Nachbereitung

Dokumentation

Sich auf eine friedliche Weise behaupten

Der einfache Mensch möchte das Glück seiner Mitmenschen nicht beeinträchtigen. Er will viel lieber als so etwas zu tun ein guter Mensch sein.

Dafür hat er einen Maßstab, was er richtig findet. Er empfindet es als normal, dass ihm ein solcher zu eigen ist. Ob und wann er ihn einsetzen möchte, obliegt einer eigenen Natur. Jeder möchte sich selbst gegenüber förderlich auftreten. Das erzeugt unser primäres Verhalten, zugleich achten wir auf die Bedürfnisse jener Gemeinschaft, in welcher wir leben. Im Nachgang daran stellen wir es fest, dass andere Leute ähnlich geartete Wertvorstellungen wie wir haben.

Da sind wir allesamt in eine Ordnung eingebunden. Sie gibt für unser Dasein einen stabilen Rahmen vor, an welchen man sich halten kann. Innerhalb eines solchen Gefüges entsprechen wir demselben. Dabei haben wir eigene Gedanken und Ideen entwickelt. Diese verstehen wir als Erfüllung und erfreuen uns daran, dass wir so sind, wie wir sind. Im Grunde sind wir damit einer Gesellschaft zugehörig.

Weil wir so viel auf die Ordnung gegeben haben, betrachten wir es als normal, sie zu erhalten. Da sind wir dazu bereit, unsere Zugehörigkeit zu ihr zu verdeutlichen. Dazu nehmen wir sie an und lassen es zu, dass sie unser Dasein mitbestimmt. So erscheint unsere Existenz getragen von solchen Übereinkünften, wie wir sie dank unserer Regungen treffen haben können.

Das machen wir mit uns aus, was wir für unser Dasein an Gutem gebraucht haben. Da haben wir etwas davon schon in die Wege geleitet und für uns möglich gemacht. Sobald eine Gelegenheit dafür bestanden hat, haben wir uns für die eigene Sache eingesetzt. Das haben wir fortwährend so getan. Manches haben wir auf diese Weise schaffen können. Etwas haben wir damit für uns bewirkt. Derweil haben uns die anderen Menschen beobachtet und es in ihrem Umfeld angemerkt, was sie davon gehalten haben, dass wir da sind und vorkommen. Nicht zu jeder Zeit sind die Leute gut zu uns gewesen. Manchmal haben sie es jedoch verstanden, etwas Rechtes auf uns zu halten.

Doch genauso wie die Freiheit des einen dort enden muss, wo die Freiheit des anderen begonnen hat, haben wir Menschen unsere Bedürfnisse erkannt und zugeordnet. Da verfügen wir über eigene Wahrnehmungen und Tatkräfte. Mit deren Zuhilfenahme setzen wir uns ein. Erst dann, wenn so etwas geschehen ist, wandelt sich alles bei uns. Dann haben wir etwas wahrgemacht, was unserem Vermögen entsprochen hat. Da glauben wir an eine, auf gutartige Weise gebildete Welt.

Wir haben es als normal empfunden, dass wir aufrechte Wesen sind. Daran haben wir festgehalten. Einen Staat sehen wir als etwas an, was dem Menschen Raum zu einem Handeln geben soll. Dabei sind uns die Ziele des Staatswesens nicht wichtiger als die Ziele des einzelnen Menschen erschienen. Solche Dinge müssen paritätisch aufgeteilt sein, denn ansonsten gerät das Gefüge der Gesellschaft in eine Schieflage.

Aus einer Mehrheit an Menschen kann sich kein Vorrecht gegenüber einem einzelnen Menschen ergeben, weil allen das gleiche Recht zugeordnet ist. Die Stimme des Einzelnen ist nicht laut gewesen, aber seine Worte muss man gleichermaßen gehört haben. Die Taten des Einzelnen sind nicht groß gewesen, aber für sich genommen haben sie eine Bedeutung.

Das Gute geht von uns aus. Wir haben auf es bereits unser Augenmerk gelegt. Alles eigene Tun verstehen wir als einen Beitrag.

Impuls

Manche Menschen besitzen die Ebenmäßigkeit der Gesichtszüge einer Alraune.

Impuls

Knoten

Eine Energie werde gelöst, indem man eine Auswirkung von sich ablöst. Das Resultat davon soll eine Einheit im Fluss der zeitlichen Erscheinungsweise eines Menschendaseins verkörpern und bar aller Reaktion sein. Wann immer eine solche vonnöten gewesen ist, finde sie statt. Darum haben wir uns davon freigemacht, was wir als Auswirkung bezeichnet haben, um eine Bereitschaft dazu aufbringen zu können.

Impuls

Ein Schmelztiegel

Jeder Fehler ist ein Kriterium gewesen. Eine Entfaltung des Menschen kann allein nur in das Widersinnige hinein gelingen. Kein Mensch braucht mehr als er bereits zu eigen hat. Im Leben geht es um eine Erhaltung. Die Krisen eines Lebens resultieren aus den Beliebigkeiten einer Lebensführung. Wegen solchen Anomalitäten ist die Menschheit in Verwirrung geraten und hat Ordnungen geschaffen, wo keine gewesen sind und auch keine hingehören. Daran arbeiten sich die Menschen ab.

Wer sein Dasein nicht beschaut hat, kommt keineswegs zurecht, ja er ist so nicht einmal vorgekommen. Dann hat er sich nichts dabei gedacht und auch nichts davon auszusprechen vermocht. Darum ist er nicht zu berücksichtigen gewesen, weil er sich nicht eingebracht hat. Auf die Weise ist alles nichts Mögliches für ihn gewesen. Nachteile wird er dennoch davon haben und somit mit Gewissheit einige Benachteiligungen davontragen. Ein solches Übel hat sich nicht aufheben lassen, ohne den Kopf dabei sehr weit zu verdrehen.

Der Weg zur Teilhabe eines Menschen führt über die Partizipation und Zurücknahme des eigenen Dranges zur Selbstentfaltung hin zu einer Gemeinschaft der Anteilseigner an einem Ganzen. Das sollen die Keimzellen einer Gesellschaft sein. Wer stets seinem Drang nachgegeben hat, verliert sich in seinen Zuständen und gerät außer Kontrolle, weil er nichts bei sich hat halten können. Da lebt er zwar in einer Konstellation der Freizügigkeit, aber er würde nichts davon haben, dass dem so ist. Auch für andere wäre es störend, ihn bei der Stange zu halten, wenn einer so gezappelt hat. Eine Freiheit ist, insofern man sie für sich eingefordert hat, auf die Weise bald schon zu einer Ausrede für ein Fehlverhalten geworden. Eine Berechtigung zu willenloser Beherrschungslosigkeit hat noch niemandem etwas Gutes eingebracht. Da ist uns selbst eine Fahne im Wind gehaltener erschienen.

Ein Mensch bedarf eines Raumes für sich, aber auch eine Anbringung wird für ihn von Bedeutung dafür sein, dass er Halt erfährt. Freiheit ohne Verankerung, Leben ohne Dasein sind von ihrer Wertigkeit stets obsolet gewesen und das auch geblieben. Daran hat sich bisher noch immer nichts geändert.

Somit soll es feststehen, wie der Autor Schneider die Beliebigkeit angesehen und was er davon gehalten hat, wenn die Leute von ihr Gebrauch machen. Wer seine Integrität nicht gewahrt hat, verliert an Ansehen. Das aber sollte nicht ohne Folgewirkung sein. Man hat sich auf die Weise von allem entfernt.

Impuls

Zuweilen haben Leute zu mir gesagt, dass sie mich nicht verstanden haben. Ich jedoch glaube, dass diese Leute sich keine Zeit für mich genommen haben.

Dokumentation

Katastrophe

Es kann kein vollkommenes Wissen geben. Es hat sich nicht einmal ein vollständiges Wissen ergeben. Wer zu Erden weilt, hat auch Grund dazu. Dafür sollen wir Menschen gemacht sein, dass wir Menschen sind. So sollen wir uns im Leben auf etwas Dementsprechendes ausrichten, was dazu gut gepasst hat.

Eine Erde ist um etliches bedeutender, als wir es gewesen sind. Sie ist länger da, aber sie hat auch mehr Gewicht. Da soll es gut sein, dass sie uns trägt. Kein Mensch muss mehr von ihr tragen, als es seiner Eigenmasse entsprochen hat. Da sind Kulturen aufgekommen und haben ihre Blütezeit durchlebt. Manches davon besteht bis heute.

Vielfach richten sich die Menschen nach den Begebenheiten aus und irren sich darum mit ihren Ansichten. Eine Sache kann allein nur in einer Weise gegeben sein oder man hat sie verkannt. Viele Dinge möchte der Mensch beherrschen. Dabei weiß er wenig davon, was richtig ist. Da kann man es lassen, davon zu sprechen. Man redet sich doch allein nur etwas ein. Aber man wird es zu sagen haben, wie man eine Sache angesehen hat.

Ein Recht, welches man sich nicht genommen hat, ist verlorengegangen. Eine Ordnung des Ganzen hat fortbestanden. Auf sie darf man sich beziehen, auf sie soll man sich berufen. Derweil haben die Menschen von solchen Sachverhalten gesprochen, welche es nicht gegeben hat. Damit haben sie sich vortrefflich ausgekannt. Aber etwas Wirkliches haben sie nicht vorzugeben gewusst. Eine Auffassung des Menschen muss das Gegebene widerspiegeln oder es wird dringend unwahr sein, was er bedacht hat. Daran könnte auch seine Stellung nichts abändern.

Dokumentation

Rechtschaffenheit

Die Einheitlichkeit jener Wertesysteme von uns Menschen beruht auf einer Einhaltung der Vorgaben dafür. Solche kann es allein nur für das Grundsätzliche eines Menschen geben. Alles, was auf dem Vorgegebenen aufgebaut hat, wird dagegen zu speziell sein, um dafür stets eine Norm vorgeben zu können. Da soll es gut sein, dass man den Grundaufbau davon normiert hat, was erscheinen kann. Gewisse Standards sollen bei uns gelten. Viele der Werte unseres alltäglichen Handelns resultieren aus der religiösen Prägung der Menschen zu Vorzeiten. Wer sich dem Gegebenen zuzuordnen vermag, der ererbt es auch. Da es sich oftmals um geistliche Werte gehandelt hat, was vorgekommen ist, ist deren Übertragung auf uns solange möglich, wie wir uns davor nicht verschlossen und davon abgewendet haben.

Alles Gute habe zurecht einen Bestand.

Impuls

Nicht notwendiges Handeln heißt misshandeln.

Idee

Der Apfel in der Hand

Eine Normalität muss man wollen, sonst könnte man sie nicht haben. Ich stehe für mein Wort ein. Was aber die Worte anderer Menschen betrifft, so habe ich diese nicht gesagt. Was also habe ich damit zu tun? - Ich erachte es als integer, dass ich allein nur für mich selbst gesorgt habe.

Ein Schatten und ein Licht bestehen da gleichermaßen. Das Gegebene hat seinen Anschein zu eigen. Würde es einen solchen nicht immerzu haben?

Ein jeder Mensch gibt seinen Dingen eine Ausrichtung.

Dokumentation

Die Wahrsagerei und ihr Resultat

Der Mensch liebt das Schöne. Es hat er noch niemals in Frage gestellt. Da verspricht es ihm etwas Gutes zu sein.

Man muss alle Dinge dahin bringen, dass sie wahr sind. Aus diesem Grund achten wir auf die gegebene Ordnung und halten sie ein. Davon versprechen wir uns etwas. Wir möchten es erreichen, dass unsere Werke gelingen. Deshalb halten wir uns an das Gegebene, wie es aufgekommen ist. Bei uns tritt das, verkörpert durch eine Spiegelung, als ein innerliches Bild davon auf, was uns umgibt oder bedingt.

Davon haben wir gesprochen und so unsere eigene Vorstellung davon, was uns ausmacht, anderen Leuten zur Verfügung stellen können. Da haben auch sie etwas gesagt. Das ist nichts Einheitliches gewesen. Jeder hat etwas anderes in Augenschein genommen, als er da gewesen ist und seine Gedanken dazu kundgetan hat, was ihm wichtig vorgekommen ist.

Daraufhin hat man sich sortiert. Was dann gesprochen worden ist, hat als Konklusion des Ganzen dienen sollen. Manches wahre Wort hat man so zum Besten geben können.

Idee

Eine Wiederkunft des Möglichen

Die Gegenwart eines Lebens ist die einzige Situation, zu der ein Bezug zum Gegebenen geschaffen werden kann. Alles andere wirkt sich einfach aus, während wir da sind und das aushalten müssen, was uns eingegeben ist. Da stehen wir auf und gehen ein paar Schritte. Der jetzige Moment ist es, welcher uns eine Teilhabe ermöglicht oder eine solche für uns verhindert hat. Da bewerten wir die Situation vollkommen zurecht und sehen es ihr an, ja verspüren es, was sie für uns bereithält. Das erdulden wir, was bei uns vorgekommen ist. Kein Kniff und auch keine Trickserei sollen von uns ausgehen. Unsere Vorteile haben wir uns auf andere Art verschafft.

Eine Gelegenheit zu einem Progress des Gegebenen besteht für uns dank des eigenen Wirkens. Das haben wir erkannt und dadurch auch etwas wahrzumachen gewusst.

Impuls

Ein Aufrechterhalten des Gedankens

Es hat seine Bewandtnis für uns, dass wir einen Gedanken aufrechterhalten können. Das vereinfacht unser Wesen. So ist es vorgekommen und hat sich ausgewirkt, wie an uns selbst auf der Ebene des Bedenkens die Dinge ausgestaltet sind. Mit der Andacht haben wir uns im Laufe unseres Daseins stärker anfreunden können, weil sie uns gutgetan hat. Das ist nicht ohne eine meditative Grundstimmung so gegangen. Eine solche haben wir jedoch von Zeit zu Zeit erreicht und damit etwas wahrmachen können, was für uns gut gewesen ist.

Dokumentation

Präsenz gedanklicher Blockaden

Jeder Mensch hat seine sieben Sachen in Ordnung zu halten. Zuweilen muss man eine davon ablegen, um eine andere aufnehmen zu können. Was wir begreifen wollen, dafür brauchen wir auch eine freie Hand. Doppelt und dreifach sind wir zuweilen belegt und haben doch dadurch weniger erreicht als sonst. Wer seine Dinge beieinanderhaben möchte, der muss sie zu selektieren bereit sein. Er nimmt sich das, was er gebraucht hat. Mehr als das verwendet er keineswegs. Darum soll es gut sein, dass man auswählen kann, was man in die Hand nimmt.

Das Gegebene beaufschlägt uns durch sein Vorkommen. Niemand kann sich davor bewahren, dass die Dinge ihm etwas ausmachen. Nichts davon hat sich kompensieren lassen. Selbst eine Balance des Gegebenen hat ihre Eigenschaften, welche sie uns aufzulasten vermag. Da tragen wir an allem und haben es mehr oder minder schwer damit.

Impuls

Zu viel ist der Anfang von zu wenig

Der Mensch sollte nicht versagen. Keiner hat sich das gewünscht. Doch streben wir nach dem Rechten?

Manche machen den Kasper. Daran ergötzen sie sich. Daraufhin werden sie erwachsen und geben diese Rolle endlich auf. Was verbleibt Ihnen dann noch von ihrem Guten?

Idee

Eine Vervollständigung des Ganzen

Die Welt, in welcher wir leben, prägt uns dank eines Erlebens des Gegebenen. Da können wir es anerkennen, was geschehen ist. Dazu sprechen wir davon, was sich ereignet hat. Das haben wir erlebt, etwas haben wir dabei erfahren. Auch davon haben wir gesprochen.

Somit soll es wahr sein, dass sich die Dinge mehren. Wir haben gesprochen und etwas dabei ausgesagt. Alles, was es gibt, hat eine Proportion zu eigen. Da soll es gut sein, dass wir nicht mehr getan haben, als das Ganze zu vervollständigen. Ist es erst einmal klar gewesen, was es bei uns ausgemacht hat, dann wird es auch zu verstehen sein.

Impuls

Etwas Gutes

Das Gewähren einer Freiheit ist ein Experiment. Ein solches gelingt mehr oder minder gut. Wer mit sich regelmäßig in Klausur gegangen ist, der hat es etwas leichter damit, seinen Vorgaben gerecht zu sein. Dabei steht jeder für sich selbst ein. Das Eigene soll das Primäre eines Menschen sein.

Da hat er auch selbst ein Wesen zu eigen. Es bedarf einer Ausstattung mit Gütern. Um sich diese besorgen zu können, muss ein Mensch handlungsfähig sein. Jedoch wird sein Vermögen stets ein Begrenztes sein, egal wie umfassend es auch sein möchte.

Mehr als wir zu beherrschen wissen, bräuchten wir nicht zu haben. Das macht einen gewissen Anteil unseres Geschicks aus, dass wir das eigene Gut überblicken können. Da wissen wir, was wir daran haben und es ist uns nicht entglitten.

Dokumentation

Vom Geschick eines Menschen

Da der Autor eines Buches es nicht wissen könnte, wann und wo jemand sein Werk betrachten wird, soll es folgerichtig sein, dass er seine Sicht auch von seiner Warte aus darstellt. Da geht er in einer einfachen Weise getreu seiner Natur ans Arbeiten daran und setzt dabei etwas von seinem Guten frei. So etwas ist ihm eingegeben. Ein eigenes Gut wiederzugeben, soll etwas Mögliches sein. Damit entspricht man allein nur sich selbst.

Jedoch wird das Dasein als Mensch auf eine Art geführt, die sich zwischen den beiden Polen von alles und nichts emaniert. Da steht alles für das Einzige, was speziell ist, und nichts für das Triviale, was gewöhnlich und einfach sein soll. Das Letztere davon wird von Mathias Schneider einstudiert und ausgeübt.

Dazu geht man ganz nach unten bei sich, wenn man das Triviale hervorholen möchte. Es ans Licht zu bringen, soll alles ermöglichen können, was einem Menschen eingegeben ist. Dafür besteht eine Ordnung der Dinge. Sie ist so geartet, dass das eine das andere stets gut ergänzt hat. Daran wird sie zu erkennen sein.

Eine Ordnung und etwas Ordentliches stehen praktisch in einer Weise zueinander, die jegliche Unvereinbarkeit davon verbietet. Da gehen sie gut zusammen. Der Ordentliche genügt also der Ordnung. Da erfüllt er sie nach und nach besser. Etwas hat auch er gelernt.

Ein Resultat des geordneten Wesens eines Menschen soll die Erscheinungsweise seines Gedankengrundes sein. Da wirkt er für sich und andere gleichermaßen befähigend nach. Von seinen Worten geht eine Ruhe aus, weil Ordnung nun einmal so erscheint. Wenig bis gar nichts Verkehrtes wird er verspüren müssen, solange er sich treu geblieben ist und seine Werte nicht verraten hat.

Dokumentation

Konsequenz einer Innenschau

Bei einer jüngeren Betrachtung meines Wegs fürs Leben habe ich mich dazu bereitgemacht, meiner Person die Wertigkeit eines beständigen Wesens zuzuordnen. Dazu habe ich sie angesehen und mich geschaut. Was ich für mich bestimmen habe können, soll eine Vollwertigkeit von ihr sein. Da habe ich ihr ein solches Vermögen verliehen, indem ich es ihr zugeordnet habe und meine Persönlichkeit als eine dazu zusätzliche Größe gleicher Ordnung angesehen. Um dem Ganzen nun auch noch seinen Namen geben zu können, habe ich mich an jener Einschätzung orientiert, welche im indischen Sprachraum für sie gewährt und verstanden wird. Da soll es der Atman sein, was ich als Person ansehe.

Gibt man dem Atman sein Wesen, dann erscheint er als Raja. Da ist er noch immer dasselbe.

Ein Raja ist nun ein 'König'. Als solcher herrscht man über einen eigenen Bereich. Für einen Yogin würde ein solcher Bereich als der eigene Kosmos richtig ausgewählt sein. Das macht die Sicht eines Menschen aus, dass sie für das Ganze eine Einheit bildet. Zugleich hat der Mensch, welcher sich als ein solcher erschaut, an die Gleichwertigkeit davon geglaubt und so allen Menschen es zugestanden, für sich eine Wahl zu treffen.

Impuls

Eigentliche Quälereien abwenden

Was Du nicht innerhalb von sieben Atemzügen zu entscheiden gewusst hast, hast Du eigentlich verworfen. Handle danach, halte Dich daran fest. Alle Kämpfe eines Menschen werden schnell gewonnen oder sie müssen verlorengegeben werden. Was lange angedauert hat, ist lediglich ein Siechtum gewesen. Es hat allein nur zu einem Widerhall von Schmerzen geführt.

Dokumentation

Der geringste Nenner

Unser Wesen und unser Leben sollen von uns miteinander in Vereinigung gebracht werden. Dazu müssen sie miteinander vereinbar sein. Das immerzu Gleiche möchte anerkannt werden und zu Bestätigung finden. Aus diesem Grund handeln wir stringent und schöpfen unsere Werke in einer Weise, welche kongruent zu unserem Erleben ist. Daraufhin haben sich unsere Kräfte bündeln lassen. Etwas ist somit wahrgeworden, was gut für uns ist. Dann aber ist auch etwas daraus hervorgegangen und in unser Leben eingetreten. Da hat es uns mit einer lichten Freude erfüllen können.

Trotz unserer körperhaften Natur und unserer groben Art bestehen wir als Mensch mit einer feinen Ausprägung. Dafür hat der Wind gesorgt, weil er alle Spuren, welche das Leben uns eingeprägt hat, nach und nach wieder verweht hat. Da sind sie verwischt. Unsere Stimme ist verklungen, ihr Widerhall ist irgendwann versiegt. Selbst die Erinnerungen von uns haben sich irgendwann aufzulösen begonnen und somit etwas wahrgemacht, was unser Wesen gut zu beschreiben vermocht hat.

Da haben wir es ausgemacht, was bei uns vorgekommen ist. Alles ist für sich genommen nicht mehr gewesen, als ein Hauch der Lebendigkeit an uns für uns bedeutet hat. Damit haben wir unseren Frieden gemacht und im Einklang mit den Geschehnissen unseres Daseins die weitere Lebenszeit verbracht. Eine letzte Konsequenz haben wir für uns selbst anerkannt und es dabei festgestellt, dass alles, was wir zu eigen haben, von einer endlichen Natur ist. Ihr haben wir entsprochen. Das hat unseren Lebensweg ergeben.

Es kann allein nur eine Wahrheit geben, die Gültigkeit hat. Zu ihr zählt neben dem Leben des Menschen auch dessen Tod hinzu. Beispiele dafür gibt es, sie kommen vor. Warum also sollten wir sie nicht anerkennen und eine Lehre daraus zu ziehen bereit sein?

Allen Dingen ist etwas Absolutes eingeschrieben und darüber hinaus werden sich die Dinge in relativer Weise miteinander fügen lassen. Da erscheint uns ihre Verwandtschaft zu uns selbst von Bedeutung zu sein. Sie machen wir aus, an ihr machen wir alles fest. Alle Graduierungen der relativen Bezüge zu dieser feststehenden Matrix kommen allein nur als eine Abschwächung davon vor, was sie für uns bedeuten. Dasjenige Gute, wovon wir nichts zu erwarten haben würden, empfinden wir auch so. Eine solche Sache hat keinen Bezug mehr zu uns zu eigen.

Da haben wir an das ewige Leben geglaubt, aber kein solches besessen. Sterblich sind wir allesamt, vergänglich ist auch das Glück. Wird es erst einmal verloren sein, könnte nichts dazu führen, dass es wiederkehrt. Das, was ein Glück ausgemacht hat, stellt immerzu eine Bedingung dafür da, dass es aufzukommen vermag. Derweil haben die Kräfte der Friktion an uns gewirkt und die Wege verstellt. Es kann also kein zurück aus der Misere geben. Derweil ist wegen ihr auch der Sachverhalt eingeschränkt worden, der zuvor noch eine glückliche Empfindung bei uns hervorgerufen hat.

So haben wir nachgedacht. Derweil haben wir den Aufbau des Gegebenen untersucht. Ihn zu belassen, wie er ist, soll unsere Not aufheben. Darum führen wir bei uns eine Art der Handlung ein, von der nichts ausgegangen ist. Sie soll eine Abwehr verkörpern und unseren Widerstand festschreiben, welchen wir gegen die Unbill unseres Schicksals aufzubringen vermögen. Ohne diese Stärke von uns würden wir nichts anderes als ein Spielball ferner Mächte sein.

Gedanke

Magische Skalare

Was die Null für die Addition sein wird, ist für die Multiplikation die eins gewesen.