Ein Schreiber sein

Phänomenales

Ein Schreiber sein

Schneider braucht es, an seinem PC diese eigenen Werke aufzubereiten. Das tut ihm in der Regel gut. Es hat dieses Wirken auch einen gewissen Sinn zur Einrichtung seiner Dinge für die nahe Zukunft schon erhalten.

Ursprünglich hat er zwei voneinander verschiedene Ideen dabei umzusetzen versucht, als er das erste Wiki bearbeitet hat. Er hat zuerst ein 'Buch für Alles' schreiben wollen. Das hat ihm viel bedeutet, da er sich Klarheit über sein Dasein verschaffen hat wollen. Später hat er diese Aufgabe etwas erweitert. Darin hat jetzt zudem eine Anleitung für ihn selbst enthalten sein sollen, welche besagt, wie er sein Dasein führen möchte. Beides hat er in den letzten 12 Jahren zu erstellen versucht. Manches davon hat er bereits umzusetzen gewusst. So ist unterdessen sein 'Baukasten' entstanden.

Schneider ist den Weg eines Schreibers fortwährend weitergegangen. Dabei hat diese Verrichtung einer Arbeit bei ihm selbst dafür gesorgt, dass er es sich mehr und mehr vorstellen kann, auch weiterhin in dieser Art tätig zu sein. Schneider hat inzwischen nahezu sein gesamtes bisheriges Werk literarisch aufbereitet.

Als einen Schreiber sieht er sich selbst an, weil er so umfassend auf diese Weise tätig ist. Er beschreibt mit seinen Werken diesen eigenen kleinen Kosmos von sich, wie er diesen bedenken und auffassen kann. Dieser Lebenskreis bedeutet ihm etwas, was er sprachlich für Sie wiederzugeben lernen möchte. Manche eigene Kenntnis dazu bereitet er in seinen Textwerken auf und hofft dabei auf eine findige Leserschaft, welche das bald durchdenken möchte, was er da in seiner eigenen Weise beschrieben hat.

Sprachgestaltung

Kleine Denkeinheiten wählen und dokumentieren

Was die Kapazität des Menschen betrifft, so ist diese gewiss endlich. Niemand wird alles zugleich richtigmachen, ohne dabei etwas davon nicht doch aus den Augen zu verlieren. Und dennoch hat man der Forderung gerecht zu bleiben, alles auf eine für alle verträgliche Weise zu leisten. In der Regel wird man das auch so tun.

Um die eigenen Fähigkeiten zu verbessern, wird es aber erforderlich sein, jene zu leistenden Merkmale nacheinander und auch jedes für sich allein zu verwirklichen. Dazu gelte es die eigene Form einfach einzuhalten, das Vorhandene gut wahrzunehmen und im Wesen der Situation gerecht zu sein.

Nun bringt es aber auch nahezu jede Situation mit sich, dass gewisse Dinge im Vordergrund stehen. Etwas will zuerst von uns erkannt werden. Alles andere fügt sich dem Bekannten dann schlüssig hinzu. So kann man es sagen, dass unsere Aufgabe und diese Welt synchron, ja symmetrisch zueinander sind. Alles ergibt ein Bild im Gesamten. Leiste man das Erforderliche doch sogleich in einer richtigen Weise ab. Es wird sich da bald ein Weg auftun, welcher das Weitere einstellbar machen wird, sodass auch es durch uns geregelt werden kann.

Wer sich aber jene Aufgabe stellt, alles zugleich zu modulieren, der dürfte eigentlich nichts dazu tun, was etwas an der Ausgangssituation verändert. Allein nur dann wird ein wirklicher Wandel des Gegebenen eingeleitet, wenn dieser von sich aus in Gang kommt.

Alternativ besteht eventuell die Möglichkeit, das Geschehen über Einzelmerkmale zu steuern. Dem von uns dafür gewählten Fokus nachgeordnet bildet sich vielleicht eine Möglichkeit dazu aus. Da werden wir einmal erkennen, ob etwas geht oder ob etwas nicht möglich sein würde. Allein voneinander unabhängige Dinge lassen sich allerdings auch einzeln betrachten. Was voneinander unabhängig sein wird, das kann man bestimmen oder es doch als Ganzes so belassen, wie es ist.

Kleinere Denkeinheiten, wie ich sie mir vorstelle, bestehen nun aus einem Feld, welches durch zwei oder drei Zeiger aufgespannt werden kann. Wer alles richtigmachen möchte, der dürfte da eigentlich auch nichts dazu tun, was diese Dinge verändert. Jene Zeiger ergeben zusammen eine Summe, was schon genug der Betrachtung sein soll. Diese wird durch die darin enthaltene Menge an Elementen gebildet und stellt ein Elementar dar. Dort, wo alles so belassen wird, wie es eh ist, wandelt es sich seiner eigenen Natur nach oder eben doch nicht. Es behält also seinen eigentlichen Impuls bei. Damit kann man umgehen. Im Grunde bedeutet dies für uns, dass der Mensch sich von der Umgebung freimacht.

So wird der Mensch nun endlich als unabhängig von der Umgebung erkannt. Da wird er sich manche Aufgabe stellen und diese auch erfüllen. Ist er erst einmal so bedingt durch diese Unabhängigkeit frei darin, sich selbst zu erkennen entsprechend einer wirklichen Kraft, so wird er es auch feststellen, dass diese kein Bisschen freizügig von ihrer Art ist. Das Gegenteil davon wird wahr sein. Er hat geradezu die Pflicht, alle Freizügigkeit seines Wesens zu hinterfragen, um so stark zu sein.

Eine eigene Stärke besteht allein nur wegen unserer Unabhängigkeit von einer Umgebung, gleich welche das sein wird. Das eigene Wesen gelte es da zu vervollkommnen, etwa indem man dessen Werke vervollständigt, um selbst zu bestehen.

Die Fragestellung, ob diese Vervollständigung dann zur Menschwerdung führen kann, wird wahrscheinlich von den von uns vorgenommenen Einstellungen an uns selbst abhängen. Auch hier besteht noch immer manche Option dazu, um weit genug zu fehlen, sodass sich eventuell sogar Schädigungen ergeben. Da diese aber wohl eher uns selbst betreffen, werde uns das freimütig zugestanden, wenngleich das auch nicht gewünscht sein sollte. Es ist eben so, dass wir das doch erst noch lernen müssen, unbeschadet dieses Dasein zu fristen. Keiner beginnt sein Leben in einem höheren Modus. Ob wir uns diesbezüglich verbessern, bleibt jedoch weitgehend fraglich.

Strange Vibrations, Bleistiftzeichnung

Sprachgestaltung

Immer den gleichen Weg gehen

Als ein Mensch, welcher es gerne sieht, dass er gut mit diesem Dasein klarkommt, bevorzuge ich eine abstrakte Form der Betrachtung analytischer Prozesse. So kann ich mir eine Vorgabe für das Aussehen meiner Betrachtungen geben und auch allein nur solche vornehmen, welche zu mir passend sind. Habe ich diese erst einmal richtig durchdacht, so setze ich sie auch für Übertragungen auf etwas Alltägliches ein.

Diesen Zustand einer Losgelöstheit meines Bedenkens der Dinge vom Gegebenen selbst betrachte ich als eine Form der Wirklichkeit dabei. Es ist so für mich vorgesehen, dass mein Geist dabei absolut unabhängig von relativen Bezugspunkten ist, da ich gewissermaßen mobil zu meiner Umgebung bin. Mache ich auch vor Ort die gleiche Erfahrung wie jeder andere Mensch, so besuche ich doch, wie jeder andere Mensch das auch tut, allein nur solche Orte, wie sie zu mir passend sind.

Dort treffe ich auf Menschen, welchen ich auf meine eigene Art entgegentrete. So bleibe ich wiederum unabhängig von relativen Bezügen und kann meine Natur auch dabei verwirklichen, Menschen zu begegnen. Diese zweite Art der Unabhängigkeit wird nun auch noch ergänzt durch eine zeitliche Unabhängigkeit von den Geschehnissen, da ich immerzu allein nur an einem Ort zugegen bin.

Habe ich aber Wesen, Ort und Zeit auf eine eigene Weise gelebt, so bildet sich mein Charakter entsprechend den von mir gewählten Kenngrößen. Der von mir beschrittene Weg ist meiner, auch wenn andere diesen genauso gehen können. Die von mir durchlebte Zeit ist meine Zeit, auch wenn andere die ihrige genauso erfahren haben. Das von mir gezeigte Wesen ist mein Wesen, auch wenn andere grundsätzlich gleichwertig zu mir selbst mit einem solchen ausgestattet sind.

Getreu dieser prinzipiellen Ordnung der Dinge erkenne ich deren absolute Natur an und stelle diese heraus durch solche Worte. Da es nun aber so ist, dass Wesen, Ort und Zeit des Menschen einzig diesem zugeordnet werden dürfen, behaupte ich, dass es auch allein nur einen inneren Weg für diesen gibt.

Ob dieser vorbestimmt ist oder ob der das nicht sein würde, das wüsste ich nicht zu bekunden. Ich habe auch keine Ahnung davon, was denn den Menschen in diesem Dasein festlegt. Aber ich suche selbst nach einer solchen Festlegung für mich. Das mache ich so, weil ich mich keiner Freizügigkeit meiner Schritte unterwerfen möchte. Lieber stehe ich aufrecht und gehe gerade, als dass ich auf geradem Weg hinfalle oder mich vergesse.

Der Weg soll also in uns sein. Nicht allein die Ebenheit der Straße würde einen guten Gang der Dinge möglich machen. Auch wir sind es, welche das bedingen, dass wir gut auf dieser zu gehen wissen.

Wer nun aber immerzu den gleichen Weg geht, der wird sein Augenmerk auch auf diesen legen. Ob er selbst dann etwas über den Weg in Erfahrung bringen kann, und ob das Gute davon dann auch relevant für ihn sein wird, das soll jetzt einmal dahingestellt sein.

Da die Wege des Menschen mit Sicherheit irgendwohin führen, ist es so, dass diese auch etwas genau Bestimmbares mit sich bringen werden.