Nachbereitung

Impuls

Zuweilen haben Leute zu mir gesagt, dass sie mich nicht verstanden haben. Ich jedoch glaube, dass diese Leute sich keine Zeit für mich nehmen möchten.

Dokumentation

Katastrophe

Es kann kein vollkommenes Wissen geben. Es hat nicht einmal ein vollständiges Wissen gegeben. Wer zu Erden weilt, der hat auch Grund dafür. Dafür sollen wir Menschen gemacht sein, dass wir Menschen sind. So sollen wir uns im Leben auf etwas Dementsprechendes ausrichten, was dazu gut gepasst hat.

Eine Erde ist um etliches bedeutender, als wir es gewesen sind. Sie ist länger da, aber sie hat auch mehr Gewicht. Da soll es gut sein, dass sie uns trägt. Kein Mensch muss mehr von ihr tragen, als es seiner Eigenmasse entsprochen hat. Da sind Kulturen aufgekommen und haben ihre Blütezeit durchlebt. Manches davon besteht bis heute.

Vielfach richten sich die Menschen auf das Gegebene aus und irren darum mit ihren Ansichten. Eine Sache kann allein nur in eindeutiger Weise für den Menschen gegeben sein oder er hat sie verkannt. Viele Dinge möchte der Mensch verstehen. Darum weiß er umso weniger davon, was richtig ist, je mehr er sich aufgeladen hat. Er ist nicht primitiv, aber er ist verkommen. Der Verrat des Menschen an sich selbst hat unbedingt dazu geführt. Die Auswirkungen davon treten sichtbar zu Tage.

Da kann man es lassen, davon zu sprechen. Aber man wird es auch sagen dürfen, wie man diese Sache gesehen hat. Das Recht dazu soll sich der Mensch nehmen.

Ein Recht, welches man sich nicht genommen hat, geht verloren. Eine Ordnung des Ganzen besteht. Auf sie darf man sich beziehen. Derweil haben die Menschen von Dingen gesprochen, welche es nicht gegeben hat. Damit haben sie sich vortrefflich ausgekannt. Aber etwas Wirkliches haben sie nicht vorzugeben gewusst. Nicht einmal das Leere könnten sie verstehen. Dessen Zuordnung zum Ganzen scheint den Leuten nicht von Bedeutung zu sein. Doch wie soll es da zu seinem Bestand finden können, was wir haben, tun und sind?

Eine Auffassung des Menschen muss das Gegebene widerspiegeln oder es wird dringend unwahr sein, was er bedacht hat. Da kann er es sich aussuchen, wie er leben möchte. Der eine gibt sich mit etwas anderem zufrieden als der andere. Glücklich wollen beide sein. Doch nicht umsonst hat Fortuna das Schicksal für uns bestellt. Da bekommt jeder das, was er verdient hat. Der Umstand, dass wir es zuweilen anders gesehen haben, würde sicherlich nicht daran liegen, dass wir es besser wissen.

Dokumentation

Rechtschaffenheit

Die Einheitlichkeit jener Wertesysteme von uns Menschen beruht auf einer Einhaltung der Vorgaben dafür. Solche kann es allein nur für das Grundsätzliche eines Menschen geben. Alles das, was auf dem Vorgegebenen aufgebaut hat, wird dagegen zu speziell sein, um dafür stets eine Norm vorgeben zu können. Da soll es gut sein, dass man den Grundaufbau davon normiert hat, was erscheinen kann. Gewisse Standards sollen bei uns gelten. Viele der Werte unseres alltäglichen Handelns resultieren aus der religiösen Prägung der Menschen zu Vorzeiten. Wer sich dem Gegebenen zuzuordnen vermag, der ererbt es auch. Da es sich oftmals um geistliche Werte gehandelt hat, was vorgekommen ist, ist deren Übertragung auf uns solange möglich, wie wir uns davor nicht verschlossen und davon abgewendet haben.

Alles Gute habe zurecht einen Bestand.

Impuls

Nicht notwendiges Handeln heißt misshandeln.

Idee

Der Apfel in der Hand

Eine Normalität muss man wollen, sonst könnte man sie nicht haben. Ich stehe für mein Wort ein. Was aber die Worte anderer Menschen betrifft, so habe ich diese nicht gesagt. Was also habe ich damit zu tun? - Ich erachte es als integer, dass ich allein nur für mich selbst gesorgt habe.

Ein Schatten und ein Licht bestehen da gleichermaßen. Das Gegebene hat seinen Anschein zu eigen. Würde es einen solchen nicht immerzu haben?

Ein jeder Mensch gibt seinen Dingen eine Ausrichtung.

Dokumentation

Die Wahrsagerei und ihr Resultat

Der Mensch liebt das Schöne. Es hat er noch niemals in Frage gestellt. Da verspricht es ihm etwas Gutes zu sein.

Man muss alle Dinge dahin bringen, dass sie wahr sind. Aus diesem Grund achten wir auf die gegebene Ordnung und halten sie ein. Davon versprechen wir uns etwas. Wir möchten es erreichen, dass unsere Werke gelingen. Deshalb halten wir uns an das Gegebene, wie es aufgekommen ist. Bei uns tritt das, verkörpert durch eine Spiegelung, als ein innerliches Bild davon auf, was uns umgibt oder bedingt.

Davon haben wir gesprochen und so unsere eigene Vorstellung davon, was uns ausmacht, anderen Leuten zur Verfügung stellen können. Da haben auch sie etwas gesagt. Das ist alles nichts Einheitliches gewesen. Jeder hat etwas anderes in Augenschein genommen, als er da gewesen ist und seine Gedanken dazu kundgetan hat, was ihm wichtig vorgekommen ist.

Daraufhin hat man sich sortiert. Was dann gesprochen worden ist, hat als Konklusion des Ganzen dienen sollen. Manches wahre Wort hat man so zum Besten geben können.

Idee

Eine Wiederkunft des Möglichen

Die Gegenwart eines Lebens ist die einzige Situation, zu der ein Bezug zum Gegebenen geschaffen werden kann. Alles andere wirkt sich einfach aus, während wir da sind und das aushalten müssen, was uns eingegeben ist. Da stehen wir auf und gehen ein paar Schritte. Der jetzige Moment ist es, welcher uns eine Teilhabe ermöglicht oder eine solche für uns verhindert hat. Da bewerten wir die Situation vollkommen zurecht und sehen es ihr an, ja verspüren es, was sie für uns bereithält. Das erdulden wir, was bei uns vorgekommen ist. Kein Kniff und auch keine Trickserei sollen von uns ausgehen. Unsere Vorteile haben wir uns auf andere Art verschafft.

Eine Gelegenheit zu einem Progress des Gegebenen besteht für uns dank des eigenen Wirkens. Das haben wir erkannt und dadurch auch etwas wahrzumachen gewusst.

Impuls

Ein Aufrechterhalten des Gedankens

Es hat seine Bewandtnis für uns, dass wir einen Gedanken aufrechterhalten können. Das vereinfacht unser Wesen. So ist es vorgekommen und hat sich ausgewirkt, wie an uns selbst auf der Ebene des Bedenkens die Dinge ausgestaltet sind. Mit der Andacht haben wir uns im Laufe unseres Daseins stärker anfreunden können, weil sie uns gutgetan hat. Das ist nicht ohne eine meditative Grundstimmung so gegangen. Eine solche haben wir jedoch von Zeit zu Zeit erreicht und damit etwas wahrmachen können, was für uns gut gewesen ist.

Dokumentation

Präsenz gedanklicher Blockaden

Jeder Mensch hat seine sieben Sachen in Ordnung zu halten. Zuweilen muss man eine davon ablegen, um eine andere aufnehmen zu können. Was wir begreifen wollen, dafür brauchen wir auch eine freie Hand. Doppelt und dreifach sind wir zuweilen belegt und haben doch dadurch weniger erreicht als sonst. Wer seine Dinge beieinander haben möchte, der muss sie zu selektieren bereit sein. Er nimmt sich das, was er gebraucht hat. Mehr als das verwendet er keineswegs. Darum soll es gut sein, dass man auswählen kann, was man in die Hand nimmt.

Das Gegebene beaufschlägt uns durch sein Vorkommen. Niemand kann sich davor bewahren, dass die Dinge ihm etwas ausmachen. Nichts davon hat sich kompensieren lassen. Selbst eine Balance des Gegebenen hat ihre Eigenschaften, welche sie uns aufzulasten vermag. Da tragen wir an allem und haben es mehr oder minder schwer damit.

Impuls

Zu viel ist der Anfang von zu wenig

Der Mensch sollte nicht versagen. Keiner hat sich das gewünscht. Doch streben wir nach dem Rechten?

Manche machen den Kasper. Daran ergötzen sie sich. Daraufhin werden sie erwachsen und geben diese Rolle endlich auf. Was verbleibt Ihnen dann noch von ihrem Guten?

Idee

Eine Vervollständigung des Ganzen

Die Welt, in welcher wir leben, prägt uns dank eines Erlebens des Gegebenen. Da können wir es anerkennen, was geschehen ist. Dazu sprechen wir davon, was sich ereignet hat. Das haben wir erlebt, etwas haben wir dabei erfahren. Auch davon haben wir gesprochen.

Somit soll es wahr sein, dass sich die Dinge mehren. Wir haben gesprochen und etwas dabei ausgesagt. Das, was es gibt, hat alles eine Proportion zu eigen. Da soll es gut sein, dass wir nicht mehr getan haben, als das Ganze zu vervollständigen. Ist es erst einmal klar gewesen, was es bei uns ausgemacht hat, dann wird es auch zu verstehen sein.

Impuls

Etwas Gutes

Das Gewähren einer Freiheit ist ein Experiment. Ein solches gelingt mehr oder minder gut. Wer mit sich regelmäßig in Klausur gegangen ist, der hat es etwas leichter damit, seinen Vorgaben gerecht zu sein. Dabei steht jeder für sich selbst ein. Das Eigene soll das Primäre eines Menschen sein.

Da hat er auch selbst ein Wesen zu eigen. Es bedarf einer Ausstattung mit Gütern. Um sich diese besorgen zu können, muss ein Mensch handlungsfähig sein. Jedoch wird sein Vermögen stets ein Begrenztes sein, egal wie umfassend es auch sein möchte.

Mehr als wir zu beherrschen wissen, bräuchten wir nicht zu haben. Das macht einen gewissen Anteil unseres Geschicks aus, dass wir das eigene Gut überblicken können. Da wissen wir, was wir daran haben und es ist uns nicht entglitten.

Dokumentation

Vom Geschick eines Menschen

Da der Autor eines Buches es nicht wissen könnte, wann und wo jemand sein Werk betrachten wird, soll es folgerichtig sein, dass er seine Sicht auch von seiner Warte aus darstellt. Da geht er in einer einfachen Weise getreu seiner Natur ans Arbeiten daran und setzt dabei etwas von seinem Guten frei. So etwas ist ihm eingegeben. Ein eigenes Gut wiederzugeben, soll etwas Mögliches sein. Damit entspricht man allein nur sich selbst.

Jedoch wird das Dasein als Mensch auf eine Art geführt, die zwischen den beiden Polen von alles und nichts sich emaniert. Da steht alles für das Einzige, was speziell ist, und nichts für das Triviale, was gewöhnlich und einfach sein soll. Das Letztere davon wird von Mathias Schneider einstudiert und ausgeübt.

Da geht man ganz nach unten bei sich, wenn man das Triviale hervorholen möchte. Es ans Licht zu bringen, soll alles ermöglichen können, was einem Menschen eingegeben ist. Dafür besteht eine Ordnung der Dinge. Sie ist so geartet, dass das eine das andere stets gut ergänzt hat. Daran wird sie zu erkennen sein.

Eine Ordnung und etwas Ordentliches stehen praktisch in einer Weise zueinander, die jegliche Unvereinbarkeit davon verbietet. Da gehen sie gut zusammen. Der Ordentliche genügt also der Ordnung. Da erfüllt er sie nach und nach besser. Etwas hat auch er gelernt.

Ein Resultat des geordneten Wesens eines Menschen soll die Erscheinungsweise seines Gedankengrundes sein. Da wirkt er für sich und andere gleichermaßen befähigend nach. Von seinen Worten geht eine Ruhe aus, weil Ordnung nun einmal so erscheint. Wenig bis gar nichts Verkehrtes wird er verspüren müssen, solange er sich treu geblieben ist und seine Werte nicht verraten hat.

Dokumentation

Konsequenz einer Innenschau

Bei einer jüngeren Betrachtung meines Wegs fürs Leben habe ich mich dazu bereitgemacht, meiner Person die Wertigkeit eines beständigen Wesens zuzuordnen. Dazu habe ich sie angesehen und mich geschaut. Was ich für mich bestimmen habe können, soll eine Vollwertigkeit von ihr sein. Da habe ich ihr ein solches Vermögen verliehen, indem ich es ihr zugeordnet habe und meine Persönlichkeit als eine dazu zusätzliche Größe gleicher Ordnung angesehen. Um dem Ganzen nun auch noch seinen Namen geben zu können, habe ich mich an jener Einschätzung orientiert, welche im indischen Sprachraum für sie gewährt und verstanden wird. Da soll es der Atman sein, was ich als Person ansehe.

Gibt man dem Atman sein Wesen, dann erscheint er als Raja. Da ist er noch immer dasselbe.

Ein Raja ist nun ein 'König'. Als solcher herrscht man über einen eigenen Bereich. Für einen Yogin würde ein solcher Bereich als der eigene Kosmos richtig ausgewählt sein. Das macht die Sicht eines Menschen aus, dass sie für das Ganze eine Einheit bildet. Zugleich hat der Mensch, welcher sich als ein solcher erschaut, an die Gleichwertigkeit davon geglaubt und so allen Menschen es zugestanden, für sich eine Wahl zu treffen.

Impuls

Eigentliche Quälereien abwenden

Was Du nicht innerhalb von sieben Atemzügen zu entscheiden gewusst hast, hast Du eigentlich verworfen. Handle danach, halte Dich daran fest. Alle Kämpfe eines Menschen werden schnell gewonnen oder sie müssen verlorengegeben werden. Was lange angedauert hat, ist lediglich ein Siechtum gewesen.