe ich mein eigenes Erleben bereitwillig anerkannt, weil es eine Vernunft beinhaltet, die mir sehr recht ist. Da kommt es vor, dass ich zu einem geeigneten Zeitpunkt über solche Geschehnisse nachdenke, wie sie mein Dasein mit sich bringt.

Zugleich habe ich eine Disposition von mir anerkannt. Sie möchte ich hier nun abstrakt beschreiben. Dabei gehe ich von einer einfachen Annahme aus, die ich als Postulat voran schicken möchte und bilde im Nachgang daran jene Begriffe zur Definition einer solchen Disposition.

Ich bin nicht da, wo ich sein möchte.

  • Ich nehme es an, dass diese Welt gutartig ist. (Erste Differenz)

  • Ich nehme es an, dass das Wesen eines Menschen wie die Natur ist, die dank einer Welt besteht, die gutartig ist. (Zweite Differenz)

  • Ich nehme es an, dass in der Welt ein Chaos und zugleich eine Ordnung zurecht bestehen, ohne einander zu opponieren. (Ein Gestaltungsgrundsatz)

Da erkenne ich mich als etwas, was dazu abweichend ist. An mir wirkt so manches, was ich nicht als eingependelt betrachten möchte. Das opponiert mich, aber zuweilen bin ich auch von mir aus in Konfrontation dazu gegangen, was bei mir vorgekommen ist.

Als wesentliche Einflussgröße habe ich jedoch nicht die Verbesserung des Seienden angesehen. Vielmehr habe ich dem Seienden seine Beständigkeit belassen und es so gut wie kaum manipuliert. Das aber hat dazu geführt, dass es mich in einen Zustand versetzt hat, der ordnungsgemäß gewesen ist. Dank dessen habe ich vielerlei Dinge in meinem Leben endlich zu leisten vermocht. Da hat sich manches dadurch erfüllt, was gut für mich gewesen ist. Das hat mir auch gefallen.

Dokumentation

Iterationen

Vollständige Handlungen treten am Menschen iterativ auf. Das soll heißen, dass sie wiederkehrend sind. Was wir zu leisten wissen, das können wir auch tun. Da haben wir es wahrgemacht. Schlussendlich hat das etwas am Gefüge der Welt bewegt. Da haben die Balken des Gewölbes eines Firmaments unter der Last geächzt, welche wir ihnen auferlegt haben. Manches davon hat sich auch verschoben.

Dokumentation

Von allem das Gleiche

Dank einer Phase der Verbesserung meiner Kräfte im Leben habe ich mir in jüngster Zeit erneut etwas vorgenommen, was ich gut finde. Ich möchte den ungezügelten Konsum bei mir eindämmen.

Um diesem Vorsatz getreu handeln zu können, habe ich mich zu ihm bekannt. Dann habe ich erst einmal mein eigenes Verhalten angesehen, wie es ist. Dabei habe ich es mir auch angeschaut, wie ich mit jenen Waren umgehe, die ich mir einverleibe. Das habe ich bewertet und für schlecht befunden, weil es ohne Grund vorkommt, dass ich mehr konsumiere, als ich eigentlich gebraucht habe.

Rückblickend weiß ich aber gut, dass ich ein Problem damit habe, konsequent zu sein. Setze ich alles auf eine Karte und erreiche etwas damit, etwa indem ich einen Konsumartikel für sich genommen reduziere, so kompensiere ich das schnell wieder durch eine Steigerung des Konsums in anderen Bereichen. Das aber hat auf Dauer eine Verschlechterung meines Allgemeinzustands freigesetzt. Darum möchte ich mich im Ganzen für das Gesamte begrenzen.

Aus diesem Grund habe ich es für mich bestimmt, mir von allem etwas weniger zu nehmen. Dadurch stelle ich es zudem sicher, dass meine Abstimmung, in welchem Verhältnis ich diese Dinge konsumiere, aufrechterhalten werden kann. Da braucht sich mein Stoffwechsel gar nicht erst auf die geänderten Verhältnisse einzustellen. Vielmehr muss er sich allein nur damit zufrieden geben, dass ich mir weniger davon nehme, was er für sich beansprucht hat. Da soll es von allem das Gleiche geblieben sein, was ich zu mir nehme. Mit einem Einsatz von dieser Überlegung gewöhne ich mich daran, nach und nach etwa fünf bis zehn Prozent der Waren auszulassen und somit mehr Zeit, ohne den Konsum von etwas zu verbringen. So hoffe ich mich gesundheitlich stabilisieren zu können, ohne mich deswegen zu verausgaben, dass ich reduziert habe.