'Art-Trash' - Keine Revolte

Idee

Nichts Sagen, nichts Tun und nichts Sein soll auch ein für dieses Dasein erforderliches Argument sein. So etwas wird freilich in der kreischenden Schrille der medialen Ordnung allein nur selten wahrgenommen. Es bleibt daher fraglich, ob diese sich zur Vermittlung von solchen Erforderlichkeiten überhaupt eignet.

Dokumentation

Vorauseilende Gedankengänge

Der Mensch will doch etwas davon haben, dass er sein Dasein fristet. Also bringt er etwas zu Wege und begnügt sich mit diesem Erfolg. Warum auch soll er mehr erhalten, als ihm zugestanden wird? - Alles ist endlich, nichts würde mit Sicherheit gegeben sein. Da wird des Lebens Lauf für manchen zu einer argen Hudelei. Man rennt für lange Zeit irgendwelchen Phantomen hinterher. Diese Welt ist voll von solchen.

Alles das, was nicht zurecht gegeben sein würde, kann allein nur ein solches sein. Auch ein zukünftiger Erfolg wird eben gerade keiner von heute sein. Der Plan, einen solchen zu erzielen, würde nichts anderes als ein Schatten dessen sein, was heute besteht. Da begrenze man besser sich selbst, um etwas zu behalten, das es wirklich gibt.

Was jetzt und hier nicht da sein würde, das könnte auch nicht vor Ort gefunden werden. Wenn der Zugriff darauf oder der Zugang dazu jetzt nicht bestanden hat, würde er wohl auch in Zukunft nicht sicher gegeben sein. Da esse ich doch lieber manche Karotte, als auf Brot oder Braten zu hoffen, um mich zu ernähren.

Dokumentation

Der richtige Moment

Sieben Sekunden gebe ich mir

für einen Atemzug,

für eine Haltung,

für einen Sitz.

Wenn das zu nichts geführt hat,

lasse ich es sein.

Idee

Vers I.

Meer und Wind,

Licht und Schatten.

Sie spenden Dir manchen Freiraum in Gedanken.

Mit Getöse rauscht der Wellenschlag der Brandung gegen den Fels.

Tiraden von Wasserfunken versprüht die Gischt.

Stellst Du Dir das einmal vor,

bist Du imstande es zu verstehen.

Klarheit und Fülle,

Reichtum und Soheit.

Dies alles kommt da vor.

Denkst Du vielleicht auch bei Dir, das würde nichts sein, so bedeutet es doch Lebendigkeit.

Impuls

Eine eigene Ausrichtung haben

Ehe man auf einem einmal gefundenen Weg gehen können wird, hat sich der Mensch selbst auszurichten. Das wird ihm eine Kenntnis seiner Position in diesem Dasein vermitteln. Ausgestattet mit solch einem Wissen wird er seine Bedürfnisse zu unterscheiden und zu gewichten lernen. Hat das alles bei uns erst einmal seine wahre Bedeutung erlangt, wird es uns damit wahrscheinlich gut ergehen. Behaupte man sich doch einfach auf diese Weise im eigenen Leben. Kommen wir erst einmal bei uns selbst an, dann werden wir wahrscheinlich auch bald andere Leute für ihr Dasein anerkennen, wie es ist. Solange wir uns aber immerzu gehenlassen und uns selbst entgleiten, würden wir auch die Spur nicht finden, welche unseren Weg aufrechterhält.

Idee

Bewahrung des Guten

Möglicherweise gibt es unterschiedliche Arten, seinen Lebensweg zu begehen. Ich kenne diese zwei Wege gut. Den einen erkenne ich, wenn ich mit etwas gescheitert bin. Dann habe ich nach einer Veränderung des Gegebenen gesucht. In allen anderen Fällen bleibe ich aber auf dem Weg der Bewährung. Auf diesem erhalte ich mir das, was ich schon habe.

Immer dann, wenn ich versagt habe, habe ich mich auf etwas besonnen, was ich aus besseren Tagen von mir noch kenne. So knüpft die eine Gangart immer wieder an die andere an. Des Lebens Lauf erkenne ich somit als einen Kreisweg, auf dem alles wiederkehrt, was mir willkommen ist.

Metallplatte aus Kupfer, geritzte Zeichnung, hergestellt nach einer schriftlichen Anleitung von Heinrich Zimmer - das Shriyantra

Aufruf

Auf das Feuer zugehen

Man stelle sich dem Widersacher entgegen. Dieser bedrängt einen, wo er es kann. Alle Kühle und alle Ruhe fahre von uns, wenn der Sturm um uns tobt. Man gebe der Feuersbrunst keinen Raum.

Es entzündet sich von allein, wann immer es das tun kann. Man gebe darum Acht auf das Gegebene. Die Flammen des Infernos werden schnell welche sein, wenn man unachtsam ist.

Aufruf

Achtsam die Wärme verspüren

Wer einen Zugang zu den Geschehnissen seines Alltags sucht, der wird diesen wahrscheinlich dank eines Gespürs vernehmen. Dabei ist es wahr, dass die vorgegebenen Dinge auch erscheinen. Das tun diese in jedweder Art und Weise, wie das für sie bestimmt ist. Es hat jede Sache auch ihren Anteil an der Wärme dieser Welt und kann darum im Falle eines spürbaren Gefälles der Energieinhalte von uns selbst wahrgenommen werden.

Die Kraft des Menschen soll eine zu seinem Selbsterhalt sein. Von dieser ausgehend, erweitert er sich in seinen Lebensraum hinein und bildet eine Basis für sich. So findet er zu etwas, was seinen Bestand absichert. Das wird die Warte sein, von welcher aus er einmal nach Teilhabe und Partizipation, also Gemeinschaft und Erfüllung sucht.

Gedanke

Bedeutung des Lichten

Was soll eine Wirkung ohne Ihre Nachwirkung für uns wert sein? Warum sollten wir diese nicht einfach als das wesentliche Gut beachten? - So kommen wir doch wahrscheinlich in jene begrüßenswerte Verfassung, den Genuss des Gegebenen zu verlangsamen. Das stellt uns zufrieden und macht uns froh. Zuviel des Guten ist ungesund, wie wir gemeinhin wissen. Aber auch ein zu hastig durchgeführter Lebenswandel würde zu nichts Geeignetem führen.

Woran lässt sich aber nun diese eigentliche Hast von uns Menschen festmachen? Würde das nicht die Gier nach dem bloßen 'Mehr' sein, was da zuvorderst zu benennen sein wird? Wie sollen wir da bis zur Tiefe des Gegebenen vordringen, wenn wir stets allein nur auf der Suche nach einem Hype sind? Was wird uns zu einer gewollten Ordnung, ja einer Ordentlichkeit von uns selbst zurückführen, wenn nicht diese Aufgabe das mit sich gebracht hat, dass wir etwas auf uns achten?

Dokumentation

Einem ganzen Ansatz folgen

Der Geist eines Menschen verleiht diesem seine Stärke. Setzt er eine solche auf die immerzu gleichartige Weise ein, werden ihm zusätzliche Kräfte erwachsen. Diese möchten wahrgenommen werden. Dazu macht man von ihnen Gebrauch. Es soll möglich sein, auf ein solches Geschehnis Bezug zu nehmen. Da entsteht derweil der Stil einer Handlung. Einem Phönix aus der Asche gleich wird dieser aus dem Nichts auftauchen und wahr sein.

Was aber soll ein ganzer Ansatz sein? - Ein solcher berücksichtigt das Gesamte und setzt das alles, was es gibt, in einen Bezug. Es wird also ein indifferenter Ansatz sein, weil dieser nichts außer Acht gelassen hat, was es vor Ort zu dieser Zeit gibt. Lediglich etwas Beliebiges wird so zu seiner Auflösung bewegt. Derweil soll auch das Verkehrte berichtigt werden. Was da übrigbleibt, das soll in Wahrheit vorkommen und gegeben sein.

Wird das alles nun aber indifferent von uns wahrgenommen, so würde es nicht anders zu verstehen sein, als dass es ein Ganzes im Gesamten ist. Da bildet es auch etwas aus, was es gibt. Dessen Einheit besteht als Soheit. Da wird ein Mensch in 'Erkenntnis' sein, wenn er sich mit so etwas befasst.

Um das zu bewerkstelligen, bedarf es einer Kenntnis der äußersten Gegebenheiten bei uns. Was gerade noch erreichbar ist, das soll die aktuell gültige Grenze für den Menschen sein. Ein gewisses Gebiet wird von ihr umschrieben, in welchem wir etwas zu beherrschen in der Lage sind. Das ist es, was er bei seiner Motion zu leisten hat. Um dieses Ziel zu erreichen, gilt es den unverkürzten Weg gänzlich zu beschreiten. Jene scheinbar damit verbundene Qual soll für uns eigentlich keine sein, da es die Möglichkeit zu einem stärkenden Wachstum beinhaltet. Da wird ein Gedeihen der menschlichen Eigenschaft gut möglich sein.

Man setze sich einen Rahmen und nehme diesen an. Man zeige fortwährend seine Grenze auf, wie sie ist. Das wird eine Realität sein, dass es eine solche gibt. Der eigene Rahmen soll diese verkörpern, indem er uns einen inneren Halt verleiht. So wird er zu erkennen sein.

Jede Position beinhaltet eine Haltung für den Menschen und jede Haltung erwirkt einen gültigen Rahmen für die äußerlichsten Impulse, Kräfte und Momente am Menschen. Dazwischen herrscht Freiheit vor. Sie ist das ungebundene eine. Als das steht sie jedem zu und ist leer.

Das sollen allesamt gerichtete Größenordnungen sein, die uns bedingen. Wegen ihrem Dasein erhalten wir unsere Gestalt.

Der diesem Sachverhalt übergeordnete Geist ist eine virtuelle Größe. Dieser soll derweil die von der tatsächlichen Zeitfolge abhängige Summe an Posituren und Formen dieses Menschendaseins beinhalten. Er ist also von einer anderen Dimension. Er ist als das Integral unseres bisherigen Weges zu erfassen und beinhaltet jeglichen Schritt, egal wie oft ein solcher wiederholt worden ist. Da wird man ihn als ein Gefäß davon zu erkennen wissen, wer wir sind.

Somit soll der Geist auf einer gewissen Ebene der Betrachtung die durch unsere Leistung erwirkte Summe an Energieabgaben und Energieaufnahmen durch uns selbst verkörpern. Allein nur so kann dieser als das gestaltende Ganze von uns Menschen gesehen und erkannt werden, meint Schneider da.

Was diesem Geist von uns aber ein solches Potential verleiht, das wohnt uns Menschen inne und wird geläufig als die Seele des Menschen erkannt.

Da auch das Bewusstsein eines Menschen eine geistige Größe sein wird, bedürfen wir mancher Sondierung der Geschehnisse, um zu einer wahren Erkenntnis von uns selbst zu gelangen. Spontan werden da Erinnerungen einfacher Art bis hin zu Erinnerungen an eigentliche Befähigungen des Menschen freigesetzt. Dazu müssen wir allein nur die betreffenden Spannungsfelder aktiviert haben. Ein leistungsfähiger Mensch hat es damit weitaus weniger schwer, als das ein in seiner Lage wenig mobiler Mensch haben wird.

Bezogen auf die geistigen Impulse eines Menschen soll nun gerade die Energie mit der Information gleichzusetzen sein. Für beides gibt es einen Austausch. Dabei gibt es etwas zu beachten. Genauso wie es nahezu unmöglich sein wird, dauerhaft mit einer Energieart allein auszukommen, sollte es auch nicht möglich sein, durch die permanente Reproduktion ein und derselben Art einer Information etwas bei sich zu bewegen. Ein Wandel wird lediglich durch einen Wechsel der Position verursacht. Darüber hinaus wirken elektromagnetische Feldgrößen, welche uns ausrichten.

Wird das alles auch statisch zu verstehen sein, so sorgt doch der Austausch zwischen den Energien für eine innere Bewegung des Menschen, einer Wandlung in sich selbst. Da wird dieser durch die Phasen dessen bedingt, was da vorkommt und gegeben ist.

Werden von uns gemeinhin auch allein nur die äußerlichen Bewegungen als gegeben angesehen, so sind es doch die innerlichen Vorkommnisse am Menschen, welche uns sympathisch machen und wegen denen wir zu einem Bezug zu anderen Menschen fähig sind.

Sonnenblumen, Aquarell auf Papier

Dokumentation

Die Bilderschau betrachten

Mathias Schneider sieht sich die eigenen Bilder aus alten Tagen seines Daseins erst, seitdem er diese öffentlich im Internet zugänglich gemacht hat, erneut an. Dabei kommt er sich selbst noch einmal als der Gestalter davon vor. Gestalten kann er mit den Händen, aber das würde noch nicht alles sein, was er zu tun vermag. Auch seinen Geist setzt er dazu ein. Eine Rezeption der eigenen Werke findet da statt. Mit den Sinnen aber auch durch die Sinne erlebt er es nochmals, was ihm davon bekannt geblieben ist oder sich ihm erneut erinnern will. Seine Eindrücke sind fokussiert, er bündelt diese zu eigentlichen Kräften von sich und erkennt in diesem Spiegel seiner selbst etwas. Was das ist und was das ausmacht, möchte er Ihnen hier nun gerne mitteilen.

Mit der gedanklichen Stärke eines Schachspielers hat er diese Bilder vormals entwickelt. Als einen solchen erkennt er sich noch immer. Hat er auch das Metiers gewechselt und malt oder zeichnet jetzt solche Dinge, wie sie da bei ihm entstehen, so ist er doch der gleiche geblieben.

Es ist von fundamentaler Bedeutung für eine Auffassung seines Werkes, dass man jenen Schachspieler dabei erkennt, welcher solche Bilder bei sich erzeugt hat und das auch tun kann.

Manche Menschen haben es als nicht durchführbar angesehen, was er da gestaltet hat und sprechen ihm darum das eigene Können ab. Doch da stellt sich die Frage, was denn für Kenntnisse und Fertigkeiten erlangt werden müssen, um solche Gestaltungen zu erzeugen.

Kein Schachspieler von heute besitzt das Genie, ein solches Spiel nochmals zu generieren. Genauso wenig ist es das Werk eines Einzelnen gewesen, dass es entstanden ist. Und doch befassen sich viele Menschen mit diesem königlichen Spiel. Es wird sogar unterstellt, dass seine Spieler sich dadurch Tugenden erwerben, wenn diese es ausführen. Warum also soll Schneider den Lauf eines solchen Rades neu gestalten, allein nur um einer fremden Anspruchshaltung gerecht zu werden, welche gar nicht zu erfüllen sein würde.

Mit der Tugend eines Schachspielers befasst er sich hingegen gerne. Dieses Spiel und seine Beherrschung sind eine echte Kulturleistung des Menschen. Die dabei gewonnenen Impulse von der gedanklichen Ebene des Inneren in eine veräußerlichte, körperliche Form zu transzendieren, das macht für Schneider den eigenen Stil seiner Malerei erst möglich. Da hat er mit Freude und auch im Ernst schon davon gesprochen, dass sein gesamtes Vermögen in diese Bilderschau eingeflossen ist. Der jeweilige Wert einer Summe an Gegebenheiten ist von ihm dabei aufgefasst, wiedergegeben und mit der Zeit zu einem Ganzen im Gesamten vereinigt worden.

Da gibt es Bilder, bei deren Entstehung er an jenen Stirlingmotor gedacht hat, welchen er in seiner Ausbildungszeit zum Werkzeugmechaniker hergestellt hat. Andere verkörpern seine innerlich veranlagte Melodie. Manches davon wird da mit Form und Farbe von ihm aufgezeigt. Ein Schrecken ist es da für ihn, dass die Art seiner Innenwelt für Außenstehende so schwerlich zugänglich ist.

Fortwährend hat man ihn für sein Tun kritisiert und ihm einen Erfolg dabei in Abrede gestellt. Welche Häme das doch gewesen ist! - Mancher Unsinn ist da in stolzem Gewand zutage gefördert worden und hat doch nichts Gutes eingebracht. Schneider kann sich im Leben allein nur auf das beziehen, was er selbst geleistet hat und möchte sich damit auch bereits begnügen. Es ist doch gut so, wie es ist. Ihm selbst reicht es wirklich zu etwas aus.

Vorgang

Das ist 'trippy'

Verborgen ist das Licht bei Dunkelheit.

Schließt Du die Augen, nimmst Du es wahr.

Hältst Du Deinen Atem dabei erst einmal ein,

wird etwas entstehen,

was es gibt.

Mit geschlossenem Mund sitzt Du da

und bist.

Dabei ziehst Du alles auf Dich

und kommst vor.

So hältst Du still,

und es bewahrt sich Dir, was Dir bereits gegeben ist.

Dann lässt Du wieder ab davon

und es geschieht.

Bald darauf wird es wahr sein,

dass etwas dabei ist zu entstehen.

So gibt es das.

Du erkennst das

und bist da.

So kommst auch Du Dir selbst

mit etwas Eigentlichem vor.

Impuls

Ein Stern geht auf

Etwas, das von Grund auf gut sein möchte, das soll einmal aus jeder Position betrachtet wahr und richtig sein. Dreifach sei das Wesen der Dinge in einer vollständig voneinander unabhängigen Weise zu erklären. So wird es bekannt. Die Anteile davon sollen, polar gesehen, allesamt extensiv sein. Es sind also äußerliche Merkmale einer solchen Sache. Zusätzlich dazu ist die intensive Größe zu erfassen, jener innere Raum des virtuellen Feldes davon - ihr Einzugsgebiet. Das soll mir ein erster Ansatz für ein eigentliches Bedenken der Sachverhalte von mir sowie deren Vervollständigung bei Werke sein. Mit eigenen Schriften führe ich das hier im Internet aus und komme dabei zu der Erkenntnis, dass es gesehen wird, was ich da tue.

Schwierig bräuchte das nicht zu sein, was dabei zu erfüllen ist. Ich möchte das dabei berücksichtigen, was mir während des Laufs der bisherigen Dinge meines Daseins schon zu eigen geworden ist. Diese Geschehnisse bestehen fort. Sie haben mir ein gewisses Material geliefert, welches ich beschaue. Dieses bestimmt mein Dasein.

Als Beobachter bleibe ich weitgehend neutral zu dieser Welt. Ich möchte da nicht in einen Wandel der Dinge voreilig eingreifen oder diesen gar steuern, weil es eh einmal das sein wird, für was es bestimmt worden ist. An einer Stimmigkeit dieser Idee halte ich fest. Sie verkörpert näherungsweise das Ideal einer unberührten Natur des Menschen. Schritt für Schritt lernt es der Mensch, sein Leben zu gestalten. Stufe für Stufe festigt er von sich aus das Wissen um die eigene Persönlichkeit. Was dabei für ihn zu gewinnen ist, möchte ich als sein Niveau bezeichnen. Es wird gleichzusetzen sein mit seinem Selbst.

Nun ist das Niveau eines Sternes bekanntlich abhängig vom Winkel zum sichtbaren Horizont. Steht er gleichhoch wie dieser, so ist der Stern gerade aufgegangen. Ebenerdig scheint er da noch zu sein, doch bald schon leuchtet er stark und steht erhaben am Nachthimmel. Selbst ein späteres Versinken des Sterns würde daran nichts ändern, dass sein Lichtschein uns noch lange erhellen wird. Somit ist er auch über seinen eigentlichen Untergang erhaben. Eine Auswirkung seines Bestehens wird da noch eine scheinbar ungewisse Zeit lang gegeben sein.

Die Idee dahinter soll folgende sein. Nichts würde an dieser Welt verlorengehen. Was sich ausgewirkt hat, das tut das auch weiterhin. Dafür gibt es keine Dimensionsgrenzen. Alles kommt zugleich vor und ist ineinander verwoben. So erscheint es.

Die energetischen Potentiale einer Substanz setzen sich von sich aus frei, sobald das für diese möglich sein wird. Sie strahlen dann ihre Energie impulsartig ab und werden diese somit los. Über manche Umlenkung werden diese Kraftstöße auf ihrer daraufhin folgenden Bahn umgeleitet. Mit einer Energie kann alles getan werden, was die Materie dafür vorsieht. Jedoch ist es so, dass eine Umlenkung dieser Potentiale allein nur vor Ort und zeitlich begrenzt möglich ist, zum Zeitpunkt ihres Vorkommens also. Die Energie wandert schnell weiter und verlässt die Bezugsgröße wieder. Danach herrscht für sie eine gewisse Unabhängigkeit vor.

Als Grenzwerte des Möglichen treten ein Alles und ein Nichts dabei dauerhaft und auch zeitgleich auf. Lediglich zu einem gewissen Moment an einem einzigen Ort wird etwas Gegebenes eintreffen und möglich sein. Und es ist trotzdem alles jederzeit in seiner gesamten Fülle gegeben, sozusagen als Option.

So wird die Matrix der Dinge für sich genommen leer sein. Das können wir so annehmen. Erst ein Funke erhellt sie und löst eine Reaktion von ihr aus. Wie ein Blitz ergeben sich da Wege für die Energie, die Dinge ergeben schlagartig eine Struktur, das Feuer der Wandlung. Alles wird da davon durchdrungen und ändert seine Gestalt. Ein Anschluss an diese naturgemäße Gegebenheit soll es ermöglichen, dass diese für technische Effekte genutzt werden kann. Darum gibt es die Materie überhaupt. Es ist ihre Aufgabe, das möglich zu machen.

Und doch würde nicht jederzeit alles möglich sein. Ohne dabei das dem jeweiligen Vorgang entsprechende notwendige Opfer, der Verlust einer Teilmenge der daran beteiligten Güter soll damit gemeint sein, zu verrichten, wird das Feuer augenblicklich erlöschen, ganz gleich welche Macht es eigentlich innehat. Der Rest an Wärmeinhalt würde dann nicht mehr ausreichen, um dieses Feuer nochmals zu entfachen. So findet es keine Nahrung mehr und geht aus. Es vergeht die noch verbliebene Hitze jedoch von Natur aus sehr langsam, was die Dinge wieder von der Strapaze der Einwirkung zuvor heilen kann. Ungleichgewichte, auch innere Spannungen werden dadurch teilweise wieder ausgeglichen. Zuletzt passt sich das Temperaturniveau dieses Gegenstands dann wieder an das seiner Umgebung an und erscheint auch wieder gleich wie diese. Da ist die Umkehrung dann von einem Moment auf den anderen geschafft, die Matrix befindet sich wieder in einem Zustand der Leere. Nun beginnt erneut das Warten auf einen weiteren Zyklus der Veränderung. Diesen Zustand möchte ich als getragene Ruhe bezeichnen.

Es soll damit ein wiederkehrender Istzustand des Gegebenen aufgezeigt werden, welchen ich hier schlicht auch als innere Stille bezeichne. Das soll ein Zustand der doppelwertigen Ruhe sein. Im Innen und im Außen herrscht also Ruhe vor. So ist das gemeint. Da tritt wirkliche Stille ein. Die Dinge erscheinen jetzt in Klarheit, sind praktisch wieder entleert. Ihr Wesen wird von nun an wieder in aller Beständigkeit gegeben sein und sich erhalten. Zu diesem Moment gilt es für uns Menschen wirklich wach und aktiv zu sein, damit wir verständig genug sind, um zu bestehen.

Impuls

In Lektionen lernen

Der Mensch lernt, um sein eigenes Verhalten zu schulen. Ein verbessertes Verhalten führt zu einem freieren Leben. Man kann vor Ort zeitnah bestehen und hat eine geringere Mühe dabei, sich einzusetzen und die vorkommenden Sachverhalte richtig einzuschätzen.

Um überhaupt etwas zu erlernen, bedarf es der Lektionen. Diese dienen zur Begrenzung der Lerninhalte auf einen beherrschbaren Anteil. Sie ergeben sich zuweilen von sich aus. Im Umgang mit unserem Alltag werden wir etwas davon vorfinden, was sich zu erkennen lohnt.

Eine Warnung spreche ich nun aus. Man sollte es sich nicht aussuchen, was man erlernen möchte und was nicht. Es gilt alles Bestehende in mäßiger Weise zu meistern. Ansonsten werden die Schwierigkeiten irgendwann bei uns wahrscheinlich Überhand nehmen. Dann stecken wir in unserer Entwicklung fest, sind blockiert.

Solche Lektionen sollen dazu dienen, unser eigenes Bedenken der Dinge richtig aufzufassen und uns selbst dabei zu entsprechen. Wo das erforderlich ist, haben wir unser Verhalten zu korrigieren. Das zu tun soll manches mögliche Glück bei uns freisetzen.

Einsicht

Zwischenschritte

Man denke daran, dass ein Innehalten dem Menschen etwas an Gewissheit einbringen wird. Eine eigentliche Sorge kann vom Menschen einmal erfüllt werden. Das wird immer dann so möglich sein, wenn das Gute für ihn wahr geworden ist und er mit seinen Dingen auch wirklich hinlänglich bestanden hat.

Dann sollen aus diesen Dingen Beispiele für ein Geschehen der Gegenwart werden. Man hat ja schließlich auch einmal etwas dabei gelernt, als man sie ausgestaltet hat. Am eigenen Gut kann der Mensch die Wahrheit des Gegebenen doch am besten ablesen. Um sich selbst weiß er eigentlich noch immer gut Bescheid. So hat Schneider das Seinige sich bedacht.

Fokus

Einführung in dieses Wiki

Wer mit zeitgenössischer Kunst oder der Kunst überhaupt bisher persönlich nicht wirklich etwas zu tun gehabt hat, für den würde diese Seite mit dem Titel ''Art-Trash' - Keine Revolte' wahrscheinlich nicht ganz die richtige sein. Zu sehr geht Schneider hier auf seine Werkschau ein, als dass das einem wenig kunstinteressierten Menschen wirklich Freude bereiten wird. Vielleicht möchte aber so jemand dennoch eine Zeit lang hier verweilen.

Dies hier ist ein Portal, welches als ein einfacher Zugang zu seinen Werken fungiert. Es wäre zudem als eine erste Einführung in seinen Karteikasten für jene gedacht, welchen er und sein Werk bisher noch nicht vertraut sind. Er hat diese Kartei schlicht 'Baukasten' genannt.

Der 'Baukasten' besteht aus einzelnen Textsammlungen in Form von Wikis. Diese Wikis sollen als eine Beschreibung seines Wirkens verstanden werden. Das auf diesen Benannte hat Schneider einmal so dargestellt, damit er über sein Kunstschaffen informieren kann. Zu diesem Zweck hat er diese Sachen dann auch online gestellt und hier geteilt.

Das Wiki ''Art-Trash' - Keine Revolte' ist unterdessen als kleine Kopfseite dieses Karteikastens zu verstehen. Für es hat er zeitweise schon Werbung geschalten. Von hier aus werden Sie eine ganze Sammlung an Internetseiten auffinden, welche in Zusammenhang mit seinem Werk stehen. Das hier ist ein Zugang zu seinem gesamten Fundus. Dieser soll ein 'Buch für Alles' sein, wie er es selbst schon bisweilen genannt hat.

Er betreibt mit diesem Fundus seine eigentlich autodidaktische Ausbildung live im Internet bei einer Erstellung dieser Dinge. Mathias Schneider hat es sich erhofft, dass sein Projekt, welches auch schon von ihm als 'Beggar's Art Service' bezeichnet worden ist, so etwas an Zuspruch bei Außenstehenden erfährt.

Mathias Schneider, Photographie, März 2015

(Dies ist die Website eines Art-Trash-Künstlers.)

Pleasure - Aquarell, Bildmanipulation als CGP

Herzlich Willkommen, Welcome, Bienvenue

Brief

Sehr geehrte Damen und Herren,

eigentlich gehe ich, Mathias Schneider aus Offenburg in der Ortenau, *1975, bisher noch immer davon aus, dass meine Art, an die Sache der Kunst heranzugehen, zu etwas Gutem für mich und andere führt. Das wäre wohl so, wenn die hier vorkommenden Menschen auch wirklich Anteil an diesen Dingen nehmen werden, welche ich einmal ausgestaltet habe. Schön wäre es, wenn Sie da dazu gehören möchten. Ich habe mich bisher immer wieder so sehr über jene Mitmenschen gefreut, welche sich etwas Zeit für meine Seite hier sowie jenes auf ihr dargestellte Material genommen haben und diese Dinge bereitwillig betrachten. Mein Dank sei auch Ihnen jetzt dafür ausgesprochen, dass Sie hierhergekommen sind, um etwas zu verweilen.

Gerne habe ich mich dabei bescheiden gezeigt, meine Dinge zu Datei zu bringen. Gar manches unterschiedliche Material stelle ich hier zur Schau. Das mache ich so, um Ihnen das Spektrum meines Wirkens aufzuzeigen. Ich möchte in dieser stillen Ecke des Netzwerkes Internet zu Wort kommen. Bin ich auch zuweilen duldsam und schweigsam gegenüber meinen Mitmenschen gewesen, sprach- und stimmlos bin ich hingegen vor allem dann nicht geblieben, wenn es um meine eigenen künstlerischen Belange dabei geht.

Zu meinen Dingen weiß ich im 'Baukasten', meiner Kartei, zu der dieses Wiki als kleine Kopfseite dazuzählt, etwas zu sagen. Das mache ich gerne und bereitwillig so, dass ich von dem spreche, was mich bisher schon bedingt hat.

Lassen Sie sich doch einfach auf dieses Abenteuer einer Lesung der Webseite eines Kunstschaffenden etwas ein. Klicken Sie sich bitte durch die jeweiligen Links auf den dafür vorgesehenen Spezialseiten durch. Nutzen Sie bitte jene an der Oberfläche angebrachten Reiter, um diese aufzufinden. In eine Rahmenhandlung meiner Dinge führe ich unterdessen dort auch ein. Ich zeige Ihnen somit etwas davon auf, um was es mir bei meiner Kunstform geht.

Die Kartei 'Baukasten' soll an und für sich für etwas Ganzes stehen und auch einmal so vom Publikum angenommen werden. Ich habe hier etwas geschaffen, was erst noch aufgefasst und richtig verstanden werden möchte. Dieses Werk habe ich selbst analog zu meiner Gedanken- und Ideenwelt für Sie aufbereitet. Damit versuche ich es Ihnen zu verdeutlichen, was mich ausmacht.

Hier habe ich zu Tage zu fördern versucht, mit was ich mich in den letzten Jahren beschäftigt habe. Diese schriftlichen Ausarbeitungen werden ergänzt durch den Content eines 'Setzkastens', welcher Bilder, Bücher und Musikalien aus der eigenen Fabrikation beinhaltet.

Grundsätzlich glaube ich an eine positive Wertigkeit meiner Arbeiten, ordne sie aber dennoch selbst dem Genre 'Art-Trash' zu. Damit versuche ich es aufzuzeigen, dass alles, was ich einmal gestaltet habe, einander zugehörig und eigentlich auch gleichwertig sein soll. So möchte ich verstanden werden.

Das hat für mich selbst alles Sinn behalten. Meine Kunstsache möchte ich auf sichere Beine stellen. Dazu versetze ich das hier Gegebene nach und nach in einen annehmbaren Zustand, damit es auch einmal gut ankommt.

Vielleicht wird es Ihnen nun bereits möglich erscheinen, hier eine Zeit lang zu verweilen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen nun alles Gute und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

der Autor Mathias Schneider

Devastating Thoughts - to be in need of some angels, Buntstifte auf Papier, farbverfremdetes CGP

Vers

Unabhängigkeit


Ein Erstes kann ich, wenn ich nichts zu sagen haben würde und nichts wüsste.

Dann werde ich von dem sprechen, was da sein wird und begnüge mich unterdessen mit jenem Menschen, welcher mir begegnet.


Ein Zweites kann ich, wenn die Götter mich vergessen haben, ich alleine bin und keine Hoffnung mehr bei mir aufgekommen ist.

Dann spreche ich mit den Menschen und würde nicht auf meiner eigentlichen Ansicht beharren.


Ein Drittes kann ich, wenn der Zorn mich getroffen hat und ich gestraft werden soll.

Dann veredle ich mein Benehmen, damit keine Schuld mich trifft.


Ein Viertes kann ich, wenn man mir die Gelenke in Fesseln gelegt hat.

Die Weise singe ich dann, sodass die Fesseln gesprengt werden und ich wieder unter den Himmeln wandere.


Ein Fünftes kann ich, wenngleich es nichts von Bedeutung sein würde.

Ich spreche frei von meinem Dasein und greife mir selbst dabei an den Fuß.